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   KG, 08.01.2019 - 5 U 83/18   

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https://dejure.org/2019,38
KG, 08.01.2019 - 5 U 83/18 (https://dejure.org/2019,38)
KG, Entscheidung vom 08.01.2019 - 5 U 83/18 (https://dejure.org/2019,38)
KG, Entscheidung vom 08. Januar 2019 - 5 U 83/18 (https://dejure.org/2019,38)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • MIR - Medien Internet und Recht

    #vrenifrost - Eine generelle Vermutung, dass unternehmerisch tätige Influencer, die Produkte oder Marken in ihren Beiträge präsentieren, kommerzielle - kennzeichnungspflichtige - Kommunikation betreiben, ist nicht gerechtfertigt

  • berlin.de PDF
  • JurPC

    Beiträge einer Influencerin als Werbung

Kurzfassungen/Presse (25)

  • berlin.de (Pressemitteilung)

    Blogger(innen) und Influencer(innen) müssen in den sozialen Medien wettbewerbsrechtliche Grenzen beachten

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Blogger(innen) und Influencer(innen) müssen in den sozialen Medien wettbewerbsrechtliche Grenzen beachten

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Blogger und Influencer müssen in den sozialen Medien wettbewerbsrechtliche Grenzen beachten

  • internet-law.de (Kurzinformation und -anmerkung)

    Wann ist Influencer-Marketing Werbung?

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Influencern - nicht jeder Post ist Werbung

  • ra-plutte.de (Kurzinformation)

    KG Berlin zu Schleichwerbung in Social Media Kanälen

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Marken-Verlinkung auf Instagram ist nicht immer Schleichwerbung

  • heise.de (Pressebericht, 24.01.2019)

    Kennzeichnungspflicht für Influencer auf Instagram: Nicht alles ist Werbung

  • heise.de (Pressebericht, 08.04.2019)

    Werbekennzeichnungspflicht bei Social-Media-Beiträgen von Influencern

  • faz.net (Pressebericht, 10.01.2019)

    Teilerfolg für Influencerin: Es ist doch nicht alles Werbung

  • rechtsindex.de (Kurzinformation)

    Wann müssen Beiträge in sozialen Medien als Werbung gekennzeichnet werden?

  • lto.de (Kurzinformation)

    Unlauterer Wettbewerb auf Instagram: Werbung oder Information?

  • ip-rechtsberater.de (Kurzinformation)

    Social Media: Wettbewerbsrechtliche Grenzen für Blogger und Influencer

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Social Media: Wettbewerbsrechtliche Grenzen für Blogger und Influencer

  • online-und-recht.de (Kurzinformation)

    (K)eine Schleichwerbung bei Vreni Frost-Instagram-Postings

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Blogger(innen) und Influencer(innen) müssen in den sozialen Medien wettbewerbsrechtliche Grenzen beachten

  • golem.de (Pressemeldung, 10.01.2019)

    Social Media: Weniger #Werbung durch Influencer erlaubt

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Nicht jeder Influencer-Post mit Markenbezug ist eine Werbung

  • esche.de (Kurzinformation)

    #Abmahngate - Is it over now?

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Nicht jedes Postings eines Influencers ist kennzeichnungspflichtige Werbung

  • hoganlovells-blog.de (Kurzinformation)

    Verlinkung in Instagram-Post kann Kennzeichnungspflicht auslösen

  • bundesanzeiger-verlag.de (Kurzinformation)

    Mehr Klarheit für Influencer-Werbung

  • tp-presseagentur.de (Kurzinformation)

    Blogger(innen) und Influencer(innen) müssen in den sozialen Medien wettbewerbsrechtliche Grenzen beachten

  • it-recht-kanzlei.de (Kurzinformation)

    Blogger und Influencer müssen in den sozialen Medien wettbewerbsrechtliche Grenzen beachten

  • rosepartner.de (Kurzinformation)

    Schleichwerbung von Influencern - Die Kennzeichnung von Werbung in der Social Media-Welt

Besprechungen u.ä. (4)

  • internet-law.de (Kurzinformation und -anmerkung)

    Wann ist Influencer-Marketing Werbung?

