Rechtsprechung
   BVerwG, 15.12.1987 - 7 B 216.87   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1987,2523
BVerwG, 15.12.1987 - 7 B 216.87 (https://dejure.org/1987,2523)
BVerwG, Entscheidung vom 15.12.1987 - 7 B 216.87 (https://dejure.org/1987,2523)
BVerwG, Entscheidung vom 15. Dezember 1987 - 7 B 216.87 (https://dejure.org/1987,2523)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1987,2523) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Justizausbildung - Schriftliche Prüfung - Notenbildung - Durchschnittspunktzahl - Einigungsverfahren

  • datenbank.flsp.de

    Notenbildung - Voneinander abweichende Bewertungen der Prüfer

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ 1988, 437
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (16)

  • BVerwG, 09.12.1992 - 6 C 3.92

    Prüfungsrecht - Bewertung - Schriftliche Begründung - Effektiver Rechtsschutz -

    Das Bundesverwaltungsgericht hat zum Teil bisher die gegenteilige Auffassung vertreten, es gebe keinen die landesrechtlichen Normgeber verpflichtenden bundesrechtlichen Rechtssatz über die Pflicht zur Begründung von Prüfungsentscheidungen und deren Inhalt oder Umfang; es hat ferner ausgeführt, auch aus der Garantie des effektiven Rechtsschutzes (Art. 19 Abs. 4 GG) und dem Rechtsstaatsgebot (Art. 20 Abs. 3 GG) ließen sich einheitliche Maßstäbe schon wegen der Vielzahl und Vielgestaltigkeit der Prüfungen von höchst unterschiedlicher Bedeutung nicht herleiten (Urteil vom 20. September 1984 - BVerwG 7 C 80.82 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 202 und Beschluß vom 15. Dezember 1987 - BVerwG 7 B 216.87 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 247).
  • BVerwG, 13.05.2004 - 6 B 25.04

    Juristische Staatsprüfung, "Mittelwertverfahren".

    Davon abgesehen ist in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts hinreichend geklärt, dass es bundesrechtlich unbedenklich ist, wenn eine Prüfungsordnung unterschiedliche Verfahren zur Feststellung der Prüfungsnote für die Fälle vorsieht, dass die Bewertungen der Prüfungsleistungen durch zwei Prüfer um wenige Punktzahlen bzw. dass sie weiter voneinander abweichen (vgl. Beschluss vom 16. August 1985 - BVerwG 7 B 51.85 u.a. - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 218; Beschluss vom 15. Dezember 1987 - BVerwG 7 B 216.87 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 247; Beschluss vom 9. Juni 1995 - BVerwG 6 B 100.94 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 350; Beschluss vom 7. September 1995 - BVerwG 6 B 45.95 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 358).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 11.12.2003 - 2 L 265/02

    Justizprüfungsordnung nicht verfassungswidrig

    Mit der Einschätzung, eine Bewertungsdifferenz sei ab einem Unterschied von drei Punkten nicht mehr hinzunehmen, hält sich der Verordnungsgeber im Rahmen des ihm zukommenden Spielraums (vgl. zum Ganzen BVerwG, Beschl. v. 15.12.1987 - BVerwG 7 B 216.87 -, NVwZ 1988, 437; SächsOVG. a. a. O.).

    Hinsichtlich der Frage der Verfassungsmäßigkeit der sog. Mittelwertberechnung befindet sich der Senat in Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG, Beschl. v. 15.12.1987, a. a. O.) und anderen Obergerichten (SächsOVG, Beschl. v. 11.09.2001 - 4 BS 156/01 -, LKV 2002, 523); weder der vorliegende Fall noch die neue Diskussion in der Literatur gibt einen Anlass, die von dem Kläger aufgeworfenen Rechtsfragen erneut einer grundsätzlichen Klärung zuzuführen.

  • BVerwG, 07.09.1995 - 6 B 45.95

    Klage gegen das Nichtbestehen der Ersten juristischen Staatsprüfung -

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Beschlüsse vom 16. August 1985 - BVerwG 7 B 51, 58 und 59.85 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 218 und 15. Dezember 1987 - BVerwG 7 B 216.87 - Buchholz a.a.O. Nr. 247) rechtfertigt es der Grundsatz der Chancengleichheit, daß die Prüfungsordnung - gerade im Interesse einer möglichst weitgehenden Verwirklichung der Chancengleichheit - für die Fälle, daß die Bewertungen der Prüfungsleistung durch die beiden Prüfer nur geringfügig voneinander abweichen oder sogar gleich sind bzw. daß sie weit auseinanderklaffen, unterschiedliche Verfahren zur Feststellung der Prüfungsnote vorsieht.

    Das Bundesverwaltungsgericht hat zu vergleichbaren Regelungen in anderen Prüfungsordnungen dargelegt, daß diese unterschiedlichen Verfahren besonders geeignet sind, etwaige Irrtümer oder sonstige Defizite an Objektivität zu beseitigen (vgl. dazu Beschluß vom 15. Dezember 1987, a.a.O.).

  • VGH Hessen, 20.02.2017 - 9 A 1026/15

    Bewertung; Drittgutachten; Gleichbehandlung; Masterarbeit; Prüfungsordnung

    Sieht der Prüfungsordnungsgeber aber für den Fall des Vorliegens einer der beiden Bewertungen mit dem Ergebnis "nicht ausreichend" die Stellungnahme eines dritten Gutachters vor, so liegt dies ebenfalls im Rahmen seiner Gestaltungsfreiheit und ist aufgrund der oben dargelegten Gründe für diese Differenzierung und des auch vom Bundesverwaltungsgericht in der von der Klägerin zitierten Entscheidung (Beschluss vom 15.12.1987 - 7 B 216/87 -, juris Rn. 11) anerkannten Zieles einer Prüfungsordnungsbestimmung, eine möglichst objektive Beurteilung zu erhalten und Beurteilungsfehler zu beseitigen, rechtlich nicht zu beanstanden.

    Bei einem - wie hier - der Fehlerbeseitigung (und damit der Qualitätskontrolle) dienenden, auf ein größtmögliches Maß an Objektivität angelegten Verfahren ist dies kein Gesichtspunkt, der gegen die Verfassungsmäßigkeit dieses Verfahrens spricht (vgl. dazu wiederum: BVerwG, Beschluss vom 15.12.1987 - 7 B 216/87 -, juris Rn. 11).

  • VGH Baden-Württemberg, 06.05.2015 - 9 S 643/14

    Berechtigung des Zwei-Prüfer-Prinzips; Überprüfung aller Arbeiten eines Kurses;

    Er darf einen Sachverhalt, der eine andere rechtliche Behandlung erfordert, ohne Verstoß gegen den Gleichheitssatz darin sehen, dass Bewertungen um mehr als zwei Punkte voneinander abweichen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 15.12.1987 - 7 B 216.87 -, Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 247).
  • VGH Bayern, 22.10.1997 - 7 B 97.1139
    Es kommt dabei entscheidend auf ein Überdenken der Bewertung des Stichentscheiders an, da die Bewertungen durch Erst- und Zweitprüfer infolge der Bestellung eines Stichentscheiders hinfällig geworden sind (vgl. BVerwGE NVwZ 1988, 437; BayVGH BayVBl 1976, 308; B. v. 17.06.1997 im vorliegenden Verfahren).

    Es ist unvermeidbar, daß sich Prüfer bei der Bewertung von Prüfungsleistungen von unterschiedlichen Vorstellungen und Erfahrungen leiten lassen und unterschiedliche Maßstäbe anlegen; dem trägt die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Juristen in § 22 Abs. 3 dadurch Rechnung, daß eine Abweichung der Bewertungen des Erst- und des Zweitkorrektors einer Aufgabe um bis zu zwei Punkte noch als tolerierbar angesehen wird (vgl. BVerwG NVwZ 1988, 437).

  • VG Freiburg, 29.01.2014 - 2 K 1132/13

    Abiturprüfung an der Waldorfschule; Passivlegitimation; Ausschluss des

    Während der Verordnungsgeber bei gleichen Bewertungen der Arbeit durch den Erst- und den Zweitprüfer sowie bei geringen Bewertungsdifferenzen davon ausgehen konnte, dass beide Bewertungen die Qualität der Prüfungsleistung derart zutreffend ausdrücken, dass das Gesamtergebnis der Bewertung über ein arithmetisches Rechen- und Rundungsverfahren gebildet werden kann, konnte er bei größeren Bewertungsdifferenzen von mehr als zwei Punkten sachgerecht von dem Prinzip der arithmetischen Mittelung der Einzelbewertungen abweichen und eine weitere Bewertung anordnen, deren Ergebnis dann den Ausschlag geben soll (vgl. zum Ganzen BVerwG, Beschl. v. 15.12.1987 - BVerwG 7 B 216.87 -, NVwZ 1988, 437).
  • OVG Sachsen, 11.09.2001 - 4 BS 156/01

    Vorgaben für die Behandlung von Bewertungsdifferenzen zwischen den Prüfern in der

    Mit der Einschätzung, eine Bewertungsdifferenz sei ab einem Unterschied von drei Punkten nicht mehr hinzunehmen, hält sich der Verordnungsgeber im Rahmen des ihm zukommenden Spielraums (vgl. zum Ganzen BVerwG, Beschl. v. 15.2.1987, NVwZ 1988, 437).
  • VG Freiburg, 29.01.2014 - 2 K 1145/13

    Wegfall der Bindung des Endkorrektors an Ergebnisse der Erst- und Zweitkorrektur

    Denn die Norm des § 21 Abs. 5 Satz 4 NGVO , die über die "entsprechende Anwendung von Satz 3" ergänzt werden soll, geht im Grundsatz von dem in § 21 Abs. 5 Satz 1 NGVO als prüfungsrechtlichen Normalfall festgelegten Zwei-Prüfer-Prinzip aus und ist hinsichtlich der endgültigen Festlegung der Endnote von der Vorstellung bestimmt, dass die Bewertungen der Arbeit durch den Erst- und den Zweitprüfer die Qualität derselben umso zutreffender ausdrücken, je geringer die Bewertungsdifferenzen zwischen ihnen sind (vgl. BVerwG, Beschl. v. 15.12.1987 - BVerwG 7 B 216.87 -, NVwZ 1988, 437).
  • VG Augsburg, 25.11.2008 - Au 3 K 07.834

    Prüfungsanfechtung; begrenzte Kontrollmöglichkeit des Gerichts;

  • BVerwG, 19.10.1988 - 7 B 155.88
  • VG Lüneburg, 05.04.2018 - 6 A 428/17

    Erste juristische Staatsprüfung

  • VG Augsburg, 25.11.2008 - Au 3 K 07.758

    Prüfungsanfechtung; begrenzte Kontrollmöglichkeit des Gerichts;

  • VG Trier, 22.05.2007 - 2 K 5/07

    Stichentscheid und Doppelbewertung bei Punktedifferenz von Ergebnissen des

  • VG Göttingen, 01.09.2005 - 4 A 175/03

    Überprüfung einer Hausarbeit und einer mündlichen Prüfung im 1. juristischen

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht