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   OLG Stuttgart, 30.07.2019 - 6 U 210/18   

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OLG Stuttgart, 30.07.2019 - 6 U 210/18 (https://dejure.org/2019,22752)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 30.07.2019 - 6 U 210/18 (https://dejure.org/2019,22752)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 30. Juli 2019 - 6 U 210/18 (https://dejure.org/2019,22752)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de

    BGB § 356b Abs. 1
    Rückabwicklungsansprüche aus einem finanzierten Kaufvertrag über ein Kfz

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (52)

  • BGH, 10.11.2020 - XI ZR 426/19

    Widerrufsinformation bei Verbraucherkrediten zur Autokauf-Finanzierung

    Das Berufungsgericht hat seine Entscheidung (OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juli 2019 - 6 U 210/18, juris) im Wesentlichen wie folgt begründet:.
  • KG, 21.01.2021 - 4 U 1048/20

    Negative Feststellungsklage nach Widerruf eines Kfz-Finanzierungsvertrags:

    Hinzu kommt, dass eine Vorfälligkeitsentschädigung sachlogisch nur dann in Betracht kommt, wenn sich infolge der vorzeitigen Rückzahlung die Gesamtkosten vermindern (OLG Dresden, Urteil vom 15. Januar 2020 - 5 U 1891/19, Rn. 47, juris; OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juni 2020 - 6 U 139/19, Rn. 66, juris; OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juli 2019 - 6 U 210/18, Rn. 63, juris).
  • OLG Dresden, 15.01.2020 - 5 U 1891/19
    Die Unwirksamkeit der AGB und der darin liegende Belehrungsmangel hat gemäß § 306 BGB lediglich die in § 502 Abs. 2 BGB geregelte Sanktion zur Folge, wonach bei unzureichenden Angaben zur Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung ein Anspruch auf eine solche ausgeschlossen ist (so auch OLG Stuttgart, Urteile vom 15.10.2019 - 6 U 225/18 -, juris Rn. 46, vom 30.07.2019 - 6 U 210/18 -, juris Rn. 69 sowie vom 28.05.2019 - 6 U 78/18 -, juris Rn. 69 ff.).

    Indem in der Klausel die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung für den Fall der vorzeitigen Rückzahlung erläutert wird, wird für den normal informierten, angemessen aufmerksamen und verständigen Verbraucher, auf den abzustellen ist, zugleich deutlich, dass ihm ein solches Recht zusteht (OLG Stuttgart, Urteil vom 30.07.2019 - 6 U 210/18 -, Rn. 62, juris).

    Dies ergibt sich systematisch auch daraus, dass die Pflichtangabe einer zentralen Rechtsfolge der vorzeitigen Rückzahlung, nämlich der Vorfälligkeitsentschädigung, in Art. 247 § 7 Nr. 3 EGBGB gesondert geregelt ist (OLG Stuttgart, Urteil vom 30.07.2019 - 6 U 210/18 -, juris Rn. 63) sowie aus dem Umstand, dass eine Vorfälligkeitsentschädigung sachlogisch nur dann in Betracht kommt, wenn sich infolge der vorzeitigen Rückzahlung die Gesamtkosten vermindern.

    Insoweit ist zu berücksichtigen, dass nach der voll harmonisierten Verbraucherkreditrichtlinie 2008/48/EG gemäß Art. 5 Abs. 1 Satz 4 c), Art. 10 Abs. 2 d) und des in deren Lichte europarechtskonform auszulegenden nationalen Rechts ohnehin nur die "Bedingungen für die Inanspruchnahme" des Kredits zu nennen sind (Senat, Urteil vom 04.06.2019 - 6 U 137/18 -, Rn. 56, juris; OLG Stuttgart, Urteil vom 30.07.2019 - 6 U 210/18 -, juris Rn. 59).

    Entgegen der Auffassung des Klägers ist dies hinreichend transparent, da sich dieser Hinweis auf der ersten Seite des Darlehensvertrages, direkt unterhalb der Nennung des bezifferten Gesamtkreditbetrags und damit an einer Stelle befindet, die von einem angemessen aufmerksamen und verständigen Verbraucher typischerweise gelesen wird (so auch OLG Stuttgart, Urteil vom 30.07.2019 - 6 U 210/18 -, juris Rn. 60).

    Seite 18 hätte ein Verstoß gegen § 357 Abs. 7 BGB hingegen nicht (OLG Stuttgart, Urteil vom 30.07.2019 - 6 U 210/18 -, juris Rn. 72).

    Zu der Frage, ob eine unzureichende Angabe zur Vorfälligkeitsentschädigung gem. § 492 Abs. 2 BGB i.V.m. Art. 247 § 7 Abs. 1 Nr. 3 EGBGB (auch) dazu führt, dass die Widerrufsfrist nicht in Gang gesetzt wurde, besteht eine divergierende Rechtsprechung des Oberlandesgerichts Stuttgart (vgl. Urteile vom 15.10.2019 - 6 U 225/18 -, juris Rn. 46, vom 30.07.2019 - 6 U 210/18 -, juris Rn. 69, sowie vom 28.05.2019 - 6 U 78/18 -, juris Rn. 69 ff.) und des Senates einerseits und des Brandenburgischen Oberlandesgerichts (vgl. Urteil vom 13.11.2019 - 4 U 8/19 -, juris Rn. 52 ff.) andererseits, so dass ein Zulassungsgrund nach § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ZPO vorliegt.

  • LG Dortmund, 30.08.2019 - 3 O 433/18
    Dies ergibt sich systematisch auch daraus, dass die Pflichtangabe einer zentralen Rechtsfolge der vorzeitigen Rückzahlung, nämlich der Vorfälligkeitsentschädigung, gesondert geregelt ist, nämlich in Art. 247 § 7 Nr. 3 EGBGB (vgl. OLG Stuttgart, Urt. v. 30.07.2019 - 6 U 210/18 - BeckRS 2019, 16299, Rn. 56-58 m.w.N.).

    Soweit der Kläger darauf verweist, dass die Beklagte bei einer eigenen Kündigung gemäß § 492 Abs. 5 BGB die Erklärung auf einem dauerhaften Datenträger abgeben müsse, sich dieser Hinweis aber in den Darlehensbedingungen nicht finde, ist dies für sich genommen zutreffend, ein Hinweis darauf aus den oben genannten Gründen aber entbehrlich (vgl. OLG Stuttgart, Urt. v. 30.07.2019, a.a.O., Rn. 59-62 m.w.N.).

    Selbst bei unterstellt fehlerhaften Angaben zur Methode der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung besteht nach dem gesetzlichen System die Sanktion nicht darin, dass die Widerrufsfrist nicht in Gang gesetzt wird; vielmehr gilt insoweit (nur) § 502 Abs. 2 BGB, wonach bei unzutreffenden Angaben in diesem Punkt (nur) kein Anspruch auf Vorfälligkeitsentschädigung besteht (vgl. OLG Stuttgart, Urt. v. 30.07.2019, a.a.O., Rn. 63 f. m.w.N.).

    Dass gerade das dem Verbraucher überlassene Exemplar seine Unterschrift trägt, ist dazu nicht erforderlich (vgl. OLG Stuttgart, Urt. v. 30.07.2019, a.a.O., Rn. 32 f. m.w.N.).

    Diese sind ohne Hilfsmittel ausreichend lesbar (vgl. OLG Stuttgart, Urt. v. 30.07.2019, a.a.O., Rn. 65 m.w.N.).

    Eine ansonsten ordnungsgemäße Widerrufsinformation in einem Allgemein-Verbraucherdarlehensvertrag wird nicht dadurch unrichtig oder undeutlich, dass in einbezogenen AGB zum Vertrag möglicherweise AGB-rechtlich unwirksame Klauseln über ein Aufrechnungsverbot oder die Beschränkung von Zurückbehaltungsrechten des Darlehensnehmers enthalten sind (vgl. OLG Stuttgart, Urt. v. 30.07.2019, a.a.O., Rn. 47 f. m.w.N.).

