Rechtsprechung
   BVerwG, 30.09.2015 - 6 C 45.14   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • lexetius.com

    GG Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1, Art. 5 Abs. 3 Satz 1, Art. 12 Abs. 1; SächsHSG § 39 Abs. 4
    Akademische Selbstverwaltung; Berufsfreiheit; Entziehung eines Doktorgrades; Führungszeugnis; Promotionsbewerber; sexuelle Nötigung; Täuschung; Wissenschaftsfreiheit; Zulassung zur Promotion.

  • Bundesverwaltungsgericht

    GG Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1, Art. 5 Abs. 3 Satz 1,
    Entziehung eines Doktorgrades wegen Täuschung über strafrechtliche Unbescholtenheit

  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG, Art 5 Abs 3 S 1 GG, Art 12 Abs 1 GG, § 39 Abs 4 S 1 Nr 1 HSchulG SN 2008
    Entziehung eines Doktorgrades wegen Täuschung über strafrechtliche Unbescholtenheit

  • Jurion

    Relevanz von strafbarem Verhalten für die Zulassung eines Promotionsbewerbers zur Promotion; Täuschung der Mitglieder des zuständigen Fakultätsrats über die strafrechtliche Unbescholtenheit durch einen Promotionsbewerber; Entziehung des Doktorgrades

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Relevanz von strafbarem Verhalten für die Zulassung eines Promotionsbewerbers zur Promotion; Täuschung der Mitglieder des zuständigen Fakultätsrats über die strafrechtliche Unbescholtenheit durch einen Promotionsbewerber; Entziehung des Doktorgrades

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (9)

  • Bundesverwaltungsgericht (Pressemitteilung)

    Strafgerichtliche Verurteilungen berechtigen nur bei Wissenschaftsbezug zur Versagung der Promotionszulassung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Promotionszulassung trotz strafgerichtlicher Verurteilungen

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Vorstrafen - und die Entziehung des Doktorgrades

  • Jurion (Kurzinformation)

    Strafgerichtliche Verurteilungen berechtigen nur bei Wissenschaftsbezug zur Versagung der Promotionszulassung

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Promotion trotz strafrechtlicher Verurteilung

  • bayrvr.de (Kurzinformation)

    Strafgerichtliche Verurteilungen berechtigen nur bei Wissenschaftsbezug zur Versagung der Promotionszulassung

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Kein Entzug des Doktortitels bei sexueller Nötigung

  • ra-herrle.de (Kurzinformation)

    Entzug eines Doktortitels wegen Verurteilung nur bei Wissenschaftsbezug

  • juraexamen.info (Kurzinformation)

    Versagung der Promotionszulassung wegen strafrechtlicher Verurteilung nur bei Wissenschaftsbezug

Besprechungen u.ä.

  • lto.de (Entscheidungsbesprechung, auf der Grundlage der Pressemitteilung)

    Aberkennung akademischer Titel - Doktorwürde oder Doktorgrad?

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Straftat ohne Wissenschaftsbezug rechtfertigt nicht Entzug des Doktor-Titels - Anmerkung zum Urteil des BVerwG vom 30.09.2015" von RA Dr. Zimmerling, original erschienen in: DVBl 2016, 1584 - 1588.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 153, 79
  • NJW 2016, 1113
  • DVBl 2015, 1584
  • DÖV 2016, 184



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BVerwG, 21.06.2017 - 6 C 3.16

    Entziehung des Doktorgrades wegen Täuschung bei Anfertigung der Dissertation

    Durch die Beschränkung dieses Auftrags auf wissenschaftliches Fehlverhalten hat das Oberverwaltungsgericht dem Umstand Rechnung getragen, dass die Rechtsetzungsbefugnis der Hochschulen nur Angelegenheiten der Wissenschaft erfassen kann (BVerwG, Urteil vom 30. September 2015 - 6 C 45.14 [ECLI:DE:BVerwG:2015:300915U6C45.14.0] - BVerwGE 153, 79 Rn. 19).

    Die Entziehung stellt einen Eingriff in die Freiheit der Berufswahl nach Art. 12 Abs. 1 GG dar, wenn der Betroffene den Beruf des Hochschulprofessors ergreifen will oder bereits ergriffen hat oder die Promotion zugleich als berufsbezogene Abschlussprüfung gilt (BVerwG, Urteil vom 30. September 2015 - 6 C 45.14 - BVerwGE 153, 79 Rn. 15).

