Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 20.01.2011 - 6 S 1685/10   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de

    Verbot des Pokerspiels "Texas Hold'em"

  • Justiz Baden-Württemberg

    Verbot des Pokerspiels "Texas Hold'em"

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    Art 56 AEUV, Art ... 12 Abs 1 GG, § 3 Abs 1 S 1 GlüStVtrG BW, § 4 Abs 1 S 1 GlüStVtrG BW, § 4 Abs 4 GlüStVtrG BW, § 5 Abs 3 GlüStVtrG BW, § 5 Abs 4 GlüStVtrG BW, § 10 Abs 2 GlüStVtrG BW, § 10 Abs 5 GlüStVtrG BW, § 33cff GewO, § 2 Abs 2 RennwLottG
    Verbot des Pokerspiels "Texas Hold'em"

  • kanzlei.biz

    Verbot von "Texas Hold'em"

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Pokerspiel "Texas Hold\'em" als Glücksspiel i.S.v. § 3 Abs. 1 S. 1 Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV); Verbot des Veranstaltens öffentlicher Glücksspiele im Internet ohne entsprechende behördliche Erlaubnis mit Blick auf die Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs vom 08.09.2010 (Winner Wetten GmbH, Carmen Media Group Ltd., Markus Stoß u.a.)

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Pokerspiel "Texas Hold'em" als Glücksspiel i.S.v. § 3 Abs. 1 S. 1 Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV); Verbot des Veranstaltens öffentlicher Glücksspiele im Internet ohne entsprechende behördliche Erlaubnis mit Blick auf die Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs vom 08.09.2010 (Winner Wetten GmbH, Carmen Media Group Ltd., Markus Stoß u.a.)

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DÖV 2011, 411



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Wird zitiert von ... (36)  

  • VG Karlsruhe, 09.05.2011 - 3 K 2513/09  

    Untersagung jeglicher Werbung für unerlaubtes Glücksspiel in Baden-Württemberg

    Die Kammer lässt es dahingestellt, ob das in § 10 GlüStV normierte Glücksspielmonopol in Anbetracht der jüngsten Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs vom 08.09.2010 ("Markus Stoß", a.a.O.; "Carmen Media Group Ltd." - C-46/08 - , NVwZ 2010, 1422; "Winner Wetten GmbH" - C-409/06 -, NVwZ 2010, 1419) den unionsrechtlichen Anforderungen - insbesondere im Hinblick auf das Kriterium der Gesamtkohärenz - weiterhin gerecht wird (vgl. zuletzt VG Karlsruhe, Beschl. v. 08.02.2011 - 3 K 2101/10 - VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 20.01.2011 - 6 S 1685/10 -, ZfWG 2011, 136).

    Denn auch bei unterstellter Unionsrechtswidrigkeit fehlt es den beworbenen Glücksspielunternehmen an der gem. § 4 Abs. 1 Satz 1 GlüStV erforderlichen Erlaubnis der zuständigen Landesbehörde zur Veranstaltung öffentlichen Glücksspiels (vgl. VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 20.01.2011, a.a.O.).

    Der in den "Allgemeinen Bestimmungen" des Glücksspielstaatsvertrags aufgenommene Erlaubnisvorbehalt besteht unabhängig von der Wirksamkeit des staatlichen Sportwettenmonopols; er bezieht sich auf jeden Veranstalter öffentlichen Glücksspiels und betrifft nicht nur das Land als Veranstalter (BVerwG, Urt. v. 24.11.2010, a.a.O.; VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 20.01.2011, a.a.O.).

    Diese Norm gehört ebenso wie der Erlaubnisvorbehalt nach § 4 Abs. 1 GlüStV zu den "Allgemeinen Vorschriften" im Glücksspielstaatsvertrag, die unabhängig von der Wirksamkeit des staatlichen Monopols Gültigkeit beanspruchen (VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 20.01.2011, a.a.O.; BayVGH, Beschl. v. 01.04.2011 - 10 CS 10.589 -, juris; NdsOVG, Beschl. v. 11.11.2010 - 11 MC 429/10 -, juris).

    Im Internet sind generell Glücksspiele und Werbung hierfür verboten (vgl. VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 20.01.2011, a.a.O.).

