Rechtsprechung
   EGMR, 23.10.2014 - 54648/09   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • HRR Strafrecht

    Art. 6 EMRK; Art. 34 EMRK; Art. 20 Abs. 3 GG; Art. 2 Abs. 1 GG; § 110a StPO; § 161 StPO
    Unzulässige Tatprovokation (Anstiftung; verbleibende Opferstellung im Sinne der Individualbeschwerde: unzureichende Kompensation durch eine Strafzumessungslösung; Beweisverwertungsverbot; Fortwirkung; Fernwirkung; Verfahrenshindernis)

  • Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

    FURCHT v. GERMANY

    Art. 6, Art. 6 Abs. 1 MRK
    Violation of Article 6 - Right to a fair trial (Article 6 - Criminal proceedings Article 6-1 - Fair hearing) (englisch)

  • Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

    FURCHT v. GERMANY - [Deutsche Übersetzung]

    [DEU] Violation of Article 6 - Right to a fair trial (Article 6 - Criminal proceedings;Article 6-1 - Fair hearing)

  • Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

    FURCHT v. GERMANY - [Deutsche Übersetzung] summary by the Austrian Institute for Human Rights (ÖIM)

    [DEU] Violation of Article 6 - Right to a fair trial (Article 6 - Criminal proceedings;Article 6-1 - Fair hearing)

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • internet-law.de (Kurzinformation)

    Wenn der Staat zu Straftaten anstiftet

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    Vom Staat provoziert

  • lto.de (Kurzinformation)

    Unfaires Strafverfahren: Einsatz verdeckter Ermittler verstößt gegen EMRK

  • Jurion (Kurzinformation)

    Furcht gegen Deutschland - Beweise aufgrund von Tatprovokation

  • sueddeutsche.de (Pressebericht, 23.10.2014)

    Drogendealer wird für Haftstrafe entschädigt

  • bista.de (Kurzinformation)

    Verdeckte Ermittler überredeten 53-Jährigen zu Drogenhandel

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Erhebliche Strafmilderung bei einer Tatprovokation durch verdeckte Ermittler stellt keine angemessene Wiedergutmachung dar - Tatprovokation verletzt Recht auf faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 EMRK

Besprechungen u.ä. (2)

  • fau.de PDF (Entscheidungsbesprechung)

    (Umfassendes) Beweisverwertungsverbot bei rechtsstaatswidriger Tatprovokation

  • zis-online.com PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kompensation der unzulässigen staatlichen Tatprovokation - Zu den Auswirkungen der Rechtsprechung des EGMR in Deutschland und Österreich (Carolin Schmidt; ZIS 2017, 56-65)

Sonstiges (4)

  • Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (Verfahrensmitteilung)

    Furcht v. Germany

  • Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (Verfahrensmitteilung)

    FURCHT v. GERMANY

    Art. 6, Art. 6 Abs. 1 MRK
    [ENG]

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Zu den strafprozessualen Folgen einer rechtsstaatswidrigen Tatprovokation - Zugleich Besprechung von EGMR, Urt. v. 23.10.2014 - 54648/09 Furcht v. Germany)" von Prof. Dr. Arndt Sinn und Simon Maly, original erschienen in: NStZ 2015, 379 - 383.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Konsequenzen unfairer Tatprovokation - Anmerkung zum Urteil des EGMR, 5. Sektion, vom 23.10.2014" von RA Jürgen Pauly, original erschienen in: StV 2015, 405 - 413.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2015, 3631
  • NStZ 2015, 412
  • NJ 2015, 201
  • StV 2015, 405
  • JR 2015, 81



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Wird zitiert von ... (19)  

  • BGH, 10.06.2015 - 2 StR 97/14  

    Rechtsstaatswidrige Tatprovokation durch Verdeckte Ermittler der Polizei führt

    Der Grund für dieses Verbot liegt darin, dass es Aufgabe der Ermittlungsbehörden ist, Straftaten zu verhüten und zu untersuchen, und nicht, zu solchen zu provozieren (vgl. EGMR, Entscheidung vom 23. Oktober 2014 - 54648/09 [Furcht gegen Deutschland], JR 2015, 81, 84 mit Anm. Petzsche = StraFo 2014, 504, 506 mit Anm. Sommer und Anm. Hauer NJ 2015, 203; Meyer/Wohlers JZ 2015, 761 ff.; Pauly StV 2015, 411 ff.; Sinn/Maly NStZ 2015, 379 ff.).

    a) Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat in seiner Entscheidung Furcht gegen Deutschland vom 23. Oktober 2014 (54648/09, Rn. 47, JR 2015, 81, 84 = StraFo 2014, 504, 506), mit der erstmals die Strafzumessungslösung der deutschen Rechtsprechung unmittelbar überprüft und als Mittel der Kompensation des Konventionsverstoßes verworfen wurde, erneut betont, das öffentliche Interesse an der Verbrechensbekämpfung rechtfertige nicht die Verwendung von Beweismitteln, die als Ergebnis polizeilicher Tatprovokation gewonnen wurden, denn dies würde den Beschuldigten der Gefahr aussetzen, dass ihm von Beginn an kein faires Verfahren zu Teil wird.

    Der Gerichtshof betont dementsprechend im Allgemeinen, dass die Frage der Zulässigkeit und Würdigung einzelner Beweise vornehmlich der Regelung des nationalen Rechts vorbehalten bleibe, wohingegen seine Aufgabe darin bestehe festzustellen, ob das Verfahren als Ganzes, einschließlich der Art und Weise der Beweisaufnahme, fair war (vgl. EGMR, Urteil vom 23. Oktober 2014 - 54648/09 [Furcht gegen Deutschland], JR 2015, 84; Urteil vom 9. Juni 1998 - 44/1997/828/1034 [Teixeira de Castro gegen Portugal], NStZ 1999, 47, 48; Urteil vom 5. Februar 2008 - 74420/19 [Ramanauskas gegen Litauen], NJW 2009, 3565, 3566, jew. mwN).

    Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 23. Oktober 2014 (54648/09 [Furcht gegen Deutschland]) eröffnete die Möglichkeit und begründete zugleich die, die aus der Konvention herrührende Pflicht, die fachgerichtliche Rechtsprechung zu den Folgen einer rechtsstaatswidrigen Tatprovokation ohne Bindung an bisherige Rechtsprechung zu überprüfen.

  • BVerfG, 18.12.2014 - 2 BvR 209/14  

    Die rechtsstaatswidrige Tatprovokation steht einer Verurteilung nicht zwingend

    b) Die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte verfolgt hinsichtlich der rechtlichen Würdigung tatprovozierenden Verhaltens von Ermittlungsbehörden verglichen mit der den angegriffenen Entscheidungen zugrunde liegenden sogenannten "Strafzumessungslösung" des Bundesgerichtshofs (vgl. BGHSt 32, 345 ff.; 45, 321 ff.; 47, 44 ff.) einen anderen dogmatischen Ansatz, weil der Gerichtshof bei Annahme einer Tatprovokation die Frage der Zulässigkeit der Verfahrensdurchführung an sich und der Beweisverwertung in den Mittelpunkt stellt (vgl. nur EGMR, Teixeira de Castro v. Portugal, Urteil vom 9. Juni 1998 - 44/1997/828/1034 -, NStZ 1999, S. 47 ff.; EGMR (GK), Ramanauskas v. Lithuania, Urteil vom 5. Februar 2008 - 74420/01 -, NJW 2009, S. 3565 ff.; EGMR, Prado Bugallo v. Spain, Urteil vom 18. Oktober 2011 - 21218/09 -, NJW 2012, S. 3502 ff. sowie zuletzt EMGR, Furcht v. Germany, Urteil vom 23. Oktober 2014 - 54648/09 -).

    Eine Anstiftung zu einer Straftat durch die Polizei und die Verwendung der so gewonnenen Beweise könnten vielmehr dazu führen, dass das Recht des betroffenen Täters auf ein faires Verfahren im Sinne von Art. 6 EMRK verletzt sei (vgl. EGMR, Prado Bugallo v. Spain, Urteil vom 18. Oktober 2011 - 21218/09 -, NJW 2012, S. 3502 , § 27 m.w.N.; vgl. auch zuletzt EMGR, Furcht v. Germany, Urteil vom 23. Oktober 2014 - 54648/09 -, § 47 m.w.N.).

    Der Gerichtshof betont dementsprechend, dass die Frage der Zulässigkeit und Würdigung einzelner Beweise vornehmlich der Regelung des nationalen Rechts vorbehalten bleibe, wohingegen seine Aufgabe darin bestehe festzustellen, ob das Verfahren als Ganzes, einschließlich der Art und Weise der Beweisaufnahme, fair war (vgl. EGMR, Teixeira de Castro v. Portugal, Urteil vom 9. Juni 1998 - 44/1997/828/1034 -, NStZ 1999, S. 47 , § 34; EGMR (GK), Ramanauskas v. Lithuania, Urteil vom 5. Februar 2008 - 74420/01 -, NJW 2009, S. 3565 , § 52 m.w.N. sowie zuletzt EGMR, Furcht v. Germany, Urteil vom 23. Oktober 2014 - 54648/09 -, § 46).

    Die Entscheidung in der Rechtssache "Furcht gegen Deutschland" (EMGR, Furcht v. Germany, Urteil vom 23. Oktober 2014 - 54648/09 -) war zu diesem Zeitpunkt noch nicht ergangen und konnte seitens des Bundesgerichtshofs daher nicht berücksichtigt werden.

    Vor allem hierdurch unterscheidet sich das Vorgehen des Landgerichts in Bezug auf die Verwertung der einzelnen Beweise auch signifikant von demjenigen der Gerichte in dem vom Europäischen Gerichtshof am 23. Oktober 2014 entschiedenen Fall (EMGR, Furcht v. Germany, Urteil vom 23. Oktober 2014 - 54648/09 -).

    In diesem hatten die Bekundungen der verdeckten Ermittler dazu gedient, die Einlassung des Beschwerdeführers in wesentlichen Teilen zu widerlegen (vgl. EMGR, Furcht v. Germany, Urteil vom 23. Oktober 2014 - 54648/09 -, § 9 und § 14).

  • BGH, 19.05.2015 - 1 StR 128/15  

    Rechtstaatswidrige Tatprovokation (Verletzung des Rechts auf ein faires

    a) Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) legt Art. 6 Abs. 1 EMRK in ständiger Rechtsprechung dahingehend aus, dass bei einer - nach den vom Gerichtshof formulierten Voraussetzungen ("substantive test of incitement"; siehe EGMR, Urteil vom 4. November 2010 - 18757/06 "Bannikova vs. Russia" Rn. 37; Urteil vom 23. Oktober 2014 - 54648/09 "Furcht gegen Deutschland" Rn. 48 f. mwN) - gegen die genannte Vorschrift verstoßenden Tatprovokation durch die Polizei das öffentliche Interesse an der Bekämpfung schwerer Straftaten im Strafprozess nicht den Gebrauch von Beweismitteln rechtfertigen könne, die als Ergebnis polizeilicher Provokation gewonnen wurden (etwa EGMR, Urteil vom 9. Juni 1998 - 44/1997/828/1034 "Teixeira de Castro vs. Portugal" Rn. 36 sowie EGMR, Urteile vom 5. Februar 2008 - 74420/01 "Ramanauskas vs. Lithuania" Rn. 54 mwN; vom 4. November 2010 - 18757/06 "Bannikova vs. Russia" Rn. 34; vom 23. Oktober 2014 - 54648/09 "Furcht gegen Deutschland" Rn. 47).

    Damit in solchen Fällen das Strafverfahren im Sinne von Art. 6 Abs. 1 EMRK fair ist, müssten alle als Ergebnis polizeilicher Provokation gewonnenen Beweismittel ausgeschlossen werden oder aber ein Verfahren mit vergleichbaren Konsequenzen ("procedure with similar consequences") müsse greifen (siehe nur EGMR, Urteile vom 24. April 2014 - 6228/09 u.a. "Lagutin e.a. vs. Russia" Rn. 117 mwN; vom 23. Oktober 2014 - 54648/09 "Furcht gegen Deutschland" Rn. 64).

    Zwar hält der EGMR bei nicht völlig unplausiblem ("not wholly improbable") Vorwurf des Angeklagten einer Tatprovokation die Staatsanwaltschaft für verpflichtet, den Beweis des Fehlens einer solchen zu führen (EGMR, Urteil vom 23. Oktober 2014 - 54648/09 "Furcht gegen Deutschland" Rn. 53).

    Der Zweck des polizeilichen Handelns liege bei der Provokation darin, durch Beweiserbringung und Einleitung eines Strafverfahrens die Feststellung einer Straftat zu ermöglichen (EGMR aaO Rn. 37; EGMR, Urteil vom 23. Oktober 2014 - 54648/09 "Furcht gegen Deutschland" Rn. 48 mwN).

    In die Prüfung der materiellen Voraussetzungen einer Tatprovokation bezieht der EMGR u.a. ein, dass die Strafverfolgungsbehörden keinen Grund hatten, eine Person der Beteiligung an Betäubungsmittelstraftaten zu verdächtigen, wenn diese nicht vorbestraft war, (noch) kein Ermittlungsverfahren gegen sie eingeleitet war und keine Anhaltspunkte für eine Tatgeneigtheit vor der Kontaktaufnahme vorlagen (so bereits EGMR, Urteil vom 9. Juni 1998 - 44/1997/828/1034 "Teixeira de Castro vs. Portugal" Rn. 38 sowie EGMR, Urteil vom 4. November 2010 - 18757/06 "Bannikova vs. Russia" Rn. 39 und Urteil vom 23. Oktober 2014 - 54648/09 "Furcht gegen Deutschland" Rn. 51 jeweils mwN).

    Als Subkriterien für das Vorhandensein bestehender krimineller Tätigkeit oder Tatgeneigtheit hält der Gerichtshof nach Maßgabe des konkreten Einzelfalls u.a. die Vertrautheit des Betroffenen mit aktuellen Preisen von Betäubungsmitteln, dessen Fähigkeit, solche kurzfristig zu beschaffen, sowie seine Gewinnbeteiligung für bedeutsam (EGMR, Urteil vom 23. Oktober 2014 - 54648/09 "Furcht gegen Deutschland" Rn. 51 mwN).

  • BGH, 07.09.2016 - 1 StR 154/16  

    Verstoß gegen die Unschuldsvermutung (Voraussetzungen: erforderliche

    Es verhält sich damit anders als in den Konstellationen polizeilicher Tatprovokation (dazu etwa EGMR, Urteil vom 23. Oktober 2014 - 54648/09, "F. ./. Deutschland' Rn. 64 mwN; siehe auch BVerfG, Beschluss vom 18. Dezember 2014 - 2 BvR 209/14 u.a., NJW 2015, 1083, 1085).
  • BGH, 19.01.2016 - 4 StR 252/15  

    Rechtsstaatswidrige Tatprovokation (Voraussetzungen: erhebliche Stimulierung des

    Dabei können nach den konkreten Umständen des Einzelfalls die erwiesene Vertrautheit mit aktuellen Preisen von Betäubungsmitteln, die Fähigkeit zu deren kurzfristiger Beschaffung und eine Gewinnbeteiligung des Täters von Bedeutung sein (vgl. EGMR, Urteil vom 23. Oktober 2014 - 54648/09, NStZ 2015, 412, 414, Rn. 49 ff. mwN).

    Dabei hat der Gerichtshof unter anderem darauf abgestellt, ob die Ermittlungsperson von sich aus Kontakt zu dem Täter aufgenommen, ihr Angebot trotz anfänglicher Ablehnung erneuert oder den Täter mit den Marktwert übersteigenden Preisen geködert hat (vgl. EGMR, Urteil vom 23. Oktober 2014 - 54648/09, NStZ 2015, 412, 414, Rn. 52 mwN).

  • BGH, 07.12.2017 - 1 StR 320/17  

    Rechtsstaatswidrige Tatprovokation (Voraussetzungen: stimulierende Einwirkung mit

    Bei der Frage, ob eine Person tatgeneigt war, hält der Gerichtshof nach Maßgabe des konkreten Einzelfalls u.a. die erwiesene Vertrautheit des Betroffenen mit aktuellen Preisen von Betäubungsmitteln, dessen Fähigkeit, solche kurzfristig zu beschaffen, sowie seine Gewinnbeteiligung für bedeutsam (vgl. EGMR, Urteil vom 23. Oktober 2014 - 54648/09, NStZ 2015, 412, 414 Rn. 49 ff. mwN).

    Dabei hat der Gerichtshof unter anderem darauf abgestellt, ob die Ermittlungsperson von sich aus Kontakt zu dem Täter aufgenommen, ihr Angebot trotz anfänglicher Ablehnung erneuert oder den Täter mit den Marktwert übersteigenden Preisen geködert hat (vgl. EGMR, Urteil vom 23. Oktober 2014 - 54648/09, NStZ 2015, 412, 414 Rn. 52 mwN).

  • EGMR, 28.06.2018 - 31536/07  

    TCHOKHONELIDZE v. GEORGIA

    In particular, they must show that they were in possession of concrete, objective and verifiable evidence showing that initial steps have been taken to commit the acts constituting the offence, and that the criminal act was already underway at the time when the police intervened (see, generally, Shannon v. the United Kingdom (dec.), no. 67537/01, ECHR 2004-IV; Eurofinacom v. France (dec.), no. 58753/00, ECHR 2004-VII; and Furcht v. Germany, no. 54648/09, § 51, 23 October 2014).
  • BVerwG, 20.07.2016 - 6 B 35.16  

    Berufungsbegründungsfrist; Verschulden des Bevollmächtigten; rechtliches Gehör;

    Die Geltendmachung einer Abweichung des angefochtenen Urteils von der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 23. Oktober 2014 (54648/09 - NJW 2015, 3631) genügt den Anforderungen an eine Divergenzrüge nicht.
  • EGMR, 15.05.2018 - 35517/11  

    VIRGIL DAN VASILE c. ROUMANIE

    La preuve de l'absence de provocation incombe à la partie poursuivante pour autant que les allégations du requérant ne soient pas dépourvues de toute vraisemblance (Ramanauskas, précité, § 70, et Furcht c. Allemagne, no 54648/09, § 53, 23 octobre 2014).
  • BGH, 28.02.2018 - 4 StR 640/17  

    Recht auf ein faires Verfahren (Voraussetzungen einer Tatprovokation)

    Es kommt dann vielmehr darauf an, ob sich der Täter auf die ihm angesonnene Intensivierung der Tatplanung ohne Weiteres einlässt, sich also geneigt zeigt, auch die Tat mit dem höheren Unrechtsgehalt zu begehen (BGH, Urteil vom 30. Mai 2001 - 1 StR 42/01, BGHSt 47, 44, 51; vgl. dazu auch EGMR, NStZ 2015, 412, 414; BVerfG, NJW 2015, 1083).
  • OLG Köln, 28.02.2017 - 2 Ws 781/16  

    Ausschluss der Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen aufgrund grob

  • EGMR, 02.02.2016 - 41767/09  

    BATISTA LABORDE v. AUSTRIA

  • EGMR, 04.04.2017 - 2742/12  

    MATANOVIC v. CROATIA

  • EGMR, 20.02.2018 - 55146/14  

    RAMANAUSKAS v. LITHUANIA (No. 2)

  • EGMR, 23.06.2015 - 15251/07  

    OPRIS c. ROUMANIE

  • EGMR, 23.11.2017 - 47074/12  

    GRBA v. CROATIA

  • EGMR - 37273/15 (anhängig)  

    USUL v. GERMANY and 1 other application

  • EGMR - 58342/15 (anhängig)  

    DE LEGÉ v. THE NETHERLANDS

  • EGMR - 40495/15 (anhängig)  

    AKBAY v. GERMANY

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