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   BVerwG, 11.12.1996 - 6 C 2.96   

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BVerwG, 11.12.1996 - 6 C 2.96 (https://dejure.org/1996,1387)
BVerwG, Entscheidung vom 11.12.1996 - 6 C 2.96 (https://dejure.org/1996,1387)
BVerwG, Entscheidung vom 11. Dezember 1996 - 6 C 2.96 (https://dejure.org/1996,1387)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Anträge auf Namensänderung - Neuregelung des Familiennamensrechts - Adelsnamen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Namensrecht - Namensänderung, Gewährung von Adelsnamen bei Namensänderung nur in Ausnahmefällen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1997, 1594
  • NVwZ 1997, 799 (Ls.)
  • NJ 1997, 335
  • FamRZ 1997, 1142 (Ls.)
  • DVBl 1997, 1227
  • DVBl 1997, 616
 
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Wird zitiert von ... (18)

  • BGH, 14.11.2018 - XII ZB 292/15

    Namensänderung mit Adelsbezeichnung nach englischem Recht (deed poll)

    Auch nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu § 3 Abs. 1 NÄG gebietet Art. 109 Abs. 3 Satz 2 WRV iVm Art. 123 GG Zurückhaltung bei der Vergabe von Namen mit Adelsbezeichnungen (vgl. BVerwG NJW 1997, 1594; BVerwG Beschluss vom 17. März 1993 - 6 B 13/93 - juris Rn. 2; BVerwG StAZ 1979, 93; BVerwG Beschluss vom 8. März 1974 - VII B 86.73 - juris Rn. 4).

    Die Gewährung eines Namens mit Adelsbezeichnungen im Wege öffentlichrechtlicher Namensänderung ist nach dieser Rechtsprechung in der Regel ausgeschlossen, wenn es an einer "besonders gewichtigen sozialen Beziehung" zu einem Träger des gewünschten Namens fehlt (BVerwG NJW 1997, 1594).

  • BGH, 09.01.2019 - XII ZB 188/17

    Anspruch auf Eintragung einer im Wege einer unter englischem Recht ("deed poll")

    Auch nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu § 3 Abs. 1 NÄG gebietet Art. 109 Abs. 3 Satz 2 WRV iVm Art. 123 GG Zurückhaltung bei der Vergabe von Namen mit Adelsbezeichnungen (vgl. BVerwG NJW 1997, 1594; BVerwG Beschluss vom 17. März 1993 - 6 B 13/93 - juris Rn. 2; BVerwG VerwRspr 1979, 781; BVerwG Beschluss vom 8. März 1974 - VII B 86.73 - juris Rn. 4).

    Die Gewährung eines Namens mit Adelsbezeichnungen im Wege öffentlichrechtlicher Namensänderung ist nach dieser Rechtsprechung in der Regel ausgeschlossen, wenn es an einer "besonders gewichtigen sozialen Beziehung" zu einem Träger des gewünschten Namens fehlt (BVerwG NJW 1997, 1594).

  • OLG Nürnberg, 02.06.2015 - 11 W 2151/14

    Keine Wahl eines Namens mit Adelsbezeichnung

    Das mit dieser Regelung verbundene Verbot der Verleihung von Adelsbezeichnungen gilt auch für die Gewährung eines Adelstitels als Namensbestandteil im Wege der Namensänderung (OLG Naumburg StAZ 2014, 338; BVerwG, NJW 1997, 1594; Wall, StAZ 2015, 41/48).
  • OVG Hamburg, 11.01.2006 - 3 Bf 369/02

    Kein Anspruch auf Änderung des Namens in einen Adelsnamen trotz bestehender

    Adelsnamen sind im Wege der Namensänderung nur in seltenen Ausnahmefällen zu gewähren (Festhalten an der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, Urt. v. 11.12.1996, DVBl. 1997 S. 616).

    Daher dürfen auch im Wege der Namensänderung Namen mit Adelsbezeichnungen nur ausnahmsweise gewährt werden (vgl. zum Vorstehenden zuletzt BVerwG, Urt. v. 11.12.1996, DVBl. 1997, S. 616; Beschl. v. 17.5.1993, Buchholz 402.10 § 3 NÄG Nr. 67; Beschl. v. 20.10.1978, Buchholz 402.10 § 3 NÄG Nr. 38; Beschl. v. 8.3.1974, Buchholz 402.10 § 3 NÄG Nr. 35; vgl. auch OVG Berlin, Urt. v. 15.6.1978 - V B 9.77, in juris).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.05.2000 - 8 A 3458/96

    Genehmigung zur Änderung eines Familiennamens mit dem zusätzlichen Adelsprädikat

    Nach jener gemäß § 123 GG als einfaches Bundesrecht weiter geltenden Bestimmung, BVerwG, Urteil vom 11. März 1966 - VII C 85.63 -, BVerwGE 23, 344 (345); Urteil vom 11. Dezember 1996 - 6 C 2.96 -, Buchholz 402.10, § 3 NÄG, Nr. 75, S. 28 (29), gelten Adelsbezeichnungen nur noch als Teil des (bürgerlichen) Namens.

    BVerwG, Beschluss vom 8. März 1974 - VII B 86.73 -, Buchholz 402.10 § 3 NÄG Nr. 35, S. 38 (39); Beschluss vom 17. März 1993 - 6 B 13.93 -, Buchholz 402.10 § 3 NÄG Nr. 67, S. 25; Urteil vom 11. Dezember 1996, a.a.O. (S. 29).

  • Generalanwalt beim EuGH, 14.01.2016 - C-438/14

    Bogendorff von Wolffersdorff - Unionsbürgerschaft - Weigerung der Behörden eines

    Demgemäß ist es in Deutschland sogar anerkannt, dass auch in der Republik unter besonderen Umständen ein Familienname, der eine Adelsbezeichnung enthält, im Wege der öffentlich-rechtlichen Namensänderung übertragen werden kann (Henrich/Wagenitz a. a. O.; vgl. ... OVG Hamburg StAZ 2007, 46; BVerwG DVBl. 1997, 616)"(4).
  • VG Sigmaringen, 24.09.2014 - 5 K 1793/13

    Namensänderung in Familiennamen mit Adelsbezeichnung

    20 Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteil vom 11.12.1996 - 6 C 2.96 -, juris, Rdnrn. 13 und 18) ist bei der Gewährung von Adelsnamen mit Blick auf Art. 109 Abs. 3 Satz 2 WRV i.V.m. Art. 123 GG Zurückhaltung geboten.

    Die Namensänderung zu einem Adelsnamen, der über vier Generationen nicht geführt wurde, ist aber nicht gerechtfertigt (vgl. BVerwG, Urteil vom 11.12.1996 - 6 C 2.96 -, juris, Rdnr. 13 sowie bezüglich § 12 BGB: Palandt, BGB, 73. Auflage, § 12 Rdnr. 6 - kein Namensbestandteil mehr, wenn in der Regel über zwei Generationen vor dem 14.08.1919 nicht mehr geführt - unter Bezugnahme auf Entscheidungen des Bayerischen Obersten Landesgerichts und des Kammergerichts bzw. mindestens eine Generation unter Bezugnahme auf eine Entscheidung des OLG Hamm).

  • VG Berlin, 21.05.2010 - 3 K 9.09

    Änderung des Familiennamens; 27jährige Klägerin; Adelsname; Annahme des

    Daher dürfen auch im Wege der Namensänderung Namen mit Adelsbezeichnungen nur ausnahmsweise gewährt werden (vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Dezember 1996 - 6 C 2.96 -, NJW 1997, 1594 m.w.N.).

    Die bei der angestrebten Änderung eines Familiennamens in einen Namen mit Adelsbezeichnung gebotene restriktive Handhabung setzt jedoch eine tatsächlich gelebte enge soziale Beziehung zu einem Namensträger voraus, die in einer Gesamtschau mit allen für die Namensänderung geltend gemachten Gründen so gewichtig sein muss, dass sie ausnahmsweise die Änderung des Familiennamens in einen Namen mit Adelsbezeichnung rechtfertigen kann (vgl. des BVerwG vom 11. Dezember 1996 a.a.O.).

  • VG Oldenburg, 28.11.2006 - 12 A 3371/05

    Öffentlich-rechtliche Namensänderung in einen Adelsname nach Scheidung der

    Dabei ist abzustellen auf in Wirklichkeit gelebte enge Beziehungen zu Personen, die den gewünschten Namen tragen (BVerwG, Urteil vom 11. Dezember 1996 - 6 C 2.96 -, DVBl. 1997, 616 m. w. N.).

    Hinzukommen muss, wie sich auch aus den in der genannten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Dezember 1996 (a. a. O.) zur Abgrenzung herangezogenen Entscheidungen vom 5. März 1965 (- 7 C 84.64 -, BVerwGE 20, 300) und vom 31. August 1962 (- 7 C 167.60 -, Buchholz 402.10 § 3 NÄG Nr. 12) ergibt, dass die soziale Beziehung einer wirklich gelebten Familiensituation entspricht, in der sich die Kinder und die Eltern bzw. Elternteile befinden.

  • VG Würzburg, 28.01.2015 - W 6 K 14.625

    Keine Aufnahme von akademischen oder kirchlichen Titeln und Graden in Namen

    Solche Namensänderungen setzen in der Regel besondere soziale, das heißt, in Wirklichkeit gelebte enge Beziehungen zu Personen voraus, die den gewünschten Namen tragen (vgl. BVerwG, U.v. 11.12.1996 - 6 C 2.96 - Buchholz 402.10, § 3 NÄG Nr. 75; B.v. 17.5.1993 - 6 B 13/93 - Buchholz 402.10, § 3 NÄG Nr. 67; U.v. 11.3.1966 - VII C 85.63 - BVerwGE 23, 344 sowie VG Sigmaringen, U.v. 24.9.2014 - 5 K 1793/13 - juris; VG Ansbach, U.v. 24.6.2013 - AN 4 K 12.01685 - juris; VG Berlin, U.v. 21.5.2010 - 3 K 9.09 - StAZ 2010, 268; VG Frankfurt, U.v. 8.2.2010 - 3 K 1476/08.F - juris; BayVGH, B.v. 15.2.1995 - 5 B 94.2487 - juris).

    Der Kläger hat zudem zur Namensgeberin offenbar keine eng gelebte soziale und familiäre Verbindung (vgl. VG Oldenburg, U.v. 28.11.2006 - 12 A 3371/05 - juris; BVerwG, U.v. 11.12.1996 - 6 C 2/96 - Buchholz 402.10, § 3 NÄG Nr. 75).

  • VG Frankfurt/Main, 08.02.2010 - 3 K 1476/08

    Änderung des Familiennamens aus gesellschaftlichen Gründen

  • BayObLG, 20.11.1997 - 1Z BR 40/97

    Ausschluß von Widerruf und Anfechtung namensrechtlicher Erklärungen zur Änderung

  • VG München, 20.04.2016 - M 7 K 15.2736

    Änderung des Familiennamens in Adelsnamen nur mit Zurückhaltung

  • VGH Bayern, 14.07.2015 - 5 ZB 14.1162

    Namensänderung; Adelszusatz "von"

  • OLG Naumburg, 06.09.2013 - 2 Wx 20/12

    Berücksichtigung einer Namensänderung durch die Behörden des Heimatstaates bei

  • VG Minden, 19.05.2005 - 2 K 6400/03

    Änderung des Familiennamens gem. § 3 Abs. 1 Namensänderungsgesetz (NÄG);

  • OLG Naumburg, 30.08.2013 - 2 Wx 20/12

    Deutsches Namensrecht: Anerkennung des von ausländischen Staatsangehörigen in

  • BVerwG, 13.01.1997 - 6 B 85.96

    Antrag auf Änderung des Familiennamens in den Mädchennamen der Mutter -

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