    Die §§ 33c ff. GewO, die die Zulässigkeit von Geldspielgeräten regeln, gelten bereits nach ihrem Wortlaut nur für die Aufstellung stationärer Geräte und sind hiernach nicht auf Spiele im Internet anwendbar (vgl. VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 20.01.2011, a.a.O.; NdsOVG, Beschl. v. 11.11.2010, a.a.O.).

    Eine solche Örtlichkeit stellt das Internet nach Ansicht des Gerichts gerade nicht dar (vgl. VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 20.01.2011, a.a.O.).

    Gleiches gilt auch für Spielbanken, die ebenfalls einen örtlichen Bezug zu Gebäuden und Räumen, in denen die Spielbank betrieben werden darf, aufweisen (vgl. VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 20.01.2011, a.a.O. unter Verweis auf  §§ 3 Abs. 2, 2 Abs. 2 Nr. 2 des Gesetzes über die öffentlichen Spielbanken in Baden-Württemberg).

    Die weitere Problematik, ob auch das in § 4 Abs. 4 GlüStV normierte Internetverbot eigenständige Wirksamkeit besitzt, ist obergerichtlich durch eine gefestigte Rechtsprechung geklärt (vgl. VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 20.01.2011, a.a.O.; BayVGH, Beschl. v. 01.04.2011 - 10 CS 10.589 -, juris; NdsOVG, Beschl. v. 11.11.2010 - 11 MC 429/10 -, juris jeweils m.w.N.).

  • VGH Bayern, 21.03.2011 - 10 AS 10.2499  

    Staatliches Sportwettenmonopol genügt derzeit nicht den unionsrechtlichen

    Denn der im Glücksspielstaatsvertrag unter den "Allgemeinen Vorschriften" normierte Erlaubnisvorbehalt ist ebenso wie die weiteren in § 4 GlüStV geregelten Erlaubnisvoraussetzungen nicht derart (untrennbar) mit dem staatlichen Monopol verknüpft, dass dessen Unanwendbarkeit zwangsläufig auch zur Unanwendbarkeit dieses Erlaubnisvorbehalts führen müsste (in diesem Sinne bereits: SächsOVG vom 4.1.2011 Az. 3 B 507/09; VGH BW vom 20.1.2011 Az. 6 S 1685/10; OVG RhPf vom 8.12.2010 Az. 6 B 1113/10.OVG; OVG Berlin-Bbg vom 24.11.2010 Az. OVG 1 S 227.10; OVG NRW vom 15.11.2010 Az. 4 B 733/10; NdsOVG vom 11.11.2010 Az. 11 MZ 429/10 sowie vom 10.3.2011 Az. 11 MC 13/11 - alle ).

    Eine den rechtsstaatlichen Anforderungen genügende effektive (verwaltungs-)gerichtliche Kontrolle des den Behörden zukommenden Ermessens ist ebenfalls gewährleistet (in diesem Sinne auch VGH BW vom 20.1.2011 a.a.O., SächsOVG vom 4.1.2011 a.a.O. sowie NdsOVG vom 11.11.2010 a.a.O.).

    Die Aufrechterhaltung der bisher auf das Fehlen der erforderlichen Erlaubnis gestützten Untersagungsverfügung (§ 9 Abs. 1 Satz 2 und Satz 3 Nr. 3 i.V.m. § 4 Abs. 1, Abs. 2 Satz 2 GlüStV) wäre nicht mehr zu rechtfertigen, wenn dem Antragsteller bei Unanwendbarkeit des staatlichen Sportwettenmonopols auf seinen Antrag hin die nach § 4 Abs. 1 Satz 1 GlüStV erforderliche Erlaubnis voraussichtlich erteilt werden müsste (in diesem Sinne auch SächsOVG vom 4.1.2011 Az. 3 B 507/09; VGH BW vom 20.1.2011 Az. 6 S 1685/10; OVG RhPf vom 8.12.2010 Az. 6 B 1113/10.OVG; OVG Berlin-Bbg vom 26.10.2010 Az. OVG 1 S 154.10; OVG NRW vom 15.11.2010 Az. 4 B 733/10 - allerdings nur als Hilfsbegründung; NdsOVG vom 10.3.2011 Az. 11 MC 13/11 - alle ).

