Rechtsprechung
   BVerwG, 03.07.1995 - 6 B 34.95   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1995,11168
BVerwG, 03.07.1995 - 6 B 34.95 (https://dejure.org/1995,11168)
BVerwG, Entscheidung vom 03.07.1995 - 6 B 34.95 (https://dejure.org/1995,11168)
BVerwG, Entscheidung vom 03. Juli 1995 - 6 B 34.95 (https://dejure.org/1995,11168)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1995,11168) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Klage gegen das Nichtbestehen einer Wiederholungsprüfung in der zahnärztlichen Vorprüfung - Antrag auf Genehmigung des Rücktritts unter Vorlage zweier privatärztlicher Atteste und einer amtsärztlichen Stellungnahme - "Grundsätzliche Bedeutung" einer Rechtssache als ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (20)

  • BVerwG, 24.02.2021 - 6 C 1.20

    Nachträglicher Rücktritt von einer berufsbezogenen Prüfung wegen einer Erkrankung

    Dies setzt nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts voraus, dass der Prüfling aufgrund einer vorübergehenden krankheitsbedingten Beeinträchtigung seines physischen oder psychischen Zustands nicht in der Lage gewesen ist, in der Prüfung seine individuelle Leistungsfähigkeit nachzuweisen, und er diese Beeinträchtigung in der Zeit der Prüfung nicht erkennen konnte (vgl. BVerwG, Urteile vom 22. März 1963 - 7 C 141.61 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 17 S. 48 und vom 7. Oktober 1988 - 7 C 8.88 - BVerwGE 80, 282 ; Beschlüsse vom 3. Juli 1995 - 6 B 34.95 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 352 S. 84, vom 13. Dezember 1985 - 7 B 210.85 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 223 S. 266 f. und vom 14. Juni 1983 - 7 B 107.82 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 176 S. 133 f.).

    Nicht erfasst sind Beeinträchtigungen der individuellen Leistungsfähigkeit aufgrund von Prüfungsstress und Examenspsychosen, da sie ihre Ursache in der Persönlichkeit des Prüflings haben, dem allgemeinen Lebensrisiko bzw. dem Risikobereich des Prüflings zugerechnet werden und die Folgen derartiger Beeinträchtigungen für die Prüfungsleistungen nicht quantifizierbar sind (vgl. BVerwG, Urteile vom 22. März 1963 - 7 C 141.61 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 17 S. 48; vom 6. Juli 1979 - 7 C 26.76 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 116 S. 185 und vom 28. November 1980 - 7 C 54.78 - BVerwGE 61, 211 ; Beschluss vom 3. Juli 1995 - 6 B 34.95 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 352 S. 84).

    Der prüfungsrechtliche Grundsatz der Chancengleichheit verbietet es mit Blick auf den Prüfungszweck, über derartige Leistungsmängel hinwegzusehen und die der tatsächlichen Leistungsfähigkeit entsprechenden Prüfungsleistung unberücksichtigt zu lassen (stRspr; vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 6. August 1968 - 7 B 23.68 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 34 S. 3 f., vom 13. Dezember 1985 - 7 B 210.85 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 223 S. 266 und vom 3. Juli 1995 - 6 B 34.95 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 352 S. 84).

  • VGH Baden-Württemberg, 02.04.2009 - 9 S 502/09

    Prüfungsunfähigkeit; Prüfungsangst; Dauerleiden

    Die Frage, ob eine gesundheitliche Beeinträchtigung zu einer Prüfungsunfähigkeit im Rechtssinne führt, macht daher die Unterscheidung erforderlich, ob es sich um eine aktuelle und zeitweise Beeinträchtigung des Leistungsvermögens handelt oder ob die Leistungsminderung auf ein "Dauerleiden" zurückgeht, dessen Behebung nicht in absehbarer Zeit erwartet werden kann und das deshalb auch bei der Feststellung der Leistungsfähigkeit des Prüflings berücksichtigt werden muss (vgl. BVerwG, Beschluss vom 03.07.1995 - 6 B 34/95 -, Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 352; Niehues, a.a.O., RdNr. 121).

    Anderes gilt nach Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts erst, wenn die psychische Beeinträchtigung "über allgemeine Examenspsychosen hinausgeht" und "Krankheitswert" erreicht (vgl. BVerwG, Beschluss vom 03.07.1995 - 6 B 34/95 -, Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 352; vgl. dazu auch Senatsurteil vom 27.02.1996 - 9 S 486/95 -), was grundsätzlich nicht angenommen werden kann, wenn die Angststörung an die spezifische Prüfungssituation gebunden ist (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 05.06.2003 - 14 A 624/01 -, NWVBl. 2005, 187 mit Nachweisen zur medizinischen Einordnung).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 07.11.2019 - 14 A 2071/16

    ADHS im Erwachsenenalter berechtigt nicht zum Prüfungsrücktritt

    Es geht also bei der medizinischen Behandlung - im Gegensatz zum Regelfall einer zum Prüfungsrücktritt berechtigenden Erkrankung, die nur zu einer zeitweisen Beeinträchtigung des physischen oder psychischen Zustands eines Prüflings führt -, vgl. BVerwG, Beschluss vom 3.7.1995 - 6 B 34.95 -, juris, Rn. 7, um eine auf längere Sicht herbeizuführende Veränderung des persönlichen Verhaltens, die im Grunde nicht nur die Prüfungsfähigkeit - erstmals - herstellt, sondern auch die Studierfähigkeit im Vorfeld von Prüfungen.
  • VGH Baden-Württemberg, 29.04.2016 - 9 S 582/16

    Prüfungsrücktrittsausschluss bei Overloads bei Personen mit Asperger-Syndrom

    Die Frage, ob eine gesundheitliche Beeinträchtigung zu einer Prüfungsunfähigkeit im Rechtssinne führt, macht daher die Unterscheidung erforderlich, ob es sich um eine aktuelle und zeitweise Beeinträchtigung des Leistungsvermögens handelt oder ob die Leistungsminderung auf ein "Dauerleiden" zurückgeht, dessen Behebung nicht in absehbarer Zeit erwartet werden kann und das deshalb auch bei der Feststellung der Leistungsfähigkeit des Prüflings berücksichtigt werden muss (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 03.07.1995 - 6 B 34.95 -, Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 352, und vom 13.12.1985 - 7 B 210.85 -, juris; Senatsbeschlüsse vom 09.03.2015 und vom 02.04.2009, jeweils a.a.O.; Niehues/Fischer/Jeremias, a.a.O., Rn. 258).
  • VGH Baden-Württemberg, 09.03.2015 - 9 S 412/15

    Nachteilsausgleich bei Ärztlicher Prüfung

    Im Zusammenhang mit dem Rücktritt von der Prüfung kann grundsätzlich nur die zeitweise Beeinträchtigung des physischen und psychischen Zustands eines Prüflings und nicht etwa ein Dauerleiden zur Anerkennung einer Prüfungsunfähigkeit im Rechtssinne führen (BVerwG, Beschluss vom 03.07.1995 - 6 B 34.95 -, Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 352).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 21.07.2014 - 10 S 5.14

    Fachhochschule der Polizei Brandenburg; Bachelorstudiengang zum Erwerb der

    Etwas anderes mag bei Vorliegen einer schwerwiegenden psychischen Beeinträchtigung gelten, die über eine allgemeine Examenspsychose hinausgeht und Krankheitswert hat, wobei in diesem Fall zu prüfen wäre, inwieweit ein die Leistungsfähigkeit des Prüflings prägendes Dauerleiden vorliegt, das ebenfalls nicht zu einer Prüfungsunfähigkeit im Rechtssinne führt (vgl. BVerwG, Beschluss vom 13. Dezember 1985 - BVerwG 7 B 210.85 -, NVwZ 1986, 377, juris Rn. 6; Beschluss vom 3. Juli 1995 - BVerwG 6 B 34.95 -, Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 352, juris Rn. 7).
  • VG Arnsberg, 01.09.2016 - 9 K 2666/15

    Prüfungsanspruch und Wiederholungsanspruch eines Studierenden durch Genehmigung

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 3. Juli 1995 - 6 B 34.95 -, juris, Rn. 7; VGH BW, a. a. O., juris, Rn. 4.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 04.05.2015 - 19 A 444/13

    Anspruch eines bereits in die Prüfung eingetretenen Lehramtsanwärters auf

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 3. Juli 1995 - 6 B 34.95 -, juris Rdn. 7; Niehues/Fischer/Jeremias, Prüfungsrecht, 6. Auflage 2014, Rdn. 249.
  • VG Arnsberg, 19.02.2010 - 9 K 1116/08

    Anspruch auf Genehmigung des Rücktritts von der ersten Wiederholungsprüfung im

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 3. Juli 1995 - 6 B 34/95 -, JURIS, Rn. 7; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 2. April 2009 - 9 S 502/09 -, JURIS, Rn. 4.
  • VG Arnsberg, 27.03.2013 - 9 K 2273/12

    Anspruch eines Kommissaranwärters auf Wiederholung des 3000-Meter-Laufs i.R.d.

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 3. Juli 1995 - 6 B 34.95 -, juris, Rn. 7; Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Urteil vom 3. November 2005 - 14 A 3101/03 -, m. w. N., juris, Rn. 31 und 33.
  • VG Magdeburg, 28.01.2016 - 7 B 158/16

    Nachteilsausgleich durch Ablegung der Prüfung im Wege alternativer Prüfungsform,

  • VGH Baden-Württemberg, 22.02.2021 - 9 S 556/21

    Nachteilsausgleich während der juristischen Staatsprüfung bei Bestehen eines

  • VG Hannover, 14.03.2018 - 6 A 2357/16

    Zweite juristische Staatsprüfung - Rücktritt wegen unerkannter

  • VG Berlin, 11.02.2015 - 12 K 100.14

    Nichtbestehen einer mündlichen Prüfung im Rahmen der Ersten Staatsprüfung für das

  • BVerwG, 19.07.1995 - 6 PKH 3.95

    Gewährung von Prozesskostenhilfe für die Durchführung einer Beschwerde gegen die

  • VG Arnsberg, 19.02.2010 - 9 K 1024/09

    Nachprüfung einer endgültig nicht bestandenen Zweiten Staatsprüfung für das

  • VG Schleswig, 27.05.2016 - 7 A 272/14
  • VG Frankfurt/Main, 21.05.2003 - 12 E 3312/01

    Säumnis bei der zahnärztlichen Vorprüfung

  • VG Arnsberg, 12.12.2001 - 10 K 2943/01

    Rücktritt vom schriftlichen Teil derärztlichen Vorprüfung unter Vorlage eines

  • OVG Niedersachsen, 23.04.1999 - 10 M 1330/99

    Tierärztliche Prüfung; Versäumnis der Prüfung; Bescheinigung, ärztliche; Grund,

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht