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Rechtsprechung
   OVG Rheinland-Pfalz, 27.09.2018 - 6 C 10513/18.OVG, 6 C 10515/18.OVG   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2018,32531
OVG Rheinland-Pfalz, 27.09.2018 - 6 C 10513/18.OVG, 6 C 10515/18.OVG (https://dejure.org/2018,32531)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 27.09.2018 - 6 C 10513/18.OVG, 6 C 10515/18.OVG (https://dejure.org/2018,32531)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 27. September 2018 - 6 C 10513/18.OVG, 6 C 10515/18.OVG (https://dejure.org/2018,32531)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de
  • Justiz Rheinland-Pfalz

    Unzulässigkeit eines Normenkontrollantrages gegen eine Satzungsbestimmung, die sich in der nachrichtlichen Wiedergabe einer gesetzlichen Vorschrift, hier des § 12 Abs 3 S 1 Halbs 2 KAG (juris: KAG RP), erschöpft; Zulässigkeit von Gästebeitragssatzungsregelungen ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Justiz Rheinland-Pfalz (Pressemitteilung)

    Normenkontrollverfahren gegen Gästebeitrag in Bernkastel-Kues erfolglos

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Gästebeitragssatzung und Höhe des Gästebeitrags in Bernkastel-Kues wirksam - Normenkontrollanträge von Hotelbetreiberin erfolglos

 
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Wird zitiert von ... (3)

  • OVG Rheinland-Pfalz, 20.04.2021 - 6 C 11131/20

    Gästebeitrag

    Entscheidend ist, dass sich die behauptete Rechtsverletzung der angegriffenen Norm zuordnen lässt (vgl. BVerwG, Beschluss vom 30. August 2013, a.a.O., juris Rn. 5; OVG RP, Urteil vom 27. September 2018 - 6 C 10513/18.OVG -, juris Rn. 34).

    Aus der Akzessorietät dieser Haftung folgt, dass die Antragsteller durch eine etwaige Rechtswidrigkeit der Regelungen über die Abgabenschuld der Gäste beschwert wären, sodass die Möglichkeit einer Verletzung ihrer Rechte auch im Hinblick auf die genannten weiteren Normen der Satzung besteht (vgl. OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteile vom 21. Oktober 2019 - 1 K 278/18 -, juris Rn. 22 f., m.w.N., und vom 26. November 2014 - 1 K 14/11 -, juris Rn. 28; OVG RP, Urteil vom 27. September 2018 - 6 C 10513/18.OVG -, juris Rn. 36; VGH BW, Urteil vom 14. September 2017 - 2 S 2439/16 -, juris Rn. 75).

    Eine solche Inanspruchnahme Privater für die Erfüllung öffentlicher Aufgaben ist im Falle der Beherbergungsbetriebe zulässig, weil diese als zur Mitwirkung Herangezogene eine rechtlich und wirtschaftlich nahe Beziehung zum Abgabengegenstand aufweisen (vgl. zur verfassungsrechtlichen Rechtfertigung des Eingriffs in die Berufsausübungsfreiheit der Inhaber von Beherbergungsbetrieben: OVG Nds, Beschluss vom 28. September 1990 - 14 M 60/90 -, juris Rn. 2 f., m.w.N.; zum Vollzug der Gästebeitragssatzung durch die Heranziehung Dritter: OVG RP, Urteil vom 27. September 2018 - 6 C 10513/18.OVG -, juris Rn. 41; allgemein zur Zulässigkeit der Einziehungs- und Ablieferungspflicht der Inhaber von Beherbergungsbetriebe bei entsprechenden Kommunalabgaben OVG Nds, Urteil vom 28. Februar 2018 - 9 LC 217/16 -, juris Rn. 37; VGH BW, Urteil vom 14. September 2017, a.a.O., juris Rn. 75, und Beschluss vom 25. Februar 2002, a.a.O., juris Rn. 8; BayVGH, Urteil vom 1. August 2016 - 4 BV 15.844 -, juris Rn. 23, und Urteil vom 12. Februar 2004 - 5 N 02.1674 -, juris Rn. 59; Beschlüsse vom 9. Mai 2011 - 5 ZB 11.111 -, juris Rn. 4, und vom 11. März 2009 - 4 CS 08.3002 -, juris Rn. 11; OVG NRW, Urteil vom 23. Oktober 2013 - 14 A 316/13 -, juris Rn. 125 f.; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 27. Juli 2005 - 4 K 4/03 -, juris Rn. 33; HessVGH, Beschluss vom 22. Februar 1995 - 5 N 2973/88 -, juris Rn. 63; VG Koblenz, Urteil vom 8. Dezember 2012 - 6 K 643/12.KO -, juris Rn. 21; Elmenhorst, a.a.O., § 12 Erl.

    Hiermit knüpft der Satzungsgeber an die ohnehin bestehende Meldepflicht in Beherbergungsstätten an (vgl. bereits OVG RP, Urteile vom 21. April 2010 - 6 C 11283/09.OVG -, juris Rn. 36, und vom 27. September 2018 - 6 C 10513/18.OVG -, juris Rn. 43).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 27.09.2018 - 6 C 10515/18

    Antrag auf gerichtliche Normenkontrolle gegen die Höhe des Gästebeitragssatzes

    Die Wirksamkeit der Gästebeitragssatzung ist Gegenstand des Verfahrens 6 C 10513/18.OVG.

    Aus der Akzessorietät dieser Haftung folgt, dass die Antragstellerin durch eine etwaige Rechtswidrigkeit des Gästebeitragssatzes beschwert wäre, so dass die Möglichkeit einer Verletzung ihrer Rechte auch im Hinblick auf die Höhe des Beitrags besteht (vgl. auch VGH BW, Urteil vom 14. September 2017 - 2 S 2439/16 -, juris Rn. 75; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 26. November 2014 - 1 K 14/11 -, juris Rn. 28, s. auch Urteil des Senats vom 27. September 2018 - 6 C 10513/18.OVG -).

    Die Antragsgegnerin ist dabei von einem Aufwand in Höhe von 5.780.000 EUR ausgegangen, wobei die im Einzelnen einbezogenen Einrichtungen und Veranstaltungen aus der Übersicht mit der Überschrift "Kalkulation Gästebeitrag 2017 mit Berücksichtigung des Fremdenverkehrs-(Tourismus-)beitrags" (vgl. Bl. 2.2 der Verwaltungsakten des Verfahrens 6 C 10513/18.OVG = Bl. 88 der Gerichtsakte) hervorgehen.

  • OVG Rheinland-Pfalz, 26.10.2018 - 6 C 11916/17

    Normenkontrolle, Kommunalrecht, Entgeltsatzung Abwasserbeseitigung

    b) Die Antragstellerinnen haben auch das erforderliche Rechtsschutzbedürfnis (vgl. OVG RP, Urteil vom 27. September 2018 - 6 C 10513/18.OVG -) für eine Kontrolle der angegriffenen Entgeltsatzung im Rahmen eines Normenkontrollverfahrens vor dem Oberverwaltungsgericht.
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   OVG Rheinland-Pfalz, 27.09.2018 - 6 C 10515/18.OVG   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2018,48287
OVG Rheinland-Pfalz, 27.09.2018 - 6 C 10515/18.OVG (https://dejure.org/2018,48287)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 27.09.2018 - 6 C 10515/18.OVG (https://dejure.org/2018,48287)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 27. September 2018 - 6 C 10515/18.OVG (https://dejure.org/2018,48287)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de
  • Justiz Rheinland-Pfalz

    Antrag auf gerichtliche Normenkontrolle gegen die Höhe des Gästebeitragssatzes der Stadt Bernkastel-Kues; Ermittlung des Aufwandes und dessen Umlage

  • esovgrp.de

    KAG § 12,KAG § 12 Abs 2
    Abgabenrecht, Aufwand, Aufwandsüberschreitungsverbot, Aufwendung, Beitrag, Aufwandsüberschreitung, Beitragskalkulation, Beitragssatz, Ermittlung, Festlegung, Gast, Gästebeitrag, Gästebeitragssatz, Gästebeitragssatzung, Höhe, Kalkulation, Normenkontrolle, Tagestourist, ...

  • rechtsportal.de

    KAG § 12 ; KAG § 12 Abs. 2
    Aufwand; Aufwandsüberschreitungsverbot; Aufwendungen; Beitrag; Beitragskalkulation; Beitragssatz; Ermittlung; Festlegung; Gästebeitrag; Gästebeitragssatz; Höhe; Kalkulation; Tagestouristen

  • rechtsportal.de

    KAG § 12 Abs. 2
    Festlegung der Höhe eines Gästebeitrages gegenüber einem Hotelbetreiber; Vorliegen eines Kalkulationsmangels bei einem Gästebeitragssatz; Unwirksamkeit eines durch den Stadtrat beschlossenen Beitragssatzes

  • juris (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • OVG Rheinland-Pfalz, 20.04.2021 - 6 C 11131/20

    Gästebeitrag

    Ein einzelner Kalkulationsmangel kann nur dann zur Unwirksamkeit des durch den Stadtrat beschlossenen Beitragssatzes führen, wenn er im Ergebnis für die Beitragsfestsetzung erheblich ist (vgl. OVG RP, Urteile vom 27. September 2018 - 6 C 10515/18.OVG -, juris Rn. 21, und vom 23. August 2010 - 6 A 10558/10.OVG -, AS 39, 326; VGH BW, Urteil vom 4. Dezember 2003 - 2 S 2669/02 -, juris Rn. 35).

    (2) Zudem hat die Antragsgegnerin die Aufwendungen für Tourismuswerbung, die nach dem Umkehrschluss aus § 12 Abs. 1 Satz 1 KAG ausschließlich im Rahmen des Tourismusbeitrags beitragsfähig sind (vgl. OVG RP, Urteil vom 27. September 2018 - 6 C 10515/18.OVG -, juris Rn. 29), zutreffend aus den beitragsfähigen Aufwendungen ausgeschieden.

    Hinsichtlich des jeweils in Bezug auf die betreffende Einrichtung oder Veranstaltung festzulegenden Einwohneranteils hat die Antragsgegnerin einen Spielraum, dessen Wahrung insbesondere daraufhin gerichtlich kontrolliert werden kann, dass dieser auf einer "greifbaren Fehleinschätzung" beruht, nicht die relevanten tatsächlichen Umstände berücksichtigt oder in sich widersprüchlich ist (vgl. OVG RP, Urteil vom 27. September 2018 - 6 C 10515/18.OVG -, juris Rn. 31, m.w.N.).

    Bei der hierfür erforderlichen Schätzung der Anzahl der Tagestouristen und deren Gewichtung im Rahmen der "angemessenen Berücksichtigung" kommt der Antragsgegnerin ebenso ein Einschätzungsspielraum zu (vgl. OVG RP, Urteil vom 27. September 2018 - 6 C 10515/18.OVG -, juris Rn. 40).

    Da genaue statistische Erhebungen über die Anzahl der Tagestouristen einschließlich der jeweils individuellen Verweildauer im Stadtgebiet und des konkreten Nutzungsverhaltens in Bezug auf die unterschiedlichen Einrichtungen und Veranstaltungen, soweit ersichtlich, nicht bestehen und deren Erstellung - falls theoretisch überhaupt möglich - im Hinblick auf den damit verbundenen unverhältnismäßigen Aufwand auch nicht verlangt werden kann (vgl. entsprechend zum Gemeindeanteil im Ausbaubeitragsrecht OVG RP, Urteil vom 29. Juni 2017 - 6 A 11584/16.OVG -, juris Rn. 33: weder eine Verkehrszählung noch ein Sachverständigengutachten ist erforderlich), hat der Stadtrat der Antragsgegnerin auch für die diesbezüglichen Schätzungen einen Spielraum, der nach den eingangs dargelegten Maßstäben nur auf "greifbare Fehleinschätzungen" kontrolliert werden kann (vgl. OVG RP, Urteil vom 27. September 2018 - 6 C 10515/18.OVG -, juris Rn. 41).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 19.12.2018 - 6 C 10041/18

