Weitere Entscheidung unten: OLG Hamburg, 25.06.2007

Rechtsprechung
   KG, 03.04.2007 - 5 W 73/07   

Volltextveröffentlichungen (13)

  • MIR - Medien Internet und Recht

    "In der Regel... "

    Die Verwendung der Formulierung "in der Regel ..." in einer Klausel zur Regelung von Lieferfristen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ist nicht hinreichend bestimmt und damit unwirksam i.S.d. § 308 Nr. 1, 2. Alt. BGB.

  • IWW
  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin-Brandenburg

    § 4 Nr 11 UWG, § 308 Abs 1 Nr 1 BGB, § 14 UStG, § 14a UStG
    Wettbewerbsrechtlicher Unterlassungsanspruch: Bestimmtheit einer Klausel zu Lieferfristen in den AGB im Zusammenhang mit dem Angebot von Hochzeitsartikeln an Letztverbraucher; hinreichender Marktverhaltensbezug gesetzlicher Regelungen zur AGB-Kontrolle

  • damm-legal.de (Kurzinformation und Volltext)

    §§ 138, 242, 305 Abs. 1, 308 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 1 BGB, § 1 Abs. 1 Nr. 9 BGB-InfoV, §§ 3, 4 Nr. 11 UWG, §§ 14, 14a UStG
    AGB-Klausel ?[Lieferung] in der Regel 1-2 Tage nach Zahlungseingang? ist wettbewerbswidrig

  • Judicialis

    Gesetzliche Regelungen zur AGB-Kontrolle als Marktverhaltensregelungen

  • JurPC

    BGB § 308 Nr. 1
    Hinreichende Bestimmung von Lieferfristen in AGB

  • aufrecht.de

    AGB-Formulierung "In der Regel..." bei eBay-Versandangaben rechtswidrig

  • kanzlei.biz

    "Übergabe an Paketdienst in der Regel 1-2 Tage nach Zahlungseingang"

  • kanzlei.biz

    "Übergabe an Paketdienst in der Regel 1-2 Tage nach Zahlungseingang"

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Gesetzliche Regelungen zur AGB-Kontrolle als Marktverhaltensregelungen

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Hinreichende Bestimmtheit der Wendung "in der Regel" zur Bestimmung von Lieferfristen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB); Eröffnung des Anwendungsbereichs von § 4 Nr. 11 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) bei Verletzung einer individualschützenden Verbotsnorm; Vorliegen eines Marktverhaltensbezugs; Bezug von Rechnungsausstellungsvorschriften zur Lauterkeit des Marktverhaltens; Normzweck von § 14 Umsatzsteuergesetz (UStG) sowie von § 14a UStG; Schutz der Lauterkeit des Marktverhaltens durch Steuervorschriften; Verbandsklagebefugnis für die Verfolgung unwirksamer AGBs

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (11)

  • IWW (Kurzinformation)

    Allgemeine Geschäftsbedingungen - Lieferfristangaben müssen genau bestimmt sein

  • webshoprecht.de (Leitsatz und Auszüge)

    Lieferfristen von 10 bis 12 Tagen sind noch nicht unangemessen lang

  • verbraucherrechtliches.de (Kurzinformation)

    Unzureichende Bestimmtheit von Lieferfristen in AGB

  • heise.de (Pressebericht, 16.04.2007)

    Gericht verbietet ungenaue Lieferfristen bei Online-Geschäften

  • streifler.de (Zusammenfassung)

    AGB: Lieferfristangaben müssen genau bestimmt sein

  • boesel-kollegen.de (Kurzinformation)

    Lieferfrist muss genau angegeben werden - "In der Regel” wettbewerbswidrig

  • dr-bahr.com (Kurzinformation und Auszüge)

    AGB-Formulierung "In der Regel..." bei eBay-Versandangaben rechtswidrig

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Unzureichende Angabe der Lieferfrist in AGB

  • channelpartner.de (Rechtsprechungsübersicht)

    Die häufigsten Abmahnungen - Abmahngründe beim Warenverkauf im Internet

  • it-recht-kanzlei.de (Kurzinformation)

    Abmahngefahr: Leistungszeitangaben wie "in der Regel" oder "ca." müssen vermieden werden!

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Abmahngefahr für Onlineshop-Betreiber // Lieferzeit ist konkret anzugeben

Besprechungen u.ä. (2)

  • shopbetreiber-blog.de (Entscheidungsbesprechung)

    Lieferfrist muss genau angegeben werden

  • e-recht24.de (Entscheidungsbesprechung)

    Vorsicht Abmahnung - AGB-Formulierung bei eBay

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2007, 2266
  • GRUR-RR 2007, 291
  • NZM 2007, 424 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (17)  

  • BGH, 19.05.2010 - I ZR 140/08  

    Vollmachtsnachweis

    Aus ihm ergibt sich auch nichts dafür, dass Mitbewerber von der Bekämpfung von Verstößen gegen Verbraucherschutzgesetze, die im Zusammenhang mit Verbraucherverträgen stehen, ausgeschlossen sein sollen (vgl. BGH, Urt. v. 31.3.2010 - I ZR 34/08 Tz. 31 - Gewährleistungsausschluss im Internet; OLG Jena GRUR-RR 2006, 283; KG GRUR-RR 2007, 291, 292; Köhler in Köhler/Bornkamm aaO § 4 Rdn. 11.17; ders., NJW 2008, 177, 178; Fezer/Götting aaO § 4-11 Rdn. 159; MünchKomm.UWG/Schaffert, § 4 Nr. 11 Rdn. 30; Woitkewitsch, GRUR-RR 2007, 257, 258; a.A. OLG Hamburg GRUR-RR 2007, 287, 288).
  • BGH, 31.03.2010 - I ZR 34/08  

    Gewährleistungsausschluss im Internet

    Aus ihm ergibt sich auch nichts dafür, dass Mitbewerber von der Bekämpfung von Verstößen gegen Verbraucherschutzgesetze, die im Zusammenhang mit Verbraucherverträgen stehen, ausgeschlossen sein sollen (vgl. OLG Jena GRUR-RR 2006, 283; KG GRUR-RR 2007, 291, 292; Köhler in Köhler/Bornkamm aaO § 4 Rdn. 11.17; ders., NJW 2008, 177, 178; Fezer/Götting aaO § 4-11 Rdn. 159; MünchKomm.UWG/Schaffert, § 4 Nr. 11 Rdn. 30; Woitkewitsch, GRUR-RR 2007, 257, 258; a.A. OLG Hamburg GRUR-RR 2007, 287, 288).
  • OLG Hamburg, 04.03.2009 - 5 U 260/08  

    Wenn der Telefonwerber dreimal anruft Beim Preisausschreiben mitgemacht?

    Allerdings hat der Senat die Auffassung vertreten, dass nicht sämtliche Vorschriften des BGB über die Fassung von allgemeinen Geschäftsbedingungen solche sein müssen, die auch dazu bestimmt sind, das Marktverhalten zu regeln, sondern nur solche, die sich "am Markt", insbesondere in Zusammenhang bzw. im Vorfeld des Vertragsschlusses auswirken ( vgl. Senat NJW 07, 2264; zustimmend OLG Köln GRUR-RR 07, 285; a.A. KG NJW 07, 2266 ).
  • KG, 25.01.2008 - 5 W 344/07  

    Unwirksamkeit von Teillieferungs- und Teilabrechnungsklauseln;

    Verbotsvorschriften des BGB zu Regelungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen können auch dann Marktverhaltensregelungen im Sinne des § 4 Nr. 11 UWG darstellen, wenn sich die AGB-Regelungen zulasten der Verbraucher erst nach Vertragsabschluss - bei der Durchführung des Vertrages - auswirken (Senat, MMR 2005, 466; Senat, NJW 2007, 2266; OLG Hamm, Urteil vom 30.3.2006, 4 U 3/06, juris Rdn. 13; OLG Düsseldorf, Urteil vom 5.6.2007, I - 20 U 176/06, juris Rdnrn. 23 ff.; Köhler in: Hefermehl/Köhler/Bornkamm, Wettbewerbsrecht, 26. Aufl., § 4 UWG Rdn. 11.56, 11.17, § 1 UklaG Rdn. 14; derselbe, GRUR-RR 2007, 337, 341; Woitkewitsch, GRUR-RR 2007, 257, 258; Mann, WRP 2007, 1035, 1042; a.A. OLG Hamburg, GRUR-RR 2007, 287, juris Rdnrn. 23 ff.; OLG Köln, WRP 2007, 1111).

    Immerhin sollen Verbraucherschutzvorschriften die Privatperson bei der Marktteilnahme typisierend schützen, so dass sie in der Regel einen Marktverhaltensbezug haben können (Senat, NJW 2007, 2266, juris Rdn. 13).

    Damit soll eben nicht nur ein individualvertraglicher Schutz gewährleistet werden, sondern auch ein weitergehender, typisierender Interessenschutz der Marktgegenseite als Verbraucher (Senat, NJW 2007, 2266, juris Rdn. 15).

  • OLG Frankfurt, 09.05.2007 - 6 W 61/07  

    Unwirksame AGB sind abmahnfähig

    Aus dem dargestellten Wettbewerbsbezug des beanstandeten Verhaltens folgt weiter, dass die in Rede stehenden zivilrechtlichen Vorschriften als Marktverhaltensregelungen i.S.v. § 4 Nr. 11 UWG einzustufen sind (ebenso Kammergericht MMR 05, 466 sowie - differenzierend - Beschluss vom 3.4.2007 - 5 W 73/07; a.A.: OLG Hamburg, Beschluss vom 13.11.2006 - 5 W 162/06).
  • OLG Bremen, 05.10.2012 - 2 U 49/12  

    "Voraussichtliche Versanddauer" und 1-Click-Kauf

    Vergleichbar dem ebenfalls unter dem Gesichtspunkt des § 308 Nr. 1 BGB zu beanstandenden Zusatz "in der Regel" (dazu z.B. Senat, Beschl. v. 08.09.2009 - 2 W 55/09; KG NJW 2007, 2266) fehlt es hier an der dem Verbraucher hinreichende Verlässlichkeit verschaffenden Bestimmtheit oder zumindest Eingrenzbarkeit, weil Ausnahmefälle nicht definiert sind und für diese auch nichts geregelt ist.
  • OLG Frankfurt, 27.07.2011 - 6 W 55/11  

    Unwirksame AGB-Klausel über Lieferfrist

    Die gebotene kundenfeindlichste Auslegung muss zu dem Verständnis führen, dass es sich der Verwender vorbehalten will, selbst zu entscheiden, wann ein Regelfall vorliegt und wann ein Ausnahmefall (ebenso KG, NJW 2007, 2266).
  • OLG Bremen, 08.09.2009 - 2 W 55/09  

    Anforderungen an die Belehrung über Lieferfristen in Fernabsatzverträgen

    Insbesondere aufgrund dieser fehlenden Konkretisierung, wann nach Auffassung des Verwenders ein solcher Ausnahmefall vorliegen soll, ist für den Kunden nicht hineichend absehbar, welche Lieferfrist ihm vom Verwender angedient werden soll (ebenso KG, Beschluss vom 03.04.2007, NJW 2007, 2266 ff.; Palandt/Grüneberg, 68. Aufl. § 308 BGB Rz. 8).
  • OLG Hamburg, 02.04.2008 - 5 U 81/07  

    Vertrieb indizierter Medien wettbewerbswidrig

    Diese Auffassung ist in der Rechtsprechung zum Teil auf Ablehnung gestoßen (KG GRUR-RR 07, 291 - Postwegvorbehalt), zum Teil hat sie Zustimmung gefunden (OLG Köln GRUR-RR 07, 285 ff. - Schriftformklauseln).
  • OLG Frankfurt, 17.10.2011 - 1 U 33/11  

    Unwirksame Klauseln in Stromlieferungsverträgen

    Gerade dies will § 308 Nr. 1 BGB verhindern (vgl. OLG Frankfurt, Beschluss vom 27.07.2011 - 6 W 55/11- [juris Rn. 4]; KG, NJW 2007, 2266 [juris Rn. 5]).
  • OLG Hamm, 12.01.2012 - 4 U 107/11  

    Verbraucherschutz: Vertragsklauseln mit einer nicht hinreichend bestimmten

  • KG, 23.07.2009 - 23 W 55/08  

    Unterlassungsklageverfahren in Wettbewerbssachen: Berechtigtes Interesse des

  • OLG Celle, 28.02.2008 - 13 U 195/07  

    Unwirksame AGB sind abmahnfähig

  • LG Berlin, 05.06.2007 - 16 O 106/07  

    Wettbewerbsrechtliche Unterlassungsklage des Deutschen Journalistenverbandes:

  • OLG Bremen, 18.05.2009 - 2 U 42/09  

    Lieferzeitangabe mit "ca. 1 Woche" zulässig - Die Angabe der Lieferzeit mit einer

  • LG Hamburg, 12.11.2008 - 312 O 733/08  

    Unlauterer Wettbewerb: Lieferfristklausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen

  • LG Berlin, 26.10.2007 - 16 O 756/07  
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Rechtsprechung
   OLG Hamburg, 25.06.2007 - 5 W 73/07; 5 W 74/07   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis

    Streitwert bei Beendigung eines Verlagsvertrages

  • graefe-portal.de

    Streitwert bei Beendigung eines Verlagsvertrages

  • Jurion

    Beschwerde gegen die Streitwertfestsetzung durch das Gericht; Schätzung des Streitwertes bei einer Klage auf Feststellung der Unwirksamkeit der fristlosen Kündigung eines Verlagsvertrages unter Berücksichtigung der in der Vergangenheit erzielten Erträge

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • ZUM 2008, 66



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Wird zitiert von ...  

  • OLG Düsseldorf, 10.03.2009 - 24 U 150/08  
    cc) Die Sondervorschriften der §§ 41, 42 GKG für Miet-, Pacht- und ähnliche Nutzungsverhältnisse bzw. bestimmte wiederkehrende Leistungen sind entgegen der Auffassung des Landgerichts nicht einschlägig (vgl. OLG Hamburg ZUM 2008, 66).
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