Weitere Entscheidungen unten: BVerwG, 30.09.2009 | BVerwG, 29.09.2008

Rechtsprechung
   BSG, 06.05.2009 - B 6 A 1/08 R   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • lexetius.com

    Gemeinsamer Bundesausschuss [G-BA] - Zuständigkeit der Kammern bzw Senate für Vertragsarztrecht bei Streitigkeiten über die Rechtmäßigkeit von Entscheidungen - Verstoß gegen Zuständigkeitsregelung - Berücksichtigung des Verfahrensfehlers nur auf Rüge - Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Gesundheit gegenüber dem G-BA beim Erlass einzelner Richtlinien - Bewertung der Wirksamkeit einer Behandlungsmethode sektorenübergreifend für die ambulante und stationäre Versorgung nach denselben Maßstäben - Rechtmäßigkeit des Ausschlusses der Protonentherapie bei der Indikation Mammakarzinom von den im Rahmen einer Krankenhausbehandlung anwendbaren Methoden

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Rentenversicherung

  • Judicialis

    Gemeinsamer Bundesausschuss - Zuständigkeit der Kammern bzw Senate für Vertragsarztrecht bei Streitigkeiten über die Rechtmäßigkeit von Entscheidungen - Verstoß gegen Zuständigkeitsregelung - Berücksichtigung des Verfahrensfehlers nur auf Rüge - Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Gesundheit gegenüber dem G-BA beim Erlass einzelner Richtlinien - Bewertung der Wirksamkeit einer Behandlungsmethode sektorenübergreifend für die ambulante und stationäre Versorgung nach denselben Maßstäben - Rechtmäßigkeit des Ausschlusses der Protonentherapie bei der Indikation Mammakarzinom von den im Rahmen einer Krankenhausbehandlung anwendbaren Methoden

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Bewertung der Wirksamkeit einer Behandlungsmethode durch den Gemeinsamen Bundesausschuss; Protonenbestrahlung für die Anwendung bei Mammakarzinomen; Rechtmäßigkeit der Beanstandung durch das Bundesministerium für Gesundheit

  • sozialrecht-heute.de

    Bewertung der Wirksamkeit einer Behandlungsmethode durch den Gemeinsamen Bundesausschuss; Protonenbestrahlung für die Anwendung bei Mammakarzinomen; Rechtmäßigkeit der Beanstandung durch das Bundesministerium für Gesundheit

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Bewertung der Wirksamkeit einer Behandlungsmethode durch den Gemeinsamen Bundesausschuss; Protonenbestrahlung für die Anwendung bei Mammakarzinomen; Rechtmäßigkeit der Beanstandung durch das Bundesministerium für Gesundheit

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (12)

  • Bundessozialgericht (Pressemitteilung)

    Keine Protonentherapie bei Brustkrebs

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Keine Protonentherapie bei Brustkrebs

  • ra-staudte.de (Kurzinformation)

    Keine Protonentherapie bei Brustkrebs; Krankenversicherungsrecht

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Protonentherapie bei Brustkrebs wird von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr finanziert

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen

  • krankenkassen-direkt.de (Ausführliche Zusammenfassung)

    Keine Protonentherapie bei Brustkrebs

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung)

    Grenzen für die klinische Experimentierwiese

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung)

    Der Gemeinsame Bundesausschuss ist Herr im Haus - dem Ministerium bleibt wenig Macht

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung)

    Protonentherapie bei Brustkrebs keine Kassenleistung

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Keine Protonentherapie bei Brustkrebs

  • ecovis.com (Kurzinformation)

    Protonentherapie bei Brustkrebs ist keine Kassenleistung

  • 123recht.net (Pressemeldung, 6.5.2009)

    Gesundheitsministerium kann nicht über Kassen-Leistungen entscheiden // BSG stärkt Selbstverwaltung im Gesundheitswesen

Besprechungen u.ä.

