Rechtsprechung
   BVerwG, 08.11.2005 - 6 B 45.05   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2005,3331
BVerwG, 08.11.2005 - 6 B 45.05 (https://dejure.org/2005,3331)
BVerwG, Entscheidung vom 08.11.2005 - 6 B 45.05 (https://dejure.org/2005,3331)
BVerwG, Entscheidung vom 08. November 2005 - 6 B 45.05 (https://dejure.org/2005,3331)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • lexetius.com

    GG Art. 12 Abs. 1, Art. 19 Abs. 4 AAppO § 11 Abs. 7
    Prüfung; mündliche Prüfung; Begründung; Einwände; substantiierte Einwände; Prüfungsakte; Prüfungsunterlage; Skizze; Notizen; Aufzeichnungen; Überdenken; Kontrollverfahren; verwaltungsinternes Kontrollverfahren; Rechtsschutz.

  • Bundesverwaltungsgericht

    GG Art. 12 Abs. 1, Art. 19 Abs. 4
    Prüfung; mündliche Prüfung; Begründung; Einwände; substantiierte Einwände; Prüfungsakte; Prüfungsunterlage; Skizze; Notizen; Aufzeichnungen; Überdenken; Kontrollverfahren; verwaltungsinternes Kontrollverfahren; Rechtsschutz.

  • Judicialis

    Prüfung; mündliche Prüfung; Begründung; Einwände; substantiierte Einwände; Prüfungsakte; Prüfungsunterlage; Skizze; Notizen; Aufzeichnungen; Überdenken; Kontrollverfahren; verwaltungsinternes Kontrollverfahren; Rechtsschutz

  • Wolters Kluwer

    Aufzeichnung eines Prüflings während der Prüfung als Prüfungsunterlage; Prüfung im Fach Pharmazie; Frist zur Mitteilung eines Prüfungsergebnisses durch das Landesprüfungsamt; Obliegenheit des Prüflings, Mängel des Prüfungsverfahrens unverzüglich zu rügen; Grundrecht der ...

  • datenbank.flsp.de

    Mündliche Prüfung - Notizen des Prüflings als Prüfungsunterlage zur Bewertung der mündlichen Prüfung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Aufnahme vom Prüfling gefertigter Aufzeichnungen zur Prüfungsakte

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2006, 1750 (Ls.)
  • NVwZ 2006, 478
 
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Wird zitiert von ... (21)

  • OVG Niedersachsen, 10.07.2008 - 2 ME 309/08

    Gewährung von Nachteilsausgleich für Schüler mit Legasthenie

    b) Auch ein Anordnungsanspruch ist bezüglich der Gewährung eines Nachteilsausgleichs glaubhaft gemacht, da der Senat nach der im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes allein möglichen und gebotenen summarischen Prüfung zu der Auffassung gelangt ist, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit seitens des Antragstellers ein Anspruch auf Nachteilsausgleich besteht, der aus dem das Prüfungsrecht beherrschenden Grundsatz der Chancengleichheit aus Art. 3 Abs. 1 GG (BVerwG, Beschluss vom 08. November 2005, - BVerwG 6 B 45.05 -, NVwZ 2006, 478-479) abzuleiten ist.
  • BVerwG, 10.04.2019 - 6 C 19.18

    Überdenkensverfahren bei mündlichen berufsbezogenen Abschlussprüfungen

    Dieser Informationsanspruch soll den Prüfling in den Stand versetzen, diejenigen Informationen zu erhalten, die er benötigt, um feststellen zu können, ob die rechtlichen Vorgaben und Grenzen der Prüfung, insbesondere der Beurteilung seiner Leistungen, eingehalten worden sind (stRspr, vgl. nur BVerwG, Beschlüsse vom 15. Juli 2010 - 2 B 104.09 - juris Rn. 5, 8 und vom 8. November 2005 - 6 B 45.05 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 408 Rn. 6, jeweils m.w.N.).

    Das Unterlassen des Überdenkensverfahrens ist ein Verfahrensfehler, der im vorliegenden Fall auf die Entscheidung über den Widerspruch von Einfluss gewesen sein könnte und daher beachtlich ist (vgl. allgemein zur Kausalität von Verfahrensfehlern bei einer Prüfungsentscheidung: BVerwG, Beschluss vom 8. November 2005 - 6 B 45.05 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 408 Rn. 4 m.w.N.).

