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   VGH Bayern, 12.02.2008 - 7 BV 06.2844   

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VGH Bayern, 12.02.2008 - 7 BV 06.2844 (https://dejure.org/2008,28721)
VGH Bayern, Entscheidung vom 12.02.2008 - 7 BV 06.2844 (https://dejure.org/2008,28721)
VGH Bayern, Entscheidung vom 12. Februar 2008 - 7 BV 06.2844 (https://dejure.org/2008,28721)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Keine Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht für Bezieher von Arbeitslosengeld II

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DVBl 2008, 872 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • VGH Baden-Württemberg, 16.03.2009 - 2 S 1400/08

    Rundfunkgebührenpflicht und ALG II

    Dieses Ergebnis entspricht der inzwischen gefestigten Auffassung in der obergerichtlichen Rechtsprechung (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteile vom 20.05.2008 - 11 B 2.08 - und - 11 B 11.07 - jeweils Juris; Bay. VGH, Urteil vom 12.02.2008 - 7 BV 06.2844 - BayVBl. 2008, 603; Hamburgisches OVG, Urteil vom 23.07.2008 - 4 Bf 141/07 - OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 28.11.2007 - 16 E 1358/06 - NWVBl. 2008, 311; OVG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 23.07.2007 - 2 O 8/07 - Juris; Nieders.

    Beides scheitert daran, dass keine planwidrige, dem mutmaßlichen Willen des Gesetzgebers entgegenstehende Lücke feststellbar ist (OVG Berlin-Brandenburg, Urteile vom 20.05.2008, a.a.O.; Bay. VGH, Urteil vom 12.02.2008, a.a.O.; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 28.11.2007, a.a.O.).

    Da die atypischen Fälle, eben wegen ihrer atypischen Ausgestaltung, nicht mit den abstrakten Merkmalen der Gesetzessprache erfasst werden können, soll neben den Regeltatbestand ein Ausnahmetatbestand treten, der zwar in den einzelnen Merkmalen unbestimmt ist, jedoch bei einer sinngerechten Anwendung ein Ergebnis gestattet, das dem Regelergebnis in seiner grundsätzlichen Zielsetzung gleichwertig ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 11.02.1977 - VI C 135.74 - BVerwGE 52, 84; Bay. VGH, Urteil vom 12.02.2008, a.a.O.; OVG Berlin-Brandenburg, Urteile vom 20.05.2008, a.a.O.).

    Mithin liefe die Anerkennung eines besonderen Härtefalls im Sinne von § 6 Abs. 3 RGebStV für die Fallgruppe der Bezieher von niedrigen - unter der monatlichen Rundfunk- und Fernsehgebühr liegenden - Zuschlägen nach § 24 SGB II auf die unzulässige Korrektur einer bewusst getroffenen Entscheidung des Normgebers hinaus (allgemeine Meinung der Oberverwaltungsgerichte: OVG Berlin-Brandenburg, Urteile vom 20.05.2008, a.a.O.; Bay. VGH, Urteil vom 12.02.2008, a.a.O.; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 28.11.2007, a.a.O.; Nieders. OVG, Beschluss vom 23.04.2007, a.a.O.).

  • VG Augsburg, 17.03.2008 - Au 7 K 07.1532

    Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht; geringes Einkommen; Vorliegen eines

    Dagegen stellt § 6 Abs. 3 RGebStV keinen allgemeinen Auffangtatbestand dar, der stets dann greift, wenn die Voraussetzungen für eine Befreiung nach Abs. 1 nicht vorliegen (vgl. BayVGH vom 12.2.2008, Az.: 7 BV 06.2844).

    Denn diese Formulierung zeigt, dass die den Härtefall begründende individuelle Bedarfslage nicht genau dieselbe sein darf wie in den Katalogfällen des § 6 Abs. 1 Satz 1 RGebStV, sondern vielmehr mit dieser "vergleichbar" sein muss (vgl. BayVGH vom 12.2.2008, a.a.O.).

    Eine versehentlich unterlassene Regelung derartiger Fälle von vergleichbarer Bedürftigkeit durch den Gesetzgeber mit der Folge einer möglichen Anerkennung als Härtefall liegt daher nicht vor (vgl. BayVGH vom 12.2.2008, a.a.O.).

  • VG Augsburg, 25.05.2012 - Au 7 K 11.1394

    Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht; fehlende Nachweise der

    Die Härtefallregelung in § 6 Abs. 3 RGebStV ist keine generelle Auffangvorschrift (BVerwG vom 12.10.2011 Az. 6 C 34/10 RdNr. 19; BayVGH vom 16.5.2007 a.a.O.; vom 12.2.2008 Az. 7 BV 06.2844 RdNr. 24; Gall/Siekmann in Hahn/Vesting, Beck´scher Kommentar zum Rundfunkrecht, § 6 RGebStV Rn. 51, m.w.N.).

    Die Rechtsprechung ist deshalb einhellig der Auffassung, dass allein ein geringes Einkommen ohne Hinzutreten besonderer Umstände auch unter Berücksichtigung des allgemeinen Gleichheitssatzes (Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes [GG]), des Sozialstaatsprinzips (Art. 20 Abs. 1 GG) und des Grundrechts auf Informationsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG) für eine Gebührenbefreiung nach § 6 Abs. 3 RGebStV nicht mehr ausreicht (z.B. BVerwG vom 18.6.2008 Az. 6 B 1/08 RdNr. 5; BayVGH vom 12.2.2008 a.a.O; VGH BW vom 16.3.2009 Az. 2 S 1400/08 ; OVG NRW vom 3.7.2007 Az. 16 E 294/07 ).

  • VGH Bayern, 26.05.2008 - 7 ZB 08.584

    Rundfunkgebühren; Gebührenbefreiung; Haushaltsgemeinschaft; Ehegatte;

    Wie der Senat in seiner Grundsatzentscheidung vom 12. Februar 2008 ausgeführt hat (Az. 7 BV 06.2844), kann unter solchen Umständen selbst dann von keinem besonderen Härtefall ausgegangen werden, wenn die nach § 24 SGB II gewährten Zuschläge geringer ausfallen als die monatlichen Rundfunkgebühren.
  • OVG Rheinland-Pfalz, 18.05.2010 - 7 A 10535/10

    Rundfunkgebührenrecht; Zuschlag nach § 24 SGB 2 bei Empfängern von ALG II

    Dies entspricht der einhelligen Auffassung in der obergerichtlichen Rechtsprechung (vgl. SächsOVG, Beschluss vom 8. Januar 2010 - 1 D 224/09 - VGH BW, Urteil vom 16. März 2009 - 2 S 1400/08 - OVG Berlin-Bbg, Urteil vom 20. Mai 2008 - 11 B 2/08 - BayVGH, Urteil vom 12. Februar 2008 - 7 BV 06.2844 - OVG NRW, Beschluss vom 28. November 2007 - 16 E 1358/06 - NdsOVG, Beschluss vom 23. April 2007 - 4 PA 101/07 - OVG SH, Beschluss vom 23. Juli 2007 - 2 O 8/07 - alle in juris).
  • VGH Bayern, 19.02.2008 - 7 C 07.3358

    Prozesskostenhilfe; Beschwerde; Rundfunkgebührenbefreiung; Zuschläge nach § 24

    Auch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof folgt dieser Rechtsauffassung (U. vom 12.2.2008 Az. 7 BV 06.2844), die im Einklang mit seiner sonstigen Rechtsprechung zur Auslegung des § 6 Abs. 1 und Abs. 3 RGebStV steht (vgl. U. vom 16.5.2007 Az. 7 B 06.2642).
  • VG München, 29.02.2008 - M 6a K 07.1636

    Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht; hörbehindertes Kleinkind

    Gerichtskosten werden in entsprechender Anwendung von § 188 Satz 2 VwGO nicht erhoben (st. Rspr. der Kammer, zuletzt vom 11.2.2008 M 6a K 06.2769; ebenso OVG NRW vom 28.11.2007 16 E 1358/06, OVG RhPf vom 1.2.2008 7 D 11158/07, OVG Sozialhilfe vom 23.7.2007 2 O 18/07; a.A. BayVGH vom 12.2.2008 7 BV 06.2844).
  • VG Augsburg, 26.04.2010 - Au 7 K 09.1755

    Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht; Keine planwidrige Lücke im Katalog des

    § 6 Abs. 3 RGebStV ist demnach keine generelle Auffangvorschrift für alle Fälle, in denen die in § 6 Abs. 1 RGebStV abschließend aufgezählten Befreiungstatbestände nicht oder nicht vollständig erfüllt sind (BVerwG vom 18.6.2008, NVwZ-RR 2008, S. 704; BayVGH vom 16.5.2007, Az. 7 B 06.2642.; vom 14.7.2009 7 BV 06.2844.).
  • VG Düsseldorf, 27.05.2008 - 27 K 4267/07

    Rundfunkgebühr Befreiung Härte Zuschlag Abzweigung Unterhalt Unterhaltspflicht

    OVG, Beschluss vom 23. April 2007 4 PA 101/07 - unter Aufgabe seiner früheren Rechtsprechung; OVG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 23. Juli 2007 - 2 O 8/07 - und BayVGH, Urteil vom 12. Februar 2008 - 7 BV 06.2844 , sämtlich veröffentlicht bei juris, auch dann nicht, wenn der Zuschlagsempfänger im Ergebnis (nach Abzug der Rundfunkgebühren) finanziell schlechter gestellt sind, als Bezieher von Arbeitslosengeld II ohne Zuschlag.
  • VG Regensburg, 24.04.2008 - RO 3 K 07.01402

    Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht; schwerbehinderter Haushaltsangehöriger

    Zwar darf die den Härtefall begründende individuelle Bedarfslage nicht genau dieselbe sein, wie in den Katalogfällen des § 6 Abs. 1 Satz 1 RGebStV, sondern damit nur vergleichbar (so BayVGH vom 12.2.2008 Az. 7 BV 06.2844).
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