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   VGH Hessen, 23.11.1995 - 6 TG 3539/95   

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VGH Hessen, 23.11.1995 - 6 TG 3539/95 (https://dejure.org/1995,2083)
VGH Hessen, Entscheidung vom 23.11.1995 - 6 TG 3539/95 (https://dejure.org/1995,2083)
VGH Hessen, Entscheidung vom 23. November 1995 - 6 TG 3539/95 (https://dejure.org/1995,2083)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de
  • Justiz Hessen

    § 68 VwGO, §§ 68 ff VwGO, § 80 Abs 3 S 1 VwGO, § 80 Abs 5 VwGO, § 35 VwVfG
    (Beanstandung eines Gemeindevertretungsbeschlusses durch den Gemeindevorstand als Verwaltungsakt; Wegfall des Rechtsschutzbedürfnisses für vorläufigen Rechtsschutz gegen sofortige Vollziehung der Beanstandung bei Erfolg eines Bürgerbegehrens vor Durchführung des ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Beanstandung eines Beschlusses der Gemeindevertretung/Stadtverordnetenversammlung durch den Gemeindevorstand/Magistrat oder den Bürgermeister; Qualifizierung als Verwaltungsakt; Rechtsschutzbedürfnis im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes; Anforderungen an einen ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 46, 154 (Ls.)
  • NVwZ-RR 1996, 409
 
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Wird zitiert von ... (35)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 23.04.2002 - 15 A 5594/00

    Bürgerbegehren und Bürgerentscheid - Rechtsprechung in Nordrhein-Westfalen

    Soweit resolutionsartige Äußerungen im Wege des Bürgerbegehrens für zulässig erachtet werden, vgl. Rehn/Cronauge, a.a.O., unter Hinweis auf Hess. VGH, Beschluss vom 23.11.1995 - 6 TG 3539/95 -, NVwZ-RR 1996, 409 (410), mag dies auf anders gefasstes Landesrecht zurückzuführen sein.
  • VGH Hessen, 28.10.1999 - 8 UE 3683/97

    Bürgerbegehren: inhaltliche und formale Anforderungen

    Dass auch die Folgekosten, wenn solche zu erwarten sind, im Kostendeckungsvorschlag nach § 8 b Abs. 3 Satz 2 HGO genannt werden müssen und dass Angaben dazu gemacht werden müssen, wie diese Folgekosten gedeckt werden sollen, hat der 6. Senat bereits in seinem Beschluss vom 23. November 1995 (-- 6 TG 3539/95 -- NVwZ-RR 1996, 409 ff., 410/411) entschieden.
  • VG Regensburg, 02.02.2005 - RN 3 K 04.01408

    Einschränkung der Verschwiegenheitspflicht von Aufsichtsräten einer kommunalen

    Es ist in der obergerichtlichen Rechtsprechung anerkannt, dass sich Gemeinderatsbeschlüsse darauf beschränken können, allgemeine Ziele zu formulieren (vgl. nur Hess. VGH, Beschluss vom 23.11.1995 - 6 TG 3539/95, NVwZ-RR 1996, 406).
  • VG Darmstadt, 24.01.2018 - 3 L 5117/17

    Unzulässiges Bürgerbegehren

    Daraus ergibt sich, dass der erforderliche Inhalt und Umfang eines Kostendeckungsvorschlags von der mit dem Bürgerbegehren konkret beabsichtigten Maßnahme, also davon abhängen, welches eigentliche Ziel das Bürgerbegehren nach Fragestellung und Begründung insbesondere auch nach dem objektiven Empfängerhorizont der Bürger verfolgt (siehe VG Darmstadt, Beschluss v. 11.12.2012 - 3 L 1691/12.DA - , a.a.O., Rn. 26; Hess. VGH, Beschluss v. 23.11.1995 - 6 TG 3539/95 - juris, Rn. 10 ff.; Urteil v. 28.10.1999 - 8 UE 3683/97 - juris, Rn. 50 und Beschluss v. 18.03.2009 - 8 B 528/09 -, juris, Rn. 54).Sollte der Beigeladenen der Verkauf der Grundstücke an die Z untersagt werden, würde dies unmittelbar sowohl zu weiteren laufenden Kosten führen, die durch die fortwährende Vorhaltung der Grundstücke durch die Beigeladene entstünden, als auch zu Folgekosten für die Antragsgegnerin durch den Verzicht auf Einnahmen.
  • VGH Hessen, 28.11.2013 - 8 A 617/12

    Pflicht zur Erhebung von Straßenbaubeiträgen bei defizitärem Gemeindehaushalt

    In der Vergangenheit haben die für das Kommunalrecht zuständigen Senate des Hess. VGH derartigen Beanstandungen Außenwirkung beigemessen und die Anfechtungsklage als statthafte Klageart angesehen (vgl. Urteil des 2. Senats vom 10. Dezember 1974 - II OE 36/74 - für den vergleichbaren Fall der Beanstandung eines Kreistagsbeschlusses durch den Kreisausschuss; Beschluss des 6. Senats vom 23. November 1995 - 6 TG 3539/95 -, juris Rdnr. 3; in der Sache zustimmend Schenke, der es nur als konsequent ansieht, die subjektivrechtliche Relevanz derartiger Rechtsverletzungen mit "Außenwirkung" gleichzusetzen und das Vorliegen eines Verwaltungsakte zu bejahen, vgl. Verwaltungsprozessrecht, 11. Aufl. 2007, § 5 Rdnr. 228).
  • VGH Hessen, 18.03.2009 - 8 B 528/09