  • VGH Bayern, 19.07.2011 - 10 CS 10.1923  

    Staatliches Sportwettenmonopol - Fortgeltung des Erlaubnisvorbehalts

    Insgesamt hängt die Entscheidung über den Gewinn damit aber überwiegend vom Zufall ab, so dass es sich beim Pokerspiel um ein Glücksspiel im Sinne von § 3 Abs. 1 Satz 1 GlüStV handelt (OVG Berlin-Bbg vom 20.04.2009 1 S 203/08 RdNr. 7; NdsOVG vom 10.08.2009 11 ME 67/09 RdNr. 9; VGH BW vom 20.01.2011 6 S 1685/10 RdNr. 8).

    24 f.; vgl. auch VGH BW vom 20.01.2011 Az. 6 S 1685/10 RdNrn.

    Denn dass eine Bekanntgabe auch im Ausland möglich ist, ergibt sich daraus, dass Art. 41 Abs. 2 Satz 2 BayVwVfG eine Art. 41 Abs. 2 Satz 1 BayVwVfG entsprechende Bekanntgabefiktion für Verwaltungsakte enthält, die elektronisch in das Ausland übermittelt werden (vgl. in diesem Sinne für die gleichlautenden baden-württembergischen Bestimmungen VGH BW vom 20.01.2011 Az. 6 S 1685/10 RdNr. 7).

    Jedoch spielt dies hier schon deshalb keine Rolle, weil der Bescheid, wie dessen Begründung ausdrücklich betont, nicht förmlich zugestellt, sondern nur bekannt gegeben worden ist (vgl. VGH BW vom 20.01.2011 Az. 6 S 1685/10 RdNr. 7).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 25.02.2014 - 13 A 2018/11  

    Aufsichtsbehörde kann an alten glücksspielrechtlichen Untersagungsverfügungen

    vgl. BGH, Urteil vom 28. September 2011 - I ZR 92/09 -, juris; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 20. Januar 2011 - 6 S 1685/10 -, juris; Niedersächsisches OVG, Beschluss vom 11. November 2010 - 11 MC 429/10 -, juris.
  • VGH Hessen, 09.08.2011 - 8 B 926/10  

    Aussetzung des Verbots einer terrestrischen Sportwettenvermittlung

    Denn der im Glücksspielstaatsvertrag unter den "Allgemeinen Vorschriften" normierte Erlaubnisvorbehalt ist ebenso wie die weiteren in § 4 GlüStV geregelten Erlaubnisvoraussetzungen nicht derart (untrennbar) mit dem staatlichen Monopol verknüpft, dass dessen Unanwendbarkeit zwangsläufig auch zur Unanwendbarkeit dieses Erlaubnisvorbehalts führen müsste (in diesem Sinne bereits: SächsOVG vom 4.1.2011 Az. 3 B 507/09; VGH BW vom 20.1.2011 Az. 6 S 1685/10; OVG RhPf vom 8.12.2010 Az. 6 B 1113/10.OVG; OVG Berlin-Bbg vom 24.11.2010 Az. OVG 1 S 227.10; OVG NRW vom 15.11.2010 Az. 4 B 733/10; NdsOVG vom 11.11.2010 Az. 11 MZ 429/10 sowie vom 10.3.2011 Az. 11 MC 13/11 - alle ).

    Eine den rechtsstaatlichen Anforderungen genügende effektive (verwaltungs-)gerichtliche Kontrolle des den Behörden zukommenden Ermessens ist ebenfalls gewährleistet (in diesem Sinne auch VGH BW vom 20.1.2011 a.a.O., SächsOVG vom 4.1.2011 a.a.O. sowie NdsOVG vom 11.11.2010 a.a.O.).

    Die Aufrechterhaltung der bisher auf das Fehlen der erforderlichen Erlaubnis gestützten Untersagungsverfügung (§ 9 Abs. 1 Satz 2 und Satz 3 Nr. 3 i.V.m. § 4 Abs. 1, Abs. 2 Satz 2 GlüStV) wäre nicht mehr zu rechtfertigen, wenn dem Antragsteller bei Unanwendbarkeit des staatlichen Sportwettenmonopols auf seinen Antrag hin die nach § 4 Abs. 1 Satz 1 GlüStV erforderliche Erlaubnis voraussichtlich erteilt werden müsste (in diesem Sinne auch SächsOVG vom 4.1.2011 Az. 3 B 507/09; VGH BW vom 20.1.2011 Az. 6 S 1685/10; OVG RhPf vom 8.12.2010 Az. 6 B 1113/10.OVG; OVG Berlin-Bbg vom 26.10.2010 Az. OVG 1 S 154.10; OVG NRW vom 15.11.2010 Az. 4 B 733/10 - allerdings nur als Hilfsbegründung; NdsOVG vom 10.3.2011 Az. 11 MC 13/11 - alle ).".

  • VG Karlsruhe, 26.04.2012 - 3 K 330/10  

    Werbeverbot für Glücksspiele über das Internet

    Darüber hinaus könnte sich die Klägerin auf völkerrechtliche, ausschließlich staatsgerichtete und dem Schutz der Souveränität dienende Vorschriften nicht berufen (siehe dazu VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 09.12.2011 - 6 S 2834/11 - unter Bezugnahme auf Beschl. v. 20.01.2011 - 6 S 1685/11 -, ZfWG 2011, 136).

    Württ., Beschl. v. 09.03.2011 - 6 S 2255/10 -, ZfWG 2011, 193; Beschl. v. 20.01.2011 - 6 S 1685/10 -, ZfWG 2011, 136; OVG NRW, Beschl. v 13.07.2010 - 13 B 676/10 -, juris; Beschl. v. 03.12.2009 - 13 B 776/09 -, juris; OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 20.04.2009 - 1 S 203.08 -, ZfWG 2009, 190).

    Diese Normen gehören ebenso wie der Erlaubnisvorbehalt nach § 4 Abs. 1 GlüStV zu den "Allgemeinen Vorschriften" im Glücksspielstaatsvertrag, die unabhängig von der Wirksamkeit des staatlichen Monopols Gültigkeit beanspruchen (BVerwG, Urt. v. 01.06.2011 - 8 C 5.10 -, juris; VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 20.01.2011, a.a.O.; BayVGH, Beschl. v. 01.04.2011 - 10 CS 10.589 -, juris; NdsOVG, Beschl. v. 11.11.2010 - 11 MC 429/10 -, juris).

    Denn im Internet sind Glücksspiele und die Werbung hierfür generell verboten (vgl. BVerwG, Urt. v. 01.06.2011, a.a.O.; VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 20.01.2011, a.a.O.).

  • VGH Baden-Württemberg, 31.08.2011 - 6 S 1695/11  

    überwiegendes Suspensivinteresse bei allein auf das staatliche Sportwettenmonopol

    Zur Begründung verwies er auf die Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 24.11.2010 (8 C 13.09) und des beschließenden Senats vom 20.01.2011 (6 S 1685/10), wonach der Erlaubnisvorbehalt in § 4 GlüStV unabhängig von der Wirksamkeit des staatlichen Glücksspielmonopols Gültigkeit besitze.

    Es ist in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des beschließenden Senats geklärt, dass der Erlaubnisvorbehalt unabhängig von der Wirksamkeit des staatlichen Sportwettenmonopols Anwendung findet (BVerwG, Urteil vom 24.11.2010 - 8 C 13.09 -, NVwZ 2011, 549; zum nicht "monopolakzessorischen" Erlaubnisvorbehalt bei den sog. Internetverboten BVerwG, Urteil vom 01.06.2011 - 8 C 5.10 -.; Senatsbeschluss vom 20.01.2011 - 6 S 1685/10 -, ZfWG 2011, 136).

    Die vom Bundesverwaltungsgericht und vom beschließenden Senat entschiedenen Fälle zum Erlaubnisvorbehalt betreffen Wettveranstalter, die unmittelbar gegen das Internetverbot des § 4 Abs. 4 GlüStV verstoßen (BVerwG, Urteil vom 01.06.2011 - 8 C 5.10 - ; Senatsbeschluss vom 20.01.2011, a.a.O.).

