Rechtsprechung
   VGH Hessen, 14.01.1991 - 6 TH 3410/90   

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?
Ablegen in
Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen
 

Zitiervorschläge

https://dejure.org/1991,1801
VGH Hessen, 14.01.1991 - 6 TH 3410/90 (https://dejure.org/1991,1801)
VGH Hessen, Entscheidung vom 14.01.1991 - 6 TH 3410/90 (https://dejure.org/1991,1801)
VGH Hessen, Entscheidung vom 14. Januar 1991 - 6 TH 3410/90 (https://dejure.org/1991,1801)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1991,1801) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (2)

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 41, 136
  • NVwZ-RR 1992, 378
  • DÖV 1991, 1029
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (12)

  • VGH Bayern, 04.04.2007 - 19 CS 07.400
    Die von der Astin, bemühte Entscheidung des OVG NRW vom 6. Oktober 1983 ( DVBl 1984, 353 [OVG Nordrhein-Westfalen 06.10.1983 - 14 B 1255/83] ) wurde ebenso wie die dementsprechende Rechtsauffassung des HessVGH ( NVwZ 1984, 45 [VGH Hessen 28.06.1983 - 5 TH 20/83] ), die diese Auffassung stützen sollten, von beiden Gerichten aufgegeben ( OVG NRW vom 3.9.1992, DVBl 1993, 564, und HessVGH vom 14.1.1991, NVwZ-RR 1992, 378).
  • VGH Baden-Württemberg, 02.04.1992 - 14 S 2369/91

    Fehlbelegungsabgabe - öffentliche Abgabe iSd VwGO § 80 Abs 2 Nr 1

    Rechtlich ohne Bedeutung ist es, ob mit der Abgabe außer dieser Finanzierungsfunktion auch andere Ziele, etwa Lenkungs-, Antriebs-, Zwangs- oder Strafzwecke, verfolgt werden (VGH Baden-Württemberg, Beschluß vom 30.09.1982 - 2 S 1462/82 - und vom 27.01.1984 - 14 S 2429/83 -, DVBl. 1984, 345 m.w.N.; BayVGH, Beschluß vom 22.01.1985, BayVBl. 1985, 409; Beschluß vom 03.06.1991, BayVBl. 1992, 54; OVG Berlin, Beschluß vom 08.04.1986, NVwZ 1987, 61; Hess. VGH, Beschluß vom 14.01.1991, DÖV 1991, 1029; OVG Koblenz, Beschluß vom 15.07.1986, NVwZ 1987, 64).

    Daß das Aufkommen aus den Ausgleichszahlungen zweckgebunden zu verwenden ist (Affektationsprinzip), stellt ihre Eigenschaft als öffentliche Abgaben i.S.d. § 80 Abs. 2 Nr. 1 VwGO entgegen der Auffassung des Verwaltungsgerichts nicht in Frage (vgl. dazu Beschluß des Senats vom 24.01.1984, aaO.; Hess. VGH, Beschluß vom 14.01.1991, aaO., m.w.N.), sondern unterstreicht nur ihre Zweckbestimmung als Mittel staatlicher Einnahmenbeschaffung (vgl. zur Zweckbindung als Abgrenzungskriterium zur Steuer: BVerfG, Urteil vom 26.05.1981, aaO., S. 166).

  • VG Gießen, 18.06.2001 - 8 G 1168/01

    Haftungsbescheid; Widerspruch; keine aufschiebende Wirkung; zur Pflichtverletzung

    Zu den Abgaben i.S.d. § 80 Abs. 2 Nr. 1 VwGO gehören nicht nur Steuern, Gebühren und Beiträge, die der allgemeinen staatlichen Haushaltsplanung dienen, sondern auch sonstige Abgaben mit Finanzierungsfunktion (vgl. BVerwG, DVBl 1993, 441, 442 ff.; Hess.VGH, NVwZ-RR 1992, 378; NVwZ-RR 1995, 158).
  • VGH Hessen, 09.10.1996 - 7 TG 1496/96

