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   VGH Baden-Württemberg, 20.09.1989 - 6 S 3013/87   

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VGH Baden-Württemberg, 20.09.1989 - 6 S 3013/87 (https://dejure.org/1989,3190)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 20.09.1989 - 6 S 3013/87 (https://dejure.org/1989,3190)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 20. September 1989 - 6 S 3013/87 (https://dejure.org/1989,3190)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Landesrecht Baden-Württemberg (Leitsatz)

    § 88 Abs 1 BSHG, § 88 Abs 3 S 1 BSHG, § 88 Abs 2 Nr 8 BSHG, § 69 Abs 4 S 2 BSHG
    Sozialhilfe - vorzeitige Verwertung von Bausparverträgen und Lebensversicherungen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 41, 72 (Ls.)
  • VBlBW 1990, 114
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BSG, 29.01.1997 - 11 RAr 21/96

    Unzumutbarkeit der Verwertung einer Kapitallebensversicherung vor Inanspruchnahme

    Dabei verkennt der Senat nicht, daß die Rechtsprechung zur Sozialhilfe und zur Prozeßkostenhilfe die Verwertung von Kapitallebensversicherungen grundsätzlich für zumutbar hält (OVG Lüneburg FEVS 36, 473, 475; OVG Münster FEVS 45, 58, 60 f; BayVGH vom 9. Februar 1994 - 12 C 93.1060 - unveröffentlicht; ArbG Regensburg Rpfleger 1994, 70 f; HessFinanzG EFG 1996, 199 f; AmtsG Höxter FamRZ 1996, 752f. m abl Anm. v Zieroth; differenzierend: VGH Mannheim FEVS 39, 293, 296f.).
  • VGH Baden-Württemberg, 30.04.2002 - 14 S 2542/01

    PKH: Vermögenseinsatz - zumutbare vorzeitige Verwertung einer Lebensversicherung

    Diese Schutzvorschrift hat aber die Funktion einer allgemeinen Vermögensfreigrenze; der dort normierte Freibetrag ist auch mit dem Erlös aus der Verwertung von nicht nach § 88 Abs. 2 Nr. 1 bis Nr. 7 BSHG geschützten Sachvermögens aufzufüllen; für Forderungen kann dann nichts anderes gelten (vgl. BVerwG, Urteil vom 19.12.1997 - 5 C 7.96 -, BVerwGE 106, 105 ; Schellhorn/Jirasek/Seipp, a.a.O., § 88 Randnr. 65; Hammel, ZfS 1997, 257 im Grundsatz a.A. noch VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 20.09.1989 - 6 S 3013/87 -, VBlBW 1990, 114 ).

    Der erkennende Gerichtshof hat dies dann angenommen, wenn sich der Rückkaufswert auf weniger als die Hälfte der vom Versicherungsnehmer erbrachten Eigenleistungen beläuft (Urteil vom 20.09.1989 - 6 S 3013/87 -, VBlBW 1990, 114 ); das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen (Urteil vom 19.11.1993 - 8 A 278/92 -, FEVS 45, 58 ) ist dem ebenso wenig gefolgt wie das Bundesverwaltungsgericht (Urteil vom 19.12.1997 - 5 C 7.96 -, BVerwGE 106, 105 ; diesem folgend OLG Stuttgart, Beschluss vom 30.09.1998 - 18 WF 238/98 -, FamRZ 1999, 598), das auch erhebliche wirtschaftliche Verluste als Folge vorzeitiger Kündigung einer Kapitallebensversicherung als unbeachtlich bezeichnet hat.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.11.1993 - 8 A 278/92

    Sozialhilferecht: Umfang der Hilfe zur Pflege, Einsatz einer

    dessen Urteil vom 20. September 1989 -- 6 S 3013/87 --, FEVS 39, 293 (297),.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.01.2000 - 22 A 4467/95

    Sozialhilferecht: Guthaben eines nicht zuteilungsreifen Sparvertrags als

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 2. Mai 1994 - 8 A 3646/92 -, FEVS 45, 326, 333; Verwaltungsgerichtshof Baden- Württemberg, Urteil vom 20. September 1989 - 6 S 3013/87 -, FEVS 39, 293, 296.
  • VGH Baden-Württemberg, 23.07.1997 - 6 S 2544/96

    Sozialhilfe: einzusetzendes Vermögen - Veräußerungserlös als Surrogat für

    Der Erlös aus Sachvermögen, das der Hilfesuchende nach § 88 Abs. 1 BSHG einsetzen muß, ist zu keiner Zeit den Barbeträgen und sonstigen Geldwerten im Sinne von § 88 Abs. 2 Nr. 8 BSHG hinzuzurechnen (Bestätigung von VGH Baden-Württemberg, Urt v 20.09.1989 - 6 S 3013/87 -, VBlBW 1990, 114 = FEVS 39, 293).

    Derartige Sonderfälle lassen sich jedoch sachgerecht auch mit flexibler Handhabung des § 88 Abs. 3 S. 1 BSHG handhaben; eine generelle Erstreckung der Schutzvorschrift des § 88 Abs. 2 Nr. 8 BSHG auf Surrogate ungeschützten Vermögens können sie nicht rechtfertigen (vgl. die Ausführungen im Urt. d. Senats v. 20.09.1989 - 6 S 3013/87 -, VBlBW 1990, 114 = FEVS 39, 293; ebenso VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 05.02.1992 - 7 S 3072/96; OVG Münster, Urt. v. 27.10.1992 - 24 A 655/92 -, NJW 1993, 1412; BayVGH, Urt. v. 02.12.1983 - 12 B 83 A.618 -, FEVS 33 403; Gottschick/Giese, BSHG, 9. Aufl. 1985, § 88 RdNr. 5.8; Mergler/Zink, BSHG, Loseblattsammlung Stand Dezember 1996, § 88 RdNr. 58; Oestreicher/Schelter/Kunz, BSHG, Loseblattsammlung Stand September 1996 § 88 RdNr. 18; Schellhorn/Jirasek/ Seipp, BSHG, 14. Aufl. 1993, § 88 RdNr. 64; BVerwG, Urt. v. 25.06.1992 - 5 C 37/88 -, NJW 1992, 3312 für die Überleitung eines Schenkungsrückgewähranspruchs wegen verschenktem Vermögen; anderer Auffassung: LPK-BSHG 4. Aufl. 1994, § 88 RdNr. 52; Knopp/Fichtner, BSHG, 7. Aufl. 1992 § 88 RdNr. 16; offengelassen von OVG Hamburg, Beschl. v. 29.03.1994 - Bs IV 51/94 -, FEVS 45, 170).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 02.05.1994 - 8 A 3646/92

    Sozialhilferecht: Vermögensverwertung durch Beleihung, Prämiensparvertrag

    so für den Fall der vorzeitigen Auflösung eines Sparvertrages: OVG Lüneburg, Beschluß vom 13.1.1987 - 4 B 138/85 -, FEVS 36, 473; entsprechend für die prämienschädliche Auflösung eines Bausparvertrages: VGH Bad.-Württ., Urteil vom 20.9.1989 - 6 S 3013/87 -, FEVS 39, 293.
  • VG Kassel, 23.06.2003 - 7 E 3297/01
    Hierzu gehört nach der ständigen Rechtsprechung grundsätzlich auch der Rückkaufswert einer bestehenden Kapitallebensversicherung, da eine Auszahlung zum Rückkaufswert jederzeit möglich ist (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen Beschl. v. 19.11.1993, - 8 A 278/92 -, ZfS 1994, 149; ArbG Regensburg, Beschl. v. 14.10.1993, - 6 Ca 1806/93 -, Rpfleger 1994, 70; Bay. VGH, Beschl. v. 09.02.1994, - 12 C 93.1060 - OVG Schleswig, Beschl. v. 13.01.1987, - 4 OVG B 138/85 - OVG Lüneburg Urt. v. 11.05.1990 - 4 OVG A 23/88 - VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 20.09.1989, - 6 S 3013/87 -, FEVS 39, 293; Hessisches Finanzgericht, Beschl. v. 24.11.1995, - 6 K 3080/88 -).

    In der Rechtsprechung wird eine Härte demzufolge bei einem Verhältnis zwischen Einzahlungsbetrag und Rückkaufswert von 100 zu 75 (Bay. VGH, Beschl. v. 09.02.1994, a.a.O.) bzw. 100 zu 50 (VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 20.09.1989, a.a.O.) angenommen.

  • FG Hessen, 24.11.1995 - 6 K 3080/88

    Voraussetzungen für die Gewährung von Prozesskostenhilfe; Möglichkeit der

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