    Bürgerbegehren gegen Verkauf von Anteilen einer Flugplatz GmbH

    Daraus ergibt sich, dass der erforderliche Inhalt und Umfang eines Kostendeckungsvorschlags von der mit dem Bürgerbegehren konkret beabsichtigten Maßnahme, also davon abhängen, welches eigentliche Ziel das Bürgerbegehren nach Fragestellung und Begründung insbesondere auch nach dem objektiven Empfängerhorizont der Bürger verfolgt (vgl. Hess. VGH, Beschluss vom 23. November 1995 - 6 TG 3539/95 - NVwZ-RR 1996 S. 409 ff. = juris Rdnrn. 10 ff. und Urteil vom 28. Oktober 1999 - 8 UE 3683/97 - NVwZ-RR 2000 S. 451 ff. = juris Rdnr. 50).
  • VG Frankfurt/Main, 10.03.2022 - 7 K 201/20

    Bürgerbegehren unzulässig

    Es soll vermieden werden, dass ein Bürgerbegehren mit der gemäß § 8b Abs. 7 HGO dreijährigen Verbindlichkeit eines endgültigen Beschlusses der Gemeindevertretung Maßnahmen beschließt, deren finanzielle Folgen für die Gemeinde nicht überschaubar und nicht finanzierbar sind ( VGH Kassel, Beschluss vom 18.03.2009 - 8 B 528/09 -, Rn. 54 ; vom 10.11.2016 - 8 B 2536/16 -, Rn. 8 f.; und vom 23.11.1995 - 6 TG 3539/95 -, Rn. 11 ff.; OVG Lüneburg, Beschluss vom 11.08.2008 - 10 ME 204/08 - VGH Mannheim, Beschluss vom 13.06.2018 - 1 S 1132/18 -, Rn. 10f.; VG Frankfurt, Beschluss vom 06.09.2016 - 7 L 2204/16.F - VG Kassel, Urteil vom 28.09.2012 - 3 K 659/12.KS -, Rn. 41).

    Dabei dürfen allerdings die Anforderungen an den Kostendeckungsvorschlag nicht überspannt werden, so dass überschlägige und geschätzte, aber schlüssige Angaben genügen, weil die Initiatoren eines Bürgerbegehrens regelmäßig nicht über das Fachwissen der Behörde verfügen und weil dieses plebiszitär-demokratische Element andernfalls weitgehend leerliefe ( VGH Kassel, Beschluss vom 18.03.2009 - 8 B 528/09 -, Rn. 54 ; vom 10.11.2016 - 8 B 2536/16 -, Rn. 8 f.; und vom 23.11.1995 - 6 TG 3539/95 -, Rn. 11 ff.; OVG Lüneburg, Beschluss vom 11.08.2008 - 10 ME 204/08 - VG Darmstadt, Beschluss vom 24.01.2018 - 3 L 5117/17.DA - BeckOK KommunalR Hessen/Dünchheim, 14. Ed. 1.2.2021, HGO § 8b Rn. 15 ff.).

  • VG Frankfurt/Main, 17.06.2009 - 7 K 4059/08

    Widerspruch durch den Gemeindevorstand; redaktionelle Änderung der Fragestellung

    Die Beanstandung eines Beschlusses der Gemeindevertretung durch den Bürgermeister stellt einen Verwaltungsakt im Sinne des § 35 S. 1 des Hess. Verwaltungsverfahrensgesetzes (HVwVfG) dar (vgl. HessVGH, Urteil vom 10.12.1974, II UE 36/74, Hess.VG Rspr. 1976, 1 f.; Beschluss vom 23.12.1988, 6 TG 3682/88, BWVPr 1988, 276; Beschluss vom 23.11.1995, 6 TG 3539/95; NVwZ-RR 1996, 409; VG Darmstadt, Urteil vom 07.08.2008, Az.: 3 E 1009/07; VG Gießen, Urteil vom 21.03.2007, Az.: 8 E 2088/06).

    Durch die Beanstandung ihres Beschlusses durch den Bürgermeister ist die Gemeindevertretung in eigenen Organrechten betroffen (vgl. HessVGH, Beschluss vom 23.11.1995, 6 TG 3539/95; NVwZ-RR 1996, 409; VG Darmstadt, Urteil vom 07.08.2008, Az.: 3 E 1009/07; VG Gießen, Urteil vom 21.03.2007, Az.: 8 E 2088/06).

    Danach haben die Gemeindevertretung und der Gemeindevorstand im verwaltungsgerichtlichen Verfahren die Stellung von Verfahrensbeteiligten (vgl. Hess. VGH, Beschluss vom 23.11.1995, a. a. O.).

  • VG Darmstadt, 07.08.2008 - 3 E 1009/07

    Hinderung der Stadtverordnetenversammlung über die Bescheidung des Widerspruchs

    22 Die Klage ist als Anfechtungsklage zulässig, da die Beanstandung eines Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung durch den Bürgermeister bzw. den Magistrat nach ständiger Rechtsprechung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes einen Verwaltungsakt im Sinne des § 35 Satz 1 des Hessischen Verwaltungsverfahrensgesetzes (HVwVfG) darstellt (vgl. VGH Kassel, Urteil vom 10. Dezember 1974 - II OE 36/74 - HessVGRspr. 1976, 1; Beschluss vom 23. Dezember 1988 - 6 TG 3682/88 -, BWVPr 1989, 256; Beschluss vom 23.11.1995 - 6 TG 3539/95 -, NVwZ-RR 1996, 409).

    Dies ist der Fall, wenn der Beschluss einer Stadtverordnetenversammlung durch den Magistrat oder den Bürgermeister beanstandet wird (vgl. VGH Kassel, Beschluss vom 23.11.1995, a.a.O.).

    Die Stellung von Verfahrensbeteiligten ist im Regelfall daran geknüpft, dass der jeweilige Beteiligte Träger eigener Rechte und Pflichten ist (vgl. VGH Kassel, Beschluss vom 23.11.1995, a.a.O.).

  • VG Düsseldorf, 20.11.1998 - 1 K 11351/96

    Bürgerbegehren und Bürgerentscheid - Rechtsprechung in Nordrhein-Westfalen

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  • VG Frankfurt/Main, 14.09.2022 - 5 K 3054/21

    Corona-Pandemie: Zur Erstattungspflicht von Kosten zum Betrieb eines Impfzentrums

  • VG Darmstadt, 22.07.2018 - 3 L 526/18

    Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens

  • VG Frankfurt/Main, 25.01.2012 - 7 K 3120/11

    Kommunalrechts

  • VG Oldenburg, 27.05.2003 - 2 B 1747/03

    Anforderungen an die Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens (Schwimmbad)

  • VG Magdeburg, 24.10.2013 - 9 B 273/13

    Gemeinderecht: Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens

  • OVG Niedersachsen, 24.03.2000 - 10 M 986/00

    Verpflichtung zur Zulassung eines Bürgerbegehrens; zur Vorwegnahme der

  • VG Cottbus, 27.04.2017 - 1 K 302/15

    Welzower Stadtverordnete scheitern mit Klage auf Akteneinsicht in das für die

  • VG Saarlouis, 09.02.2007 - 11 K 36/06

    Anspruch eines Bürgers auf Feststellung der Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens;

  • VG Gießen, 22.12.2004 - 8 E 1166/03

    Beanstandung eines Beschlusses des Kreistags betreffend das Nachrücken eines

  • VG Kassel, 22.01.2021 - 3 K 4693/17

    Zum kommunalrechtlichen Beanstandungsverfahren

  • VG Darmstadt, 25.04.2013 - 3 L 497/13

    Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens hinsichtlich des Verkaufs von

  • VG Darmstadt, 11.12.2012 - 3 L 1691/12

    Bürgerbegehren, Anordnungsgrund

  • VG Frankfurt/Main, 25.01.2012 - 7 K 3094/11

    Ausschluss des Gemeindevertreters von den Beschlussfassungen der

  • VG Darmstadt, 21.12.2016 - 3 L 2421/16

    Kommunalrecht - Beanstandung eines Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung

  • VG Frankfurt/Main, 25.03.2008 - 7 G 4291/07

    Mangelhaftigkeit einer Bebauungsplanvorlage

  • VG Gießen, 21.03.2007 - 8 E 2088/06

    Zur Zuständigkeit für die Sperrung einer Gemeindestraße

  • VG Kassel, 15.12.2000 - 3 G 2870/00

    Beschluß der Gemeindevertretung; Beanstandung und vorläufiger Rechtsschutz;

  • VG Darmstadt, 04.03.2009 - 3 L 261/09

    Zur Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens

  • VG Frankfurt/Main, 07.08.2003 - 7 G 5463/02

    Rechtmäßigkeit eines Bürgerbegehrens

  • VG Frankfurt/Main, 25.01.2012 - 7 K 3121/11

    Kommunalrechts

  • VG Frankfurt/Main, 13.10.2000 - 7 E 204/99
  • VG Frankfurt/Main, 16.11.2001 - 7 E 386/00
  • VG Frankfurt/Main, 04.03.2022 - 7 L 3337/21
  • VG Berlin, 13.10.2015 - 12 K 407.14

    Bestätigung einer Ersatzbetreuungsentgelterstattungsordnung des AStA;

  • VG Arnsberg, 13.02.2004 - 12 K 1504/03

    Bürgerbegehren zum Erhalt des Stadtbades der Stadt Witten; Veräußerung eines

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