  • VGH Bayern, 23.03.2011 - 10 AS 10.2448  

    Unvereinbarkeit des staatlichen Sportwettenmonopols mit Dienstleistungs- und

    Denn der im Glücksspielstaatsvertrag unter den "Allgemeinen Vorschriften" normierte Erlaubnisvorbehalt ist ebenso wie die weiteren in § 4 GlüStV geregelten Erlaubnisvoraussetzungen nicht derart (untrennbar) mit dem staatlichen Monopol verknüpft, dass dessen Unanwendbarkeit zwangsläufig auch zur Unanwendbarkeit dieses Erlaubnisvorbehalts führen müsste (in diesem Sinne bereits: SächsOVG vom 4.1.2011 Az. 3 B 507/09; VGH BW vom 20.1.2011 Az. 6 S 1685/10; OVG RhPf vom 8.12.2010 Az. 6 B 1113/10.OVG; OVG Berlin-Bbg vom 24.11.2010 Az. OVG 1 S 227.10; OVG NRW vom 15.11.2010 Az. 4 B 733/10; NdsOVG vom 11.11.2010 Az. 11 MZ 429/10 sowie vom 10.3.2011 Az. 11 MC 13/11 - alle ).

    Eine den rechtsstaatlichen Anforderungen genügende effektive (verwaltungs-)gerichtliche Kontrolle des den Behörden zukommenden Ermessens ist ebenfalls gewährleistet (in diesem Sinne auch VGH BW vom 20.1.2011 a.a.O., SächsOVG vom 4.1.2011 a.a.O. sowie NdsOVG vom 11.11.2010 a.a.O.).

    Die Aufrechterhaltung der bisher auf das Fehlen der erforderlichen Erlaubnis gestützten Untersagungsverfügung (§ 9 Abs. 1 Satz 2 und Satz 3 Nr. 3 i.V.m. § 4 Abs. 1, Abs. 2 Satz 2 GlüStV) wäre nicht mehr zu rechtfertigen, wenn dem Antragsteller bei Unanwendbarkeit des staatlichen Sportwettenmonopols auf seinen Antrag hin die nach § 4 Abs. 1 Satz 1 GlüStV erforderliche Erlaubnis voraussichtlich erteilt werden müsste (in diesem Sinne auch SächsOVG vom 4.1.2011 Az. 3 B 507/09; VGH BW vom 20.1.2011 Az. 6 S 1685/10; OVG RhPf vom 8.12.2010 Az. 6 B 1113/10.OVG; OVG Berlin-Bbg vom 26.10.2010 Az. OVG 1 S 154.10; OVG NRW vom 15.11.2010 Az. 4 B 733/10 - allerdings nur als Hilfsbegründung; NdsOVG vom 10.3.2011 Az. 11 MC 13/11 - alle ).

  • VGH Bayern, 18.04.2011 - 10 CS 11.709  

    Sportwetten; staatliches Monopol; unionsrechtliche Dienstleistungs- und

    Denn der im Glücksspielstaatsvertrag unter den "Allgemeinen Vorschriften" normierte Erlaubnisvorbehalt ist ebenso wie die weiteren in § 4 GlüStV geregelten Erlaubnisvoraussetzungen nicht derart (untrennbar) mit dem staatlichen Monopol verknüpft, dass dessen Unanwendbarkeit zwangsläufig auch zur Unanwendbarkeit dieses Erlaubnisvorbehalts führen müsste (in diesem Sinne bereits: SächsOVG vom 4.1.2011 Az. 3 B 507/09; VGH BW vom 20.1.2011 Az. 6 S 1685/10; OVG RhPf vom 8.12.2010 Az. 6 B 1113/10.OVG; OVG Berlin-Bbg vom 24.11.2010 Az. OVG 1 S 227.10; OVG NRW vom 15.11.2010 Az. 4 B 733/10; NdsOVG vom 11.11.2010 Az. 11 MZ 429/10 sowie vom 10.3.2011 Az. 11 MC 13/11 - alle ).

    Eine den rechtsstaatlichen Anforderungen genügende effektive (verwaltungs-)gerichtliche Kontrolle des den Behörden zukommenden Ermessens ist ebenfalls gewährleistet (in diesem Sinne auch VGH BW vom 20.1.2011 a.a.O., SächsOVG vom 4.1.2011 a.a.O. sowie NdsOVG vom 11.11.2010 a.a.O.).