    Beiträge gemäß WHG § 4 Abs 2 Nr 3 gehören nicht zu den öffentlichen Abgaben und

    Nach der inzwischen herrschend gewordenen, weiten Auslegung des Begriffs der "Abgaben" im Sinne des § 80 Abs. 2 Nr. 1 VwGO fallen unter diesen Begriff alle hoheitlich geltend gemachten öffentlich-rechtlichen Geldforderungen, die aufgrund eines normativ bestimmten Tatbestandes erhoben werden und zur Deckung des Finanzbedarfs eines Hoheitsträgers für die Erfüllung seiner öffentlichen Aufgaben dienen, wobei es rechtlich ohne Bedeutung ist, wenn die Abgabe außer dieser Finanzierungsfunktion auch anderen Zwecken, wie etwa Zwecken der Wirtschaftslenkung dient (OVG Berlin, Beschluß vom 08.04.1986 - 2 S 65/85 - NVwZ 1987, 61 (62); BayVGH, Beschluß vom 23.08.1989 - Nrn. 7 CS 89.80 u.a. - BayVBl. 1990, 469 (471); BayVGH, Beschluß vom 16.07.1990 - 7 CS 90.1090 - NVwZ-RR 1990, 639; Hess. VGH, Beschluß vom 14.01.1991 - 6 TH 3410/90 - DÖV 1991, 1029; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluß vom 03.09.1992 - 14 B 684/92 - DVBl. 1993, 563; Hess. VGH, Beschluß vom 27.09.1994 - 5 TH 1485/93 - NVwZ-RR 1995, 158; Kopp, a.a.O., § 80 Rdnr. 37a; Redeker/von Oertzen, VwGO, 11. Aufl., § 80 Rdnr. 16; Finkelnburg/Jank, a.a.O., Rdnr. 535; Schoch in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Stand: 01.04.1996, § 80 Rdnr. 112).
  • OVG Niedersachsen, 24.06.1996 - 10 M 944/96

    Rückforderung von Finanzausgleichsleistungen;; Abgabe, öffentliche;

    Auch wenn man mit der herrschenden Auffassung den Begriff der öffentlichen Abgaben weit faßt (vgl. etwa Hess. VGH, Beschl. v. 14. Januar 1991, DÖV 1991, 1029; Finkelnburg in Finkelnburg/Jank, Vorläufiger Rechtsschutz im Verwaltungsstreitverfahren, 3. Aufl., Rdn. 534 f.) und darunter nicht nur Steuern, Gebühren oder Beiträge, sondern alle nach festen Normen oder Sätzen bestimmten öffentlich-rechtlichen Geldleistungen versteht, deren vornehmlicher oder neben anderen gleichrangiger Zweck die Deckung des öffentlichen Finanzbedarfs ist, kann in der nach 28 Abs. 5 Satz 3 NFAG zu verrechnenden Überzahlung eine öffentliche Abgabe im Sinne des § 80 Abs. 2 Nr. 1 VwGO nicht gesehen werden.
  • OVG Sachsen, 17.01.2005 - 4 BS 351/04

    Kreisumlage, Umlagesatz, öffentliche Abgabe, Anordnung der aufschiebenden Wirkung

    Das Verwaltungsgericht hat die zur Deckung des Finanzbedarfs der Kreise erhobene Umlage (§ 26 Abs. 1 Satz 1 FAG 2003) zutreffend als öffentliche Abgabe i.S.v. § 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 1. Alt. VwGO angesehen (vgl. HessVGH, Beschl. v. 14.1.1991, NVwZ-RR 1992, 378; OVG Saarland, Beschl. v. 15.9.1993, DÖV 1994, 438; Kopp/Schenke, VwGO, 13. Aufl., § 80 RdNr. 57; Redeker/von Oertzen, VwGO, 14. Aufl., § 80 RdNr. 16; Schoch in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Stand Sept. 2004, § 80 RdNr. 115).
  • VGH Hessen, 09.10.1996 - 7 TG 1502/96

