Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 17.12.1981 - 6 U 26/81   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Justiz Hessen

    Unwirksamkeit einer Preisanpassungsklausel eines Reiseunternehmens

  • webshoprecht.de

    Zum pauschalierten Schadensersatz beim Rücktritt von einer Reisebuchung

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Stornierungsgebühren - Unzulässige AGB eines Reiseveranstalters

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1982, 2198
  • MDR 1982, 935
  • VersR 1983, 62



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (8)  

  • BGH, 16.01.1985 - VIII ZR 153/83  

    Wirksamkeit einer formularmäßigen Preisanpassungsklausel

    Diese Grundsätze entsprechen der inzwischen überwiegenden Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum (vgl. außer den Nachweisen zur Tagespreisklausel in Neufahrzeug-Verkaufsbedingungen im Senatsurteil vom 18. Mai 1983 - VIII ZR 20/82 aaO 681 noch OLG Frankfurt in: Bunte, AGBE II § 11 Nr. 1 AGBG Nr. 3; OLG Frankfurt NJW 1982, 2198; MünchKomm/Kötz 2. Aufl. § 11 AGBG Rdn. 11; Coester-Waltjen in: Schlosser/Coester-Waltjen/Graba, AGBG § 11 Nr. 1 Rdn. 33 f.).
  • BGH, 26.01.1983 - VIII ZR 342/81  

    Auslegung und Zulässigkeit von AGB im Möbelhandel

    § 11 Nr. 5 b AGBG ist aber verletzt, wenn sich aus der Formulierung der Klausel ergibt, daß der Gegenbeweis ausgeschlossen sein soll (vgl. z.B. OLG Stuttgart NJW 1981, 1105, 1106 [OLG Stuttgart 19.12.1980 - 2 U 122/80]; OLG Frankfurt NJW 1982, 2198.2199).
  • BGH, 09.07.1992 - VII ZR 6/92  

    Unwirksame Stornierungsklausel für Ferienunterkünfte

    Auch im Anwendungsbereich des § 651 i BGB ist § 11 Nr. 5 b AGB-Gesetz deshalb als Maßstab heranzuziehen (vgl. Senat, Urteil vom 26. Oktober 1989 - VII ZR 332/88 = WM 1990, 193, 195; OLG Hamburg WM 1982, 139, 140; OLG Frankfurt NJW 1982, 2198, 2199; Baumgärtel/Strieder, Handbuch der Beweislast im Privatrecht Band 12. Aufl. § 651 i BGB Rdn. 4; MünchKomm/Wolter 2. Aufl. § 651 i Rdn. 13 m.w.N.; a.M. Staudinger/Schwerdtner, BGB 12. Aufl. § 651 i Rdn. 54, 58).

    (vgl. OLG Frankfurt NJW 1982, 2198, 2199; LG München I AGBE II § 11 Nr. 5 b Nr. 58; LG Berlin AGBE IV § 9 Nr. 102; LG Frankfurt FVE, Zivilrecht Nr. 263 S. 972, 982).

  • OLG Köln, 08.12.2008 - 16 U 49/08  

    Vereinbarung der Kostenpflicht von Änderungswünschen weniger als 30 Tage vor

    Damit liegt eine unzulässige Erklärungsfiktion vor, die im Zusammenhang mit Änderungswünschen zu einem Reisevertrag nach ständiger Rechtsprechung unzulässig ist (vgl. (BGH v. 9.7.1992, NJW 1992, 3158, 3161; OLG Frankfurt v. 17.12.1981, NJW 1982, 2198, 2200; OLG Hamburg v. 3.4.1985, NJW 1985, 3030; ebenso das Schrifttum: vgl. Staudinger/Eckert, BGB (2005), § 651a Rn. 94; Tonner in Münch/Komm, BGB, 5. Aufl., § 651i Rz. 28; Führich, Reiserecht, Rn. 181).

    Es kann für die Bewertung der Klausel keinen Unterschied machen, ob darin ausdrücklich eine Gleichbehandlung von Umbuchungswünschen und Rücktrittserklärung vorgesehen ist, indem der Wortlaut darauf hinweist (so BGH v. 9.7.1992, a.a.O.) oder ob die Rücktrittserklärung konkludent durch den alleinigen Verweis auf die Berechnungsform fingiert wird (ähnliche Fallgestaltung OLG Frankfurt v. 17.12.1981, a.a.O. mit der Klausel: "Spätere Änderungen müssen wir Ihnen wie einen Rücktritt mit nachfolgender Neuanmeldung berechnen.").

  • AG Berlin-Charlottenburg, 11.10.1993 - 7b C 511/93  

    Verpflichtung zur Zahlung von Rücktrittskosten nach Stornierung einer gebuchten

    Kontextvorschau leider nicht verfügbar
  • OLG Hamburg, 03.04.1985 - 5 U 134/84  
    Daß die beanstandete Klausel eine unzulässige Erklärungsfiktion enthält, wird von Rechtsprechung und Schrifttum nahezu einhellig bejaht (vgl. z. B. OLG Frankfurt, NJW 1982, 2198; LG München I, AGBE II Nr. 54; Löwe, S. 29; ders., in: MünchKomm, § 651 i. Rdnr. 7; Staudinger-Schwerdtner, § 651 i. Rdnr. 86; a. A. LG Berlin, AGBE IV Nr. 102).
  • LG Hannover, 23.04.1987 - 3 S 14/87  
    Während das OLG Frankfurt (NJW 1982, 2198 [2199]) eine Vertragsklausel über "pauschalierte Rücktrittsgebühren" der Sache nach sodann als einen Schadensersatzanspruch ansieht und nicht als einen Fall nach § 651 i 11, 111 BGB, ordnet das OLG Hamburg (NJW 1981, 2420 = WM 1982, 139) einen Anspruch auf "pauschalierte Stornierungskosten" unter § 651 i II BGB ein.
  • AG Neuss, 30.07.1997 - 42 C 168/97  
    Auch die Höhe der Stornogebühren musste die Klägerin nicht anzweifeln, da eine Entschädigungspauschale von 55 % des Reisepreises, mithin in Höhe von DM 1.168,00, bei einem Rücktritt fünf Tage vor Reiseantritt durchaus im üblichen und rechtlich unbedenklichen Rahmen liegt (vg. OLG Frankfurt a. M. NJW 1982, 2198; LG Frankfurt a. M. RRa 1995, 88).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht