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   BSG, 12.09.1996 - 7 RAr 120/95   

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BSG, 12.09.1996 - 7 RAr 120/95 (https://dejure.org/1996,9432)
BSG, Entscheidung vom 12.09.1996 - 7 RAr 120/95 (https://dejure.org/1996,9432)
BSG, Entscheidung vom 12. September 1996 - 7 RAr 120/95 (https://dejure.org/1996,9432)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Arbeitsförderung; Anwartschaftszeit für Arbeitslosengeld

 
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Wird zitiert von ... (18)

  • BSG, 17.12.2002 - B 7 AL 34/02 R

    Arbeitslosengeld - Anwartschaftszeit - Versicherungspflichtverhältnis -

    Sei dies der Fall, bedürfe es der ansonsten erforderlichen Gesamtschau zur Beurteilung der Frage, ob ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis gegen Entgelt vorliege, entgegen der Ansicht des Bundessozialgerichts (BSG) im Urteil vom 12. September 1996 (7 RAr 120/95) nach einem Beschluss des 12. Senats vom 25. Februar 1997 (12 BK 49/96) nicht.

    Ausweislich der Entscheidung des BSG vom 12. September 1996 (7 RAr 120/95) habe das Entgelt für die Frage des Vorliegens einer versicherungspflichtigen Beschäftigung lediglich eine Indizwirkung im Rahmen der erforderlichen Würdigung der Gesamtumstände.

    Dies richtet sich nach den Grundsätzen, die Lehre und Rechtsprechung zum Begriff des entgeltlichen Beschäftigungsverhältnisses in der Sozialversicherung entwickelt haben (BSG, Urteil vom 21. April 1993, SozR 3-4100 § 168 Nr. 11; BSGE 3, 30, 39; 17, 1, 3 f = SozR Nr. 31 zu § 165 RVO; BSG SozR 2200 § 165 Nr. 90; BSGE 74, 275, 276 ff mwN = SozR 3-2500 § 5 Nr. 17; BSG, Urteil vom 12. September 1996 - 7 RAr 120/95 -, USK 9635 = DBlR Nr. 4475 zu § 168 AFG).

    Persönliche Abhängigkeit erfordert Eingliederung in den Betrieb und Unterordnung unter das Weisungsrecht des Arbeitgebers in Bezug auf Zeit, Dauer, Ort und Art der Arbeitsausführung (BSG SozR 3-4100 § 168 Nr. 11 mwN; BSG, Urteil vom 12. September 1996, aaO).

    Die Grenze zwischen einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis mit Entgeltzahlung und einer nicht versicherungspflichtigen Mitarbeit auf Grund einer familienhaften Zusammengehörigkeit ist nur unter Berücksichtigung der gesamten Umstände des Einzelfalls zu ziehen (BSGE 3, 30, 39 f; 19, 1, 4 f = SozR Nr. 31 zu § 165 RVO; BSGE 74, 275, 278 f = SozR 3-2500 § 5 Nr. 17; BSG SozR 2200 § 165 Nr. 90; SozR 3-4100 § 168 Nr. 11 S 30; BSG, Urteil vom 12. September 1996 - 7 RAr 120/95 -, USK 9635 = DBlR Nr. 4475 zu § 168 RVO).

    Entgegen der Ansicht des LSG kommt dabei der Höhe des Entgelts, wie der Senat bereits entschieden hat, lediglich Indizwirkung zu (BSG, Urteil vom 12. September 1996 - 7 RAr 120/95 -, USK 9635 = DBlR Nr. 4475 zu § 168 AFG mwN).

    Mit dieser Aussage in seinem Beschluss vom 25. Februar 1997 bewegt sich der 12. Senat in vollem Umfang auf der Linie der Entscheidung des erkennenden Senats vom 12. September 1996 (7 RAr 120/95, USK 9635 = DBlR Nr. 4475 zu § 168 AFG): Erforderlich ist immer eine Gesamtwürdigung der Umstände, um zum einen das Vorliegen eines Beschäftigungsverhältnisses und zum anderen eine Entgeltlichkeit bejahen zu können.

  • LSG Baden-Württemberg, 11.06.2014 - L 5 KR 2911/13

    Stimmrechtsbindungsvertrag in der GmbH und Statusfeststellungsverfahren

    BSG Urt. v. 12.09.1996 - 7 RAR 120/95, juris; zu alledem auch Senatsurteile v. 30.07.2008 - L.
  • LSG Bayern, 19.01.2012 - L 17 U 575/10

    Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsmittel der in erster Instanz verurteilten

    Die Grenze zwischen einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis mit Entgeltzahlung und einer nicht versicherungspflichtigen Mitarbeit auf Grund einer familienhaften Zusammengehörigkeit ist nur unter Berücksichtigung der gesamten Umstände des Einzelfalls zu ziehen (BSGE 3, 30, 39 f; 19, 1, 4 f = SozR Nr. 31 zu § 165 RVO; BSGE 74, 275, 278 f = SozR 3-2500 § 5 Nr. 17; BSG SozR 2200 § 165 Nr. 90; SozR 3-4100 § 168 Nr. 11 S 30; BSG, Urteil vom 12.09.1996 - 7 Rar 120/95 -, USK 9635 = DBlR Nr. 4475 zu § 168 RVO).

    Ein solcher Rechtssatz findet sich auch weder im Gesetz noch in Entscheidungen des BSG (BSG, Urteil vom 12.09.1996 - 7 RAr 120/95).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 24.01.2018 - L 2 R 245/17

    Rentenversicherung

    Es gilt mithin nicht der Rechtssatz, dass eine untertarifliche oder eine erheblich untertarifliche Bezahlung des Ehegatten die Annahme eines beitragspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses ausschließt (BSG, Urteil vom 12. September 1996 - 7 RAr 120/95 -, Rn. 20, juris mwN).
  • BSG, 12.09.1996 - 7 BAr 66/96

    Voraussetzungen einer Nichtzulassungsbeschwerde - Anforderungenan die

    Es sei noch eine Anzahl von Widerspruchsverfahren und von Klageverfahren vor den Sozialgerichten und Landessozialgerichten anhängig; im übrigen sei über diese Rechtsfrage auch im Revisionsverfahren 7 RAr 120/95 zu entscheiden.

    Es wird vielmehr betont, es müßten die gesamten Umstände des Einzelfalls berücksichtigt werden (BSGE 3, 30, 39 f; 17, 1, 4 f = SozR Nr. 31 zu § 165 RVO; 74, 275, 278 f = SozR 3-2500 § 5 Nr. 17; BSG SozR 2200 § 165 Nr. 90), der Höhe des Entgelts komme lediglich Indizwirkung zu (BSG aaO; vgl auch: BSG SozR 3-4100 § 168 Nr. 11; BSG, Urteil vom 12. September 1996 - 7 RAr 120/95; BSG, Beschluß vom 30. November 1995 - 11 BAr 159/95 -, unveröffentlicht).

    In ständiger Rechtsprechung stellt das BSG, wie schon dargelegt, bei der Beurteilung eines Beschäftigungsverhältnisses zwischen Ehegatten auf alle Umstände des Einzelfalls ab und billigt der Höhe des Entgelts lediglich eine Indizwirkung zu (vgl zuletzt BSG, Urteil vom 12. September 1996 - 7 RAr 120/95 -, mwN).

  • BSG, 02.08.2001 - B 7 AL 28/01 B

    Verletzung des rechtlichen Gehörs im sozialgerichtlichen Verfahren

    Die vom LSG weiter zitierte Entscheidung des BSG vom 12. September 1996 (7 RAr 120/95) habe er nicht auf ihre Übereinstimmung mit dem angefochtenen Urteil überprüfen können, weil an der angegebenen Stelle (SGb 1996, 539) keine Gründe abgedruckt seien.
  • LSG Thüringen, 15.11.2001 - L 3 AL 381/00
    Auch die Grenze zwischen einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis mit Entgeltfortzahlung und einer nicht versicherungspflichtigen Mitarbeit auf Grund einer familienhaften Zusammengehörigkeit ist nur unter Berücksichtigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu ziehen (BSG, Urteil vom 12. September 1996, Az.: 7 RAr 120/95).

    Das hier gefundene Ergebnis steht aus den oben genannten Gründen aber der Entscheidung des 7. Senats des BSG vom 12. September 1996 (Az. 7 RAr 120/95) entgegen, nach der der Höhe des Entgelts lediglich Indizwirkung zukomme, weil es keinen Rechtssatz gebe, dass eine untertarifliche oder eine erheblich untertarifliche Bezahlung des Ehegatten die Annahme eines beitragspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses (ab dem 1. Januar 1998 terminologisch: versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis) ausschließe.

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 18.04.2012 - L 11 KR 312/10

    Krankenversicherung

    Es gilt nicht der Rechtssatz, dass eine untertarifliche oder eine erheblich untertarifliche Bezahlung des Ehegatten die Annahme eines beitragspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses ausschließt (BSG, Urteile vom 12.09.1996 - 7 RAR 120/95 - und vom 17.12.2002 - B 7 AL 34/02 R -).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 19.07.2010 - L 19 AL 64/10

    Arbeitslosenversicherung

    Dies ist unter Berücksichtigung der gesamten Umstände des Einzelfalls zu beurteilen (BSG Urt. v. 17.12.2002 - B 7 AL 34/02 R = USK 2002 Nr. 42; BSG Urt. v. 12.09.1996 - 7 RAr 120/95 jeweils mit weiteren Nachweisen).
  • SG Münster, 28.06.2018 - S 23 R 506/17
    Dabei kommt der Höhe dieses Entgelts im Rahmen der Beurteilung der Tätigkeit eines Familienmitglieds im Betrieb eines anderen Familienmitglieds lediglich Indizwirkung zu, denn es gilt nicht der Rechtssatz, dass eine untertarifliche oder eine erheblich übertarifliche Bezahlung die Annahme eines beitragspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses ausschließt (vgl. BSG, Urteile vom 12.9.1996 - 7 RAr 120/95 - juris Rn. 20 sowie vom 17.12.2002 - B 7 AL 34/02 R - juris Rn. 15; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 29.9.2015 - L 11 R 2762/14 - juris Rn. 30; Sächsisches LSG, Urteil vom 22.11.2013 - L 1 KR 76/10 - juris Rn. 34).
  • LSG Hessen, 27.04.2004 - L 1 KR 1114/00

    Versicherungspflicht - gesetzliche Krankenversicherung - Pflegeversicherung -

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 16.06.2011 - L 1 KR 145/10

    Krankenversicherung

  • LSG Schleswig-Holstein, 01.07.2010 - L 5 KR 50/09

    Beurteilung der Tätigkeit eines Ehepartners im Hotelbetrieb/Restaurantbetrieb des

  • LSG Bayern, 18.05.2006 - L 4 KR 23/03

    Anspruch auf Konkursausfallgeld; Versicherungsrechtliche Beurteilung von

  • LSG Bayern, 09.07.2004 - L 8 AL 268/03

    Bewilligung von Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe; Versicherungspflichtiges

  • SG Dresden, 24.10.2007 - S 25 KR 633/05

    Streit über das Bestehen eines versicherungspflichtigen

  • LSG Berlin, 16.01.2003 - L 8 AL 7/02

    Gewährung von Arbeitslosengeld; Vorliegen einer Anwartschaftszeit; Begriff der

  • LSG Sachsen, 29.11.2001 - L 3 AL 83/99

    Voraussetzungen eines Anspruchs auf Arbeitslosengeld (Alg) nach dem

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