    Die Aufrechterhaltung der bisher auf das Fehlen der erforderlichen Erlaubnis gestützten Untersagungsverfügung (§ 9 Abs. 1 Satz 2 und Satz 3 Nr. 3 i.V.m. § 4 Abs. 1, Abs. 2 Satz 2 GlüStV) wäre nicht mehr zu rechtfertigen, wenn der Antragstellerin bei Unanwendbarkeit des staatlichen Sportwettenmonopols auf ihren Antrag hin die nach § 4 Abs. 1 Satz 1 GlüStV erforderliche Erlaubnis voraussichtlich erteilt werden müsste (in diesem Sinne auch SächsOVG vom 4.1.2011 Az. 3 B 507/09; VGH BW vom 20.1.2011 Az. 6 S 1685/10; OVG RhPf vom 8.12.2010 Az. 6 B 1113/10.OVG; OVG Berlin-Bbg vom 26.10.2010 Az. OVG 1 S 154.10; OVG NRW vom 15.11.2010 Az. 4 B 733/10 - allerdings nur als Hilfsbegründung; NdsOVG vom 10.3.2011 Az. 11 MC 13/11 - alle ).

  • VGH Bayern, 01.04.2011 - 10 CS 11.536  

    Vermittlung von Sportwetten; Untersagungsverfügung; Eilantrag; staatliches

    Denn der im Glücksspielstaatsvertrag unter den "Allgemeinen Vorschriften" normierte Erlaubnisvorbehalt ist ebenso wie die weiteren in § 4 GlüStV geregelten Erlaubnisvoraussetzungen nicht derart (untrennbar) mit dem staatlichen Monopol verknüpft, dass dessen Unanwendbarkeit zwangsläufig auch zur Unanwendbarkeit dieses Erlaubnisvorbehalts führen müsste (in diesem Sinne bereits: SächsOVG vom 4.1.2011 Az. 3 B 507/09; VGH BW vom 20.1.2011 Az. 6 S 1685/10; OVG RhPf vom 8.12.2010 Az. 6 B 1113/10.OVG; OVG Berlin-Bbg vom 24.11.2010 Az. OVG 1 S. 227.10; OVG NRW vom 15.11.2010 Az. 4 B 733/10; NdsOVG vom 11.11.2010 Az. 11 MZ 429/10 sowie vom 10.3.2011 Az. 11 MC 13/11 -alle ).

    Eine den rechtsstaatlichen Anforderungen genügende effektive (verwaltungs-)gerichtliche Kontrolle des den Behörden zukommenden Ermessens ist ebenfalls gewährleistet (in diesem Sinne auch VGH BW vom 20.1.2011 a.a.O., SächsOVG vom 4.1.2011 a.a.O. sowie NdsOVG vom 11.11.2010 a.a.O.).

    Die Aufrechterhaltung der bisher (auch) auf das Fehlen der erforderlichen Erlaubnis gestützten Untersagungsverfügung (§ 9 Abs. 1 Satz 2 und Satz 3 Nr. 3 i.V.m. § 4 Abs. 1, Abs. 2 Satz 2 GlüStV) wäre nicht mehr zu rechtfertigen, wenn dem Antragsteller bei Unanwendbarkeit des staatlichen Sportwettenmonopols auf seinen Antrag hin die nach § 4 Abs. 1 Satz 1 GlüStV erforderliche Erlaubnis voraussichtlich erteilt werden müsste (in diesem Sinne auch SächsOVG vom 4.1.2011 Az. 3 B 507/09; VGH BW vom 20.1.2011 Az. 6 S 1685/10; OVG RhPf vom 8.12.2010 Az. 6 B 1113/10.OVG; OVG Berlin-Bbg vom 26.10.2010 Az. OVG 1 S 154.10; OVG NRW vom 15.11.2010 Az. 4 B 733/10 - allerdings nur als Hilfsbegründung; NdsOVG vom 10.3.2011 Az. 11 MC 13/11 - alle ).

  • VG Augsburg, 22.06.2011 - Au 5 S 11.292  

    Einstweiliger Rechtsschutz; Sportwetten

  • VG Karlsruhe, 13.09.2012 - 3 K 1489/10  

    Untersagungsverfügung für eine Veranstaltung von Glücksspiel im Internet;

  • VGH Baden-Württemberg, 23.05.2013 - 6 S 88/13  

    Countdown-Auktion im Internet; Glücksspiel; Erlaubnisfähigkeit;

  • VG Karlsruhe, 03.02.2012 - 1 K 2280/11  

    Vorläufiges Rechtsschutzverfahren gegen Werbung für Sportwetten

  • VGH Bayern, 01.04.2011 - 10 CS 10.589  

    Glücksspielrechtliches Internetverbot gilt unabhängig von der Wirksamkeit des

  • VG Karlsruhe, 27.08.2012 - 3 K 882/12  

    Vereinbarkeit von Glücksspielverboten mit Verfassungs- und Europarecht

  • VGH Baden-Württemberg, 22.01.2015 - 6 S 2234/13  

    Erledigte sportwettenrechtliche Untersagungsverfügung;

  • VG Augsburg, 28.12.2011 - Au 5 S 11.1857  

    Einstweiliger Rechtsschutz; Sportwetten; Sportwettenmonopol; offene

  • VG Augsburg, 16.11.2011 - Au 5 S 11.1505  

    Einstweiliger Rechtsschutz; Sportwetten; Sportwettenmonopol; offene

  • VG Augsburg, 16.11.2011 - Au 5 S 11.1452  

    Einstweiliger Rechtsschutz; Sportwetten; Sportwettenmonopol; offene

  • VG Augsburg, 13.07.2011 - Au 5 S 11.376  

    Einstweiliger Rechtsschutz; Sportwetten; Sportwettenmonopol; veränderte Tatsachen

  • VG Augsburg, 13.07.2011 - Au 5 S 11.472  

    Einstweiliger Rechtsschutz; Sportwetten; Sportwettenmonopol; Veranstalter; offene

  • VG Augsburg, 13.07.2011 - Au 5 S 11.474  

    Einstweiliger Rechtsschutz; Sportwetten; Sportwettenmonopol; offene

  • VG Augsburg, 13.07.2011 - Au 5 S 11.706  

    Einstweiliger Rechtsschutz; Sportwetten; Sportwettenmonopol; offene

  • VG Augsburg, 13.07.2011 - Au 5 S 11.436  

    Einstweiliger Rechtsschutz; Sportwetten; Erlaubnisvorbehalt; offene

  • VGH Baden-Württemberg, 13.12.2011 - 6 S 2577/10  

    Zum Verbot der Werbung für öffentliches Glücksspiel über

  • VGH Bayern, 01.04.2011 - 10 AS 10.2500  

    Vermittlung von Sportwetten; Untersagungsverfügung; rechtskräftig abgelehnter

  • VGH Bayern, 01.04.2011 - 10 CS 10.2180  

    Glücksspielrechtliches Internetverbot gilt unabhängig von der Wirksamkeit des

  • VGH Baden-Württemberg, 30.08.2012 - 6 S 1083/12  

    Fortführung der Rechtsprechung zur sofortigen Vollziehbarkeit von unter Geltung

  • VGH Baden-Württemberg, 19.11.2012 - 6 S 342/12  

    Untersagung von Glücksspiel; Änderung der Rechtslage; Erlaubnisfähigkeit

  • OVG Sachsen, 04.10.2011 - 3 B 288/10  

    Glücksspielstaatsvertrag, Sportwetten, Gewerbeerlaubnis DDR

  • VG Saarlouis, 28.09.2011 - 6 K 1081/10  

    Untersagung der Vermittlung von Sportwetten bei unterstellter

  • OVG Sachsen, 01.06.2011 - 3 B 39/10  

    Sportwetten, staatliches Veranstaltungsmonopol, Erlaubnisfähigkeit

  • VGH Baden-Württemberg, 19.07.2011 - 6 S 444/11  

    Ordnungsrechtliche Inanspruchnahme einer die Konzernspitze bildenden Gesellschaft

  • VG Bremen, 15.12.2011 - 5 V 895/11  

    Untersagung der Vermittlung von Live-Sportwetten

  • VG Düsseldorf, 25.05.2011 - 27 L 921/10  

    Vollstreckung Zwangsgeld Glücksspiel Konzern Mutter Tochter Frist

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