    Antragsfrist; Aufwandsüberschreitung; Aufwandsüberschreitungsverbot;

    Eine solche Kalkulation muss dem Stadtrat nicht bereits im Zeitpunkt des Satzungsbeschlusses vorliegen; sie ist kein verfahrensrechtlicher Selbstzweck (st. Rspr., vgl. entspr. zu Gästebeiträgen OVG RP, Urteil vom 27. September 2018 - 6 C 10515/18.OVG -, Umdruck S. 5 sowie zur Festsetzung einmaliger Beiträge für die Abwasserbeseitigung OVG RP, Urteil vom 23. August 2010 - 6 A 10558/10 -, juris Rn. 28; Urteil vom 30. Oktober 1997 - 12 A 11984/96.OVG -, juris Rn. 30 = AS 26, 383; zu Abfallgebühren vgl. Urteil vom 10. November 1992 - 6 A 12117/90.OVG -, AS 24, 58).

    Das aus dieser Verknüpfung des Tourismusbeitrags mit seinen Verwendungszwecken folgende Aufwandsüberschreitungsverbot verpflichtet dazu, den Beitragssatz so zu bemessen, dass das in einem bestimmten Rechnungszeitraum zu erwartende Aufkommen die in diesem Zeitraum zu erwartenden Kosten der betreffenden öffentlichen Einrichtungen und Veranstaltungen in ihrer Gesamtheit nicht übersteigt (vgl. entsprechend zu Gästebeiträgen nach § 12 Abs. 2 KAG OVG RP, Urteil vom 27. September 2018 - 6 C 10515/18.OVG -, Umdruck S. 6).

    Eine Einrichtung oder Veranstaltung muss dabei nicht überwiegend touristischen Zwecken dienen, es genügt vielmehr - wie aus der Gesetzesformulierung "ganz oder teilweise" hervorgeht - dass sie auch nur anteilig touristischen Zwecken dient (vgl. OVG RP, Urteil vom 27. September 2018 - 6 C 10515/18.OVG -, Umdruck S. 7).

    Bei der Festlegung der Kommunalanteile hat die Antragsgegnerin einen Spielraum, dessen Wahrung insbesondere daraufhin kontrolliert werden kann, dass sie auf einer greifbaren Fehleinschätzung beruht, nicht die relevanten tatsächlichen Umstände berücksichtigt oder in sich widersprüchlich ist (vgl. OVG RP, Urteil vom 27. September 2018 - 6 C 10515/18.OVG -, Umdruck S. 7 m.w.N.).

    Eine greifbare Fehleinschätzung - also ein einzelner Kalkulationsmangel - im Rahmen der gesamten Kalkulation eines Tourismusbeitrags kann zudem nur dann zur Unwirksamkeit des festgesetzten Beitragssatzes führen, wenn die Fehleinschätzung nicht nur "greifbar" falsch ist, sondern zugleich eine Größenordnung erreicht, die im Ergebnis für die Beitragsfestsetzung erheblich ist (OVG RP, Urteile vom 23. August 2010 - 6 A 10558/10.OVG -, AS 39, 326, und vom 27. September 2018 - 6 C 10515/18.OVG -, Umdruck S. 10).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 27.09.2018 - 6 C 10513/18

    Normenkontrollverfahren gegen Gästebeitrag in Bernkastel-Kues erfolglos

    Die Höhe des Beitrags ist Gegenstand des Verfahrens 6 C 10515/18.OVG.
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