  • LG Dortmund, 03.07.2020 - 3 O 300/19
    Dass gerade das dem Verbraucher überlassene Exemplar seine Unterschrift trägt, ist dazu nicht erforderlich (vgl. statt vieler: OLG Stuttgart, Urt. v. 30.07.2019 - 6 U 210/18 - BeckRS 2019, 16299, Rn. 32 f. m.w.N.).

    Selbst bei unterstellt fehlerhaften Angaben zur Methode der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung besteht nach dem gesetzlichen System die Sanktion nicht darin, dass die Widerrufsfrist nicht in Gang gesetzt wird; vielmehr gilt insoweit (nur) § 502 Abs. 2 BGB, wonach bei unzutreffenden Angaben in diesem Punkt (nur) kein Anspruch auf Vorfälligkeitsentschädigung besteht (vgl. OLG Stuttgart, Urt. v. 30.07.2019, a.a.O., Rn. 63 f. m.w.N.).

  • OLG Düsseldorf, 12.11.2019 - 16 U 62/19
    Vor diesem Hintergrund konnte kein für eine verständige und aufmerksame Vertragspartei kein Zweifel daran bestehen, dass auch die Widerrufsinformation Vertragsinhalt werden und sich die geleistete Unterschrift auch auf diese Seite beziehen sollte (so auch OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juli 2019, Az.: 6 U 210/18, zitiert nach juris, Rn. 44 mit Hinweis auf OLG Hamm, Urteil vom 8. März 2019, Az.: I-19 U 106/18).

    Mithin ist auch europarechtlich nicht gefordert, dass die Pflichtangaben unterzeichnet werden müssen (so auch OLG Stuttgart, Urteil vom 4. Juni 2019, Az.: 6 U 137/18; Urteil vom 30. Juli 2019, Az.: 6 U 210/18 - jeweils zitiert nach juris).

    Von dieser Regelung sind die Parteien indes einverständlich und wirksam abgewichen (vgl. dazu OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juli 2019, Az.: 6 U 210/18; OLG Hamburg, Urteil vom 11. Oktober 2017, Az.: 13 U 334/16; OLG Köln, Urteil vom 29. November 2018, Az.: 24 U 56/18; OLG München, Beschluss vom 18. März 2019, Az.: 5 U 46/19; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 10. Januar 2019, Az.: I-6 U 138/18, LG Düsseldorf, Urteil vom 5. April 2019, Az.: 10 O 192/18; Urteil vom 23. Mai 2019, Az.: 8 O 188/18 - jeweils zitiert nach juris).

    Entgegen der Auffassung des Klägers sind bei der Kündigung eines - wie hier - befristeten Darlehensvertrages schon dem Grunde nach Ausführungen zu einem außerordentlichen Kündigungsrecht nach § 314 BGB und schon gar keine Informationen zum einzuhaltenden Verfahren erforderlich, um dem Pflichtangabenerfordernis des Art. 247 § 6 Abs. 1 Nr. 5 EGBGB zu genügen (so auch OLG Köln, Urteil vom 6. Dezember 2018, Az.: 24 U 112/18, zitiert nach juris Rn. 23 ff.; Urteil vom 29. November 2018, Az.: 24 U 56/18, zitiert nach juris, Rn. 20 ff.; OLG Stuttgart, Urteil vom 28. Mai 2019, Az.: 6 U 78/18, zitiert nach juris, Rn. 72 ff.; Urteil vom 30. Juli 2019, Az.: 6 U 210/18, zitiert nach juris, Rn. 64 ff.; LG Heilbronn, Urteil vom 24. Januar 2018, Az.: 6 O 311/17, zitiert nach juris, Rn. 52 ff.; LG Stuttgart, Urteil vom 18. Juli 2018, Az.: 21 O 355/17, zitiert nach juris Rn. 53 ff.; LG Verden, Urteil vom 17. August 2018, Az.: 4 O 365/17, zitiert nach juris, Rn. 66; LG München, Urteil vom 26. Oktober 2018, Az.: 27 O 19623/17, zitiert nach juris, Rn. 89; Herresthal in ZIP 2018, 753 ff.; Schön, BB 2018, 2115 ff.).