  • BFH, 12.04.2011 - VII R 5/10

    Wiederholung der mündlichen Steuerberaterprüfung nach Vernichtung der vom

    Auch liege dem von der Klägerin angeführten Beschluss des BVerwG vom 8. November 2005  6 B 45/05 (Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht 2006, 478) ein Sonderfall zu Grunde, bei dem die vom Prüfling in der mündlichen Prüfung angefertigten Notizen Teil der zu bewertenden Leistung gewesen seien.
  • BVerwG, 18.08.2010 - 6 B 24.10

    Prüfungsverfahren; Rüge der falschen Berechnung der Abgabefrist

    Die Mitwirkungslast des Prüflings dient der Wahrung der Chancengleichheit in zweierlei Hinsicht: Sie soll verhindern, dass er sich bei Fortsetzung der Prüfung in Kenntnis des Verfahrensmangels nachträglich eine ihm nicht zustehende weitere Prüfungschance verschafft, und ermöglicht zum anderen der Prüfungsbehörde eine zeitnahe Überprüfung des gerügten Mangels mit dem Ziel einer noch rechtzeitigen Korrektur oder Kompensation (stRspr; vgl. Urteile vom 17. Februar 1984 - BVerwG 7 C 67.82 - BVerwGE 69, 46 = Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 195 S. 179 f. und vom 22. Juni 1994 - BVerwG 6 C 37.92 - BVerwGE 96, 126 = Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 333 S. 27 f.; s. auch Beschluss vom 8. November 2005 - BVerwG 6 B 45.05 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 408 Rn. 5).
  • BVerwG, 03.08.2018 - 6 B 62.18

    Zulassung einer Revision wegen Divergenz; Verpflichtung eines Prüfers zur

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts folgt aus Art. 12 Abs. 1 GG der Rechtssatz, dass zum Schutz des Grundrechts der Berufsfreiheit bei berufsbezogenen Prüfungsentscheidungen in einem verwaltungsinternen Kontrollverfahren gewährleistet sein muss, dass die Prüfer ihre Bewertungen hinreichend begründen, dass der Prüfling seine Prüfungsakten mit den Korrekturbemerkungen einsehen kann, dass die daraufhin vom Prüfling erhobenen substantiierten Einwände den beteiligten Prüfern zugeleitet werden, dass die Prüfer sich mit den Einwänden des Prüflings auseinandersetzen und, soweit diese berechtigt sind, ihre Bewertung der betroffenen Prüfungsleistungen korrigieren sowie alsdann auf dieser - möglicherweise veränderten Grundlage - erneut über das Ergebnis der Prüfung entscheiden (stRspr, vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 8. November 2005 - 6 B 45.05 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 408 und vom 9. Oktober 2012 - 6 B 39.12 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 417; grundlegend BVerwG, Urteil vom 24. Februar 1993 - 6 C 35.92 - BVerwGE 92, 132 sowie BVerfG, Beschluss vom 17. April 1991 - 1 BvR 419/81, 1 BvR 213/83 - BVerfGE 84, 34 ).
  • VGH Baden-Württemberg, 16.05.2006 - 9 S 1974/05
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  • VG Würzburg, 20.03.2019 - W 6 K 17.1026

    Erfolglose Klage gegen das Nichtbestehen einer Wiederholungsprüfung

    Der Prüfling muss wirkungsvolle Hinweise geben, d. h. die Einwände müssen konkret und nachvollziehbar begründet werden (vgl. zum Ganzen: BVerwG, B.v. 5.10.2009 - 6 PKH 6/09 - juris Rn. 5; B.v. 18.12.2008 - 6 B 70/08 u. a. - juris Rn. 7; B.v. 8.11.2005 - 6 B 45/05 - juris Rn. 10; U. v. 24.2.1993 - 6 C 32/92 - juris Rn. 19).

    Der Prüfling muss wirkungsvolle Hinweise geben, d. h. die Einwände müssen konkret und nachvollziehbar begründet werden (vgl. zum Ganzen: BVerwG, B.v. 5.10.2009 - 6 PKH 6/09 - juris Rn. 5; B.v. 18.12.2008 - 6 B 70/08 u.a. - juris Rn. 7; B.v. 8.11.2005 - 6 B 45/05 - juris Rn. 10; U.v. 24.2.1993 - 6 C 32/92 - juris Rn. 19).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 22.07.2009 - 3 L 133/07

    Wiederholung einer Prüfung im Rahmen der ärztlichen Ausbildung

    Erst dadurch wird er in den Stand gesetzt, Einwände gegen die Bewertung wirksam vorzubringen und derart unberechtigte Eingriffe in sein Grundrecht aus Art. 12 Abs. 1 GG abzuwehren (vgl. BVerwG, Beschl. v. 08.11.2005 - 6 B 45.05 - NJW 2006, 1750 m. w. N.).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.03.2013 - 14 E 135/13

    Anfechtung des Prüfungsbescheids mit dem Ziel einer Wiederholungsprüfung trotz

    vgl. zur Obliegenheit unverzüglicher Rüge von Mängeln des Prüfungsverfahrens BVerwG, Beschluss vom 8. November 2005 - 6 B 45.05 -, NVwZ 2006, 478; auch bei fehlender normativer Bestimmung der Rügeobliegenheit, Urteil vom 27. April 1999 - 2 C 30.98 -, NVwZ 2000, 921; für die nachträgliche Erklärung des Rücktritts Beschluss vom 3. Januar 1994 - 6 B 57.93 -, Buchholz 421.0 Prüfungswesen; Nr. 327; Urteil vom 22. Juni 1994 - 6 C 37.92 -, NVwZ 1995, 492, für ein normiertes Erfordernis unverzüglicher Rücktrittserklärung; OVG NRW, Beschluss vom 13. Februar 2013 - 14 E 995/12 -, S. 3 des amtlichen Umdrucks; Beschluss vom 27. Oktober 2011 - 14 E 978/11 -, NRWE Rn. 11 ff.; Beschluss vom 7. November 2012 - 14 A 2325/11 -, NRWE Rn. 4 f., für ein normiertes Erfordernis unverzüglicher Mitteilung der Gründe für einen Rücktritt; Niehues/Fischer, Prüfungsrecht, 5. Aufl., Rn. 216, 485.
  • OVG Niedersachsen, 01.07.2008 - 2 ME 324/08

    Zum vorläufigen Anspruch auf Fortsetzung eines Prüfungsverfahrens im Zweiten

    Ein Anspruch auf ein Überdenken durch die Prüfer setzt voraus, dass der Prüfling ihnen hierfür wirkungsvolle Hinweise gibt, indem er sich mit der beanstandeten Bewertung sachlich auseinander setzt und die Gründe darlegt, weshalb er sie für unrichtig hält (BVerwG, Urteil vom 24. Februar 1993, - BVerwG 6 C 35.92 -, BVerwGE 92, 132 [138 f.]; Beschluss vom 08. November 2005, - BVerwG 6 B 45.05 -, NVwZ 2006, 478-479).
  • VG Augsburg, 24.10.2017 - Au 8 K 17.829

    Schriftliche Begründung der Prüferbewertung eines Arbeitsprojekts

  • VG Augsburg, 05.10.2016 - Au 3 K 15.1425

    Überdenkungsverfahren bei Prüfungsanfechtung

  • BVerwG, 18.08.2006 - 6 KSt 8.06

    Beanstandung einer Kostenrechnung durch Erinnerung

  • VGH Baden-Württemberg, 10.04.2019 - 9 S 1724/18

    Hinzuziehung eines Protokollführers zur mündlichen Prüfung im Rahmen der

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.01.2016 - 14 B 1393/15

    Akteneinsichtsbegehren eines Prüflings in das Exemplar einer Prüfungsarbeit und

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 25.06.2014 - 6 A 1299/13

    Klage einer Kreisinspektoranwärterin auf erneute Zulassung zu einer weiteren

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 31.05.2011 - 14 A 2526/10
  • VG Augsburg, 12.03.2019 - Au 8 K 18.1360

    Nichtbestehen der Laufbahnprüfung für den gehobenen nichttechnischen Zolldienst

  • VG Ansbach, 30.01.2013 - AN 2 E 13.00004

    Antrag im einstweiligen Rechtsschutz; Vorwegnahme der Hauptsache; Anspruch auf

  • VG Schleswig, 10.09.2008 - 9 A 107/07
  • OVG Sachsen, 07.08.2013 - 2 B 338/13

    Prüfungsrecht, mündliche Prüfung, Protokoll, Niederschrift, Aufbewahrung,

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