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   BVerwG, 15.02.1988 - 6 P 29.85   

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BVerwG, 15.02.1988 - 6 P 29.85 (https://dejure.org/1988,4988)
BVerwG, Entscheidung vom 15.02.1988 - 6 P 29.85 (https://dejure.org/1988,4988)
BVerwG, Entscheidung vom 15. Februar 1988 - 6 P 29.85 (https://dejure.org/1988,4988)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Personalvertretungsrecht - Änderung des Dienstplans - Schichtregelung - Individuelle Schichtfolge - Beteiligung des Personalrats

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • VGH Baden-Württemberg, 14.11.2018 - PL 15 S 660/17

    Mitbestimmung bei der Aufstellung von Krankenhausdienstplänen; Berücksichtigung

    Auch dem Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 15.02.1988 (- 6 P 29.85 -) habe eine abweichende Fragestellung zugrunde gelegen.

    Insofern weise dieser Sachverhalt Parallelen zu dem Sachverhalt auf, der dem Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 15.02.1988 (- 6 P 29.85 -) zugrunde gelegen habe.

    Ebenso wenig könne sich die weitere Beteiligte auf den Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 15.02.1988 (6 P 29.85 -) zu stützen, der lediglich besage, dass der Personalrat zu beteiligen sei, wenn die Schichtregelung eines Dienstplans geändert werden solle.

    54 Aus § 74 Abs. 3 LPVG ergibt sich schließlich, dass sich das in § 74 Abs. 2 Nr. 2 (und Nr. 4) LPVG geregelte Mitbestimmungsrecht im Regelfall nicht auf "Grundsätze für die Aufstellung der Dienstpläne" beschränkt und der Personalrat grundsätzlich auch bei der Festlegung von Dienstplänen, soweit mit diesen die Arbeitszeit nicht nur im Sinne des Vollzugs mitbestimmter Regelungen verteilt wird, zu beteiligen ist (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 02.03.1993 - 6 P 34.91 - und vom 15.02.1988 - 6 P 29.85 -, jeweils Juris).

    Da ihm aber für die Verteilung der Arbeitszeit ein allgemeines Schema/Modell zugrunde liegt, beinhaltet es insoweit auch generelle, in die Form eines Dienstplans gekleidete Festlegungen, die der Mitbestimmung des Personalrats bedürfen, und nicht um individuelle Dienstzeitregelungen auf der Grundlage der Organisationshoheit und des Direktionsrechts, die von der Mitbestimmung ausgenommen sind (vgl. BVerwG, Beschluss vom 15.02.1988 - 6 P 29.85 -, Juris Rn. 22 m.w.N. sowie auch Beschluss vom 09.10.1991 - 6 P 12.90 -, Juris Rn. 15, 18).

  • BVerwG, 12.08.2002 - 6 P 17.01

    Mitbestimmung des Personalrats; Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit;

    Eine solche wird nach ständiger Senatsrechtsprechung für das Eingreifen des arbeitszeitbezogenen Mitbestimmungstatbestandes verlangt (vgl. Beschluss vom 15. Februar 1988 - BVerwG 6 P 29.85 - Buchholz 251.5 § 61 HePersVG Nr. 5 S. 4 ff.; Beschluss vom 9. Oktober 1991 - BVerwG 6 P 12.90 - Buchholz 250 § 75 BPersVG Nr. 74 S. 63; Beschluss vom 2. Juni 1992 - BVerwG 6 P 14.90 - Buchholz 250 § 75 BPersVG Nr. 78 S. 76 ff.).
  • BVerwG, 09.12.1992 - 6 P 16.91

    Personalvertretung - Zustimmungsfrist - Zustimmungsverweigerung -

    Für die prozessuale Geltendmachung von Beteiligungsrechten ist allerdings weder unmittelbar noch entsprechend auf die - hier gewahrte - Jahresfrist des § 58 Abs. 2 VwGO abzustellen (vgl. Beschluß des Senats vom 15. Februar 1988 - BVerwG 6 P 29.85 - Buchholz 251.5 § 61 HePersVG Nr. 5).
  • BVerwG, 15.05.1991 - 6 P 15.89

    Personalratsvorstand - Wahl von Gruppenmitgliedern - Stimmengleichheit

    Für sich gesehen ist aber dieser Zeitraum, der sich allerdings der Grenze des Vertretbaren nähert, nicht so außergewöhnlich, daß allein deshalb die Feststellung berechtigt wäre, er habe sein Antragsrecht verwirkt (vgl. zur Verwirkung des Rechts des Personalrats zur Einleitung eines personalvertretungsrechtlichen Beteiligungsverfahrens im Rechtsweg: Beschluß vom 15. Februar 1988 - BVerwG 6 P 29.85 - Buchholz 251.5 § 61 HePersVG Nr. 5).
  • BAG, 26.03.1991 - 1 ABR 43/90

    Mitbestimmung bei Schichtdauer für Arbeitnehmer bei NATO-Truppen

    Das entspricht für die Bestimmung in § 75 Abs. 3 Nr. 1 BPersVG der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, das ein Mitbestimmungsrecht des Personalrats bei Dienstplänen jedenfalls dann annimmt, wenn durch einen Dienstplan Beginn und Ende der Arbeitszeit aller von dem Dienstplan betroffenen Beschäftigten in Form einer generellen Regelung festgelegt wird (BVerwG Beschluß vom 12. März 1986 - 6 P 5.85 - BVerwGE 74, 100, 104 und Beschluß vom 15. Februar 1988 - 6 P 29.85 - PersV 1988, 437; ebenso Dietz/Richardi, BPersVG, 2. Aufl., § 75 Rz 227; Fischer/Goeres, Personalvertretungsrecht des Bundes und der Länder, in Fürst, GKÖD, Bd. V, Stand November 1990, K § 75 Rz 75; Lorenzen/Haas/Schmitt, BPersVG, Stand Dezember 1990, § 75 Rz 119 a).
  • VGH Bayern, 28.05.2010 - 3 CE 10.163

    Änderung der Arbeitszeit eines Beamten im Pfortendienst

    Auch das Bundesverwaltungsgericht differenziert ausdrücklich zwischen generellen, in Form eines Dienstplans gekleideten Festlegungen von Beginn und Ende der Arbeitszeit, die der Mitbestimmung des Personalrats bedürfen, einerseits und individuellen Dienstzeitregelungen auf der Grundlage der Organisationshoheit und des Direktionsrechts, die von der Mitbestimmung ausgenommen sind, andererseits (vgl. BVerwG vom 15.2.1988, Az. 6 P 29/85, RdNr. 22, zitiert nach juris).

    Mangels genereller Regelungen (wie sie z.B. der Entscheidung d. BVerwG vom 15.2.1988, 6 P 29/85 zugrunde lagen) war ein Fall der Mitwirkung der Personalvertretung nach Art. 75 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 BayPVG nicht gegeben, so dass sich auch aus dem Personalvertretungsrecht nicht die Rechtswidrigkeit der streitbefangenen Maßnahme ergibt.

  • BVerwG, 09.01.1991 - 6 PB 7.90

    Bestehen eines Feststellungsinteresses auf Grund einer Wiederholungsgefahr -

    Mit diesen Ausführungen ist das Beschwerdegericht nicht von den tragenden rechtlichen Erwägungen der von der Beschwerde als Divergenzentscheidungen angeführten Beschlüsse des Senats vom 12. März 1986 - BVerwG 6 P 5.85 - (BVerwGE 71, 100 [BVerwG 12.03.1985 - 7 C 46/84] ), vom 20. Juni 1986 - BVerwG 6 P 4.83 - (PersR 1986, 197 = PersV 1987, 63 = DVBl. 1986, 952 = DÖV 1986, 971), vom 15. Februar 1988 - BVerwG 6 P 29.85 - und vom 27. März 1990 - BVerwG 6 P 34.87 - (Buchholz 250 § 77 BPersVG Nr. 10 = PersR 1990, 179 = PersV 1990, 439 = DVBl. 1990, 873) zur Frage des Rechtsschutzbedürfnisses im Beschlußverfahren abgewichen, sondern sie stehen vielmehr im Einklang mit eben diesen Erwägungen und der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. insbesondere BVerwGE 74, 100 [BVerwG 12.03.1986 - 6 P 5/85]; 80, 50 ; sowie auch u.a. Beschlüsse vom 8. November 1989 - BVerwG 6 P 7.87 - <PersR 1990, 102> und vom 18. Dezember 1990 - BVerwG 6 P 2.89 -).
  • VG Freiburg, 10.02.2017 - PL 9 K 2543/15

    Personalvertretungsrecht Baden-Württemberg; Mitbestimmung und

    Die Rechtsprechung zur früheren Rechtslage steht überdies in Einklang mit der überwiegenden Rechtsprechung zu inhaltlich vergleichbaren bundes- und landesrechtlichen Regelungen (vgl. nur BVerwG, Beschlüsse vom 30.06.2005 - 6 P 9.04 - BVerwGE 124, 34, vom 02.03.1993 - 6 P 34.91 -PersR 1993, 266, vom 15.02.1988 - 6 P 29.85 - PersR 1988, 130 und vom 12.03.1986 - 6 P 5.85 - BVerwGE 74, 100; OVG BBg., Beschluss vom 23.06.2016 - 61 PV 4.15 - juris mit Anm. Janssen, jurisPR-ArbR 43/2016 Anm. 5; OVG Nordrh.-Westf., Beschluss vom 22.02.2007 - 1 B 2563/06.PVL - BeckRS 2015, 48298; ebenso: Altvater/Coulin/Klimpe-Auerbach/Bartl/Binder/Burr/Wirlitsch, LPVG BW, 3. Aufl., § 74 Rn. 40) und ist - vor allem - auch in der Sache überzeugend.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 29.11.2000 - 1 A 2014/98

    Einleitung des personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahrens ; Zeitraum für

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 15. Februar 1988 - 6 P 29.85 -, Buchholz 251.5 § 61 HePersVG Nr. 5 = DÖD 1988, 133 = PersV 1988, 437 = RiA 1988, 187; Beschlüsse des Fachsenats vom 30. August 1989 - CL 59/86 - und vom 15. Dezember 1999 - 1 A 4258/97.PVL -, PersV 2000, 471.
  • VGH Hessen, 28.03.1990 - BPV TK 459/90

    Personalvertretung: Initiativrecht des Personalrats

    In einem solchen Falle kann der Antrag des Personalrats nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts allein noch auf die allgemeinen personalvertretungsrechtlichen Fragen gerichtet werden, die hinter dem streitauslösenden Sachverhalt stehen (vgl. BVerwG, Beschluß vom 12.3.1986 -- 6 P 5.85 --, BVerwGE 74, 100 = Personalvertretung 1986 S. 417; Beschluß vom 20.6.1986 -- 6 P 4.83 --, Personalvertretung 1987 S. 63; Beschluß vom 15.2.1988 -- 6 P 29.85 --, Personalvertretung 1988 S. 437 = ZBR 1988 S. 197).
  • VGH Hessen, 04.11.1993 - TK 577/93

    Personalvertretungsrecht: Mitbestimmung bei Dienstpostenübertragung; prozessuale

  • VGH Hessen, 07.12.1988 - HPV TL 10/85

    Mitbestimmung - Besetzung einer höherbewerteten Stelle - Beteiligter im

  • VGH Hessen, 07.12.1988 - HPV TL 915/85

    Mitbestimmung - Einführung eines autonomen ADV-System

  • BVerwG, 05.10.1988 - 6 PB 13.88

    Rechtsmittel

  • OVG Niedersachsen, 18.03.1992 - 17 L 8351/91

    Feststellung eines Mitbestimmungsrechts an Schichtdienstplänen;

  • VGH Hessen, 07.12.1988 - HPV TL 30/83

    Zur Antragsbefugnis

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