    Der Angabe einer konkreten Berechnungsformel bedurfte es vorliegend nicht (so auch OLG Köln, Urteil vom 29. November 2018, Az.: 24 U 56/18, zitiert nach juris, Rn. 44; OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juli 2019, Az.: 6 U 210/18, zitiert nach juris, Rn. 69; LG Düsseldorf, Urteil vom 23. Mai 2019, Az.: 8 O 188/18, zitiert nach juris, Rn. 66 sowie Urteil vom 5. April 2019, Az.: 10 O 192/18, zitiert nach juris, Rn. 60 mit zahlreichen weiteren Nachweisen; LG München, Urteil vom 26. Oktober 2018, Az.: 27 O 19623/17, zitiert nach juris, Rn. 93).

  • OLG Stuttgart, 15.10.2019 - 6 U 225/18

    Widerruf; Verbraucherdarlehen; Kfz-Finanzierung; Vertragsurkunde; Pflichtangaben;

    Zweifel an der Zugehörigkeit der Seiten 2 bis 7 zum Vertrag und daran, dass sich die auf Seite 1 geleisteten Unterschriften auch darauf bezogen, konnten sich bei dieser Sachlage nicht ergeben (vgl. schon Senat, Urteil vom 30. Juli 2019 - 6 U 210/18 -, Rn. 40 ff., juris).

    Das folgt aus dem klaren Wortlaut des Art. 247 § 3 Nr. 14 EGBGB und systematisch auch daraus, dass im vergleichbaren Fall der Vorfälligkeitsentschädigung die Notwendigkeit eines Hinweises auf ihr Anfallen als Rechtsfolge des Widerrufs ausdrücklich gesetzlich angeordnet ist (vgl. Art. 247 § 7 Nr. 3 EGBGB und Senat, Urteil vom 30. Juli 2019 - 6 U 210/18 -, Rn. 61 ff., juris).

    Davon abgesehen ist ein Hinweis auf das außerordentliche Kündigungsrecht des Darlehensnehmers in den streitgegenständlichen Darlehensbedingungen in Ziffer VI. 2. enthalten; die ausdrückliche Nennung der einschlägigen Norm wäre, hielte man einen Hinweis überhaupt für erforderlich, nicht notwendig, auch könnte diese Angabe ggf. in den allgemeinen Darlehensbedingungen gemacht werden, ohne dass ein expliziter Hinweis hierauf im Vertragstext erforderlich wäre (vgl. Senat, Urteil vom 4. Juni 2019 - 6 U 137/18 -, Rn. 54, juris; Urteil vom 30. Juli 2019 - 6 U 210/18 -, Rn. 66, juris).

  • OLG Stuttgart, 12.11.2019 - 6 U 2/19

    Kfz-Finanzierung; Widerruf

    Insbesondere gilt dies nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs für in dieser Weise beigefügte Allgemeine Geschäftsbedingungen des Darlehensgebers, ohne dass ein expliziter Hinweis im Vertragsformular auf den Standort der Informationen erforderlich wäre (vgl. BGH, Urteil vom 4. Juli 2017 - XI ZR 741/16 -, Rn. 25 ff, Senat, Urteil vom 4. Juni 2019 - 6 U 137/18 -, Rn. 54, juris; Urteil vom 30. Juli 2019 - 6 U 210/18 -, Rn. 66, juris).

    Zweifel an der Zugehörigkeit der Seiten, die der Unterschrift des Klägers nachfolgen, konnten sich bei dieser Sachlage nicht ergeben (vgl. schon Senat, Urteil vom 30. Juli 2019 - 6 U 210/18 -, Rn. 40 ff., juris).

    Eine nicht nur beispielhafte, sondern auf Vollständigkeit bedachte Auflistung der Pflichtangaben würde aber dazu führen, dass dem Verbraucher anstelle der von der Richtlinie 2008/48/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2008 über Verbraucherverträge und zur Aufhebung der Richtlinie 87/102/EWG des Rates (ABl. L Nr. 133 vom 22. Mai 2008, S. 66) geforderten knappen und prägnanten eine redundante und kaum mehr lesbare "Information" erteilt werden müsste (vgl. BGH, Urteil vom 22. November 2016 - XI ZR 434/15 -, Rn. 22; Senat, Urteil vom 30. Juli 2019 - 6 U 210/18 -, Rn. 54 - 55, juris).

    Davon abgesehen ist ein Hinweis auf das außerordentliche Kündigungsrecht des Darlehensnehmers in den streitgegenständlichen Darlehensbedingungen in Ziffer VI. 2. enthalten; die ausdrückliche Nennung der einschlägigen Norm wäre, hielte man einen Hinweis überhaupt für erforderlich, nicht notwendig, auch könnte diese Angabe ggf. in den allgemeinen Darlehensbedingungen gemacht werden, ohne dass ein expliziter Hinweis hierauf im Vertragstext erforderlich wäre (vgl. Senat, Urteil vom 4. Juni 2019 - 6 U 137/18 -, Rn. 54, juris; Urteil vom 30. Juli 2019 - 6 U 210/18 -, Rn. 66, juris).

  • KG, 21.01.2021 - 4 U 1033/20

    Verbraucherkreditvertrag: Örtliche Zuständigkeit bei negativer

    Hinzu kommt, dass eine Vorfälligkeitsentschädigung sachlogisch nur dann in Betracht kommt, wenn sich infolge der vorzeitigen Rückzahlung die Gesamtkosten vermindern (OLG Dresden, Urteil vom 15. Januar 2020 - 5 U 1891/19, Rn. 47, juris; OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juni 2020 - 6 U 139/19, Rn. 66, juris; OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juli 2019 - 6 U 210/18, Rn. 63, juris).
  • OLG Stuttgart, 15.10.2019 - 6 U 148/18

    Widerruf; Verbraucherdarlehen; Kfz-Finanzierung

    Zweifel an der Zugehörigkeit der Seiten 2 bis 19 zum Vertrag und daran, dass sich die auf Seite 1 geleisteten Unterschriften auch darauf bezogen, konnten sich bei dieser Sachlage nicht ergeben (vgl. schon Senat, Urteil vom 30. Juli 2019 - 6 U 210/18 -, Rn. 40 ff., juris).

    Das folgt aus dem klaren Wortlaut des Art. 247 § 3 Nr. 14 EGBGB und systematisch auch daraus, dass im vergleichbaren Fall der Vorfälligkeitsentschädigung die Notwendigkeit eines Hinweises auf ihr Anfallen als Rechtsfolge des Widerrufs ausdrücklich gesetzlich angeordnet ist (vgl. Art. 247 § 7 Nr. 3 EGBGB und Senat, Urteil vom 30. Juli 2019 - 6 U 210/18 -, Rn. 61 ff., juris).

    Davon abgesehen ist ein Hinweis auf das außerordentliche Kündigungsrecht des Darlehensnehmers in den streitgegenständlichen Darlehensbedingungen in Ziffer VI. 2. enthalten; die ausdrückliche Nennung der einschlägigen Norm wäre, hielte man einen Hinweis überhaupt für erforderlich, nicht notwendig, auch könnte diese Angabe ggf. in den allgemeinen Darlehensbedingungen gemacht werden, ohne dass ein expliziter Hinweis hierauf im Vertragstext erforderlich wäre (vgl. Senat, Urteil vom 4. Juni 2019 - 6 U 137/18 -, Rn. 54, juris; Urteil vom 30. Juli 2019 - 6 U 210/18 -, Rn. 66, juris).

  • OLG Stuttgart, 12.11.2019 - 6 U 222/18

    Anforderungen an die Widerrufsinformation und die Pflichtangaben beim Abschluss

  • OLG Stuttgart, 15.10.2019 - 6 U 201/18
  • OLG Stuttgart, 10.03.2020 - 6 U 49/19

    Anforderungen an die Widerrufsbelehrung beim Abschluss eines

  • OLG Stuttgart, 11.02.2020 - 6 U 230/18

    Anforderungen an die Widerrufsinformation und die Pflichtangaben beim Abschluss

  • OLG Stuttgart, 18.02.2020 - 6 U 32/19
  • OLG Stuttgart, 30.06.2020 - 6 U 139/19

    Verbraucherdarlehen; Widerruf

  • OLG Stuttgart, 04.02.2020 - 6 U 20/19
  • OLG Stuttgart, 03.12.2019 - 6 U 19/19
  • OLG Düsseldorf, 01.10.2020 - 6 U 92/20
  • OLG Stuttgart, 10.03.2020 - 6 U 67/19
  • OLG Düsseldorf, 01.10.2020 - 6 O 97/20
  • OLG Stuttgart, 15.10.2019 - 6 U 215/18
  • OLG Stuttgart, 10.09.2019 - 6 U 191/18

    Rückabwicklung eines Darlehensvertrages zur Finanzierung eines Fahrzeugs

  • OLG Hamm, 10.05.2021 - 31 U 34/21
  • OLG Stuttgart, 26.05.2020 - 6 U 137/19
  • OLG Düsseldorf, 12.03.2020 - 6 U 67/19
  • OLG Stuttgart, 03.12.2019 - 6 U 10/19
  • OLG Hamm, 07.07.2021 - 31 U 190/20
  • OLG Hamm, 10.05.2021 - 31 U 8/21
  • OLG Hamm, 28.04.2021 - 31 U 110/20
  • OLG Stuttgart, 18.02.2020 - 6 U 15/19
  • LG Dortmund, 09.10.2020 - 3 O 319/19
  • OLG Hamm, 04.01.2021 - 31 U 187/20
  • OLG Düsseldorf, 01.10.2020 - 6 U 97/20
  • OLG Stuttgart, 26.05.2020 - 6 U 448/19
  • OLG Stuttgart, 05.11.2019 - 6 U 186/18
  • OLG Stuttgart, 18.02.2020 - 6 U 268/18
  • LG Cottbus, 30.11.2020 - 2 O 171/20
  • OLG Stuttgart, 24.09.2019 - 6 U 339/18
  • OLG Stuttgart, 01.10.2020 - 6 U 71/19
  • OLG Stuttgart, 07.07.2020 - 6 U 300/18
  • OLG Stuttgart, 23.06.2020 - 6 U 66/19

    Rückabwicklung eines durch ein Verbraucherdarlehen finanzierten Pkw-Kaufs

  • OLG Stuttgart, 24.11.2020 - 6 U 291/20
  • OLG Stuttgart, 07.10.2020 - 6 U 310/18
  • OLG Stuttgart, 25.09.2020 - 6 U 631/19
  • LG Wuppertal, 19.11.2020 - 4 O 139/20
  • OLG Stuttgart, 07.10.2020 - 6 U 42/19
  • OLG Stuttgart, 22.09.2020 - 6 U 164/19
  • OLG Stuttgart, 26.11.2019 - 6 U 290/18

    Anforderungen an die Widerrufsbelehrung beim Abschluss eines

  • OLG Stuttgart, 13.10.2020 - 6 U 510/19

    Wirksamkeit und Rechtsfolgen des Widerrufs eines zur Finanzierung eines

  • LG Darmstadt, 26.11.2019 - 13 O 219/19
  • OLG Stuttgart, 16.10.2020 - 6 U 623/19

    Wirksamkeit des Widerrufs eines abgeschlossenen Verbraucherdarlehensvertrags zur

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