    Zu den Aufgaben der Hochschulselbstverwaltung gehört herkömmlicherweise das Promotionswesen, das intern den Fakultäten anvertraut ist (BVerwG, Urteil vom 30. September 2015 - 6 C 45.14 - BVerwGE 153, 79 Rn. 18; VerfGH Berlin, Urteil vom 1. November 2004 - VerfGH 210/03 - WissR 67 ; Fehling, in: Bonner Kommentar zum Grundgesetz, Stand Mai 2017, Art. 5 Abs. 3 (Wissenschaftsfreiheit) Rn. 210).

    Er kann stattdessen vorsehen, dass die Hochschulen bzw. ihre Fakultäten einen gesetzlich vorgegebenen Rahmen für tatbestandliche Entziehungsvoraussetzungen inhaltlich konkretisieren (BVerwG, Urteil vom 30. September 2015 - 6 C 45.14 - BVerwGE 153, 79 Rn. 11 ff.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.12.2015 - 19 A 254/13

    Prof. Dr. Margarita Mathiopoulos verliert Doktorgrad

    vgl. dazu BVerfG, Beschluss vom 3. September 2014 - 1 BvR 3353/13 -, EuGRZ 2014, 653, juris, Rdn. 15; BVerwG, Urteil vom 30. September 2015 - 6 C 45.14 -, juris, Rdn. 11; Urteil vom 31. Juli 2013 - 6 C 9.12 -, BVerwGE 147, 292, juris, Rdn. 31.

    vgl. dazu BVerfG, a. a. O., Rdn. 17; BVerwG, Urteil vom 30. September 2015, a. a. O., Rdn. 18 f.; Urteil vom 31. Juli 2013, a. a. O., Rdn. 21 ff.

    BVerwG, Urteil vom 30. September 2015, a. a. O., Rdn. 18 m. w. Nachw.; VerfGH Berlin, Urteil vom 1. November 2004 - 210/03 -, juris, Rdn. 57; Sächs. OVG, Urteil vom 28. Januar 2014 - 2 A 315/12 -, juris, Rdn. 21; Nds. OVG, Urteil vom 2. Dezember 2009 - 2 KN 906/06 -, OVGE 53, 338, juris, Rdn. 39; Epping, a. a. O., § 67, Rdn. 1, 7.

  • BVerwG, 21.06.2017 - 6 C 4.16

    Entziehung des Doktorgrades; landesgesetzlicher Auftrag zur Regelung der

    Durch diese Beschränkung des Regelungsauftrags auf den Schutz der wissenschaftlichen Redlichkeit hat das Oberverwaltungsgericht dem Umstand Rechnung getragen, dass die Rechtsetzungsbefugnis der Hochschulen nur Angelegenheiten der Wissenschaft erfassen kann (BVerwG, Urteil vom 30. September 2015 - 6 C 45.14 [ECLI:DE:BVerwG:2015:300915U6C45.14.0] - BVerwGE 153, 79 Rn. 19).

    Die Entziehung stellt einen Eingriff in die Freiheit der Berufswahl nach Art. 12 Abs. 1 Satz 1 GG dar, wenn der Betroffene den Beruf des Hochschulprofessors ergreifen will oder bereits ergriffen hat oder die Promotion zugleich als berufsbezogene Abschlussprüfung gilt (BVerwG, Urteil vom 30. September 2015 - 6 C 45.14 - BVerwGE 153, 79 Rn. 15).

    Zu den Aufgaben der Hochschulselbstverwaltung gehört herkömmlicherweise das Promotionswesen, das intern den Fakultäten anvertraut ist (BVerwG, Urteil vom 30. September 2015 - 6 C 45.14 - BVerwGE 153, 79 Rn. 18; VerfGH Berlin, Urteil vom 1. November 2004 - VerfGH 210/03 - WissR 2005, 67 ; Fehling, in: Bonner Kommentar zum Grundgesetz, Stand Mai 2017, Art. 5 Abs. 3 (Wissenschaftsfreiheit) Rn. 210).

    Er kann stattdessen vorsehen, dass die Fakultäten einen gesetzlich vorgegebenen Rahmen für tatbestandliche Entziehungsvoraussetzungen inhaltlich konkretisieren (BVerwG, Urteil vom 30. September 2015 - 6 C 45.14 - BVerwGE 153, 79 Rn. 11 ff.).

  • BVerwG, 14.12.2016 - 6 C 19.15

    Zweistufige Studienstrukturen; Bachelorstudiengänge; postgraduale

    Eine solche Chance stellt eine staatliche Ausbildung dar, deren Abschluss für die Ausübung eines bestimmten Berufs zwar nicht normativ erforderlich ist, die jedoch den Berufseinstieg erleichtern oder sich auf andere Weise vorteilhaft für das berufliche Fortkommen auswirken kann (BVerwG, Urteile vom 23. September 1992 - 6 C 2.91 - BVerwGE 91, 24, ; vom 16. März 1994 - 6 C 1.93 - BVerwGE 95, 237 ; vom 22. Juni 1994 - 6 C 40.92 - BVerwGE 96, 136 und vom 30. September 2015 - 6 C 45.14 - BVerwGE 153, 79 Rn. 15).
  • BVerwG, 15.03.2017 - 6 C 46.15

    Vorübergehend fortgeltende Anwendung von nicht dem Gesetzesvorbehalt genügenden

    Eine solche Chance stellt eine staatliche Ausbildung dar, deren Abschluss für die Ausübung eines bestimmten Berufs zwar nicht normativ erforderlich ist, die jedoch den Berufseinstieg erleichtern oder sich auf andere Weise vorteilhaft für das berufliche Fortkommen auswirken kann (stRspr, BVerwG, Urteile vom 23. September 1992 - 6 C 2.91 - BVerwGE 91, 24 ; vom 16. März 1994 - 6 C 1.93 - BVerwGE 95, 237 ; vom 22. Juni 1994 - 6 C 40.92 - BVerwGE 96, 136 ; vom 30. September 2015 - 6 C 45.14 [ECLI:DE:BVerwG:2015:300915U6C45.14.0] - BVerwGE 153, 79 Rn. 15 und vom 14. Dezember 2016 - 6 C 19.15 [ECLI:DE:BVerwG:2016:141216U6C19.15.0] - juris Rn. 7; BVerwG, Beschluss vom 22. Juni 2016 - 6 B 21.16 [ECLI:DE:BVerwG:2016:220616B6B21.16.0] - NVwZ-RR 2016, 783 Rn. 10).
  • BVerwG, 20.11.2015 - 6 B 32.15

    Bestimmung der Gesamtnote auf Grundlage von Einzelnoten

    Das Satzungsrecht der Hochschulen ist irrevisibles Landesrecht, weil die Hochschulen Teil der Staatsorganisation der Länder sind (vgl. § 1 Abs. 2 des Landeshochschulgesetzes Baden-Württemberg vom 1. Januar 2005, GBl. S. 1; BVerwG, Urteil vom 30. September 2015 - 6 C 45.14 - Rn. 11 und 12).
  • VG Augsburg, 20.03.2018 - Au 3 K 17.137

    Genehmigung für den Gelegenheitsverkehr mit drei Taxen

    In dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 30. September 2015 (Az. 6 C 45.14) seien Ausführungen zur Bedeutung von Vorstrafen in Verbindung zum Grundrecht der Berufsfreiheit nach Art. 12 GG enthalten, die für den vorliegenden Fall zu beachten seien.
  • VG München, 19.07.2016 - M 3 K 14.514

    Notengrenze für "summa cum laude" bei Dissertation

    Trotz dieser Wissenschaftsbezogenheit sind Beschränkungen, die den Erwerb des Doktorgrads betreffen, von erheblicher Bedeutung auch für die Verwirklichung der Berufsfreiheit der Promotionsbewerber; für eine Vielzahl beruflicher Tätigkeiten auch außerhalb des universitären Bereichs erweist es sich zumindest als förderlich, wenn die Berufstätigen auf einen Doktorgrad als Nachweis einer von ihnen erbrachten wissenschaftlichen Leistungen verweisen können (BVerwG, U. v. 30.9.2015 - 6 C 45/14 - juris Rn. 13 ff.; OVG NW, B. v. 28.8.2008 - 14 A 1551/07 - juris Rn. 8 f.).
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