    Aufschiebende Wirkung: Der Beitrag nach WHG § 4 Abs 2 Nr 3 ist keine öffentliche

    Nach der inzwischen herrschend gewordenen, weiten Auslegung des Begriffs der "Abgaben" im Sinne des § 80 Abs. 2 Nr. 1 VwGO fallen unter diesen Begriff alle hoheitlich geltend gemachten öffentlich-rechtlichen Geldforderungen, die aufgrund eines normativ bestimmten Tatbestandes erhoben werden und zur Deckung des Finanzbedarfs eines Hoheitsträgers für die Erfüllung seiner öffentlichen Aufgaben dienen, wobei es rechtlich ohne Bedeutung ist, wenn die Abgabe außer dieser Finanzierungsfunktion auch anderen Zwecken, wie etwa Zwecken der Wirtschaftslenkung dient (OVG Berlin, Beschluß vom 08.04.1986 - 2 S 65/85 - NVwZ 1987, 61 ; BayVGH, Beschluß vom 23.08.1989 - Nrn. 7 CS 89.80 u.a. - BayVBl. 1990, 469 ; BayVGH, Beschluß vom 16.07.1990 - 7 CS 90.1090 - NVwZ-RR 1990, 639; Hess. VGH, Beschluß vom 14.01.1991 - 6 TH 3410/90 - DÖV 1991, 1029; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluß vom 03.09.1992 - 14 B 684/92 - DVBl. 1993, 563; Hess. VGH, Beschluß vom 27.09.1994 - 5 TH 1485/93 - NVwZ-RR 1995, 158; Kopp, a.a.O., § 80 Rdnr. 37a; Redeker/von Oertzen, VwGO, 11. Aufl., § 80 Rdnr. 16; Finkelnburg/Jank, a.a.O., Rdnr. 535; Schoch in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Stand: 01.04.1996, § 80 Rdnr. 112).
  • VGH Bayern, 28.03.2007 - 19 CS 07.324

    Beitrag nach dem Absatzfondsgesetz

    bemühte Entscheidung des OVG Münster vom 6. Oktober 1983 (DVBl 1984, 353) wurde ebenso wie die dementsprechende Rechtsauffassung des HessVGH (NVwZ 1984, 45), die diese Auffassung stützen sollten, von beiden Gerichten aufgegeben (OVG NRW vom 3.9.1992, DVBl 1993, 564, und HessVGH vom 14.1.1991, NVwZ-RR 1992, 378).
  • VG Dresden, 22.01.1996 - 7 K 2891/95
    Wollte man nämlich die fortlaufende Erzielung von Geldmitteln, die der Aufwandsersatz nicht sicherzustellen vermag - zum Kennzeichen öffentlicher Abgaben erheben (in dieser Richtung VGH Kassel, Beschl. v. 14.1.1991 - 6 TH 3410/90 -, NVwZ-RR 1992, 378 ; Heckmann, a.a.O., S. 117 und 132 ff), wäre wiederum auch den Beiträgen diese Eigenschaft zu versagen, da für diese der Grundsatz der Einmaligkeit ihrer Erhebung gilt (vgl. Gern, a. a.O., Rn. 123 2).
  • OVG Niedersachsen, 19.06.1997 - 10 M 6225/96

    Rückwirkende Mehrerhebung von Kreisumlage; Finanzausgleich, kommunaler;

    Diese Auffassung wird in der Rechtsprechung und im Schrifttum vertreten (vgl. Hess. VGH, Beschl. v. 14.1. 1991, DÖV 1991, 1029; OVG Saarland, Beschl. v. 15.9. 1993, KStZ, 1994, 112; Schoch in Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Komm., Stand: 1. April 1996, § 80 Rdnr. 115).
  • VG Greifswald, 04.06.2012 - 3 B 1284/11

    Bestimmung des Hebesatzes einer Verbandsumlage

  • VG Meiningen, 13.08.2003 - 8 E 256/03

    Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht; Rundfunkgebühr; Vollstreckung;

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht