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Rechtsprechung
   OLG Zweibrücken, 19.10.2004 - 5 U 6/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,3357
OLG Zweibrücken, 19.10.2004 - 5 U 6/04 (https://dejure.org/2004,3357)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 19.10.2004 - 5 U 6/04 (https://dejure.org/2004,3357)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 19. Januar 2004 - 5 U 6/04 (https://dejure.org/2004,3357)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 278 BGB, § 823 Abs 1 BGB, § 823 Abs 2 BGB, § 831 BGB, § 847 BGB vom 14.03.1990
    Arzthaftung: Aufklärung des Blutspenders über das Risiko eines direkten Nerventraumas durch die eingeführte Nadel

  • Judicialis

    BGB § 278; ; BGB § 823 Abs. 1; ; BGB § 831; ; BGB § 847 a.F.; ; TFG § 6 Abs. 1; ; TFG § 12

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zum Umfang der Aufklärungspflicht bei einem Blutspender über die damit verbundenen Risiken - Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Behandlung, Fehlerhafte Aufklärung, Allgemeinmedizin

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anforderungen an eine ausreichende Selbstbestimmungsaufklärung über Risiken im Rahmen einer Blutspende; Schadensersatz für die Folgen einer Nervenschädigung infolge des Einführens einer Punktionskanüle

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Armnerv bei Blutspende verletzt - "Fragebogen für Blutspender" genügt als Risikoaufklärung der Spender nicht

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Blutspender verdienen besonderen Schutz - Zum Umfang und zur Form der Aufklärung bei Blutspenden

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2005, 74
  • NJW 2006, 2144 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ...

  • LG Heidelberg, 29.06.2011 - 4 O 95/08

    Arzthaftung: Aufklärungspflicht vor einer medizinisch indizierten Blutabnahme

    In Rechtsprechung und Literatur (Geigel/Wellner, Haftpflichtprozess, 26. Aufl. 2011, 14. Kap., Rn. 262) ist anerkannt, dass Behandlungsmaßnahmen wie Blutentnahmen (OLG Zweibrücken, NJW 2005, 74) oder intravenöse Injektionen (OLG Dresden MedR 2009, 410) beispielsweise auch auf hinreichend qualifiziertes nicht ärztliches Fachpersonal delegiert werden können.

    Ein Blutspender habe Anspruch auf hinreichende Aufklärung über die mit einer Blutspende verbundenen Risiken - gerade im Hinblick auf mögliche Nervenschädigungen - (BGH NJW 2006, 2108; vorgehend OLG Zweibrücken NJW 2005, 74).

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Rechtsprechung
   OLG Köln, 24.01.2007 - 5 U 6/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,11617
OLG Köln, 24.01.2007 - 5 U 6/04 (https://dejure.org/2007,11617)
OLG Köln, Entscheidung vom 24.01.2007 - 5 U 6/04 (https://dejure.org/2007,11617)
OLG Köln, Entscheidung vom 24. Januar 2007 - 5 U 6/04 (https://dejure.org/2007,11617)
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Volltextveröffentlichungen (6)

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Wird zitiert von ... (2)

  • BGH, 26.03.2013 - VI ZR 109/12

    Arzneimittelhaftung: Schadensersatzprozess wegen der behaupteten Verursachung

    Als andere Umstände im Sinne des § 84 Abs. 2 Satz 3 AMG kommen etwa der Gesundheitszustand des Geschädigten (vgl. § 84 Abs. 2 Satz 2 AMG; Kullmann, in Festschrift Gerda Müller, 2009, S. 253, 258; Ufer/Metzmacher, JR 2009, 95, 96), insbesondere eine sich schicksalhaft verschlechternde Grunderkrankung oder eine hinzutretende Erkrankung (vgl. Voit in Dieners/Reese, Handbuch des Pharmarechts, 2010, § 13 Rn. 38; siehe auch OLG Hamm, NJW-RR 2003, 1382; LG Hagen, Urteil vom 7. Dezember 2006 - 6 O 7/06, juris Rn. 23; für die Rechtslage vor Anwendbarkeit des § 84 Abs. 2 AMG: OLG Celle, VersR 1983, 1143, 1144; OLG Köln, OLGR 2007, 518; OLG Koblenz, OLGR 2009, 399, 400; siehe auch Melber/Moelle, aaO S. 79), oder besondere Lebensgewohnheiten des Geschädigten wie starker Alkohol- oder Zigarettenkonsum (vgl. Prütting/Guttmann, aaO; Ufer/Metzmacher, aaO) in Betracht.
  • LG Köln, 05.03.2008 - 25 O 165/07

    Schadensersatzanspruch wegen fehlender Gebrauchsinformationen eines

    Ohne dass es einer Vertiefung der Frage bedürfte, ob und in welchem Umfang die geminderten Anforderungen an den Vortrag im Arzthaftungsprozess auf die Klage gegen den Arzneimittelhersteller übertragen werden können (vgl. etwa BGH, Urt. v. 19.3.1991 - VI ZR 248/90, NJW 1991, 2351 zu § 84 S. 2 Nr. 1 AMG a.F. und §§ 823 Abs. 2 BGB i.V.M. § 5 AMG; s.a. OLG Köln, Urt. v. 24.1.2007 - 5 U 6/04, OLGReport Köln 2007, 518; LG Berlin, Urteile v. 18.10.2006 - 22 O 102/06 und 22 O 75/06, NJW 2007, 3582 und 3584 mit krit. Anm. Deutsch), fehlt es im vorliegenden Fall bereits an einer nicht den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft entsprechenden Gebrauchsinformation, in deren Folge ein Schaden eingetreten ist.
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