  • dlapiper.com (Entscheidungsbesprechung)

    Zur Kennzeichnungspflicht von Influencern

  • deutscheranwaltspiegel.de (Entscheidungsbesprechung)

    Influencer-Posts: Ist das Werbung? Oder doch nicht?

  • terhaag.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Influencer - Die Wundertüte des Online-Marketings (RA Michael Terhaag und RA Christian Schwarz; K&R 2019, 612-616)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2019, 363
  • GRUR 2019, 543
  • MIR 2019, Dok. 003
  • K&R 2019, 190
  • afp 2019, 68
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • LG Karlsruhe, 21.03.2019 - 13 O 38/18

    Wettbewerbsverstoß im Internet: Instagram-Post als geschäftliche Handlung;

    Mit anderen Worten dient der Tag der Förderung eines anderen Unternehmens (vgl. KG, Urteil vom 08.01.2019 - 5 U 83/18 -, juris Rn. 57 ff.; vgl. zur Abgrenzung ebd., Rn. 102 ff.).

    Die Beklagte fördert durch ihre Posts außerdem ihr eigenes Unternehmen (vgl. auch KG, Urteil vom 08.01.2019 - 5 U 83/18 -, juris Rn. 54; LG Berlin, Urteil vom 24.05.2018 - 52 O 101/18 -, juris Rn. 31; Mallick/Weller, WRP 2018, 155, 157 f.).

    Denn damit steht er in einem unauflösbaren Kontext mit den bezahlten Werbebeiträgen (vgl. LG Heilbronn, Urteil vom 08. Mai 2018 - 21 O 14/18 KfH -, juris Rn. 48 ff.; a.A. wohl KG, Urteil vom 08.01.2019 - 5 U 83/18 -, juris Rn. 112 ff.).

    Diese Voraussetzung ist ohne weiteres erfüllt (vgl. KG, Urteil vom 08.01.2019 - 5 U 83/18 -, juris Rn. 73; OLG Celle, MMR 2017, 769 Rn. 19; KG, MMR 2018, 245 Rn. 14; OLG Braunschweig, Beschluss vom 08.01.2019 - 2 U 89/18, vorgelegt als Anlage K43, S. 6).

    Die Einschränkung der Meinungsäußerungs- und Medienfreiheit der Beklagten auf der Grundlage des in das UWG umgesetzten Unionsrechts wahrt den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit (vgl. KG, Urteil vom 08.01.2019 - 5 U 83/18 -, juris Rn. 82 ff.).

  • OLG Frankfurt, 23.10.2019 - 6 W 68/19

    Getarnte Werbung durch "Influencer"

    Es besteht daher kein Anlass, einen der Posts als privat zu behandeln (insoweit anders die Fallgestellung zu KG, Urteil vom 08.01.2019, Aktenzeichen 5 U 83/18, AfP 2019, 68, 72).
  • OLG München, 25.06.2020 - 29 U 2333/19

    Blauer Plüschelefant

    Weltanschauliche, wissenschaftliche, redaktionelle oder verbraucherpolitische Äußerungen von Unternehmen oder anderen Personen, die nicht in funktionalem Zusammenhang mit der Absatz- oder Bezugsförderung stehen und nur der Information und Meinungsbildung der Leser, Zuschauer oder Zuhörer dienen, unterfallen nicht dem UWG (vgl. BGH, GRUR 2016, 710 Rn. 12 - Im Immobiliensumpf; GRUR 2012, 74 Rn. 15, 38 - Coaching-Newsletter; KG GRUR 2019, 543 Rn. 73 - Produkt-Tagging).

    Durch die Aufwertung ihres Images bei den angesprochenen Verbrauchern und Unternehmern erhöht die Beklagte den Wert der von ihr im eigenen Unternehmen angebotenen Dienstleistungen, die darin bestehen, im Rahmen von gegenwärtigen oder künftigen "bezahlten Partnerschaften" (vgl. den von der Klagerücknahme erfassten Post gemäß Anlage K7a bis K7c) für Drittunternehmen Produktwerbung zu betreiben (vgl. KG GRUR 2019, 543 Rn. 22 - Produkt-Tagging).

    Die Intention, durch die Posts auch "bezahlte Partnerschaften", also Werbeverträge, zu akquirieren, führt aber nicht dazu, dass die streitgegenständlichen Posts, für die die Beklagte kein Entgelt erhält - wovon aus prozessualen Gründen mangels Beweisangeboten des Klägers nach erfüllter sekundärer Darlegungslast auszugehen ist (vgl. zur sekundären Darlegungslast und Beweislast KG GRUR 2019, 543 Rn. 73 - Produkt-Tagging) -, als geschäftliche Handlungen anzusehen wären.

  • LG Köln, 21.07.2020 - 33 O 138/19

    Influencer müssen Tags von Unternehmen bei Instagram als Werbung ausweisen

    Vor dem Hintergrund des vorstehend Dargelegten kommt es für das Vorliegen einer geschäftlichen Handlung nicht darauf an, ob der Beklagten für die Posts mit den Unternehmenstags Entgelte versprochen worden sind (so auch OLG Frankfurt a.M., GRUR 2020, S. 208, 209, Rn. 12 - Die Influencerin; OLG Braunschweig, MMR 2019, S. 467, 468, Rn. 14; LG Düsseldorf, Urt. v. 12.06.2019 - 12 O 296/18, Rn. 31, zit. nach juris; LG Heilbronn, Urt. v. 08.05.2018, - 21 0 14/18 KfH, Rn. 48 ff., zit. nach juris; LG Karlsruhe, GRUR-RR 2019, S. 328, 330 f, Rn. 40 - Foto-Tagging; a.A. - jedenfalls mittelbare Entgeltlichkeit erforderlich, aber u.U. sekundäre Darlegungslast des Influencers - KG Berlin, Urt. v. 08.01.2019, 5 U 83/18 - Schleichwerbung in Instagram-Account, Rn. 61 ff., 73, Rn. 90, zit. nach juris).

    Bei einem Verzicht auf die Entgeltlichkeit von Influencerposts droht auch keine dem Schutzzweck des § 5a Abs. 6 UWG entgegenstehende Überkennzeichnung dergestalt, dass beispielsweise selbst Katzenvideos drohten, gekennzeichnet werden zu müssen (hierzu KG Berlin, Urt. v. 08.01.2019, 5 U 83/18 - Schleichwerbung in Instagram-Account, Rn. 91, zit. nach juris).

  • LG Hamburg, 28.03.2019 - 403 HKO 127/18

    Wettbewerbsverstoß: Irreführung durch Unterlassen; nicht als kommerziell

    Sie hat die kommerzielle Vermarktung ihres eigenen Images zum Geschäftsmodell gemacht, weshalb sie Unternehmerin im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 6 UWG ist (vgl. Henning-Bodewig, WRP 2017, 1415, 1417; Mallick/Weller, WRP 2018, 155, 156; KG, Urt. v. 08.01.2019 - 5 U 83/18, WRP 2019, 339, 341).

    Die Aufwertung des Images der Beklagten und ihr Bild in den angesprochenen Verkehrskreisen ist gleichbedeutend mit einer Steigerung des Wertes der von ihr angebotenen Werbe-Dienstleistung (KG, Urt. v. 08.01.2019 - 5 U 83/18, WRP 2019, 339, 341, vgl. auch LG Heilbronn, Urt. v. 08.05.2018 - 21 O 14/18 KfH, BeckRS 2018, 18453, Rn. 39 ff.).

    Zwar besteht keine generelle Vermutung dafür, dass unternehmerisch tätige Influencer , die Produkte oder Marken in ihren Beiträgen präsentieren, kommerzielle Kommunikation im Sinne von § 5a Abs. 6 UWG betreiben (KG, Urt. v. 08.01.2019 - 5 U 83/18, WRP 2019, 339, 341).

    Auf die Frage, ob die streitgegenständlichen Beiträge in ihrer konkreten Gestalt den Absatz von Modeartikeln der verlinkten Unternehmen fördern (vgl. dazu LG Hagen, Urt. v. 13.09.2017 - 23 O 30/17, MMR 2018, 106) und ob insbesondere die übrigen, von der Beklagten auf den Beiträgen gesetzten Tap Tags dazu bestimmt waren, den Absatz der von den verlinkten Unternehmen angebotenen Waren zu fördern (vgl. dazu auch KG, Urt. v. 08.01.2019 - 5 U 83/18, WRP 2019, 339, 340), kommt es deshalb vorliegend nicht an.

    Dort sind sie dann der Werbung dieses Unternehmens bzw. dieser Marke (vorliegend insbesondere der Eigenwerbung der Beklagten) ausgesetzt, die sie veranlassen soll, die eigenen Produkte bzw. Dienstleistungen zu erwerben (KG, Urt. v. 08.01.2019 - 5 U 83/18, WRP 2019, 339, 342).

    Im Übrigen kommt die Meinungsfreiheit des Art. 11 Abs. 1 EU-Grundrechtecharta zum Tragen (KG, Urt. v. 08.01.2019 - 5 U 83/18, WRP 2019, 339, 342).

    Die Richtlinie folgt damit der Vorgabe des Art. 38 EU-Grundrechtecharta, ein hohes Verbraucherschutzniveau sicherzustellen (KG, Urt. v. 08.01.2019 - 5 U 83/18, WRP 2019, 339, 342).

    Die von der Beklagten angegriffene Einschränkung der Medienfreiheit ist auch verhältnismäßig, da nicht der Inhalt der Werbebotschaft betroffen ist, sondern ihr lediglich die Verpflichtung auferlegt wird, Werbebotschaften zu kennzeichnen (vgl. KG, Urt. v. 08.01.2019 - 5 U 83/18, WRP 2019, 339, 343).

  • KG, 24.05.2019 - 5 U 1/18

    On-Board-Shopping

    Eine prozessuale Erklärungspflicht der Klägerin setzt vor allem auch voraus, dass die Beklagte über bloße Verdachtsmomente hinaus die für Erschöpfung der Rechte der Klägerin bzw. der Markeninhaberin sprechenden Tatsachen vorgetragen und unter Beweis gestellt hat (vgl. BGH GRUR 1997, 229 - Beratungskompetenz; BGH WRP 2000, 724- Space Fidelity Peep-Show; BGH GRUR 2007, 251 - Regenwaldprojekt II, Rn 31; KG WRP 2019, 339).
  • LG Göttingen, 13.11.2019 - 3 O 22/19

    Wettbewerbsverstoß im Internet: Schleichwerbung in sozialen Medien;

    Die Beklagte verweist auf die Entscheidungen des Kammergerichts vom 08.01.2019 (5 U 83/18 #v., t. b.) und des LG München I vom 29.04.2019 (4 HK O 24312/18 C. H.), die eine Kennzeichnungspflicht nur bei bezahlten Kooperationen bejahten.

    Aus diesem Grund kann auch nicht davon ausgegangen werden, dass die Absatzförderung bzgl. der durch die Verlinkung beworbenen Anbieter lediglich die begleitende Folge einer vorwiegend journalistischen Tätigkeit der Beklagten ist (vgl. KG, Urteil vom 08.01.2019 - 5 U 83/18 - v., t. b.), zumal bei den streitgegenständlichen Posts ein redaktioneller Kontext fehlt (OLG Braunschweig, Beschluss vom 28.01.2019 Ziff. 1b,c).

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