  • aerzteblatt.de (Entscheidungsbesprechung)

    Gemeinsamer Bundesausschuss: Freiraum in letzter Instanz

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BSG vom 06.05.2009, Az.: B 6 A 1/08 (Rechtsaufsicht statt Fachaufsicht des BMG gegenüber GBA; Protonentherapie beim Mammakarzinom kein Gegenstand der stationären Versorgung in der GKV)" von Prof. Dr. Hans Kamps, original erschienen in: MedR 2010, 358 - 359.

Papierfundstellen

  • BSGE 103, 106
  • NZS 2010, 144
  • NZS 2010, 415 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (75)  

  • BSG, 04.05.2016 - B 6 KA 24/15 R  

    Vertragsärztliche Versorgung - Berufsausübungsgemeinschaft - Erteilung der

    dd) Die Entscheidung des GBA zur Einbeziehung der Strahlentherapeuten in die Bedarfsplanung kann gerichtlich nur nach den Maßstäben überprüft werden, die die Rechtsprechung zur gerichtlichen Kontrolle der Richtlinien des GBA entwickelt hat (stRspr vgl dazu BSGE 96, 261 = SozR 4-2500 § 92 Nr. 5, RdNr 68; BSGE 103, 106 = SozR 4-2500 § 94 Nr. 2, RdNr 46; BSG SozR 4-2500 § 34 Nr. 17, zur Veröffentlichung auch für BSGE vorgesehen, RdNr 53).

    Die gerichtliche Kontrolle beschränkt sich regelmäßig darauf, ob die äußersten Grenzen der Rechtsetzungsbefugnis durch den Normgeber eingehalten wurden (BSGE 103, 106 = SozR 4-2500 § 94 Nr. 2, RdNr 46); dies ist der Fall, wenn sich die getroffene Regelung auf eine ausreichende Ermächtigungsgrundlage stützen kann und die maßgeblichen Verfahrensvorschriften sowie die Grenzen des dem Normgeber ggf zukommenden Gestaltungsspielraums beachtet worden sind (BSGE 100, 254 = SozR 4-2500 § 85 Nr. 42, RdNr 17; BSGE 103, 106 = SozR 4-2500 § 94 Nr. 2, RdNr 46; BSGE 107, 287 = SozR 4-2500 § 35 Nr. 4, RdNr 38; BSGE 112, 15 = SozR 4-2500 § 137 Nr. 1, RdNr 65; BSG SozR 4-2500 § 34 Nr. 17, zur Veröffentlichung auch für BSGE vorgesehen, RdNr 53).

  • BSG, 19.12.2012 - B 12 KR 20/11 R  

    Krankenversicherung - freiwilliges Mitglied - stationär in Pflegeeinrichtung

    Denn in der Rechtsprechung des BSG ist anerkannt, dass es zumindest im Recht der GKV ein tradiertes Konzept untergesetzlicher Normsetzung durch die an diesem System beteiligten Personengruppen gibt, dessen konkrete Ausgestaltung sich wiederholt gewandelt hat (vgl insbesondere BSGE 78, 70, 74 ff = SozR 3-2500 § 92 Nr. 6 S 29 ff; vgl auch BSGE 94, 50 = SozR 4-2500 § 72 Nr. 2, RdNr 64 ff; BSGE 103, 106 = SozR 4-2500 § 94 Nr. 2, RdNr 44 f mwN ; vgl auch BSG SozR 4-2500 § 13 Nr. 19 RdNr 14 ; BSGE 97, 133 = SozR 4-2500 § 139 Nr. 2, RdNr 31 ; vgl ferner den Überblick zu den Rechtsquellen des Krankenversicherungsrechts bei Ebsen in Schulin, Handbuch des Sozialversicherungsrechts, 1994, Bd 1 Krankenversicherungsrecht, § 7; vgl auch die Bestandsaufnahme für das Sozialversicherungsrecht insgesamt bei Axer, Normsetzung der Exekutive in der Sozialversicherung, 2000, S 52 ff; kritisch Hänlein, Rechtsquellen im Sozialversicherungsrecht, 2001, S 382 ff, S 496 f) , dem jedoch von Verfassungs wegen kein vermeintlicher numerus clausus untergesetzlicher Rechtsetzungsformen entgegensteht (so zB BSGE 81, 54, 63 f = SozR 3-2500 § 135 Nr. 4 S 19 f; BSGE 81, 73, 82 f = SozR 3-2500 § 92 Nr. 7 S 57 f; Axer, aaO, S 208 ff, insbes 224 f; Clemens in FS Böckenförde , 259, 261 f; ders, MedR 1996, 432, 433 f; Krauskopf/Clemens in Laufs/Kern, Handbuch des Arztrechts, 4. Aufl 2010, § 30 RdNr 25 ff, insbesondere RdNr 27 mit zahlreichen Nachweisen zur zustimmenden Kammer-Rspr des BVerfG; ausdrücklich offengelassen allerdings in BVerfGE 115, 25, 47 = SozR 4-2500 § 27 Nr. 5 RdNr 29 mwN; einen numerus clausus der Legitimationsmuster befürwortend Hänlein, aaO, S 57 ff) .

    Eine solche nachgehende Rechtmäßigkeitskontrolle genügt den Anforderungen der vom BVerfG (BVerfGE 107, 59, 94) für die Übertragung von Aufgaben und Handlungsbefugnissen auf Organe der funktionalen Selbstverwaltung geforderten Aufsicht personell demokratisch legitimierter Amtswalter über deren Wahrnehmung; eine fachaufsichtsrechtliche Mitwirkung der dem Parlament verantwortlichen Ministerialverwaltung ist insoweit nicht erforderlich (BSGE 103, 106 = SozR 4-2500 § 94 Nr. 2, RdNr 47 f; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 26.1.2012 - L 16 KR 9/11) .

    In diesem Sinne hat das BSG bereits entschieden, dass dem Bundesministerium für Gesundheit gegenüber dem Gemeinsamen Bundesausschuss in Bezug auf den Erlass einzelner Richtlinien nur Rechtsaufsicht und keine Fachaufsicht zusteht (BSGE 103, 106 = SozR 4-2500 § 94 Nr. 2) .

  • BSG, 27.04.2016 - B 12 KR 16/14 R  

    Rentenversicherung - Versicherungspflicht bzw -freiheit - Synchronsprecher -

    Die maßgebenden Vorgänge müssen dabei so genau angegeben werden, dass das BSG - die Richtigkeit des Vorbringens unterstellt - ohne weitere Ermittlungen beurteilen kann, ob das vorinstanzliche Urteil auf dem gerügten Verfahrensmangel beruhen kann (vgl zB BSG E 103, 106 = SozR 4-2500 § 94 Nr. 2, RdNr 77-78; Leitherer in Meyer-Ladewig, SGG, 11. Aufl 2014, § 164 RdNr 12 und 12c, jeweils mwN); dazu ist es erforderlich, die dafür einschlägigen Aktenstellen genau anzugeben, dh diese in der Revisionsbegründung selbst eindeutig zu bezeichnen (Leitherer, ebenda unter Hinweis auf BFHE 110, 493).
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Rechtsprechung
   BVerwG, 30.09.2009 - 6 A 1.08   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • lexetius.com

    GG Art. 38 Abs. 1, Abs. 3; AbgG § 44a Abs. 4, § ... 44b; Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestages (VR) §§ 1, 2, 3, 8; Ausführungsbestimmungen zu den Verhaltensregeln (AB) Nr. 1, 3, 7, 8; StGB § 203 Abs. 1 Nr. 3; BRAO § 43a Abs. 2; BORA § 2
    Abgeordnete, Transparenzregeln, Verhaltensregeln, Tätigkeiten neben dem Mandat, Bezüge, Anzeigepflicht, Feststellung einer Pflichtverletzung, Ordnungsgeld, Einkommensstufe, rechtsanwaltliche Verschwiegenheitspflicht, Einzelanwalt, Sozietätsanwalt, Gleichbehandlung aller Abgeordneten, Gleichheit im Unrecht.

  • Bundesverwaltungsgericht

    GG Art. 38 Abs. 1, Abs. 3
    Abgeordnete, Transparenzregeln, Verhaltensregeln, Tätigkeiten neben dem Mandat, Bezüge, Anzeigepflicht, Feststellung einer Pflichtverletzung, Ordnungsgeld, Einkommensstufe, rechtsanwaltliche Verschwiegenheitspflicht, Einzelanwalt, Sozietätsanwalt, Gleichbehandlung aller Abgeordneten, Gleichheit im Unrecht.

  • Judicialis

    Abgeordnete; Transparenzregeln; Verhaltensregeln; Tätigkeiten neben dem Mandat; Bezüge; Anzeigepflicht; Feststellung einer Pflichtverletzung; Ordnungsgeld; Einkommensstufe; rechtsanwaltliche Verschwiegenheitspflicht; Einzelanwalt; Sozietätsanwalt; Gleichbehandlung aller Abgeordneten; Gleichheit im Unrecht

  • Jurion

    Vorliegen einer Verletzung der anwaltlichen Verpflichtung zur Verschwiegenheit bei Mitteilung der neben einem Mandat erzielten Einkünfte durch einen rechtsanwaltlich tätigen Abgeordneten; Möglichkeit einer Verletzung des Grundsatzes der formalisierten Gleichbehandlung aller Abgeordneten bei Freistellung eines rechtsanwaltlich tätigen Abgeordneten von der Anzeigepflicht hinsichtlich außerhalb des Mandats erzielter Einkünfte; Wahrung der Schweigepflicht eines als Rechtsanwalt tätigen Abgeordneten durch die Transparenzregeln; Verpflichtung von als Sozietätsanwälte tätigen Abgeordneten zur Offenlegung von Einkünften aus ihren anzuzeigenden Tätigkeiten; Zulässigkeit der Einordnung eines Beschlusses des Präsidiums des Deutschen Bundestag bzgl. der Verletzung von Anzeigepflichten eines Abgeordneten als Verwaltungsakt

  • BRAK-Mitteilungen

    Anzeigepflicht für als Rechtsanwalt tätige Bundestagsabgeordnete

    Direkte Verlinkung nicht möglich.
    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2010, Seite 86

  • rechtsportal.de

    Vorliegen einer Verletzung der anwaltlichen Verpflichtung zur Verschwiegenheit bei Mitteilung der neben einem Mandat erzielten Einkünfte durch einen rechtsanwaltlich tätigen Abgeordneten; Möglichkeit einer Verletzung des Grundsatzes der formalisierten Gleichbehandlung aller Abgeordneten bei Freistellung eines rechtsanwaltlich tätigen Abgeordneten von der Anzeigepflicht hinsichtlich außerhalb des Mandats erzielter Einkünfte; Wahrung der Schweigepflicht eines als Rechtsanwalt tätigen Abgeordneten durch die Transparenzregeln; Verpflichtung von als Sozietätsanwälte tätigen Abgeordneten zur Offenlegung von Einkünften aus ihren anzuzeigenden Tätigkeiten; Zulässigkeit der Einordnung eines Beschlusses des Präsidiums des Deutschen Bundestag bzgl. der Verletzung von Anzeigepflichten eines Abgeordneten als Verwaltungsakt

  • datenbank.nwb.de
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Transparenzregeln für Bundestagsabgeordnete

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Bundesverwaltungsgericht zu Transparenzregeln des Parlaments: Abgeordnete müssen Einkünfte aus Nebentätigkeiten offenlegen - Schily und Kröning müssen Nebeneinkünfte bis in Detail offen legen - Richter heben aber Festsetzung von Ordnungsgeldern auf

Besprechungen u.ä.

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Art. 38 Abs. 1, Abs. 3 GG; §§ 44 a, 44 b AbgG; § 203 StGB; § 43 a Abs. 2 BRAO
    Transparenzregeln für Abgeordnete - Verschwiegenheit eines Rechtsanwalts

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 135, 77
  • NVwZ 2010, 837
  • DVBl 2010, 114
  • AnwBl 2010, 528
  • DÖV 2010, 278



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Wird zitiert von ... (9)  

  • BFH, 17.05.2017 - V R 52/15  

    Traditionelle Freimaurerloge nicht gemeinnützig - Diskriminierung von Frauen -

    Eine sog. Gleichheit im Unrecht besteht wegen des Vorrangs des Gesetzes nicht, sodass es keinen Anspruch auf Fehlerwiederholung bei der Rechtsanwendung gibt (BFH-Beschluss vom 18. Juli 2002 V B 112/01, BFHE 199, 77, BStBl II 2003, 675; BFH-Urteile vom 24. Januar 2013 V R 34/11, BFHE 239, 552 ff., 559, BStBl II 2013, 460 ff., 463; vom 18. April 2013 V R 48/11, BFHE 241, 270 ff., 274, BStBl II 2013, 697 ff., 698; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 30. September 2009  6 A 1/08, BVerwGE 135, 77 ff., 95, Rz 49, m.w.N.; BVerfG-Beschluss vom 17. Januar 1979  1 BvL 25/77, BVerfGE 50, 142, C.II.3.c).
  • BVerwG, 16.03.2016 - 6 C 65.14  

    Abgeordneter; Amtsausstattung; Aufwandsentschädigung; Auskunftsanspruch;

    Art. 38 Abs. 1 Satz 2 GG gewährleistet auch die Berücksichtigung der Individualinteressen des Abgeordneten, sodass diesbezügliche verfassungsrechtliche Wertungen im Rahmen der vorzunehmenden Abwägung berücksichtigt werden können (vgl. BVerfG, Urteil vom 4. Juli 2007 - 2 BvE 1/06 u.a. - BVerfGE 118, 277 ; BVerwG, Urteil vom 30. September 2009 - 6 A 1.08 - BVerwGE 135, 77 Rn. 32).
  • BVerwG, 13.12.2011 - 8 C 24.10  

    Dauerverwaltungsakt; Auskunftspflicht; Vorlagepflicht; Geschäftsunterlagen;

    Auskunftspflichten, die das Gesetz jedermann oder einer nicht nach dem Beruf abgegrenzten Gruppe auferlegt, treffen grundsätzlich auch Rechtsanwälte (vgl. zur Auskunftspflicht von Abgeordneten, die anwaltlich tätig sind, Urteil vom 30. September 2009 - BVerwG 6 A 1.08 - BVerwGE 135, 77 ; allgemein: Kleine-Cosack, RAO, 6. Aufl. 2009, § 43a Rn. 24; Zuck, in: Gaier/ Wolf/Göcken, Anwaltliches Berufsrecht, 2010, § 43a BRAO/§ 2 BORA Rn. 29).
  • BVerwG, 16.03.2016 - 6 C 66.14  

    Abgeordneter; Amtsausstattung; Aufwandsentschädigung; Auskunftsanspruch;

    Art. 38 Abs. 1 Satz 2 GG gewährleistet auch die Berücksichtigung der Individualinteressen des Abgeordneten, sodass diesbezügliche verfassungsrechtliche Wertungen im Rahmen der vorzunehmenden Abwägung berücksichtigt werden können (vgl. BVerfG, Urteil vom 4. Juli 2007 - 2 BvE 1/06 u.a. - BVerfGE 118, 277 ; BVerwG, Urteil vom 30. September 2009 - 6 A 1.08 - BVerwGE 135, 77 Rn. 32).
  • FG Köln, 15.04.2015 - 2 K 3593/11  

    Frage der Verpflichtung zur Abgabe einer zusammenfassenden Meldung durch einen

    Auch die Bezugnahme der Klägerin auf das BVerwG-Urteil vom 30. September 2009(6 A 1/08, BVerwGE 135, 77) verfängt nicht.

    Für den Fall, dass der mit den Offenbarungspflichten verfolgte Zweck im Falle eines Verweigerungsrechts des Rechtsanwalts erheblich leiden würde, dürfte einiges dafür sprechen, der Offenbarungspflicht gegenüber der Verschwiegenheitspflicht mehr Gewicht beizumessen (BVerwG-Urteil vom 30. September 2009 - 6 A 1/08, BVerwGE 135, 77).

  • VGH Hessen, 29.11.2013 - 6 A 1426/13  

    Zugang zu Informationen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht;

    Nur im Fall von berechtigten Ansprüche Dritter (vgl. BGH, Beschluss vom 02.12.2009 - I ZB 65/09 -, NJW 2010, 1380 [Pfändung von Honorarforderungen]; Anwaltsgericht Köln, Beschluss vom 20.09.2009 - 10 EV 330/07 -, juris [Pflicht zur Offenlegung von Fehlern in der Mandatsbearbeitung]) oder aus anderen öffentlich-rechtlichen Gründen (vgl. BVerwG, Urteil vom 30.09.2009 - 6 A 1.08 -, BVerwGE 135, 77 [Transparenzregeln des Parlaments]) kann eine Einschränkung der rechtsanwaltlichen Verschwiegenheitspflicht bejaht werden.
  • OVG Hamburg, 28.11.2017 - 4 Bf 24/17  

    Fahrtenbuchauflage für Rechtsanwalt

    Durch die rechtsanwaltliche Pflicht zur Verschwiegenheit geschützt sind insbesondere die Identität des Mandanten, die Tatsache seiner Beratung sowie diesbezügliche Unterlagen (vgl. BVerwG, Urt. v. 13.12.2011, 8 C 24.10, juris Rn. 28; Urt. v. 30.9.2009, 2 A 1.08, BVerwGE 135, 77, juris Rn. 37 m.w.N.; zum Zeugnisverweigerungsrecht des Steuerberaters: BFH, Urt. v. 14.5.2002, IX R 31/00, BFHE 198, 319, juris Rn. 14 ff.).
  • LVerfG Mecklenburg-Vorpommern, 24.02.2011 - LVerfG 7/10  
    Dies ist der Fall, wenn der Antragsteller sich für sein Begehren auf Vorschriften des einfachen (Gesetzes-)Rechts beruft (vgl. BVerfGE 118, 277, 319; zum verfassungsrechtlichen Charakter eines Bund-Länder-Streits vgl. BVerfGE 42, 103, 112 f. und 96, 45, 48; siehe auch § 50 Abs. 1 Nr. 5 VwGO und dazu BVerwG, Urt. v. 30.09.2009 - 6 A 1/08 -, BVerwGE 135, 77), z.B. wenn Parteien, Fraktionen oder Abgeordnete um die Rückzahlung von Wahlkampfkostenerstattung, über Diäten und Aufwandsentschädigungen streiten (vgl. BVerfGE 27, 152; BVerwG, Beschl. v. 21.03.1991 - 7 B 170.90 -, NVwZ 1992, 173; offener BVerwG, Urt. v. 11.07.1985 - 7 C 64.83 -, a.a.O.; OVG Lüneburg, Urt. v. 13.03.2008 - 8 LC 2/07 -, NdsVBl. 2008, 226; Sodan in: Sodan/Ziekow, VwGO, § 40 Rn. 230 m.w.N.).
  • VG Schleswig, 29.09.2017 - 12 A 79/13  
    In ähnlicher Weise hat das Bundesverwaltungsgericht (Urteil vom 30. September 2009 - 6 A 1/08 -, juris Rn. 40) entschieden, dass Mandanten eines als Bundestagsabgeordneter tätigen Rechtsanwalt Einschränkungen hinsichtlich der Verschwiegenheitspflicht hinnehmen müssen, soweit öffentlich-rechtliche Vorgaben (dort die Transparenzregelungen des §§ 44a Abs. 4, 44b AbgG) dies vorsehen.
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Rechtsprechung
   BVerwG, 29.09.2008 - 6 A 1.08   

Verfahrensgang

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