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   OLG Karlsruhe, 28.06.2006 - 7 U 225/05   

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OLG Karlsruhe, 28.06.2006 - 7 U 225/05 (https://dejure.org/2006,902)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 28.06.2006 - 7 U 225/05 (https://dejure.org/2006,902)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 28. Juni 2006 - 7 U 225/05 (https://dejure.org/2006,902)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • openjur.de

    Schadenersatzklage nach Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds: Darlegungs- und Beweislast des Anlegers hinsichtlich fehlerhafter Anlageberatung; hinreichende Risikoaufklärung des Anlegers durch eine übergebenes Anlageprospekt und Beurteilung der ...

  • Justiz Baden-Württemberg

    Schadenersatzklage nach Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds: Darlegungs- und Beweislast des Anlegers hinsichtlich fehlerhafter Anlageberatung; hinreichende Risikoaufklärung des Anlegers durch eine übergebenes Anlageprospekt und Beurteilung der ...

  • IWW

Kurzfassungen/Presse (12)

  • Oberlandesgericht Karlsruhe (Pressemitteilung)

    Fehlerhafte mündliche Anlageberatung wird nicht durch zutreffende Risikohinweise im Verkaufsprospekt ausgeglichen

  • nomos.de PDF, S. 20 (Kurzinformation)

    Mangelhafte Anlageberatung wird nicht durch Risikohinweise im Verkaufsprospekt ausgeglichen

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Antrag auf Schadensersatz wegen behaupteter fehlerhafter Anlageberatung im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Anteils an einem geschlossenen Immobilienfond; Beweislast bei Fehlern der Anlageberatung; Umfang der Aufklärungspflicht bei Vermittlung und Beratung eines ...

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Darlegung einer unzureichenden Anlageberatung

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 675
    Ausreichende Darlegung einer fehlerhaften Anlageberatung nur bei konkretem Vortrag zu Wissensstand, Risikobereitschaft und Anlageziel

  • kanzlei-klumpe.de PDF, S. 11 (Kurzinformation)

    Zur Frage der Substantiierungspflicht bei behauptetem Beratungsfehler

  • kanzlei-klumpe.de PDF, S. 7 (Kurzinformation)

    Haftung bei Widerspruch zwischen Beratungsgespräch und Prospektinhalt

  • bank-kritik.de (Kurzinformation)

    Es gilt das gesprochene Wort

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Übergabe eines Anlageprospekts "heilt" nicht vorangegangene Falschberatung

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Anlagevermittler können mit der Herausgabe eines Verkaufsprospekts grundsätzlich keine fehlerhafte mündliche Anlageberatung ausgleichen

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Fehlerhafte mündliche Anlageberatung trotz Risikohinweis im Verkaufsprospekt

  • 123recht.net (Pressemeldung, 12.7.2006)

    Mündliche Anlageberatung wiegt schwerer als Prospekt // Entscheidung zu Vermittlung geschlossener Immobilienfonds

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2006, 2167 (Ls.)
  • VersR 2007, 994
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • OLG Düsseldorf, 28.11.2008 - 15 U 85/07

    Pflichten eines Anlageberaters

    Dies beinhaltet insbesondere auch eine Aufklärung über die speziellen Nachteile und Risiken, die mit der angebotenen Beteiligung verbunden sind (BGH, Versäumnisurteil vom 18. Januar 2007, III ZR 44/06, juris Rn. 10; OLG Köln, Urteil vom 28. Juni 2006, 7 U 225/05, juris Rn. 7).

    Hierzu gehören sowohl allgemeine Risiken - wie etwa die Konjunkturlage und die Entwicklung des Marktes - als auch die speziellen Risiken, die sich aus den Besonderheiten des jeweiligen Anlageobjektes ergeben (BGH, Urteil vom 6. Juli 1993, XI ZR 12/93, juris Rn. 14-19; OLG Köln, Urteil vom 28. Juni 2006, 7 U 225/05, juris Rn. 8 und 9, 0LG Karlsruhe, Urteil vom 28. Juni 2006, 7 U 225/05, juris Rn. 7-9).

    Ferner ist er dem Anlageinteressenten so rechtzeitig zur Verfügung zu stellen, dass sein Inhalt zur Kenntnis genommen werden kann (BGH, Urteil vom 12. Juli 2007, III ZR 145/06, juris Rn. 9; OLG Karlsruhe, Urteil vom 28. Juni 2006, 7 U 225/05, juris Rn. 12 und 13).

  • OLG Düsseldorf, 01.04.2009 - 18 U 208/08

    Auskunftspflichten von Vertretern einer Anlagevermittlungsgesellschaft

    Deswegen muss die Aufklärung vor dem Vertragsschluss erfolgen (so OLG Karlsruhe VersR 2007, 994).

    Deswegen hat bereits das OLG Karlsruhe (VersR 2007, 994) zu Recht entschieden, dass ein die Risiken aufzeigender Prospekt zuvor mündlich im Beratungsgespräch vorgekommene Verharmlosungen nicht mehr ausgleichen vermag.

  • LG Bayreuth, 25.05.2011 - 22 O 579/10

    Anlageberatungsvertrag: Schadensersatz wegen fehlerhafter Anlageberatung

    Dies beinhaltet insbesondere auch eine Aufklärung über die speziellen Nachteile und Risiken, die mit der angebotenen Beteiligung verbunden sind (BGH, Versäumnisurteil vom 18. Januar 2007, III ZR 44/06, juris Rn. 10; OLG Köln, Urteil vom 28. Juni 2006, 7 U 225/05, juris Rn. 7).

    Hierzu gehören sowohl allgemeine Risiken - wie etwa die Konjunkturlage und die Entwicklung des Marktes - als auch die speziellen Risiken, die sich aus den Besonderheiten des jeweiligen Anlageobjektes ergeben (BGH, Urteil vom 6. Juli 1993, XI ZR 12/93, juris Rn. 14-19; OLG Köln, Urteil vom 28. Juni 2006, 7 U 225/05, juris Rn. 8 und 9, 0LG Karlsruhe, Urteil vom 28. Juni 2006, 7 U 225/05, juris Rn. 7-9).

    Der Prospekt kann somit Mängel oder Verharmlosungen des Beratungsgesprächs nicht ausgleichen (OLG Karlsruhe, Urteil vom 28.06.2006, Az. 7 U 225/05).

  • OLG Hamm, 14.02.2012 - 24 U 2/11

    Anforderungen an die anleger- und objektgerechte Anlageberatung

    Erforderlich ist jedoch, dass dem Anleger der Prospekt so rechtzeitig vor dem Vertragsschluss überlassen wurde, dass sein Inhalt vor Vertragsunterzeichnung noch zur Kenntnis genommen werden konnte (BGH, Urteil vom 21.03.2005, II ZR 140/03, zit. nach juris Rz. 40; OLG Karlsruhe Urteil vom 28.06.2006, 7 U 225/05, zit. nach juris Rz. 13).

    Insbesondere wenn kein Hinweis darauf erfolgt, dass die Einzelheiten der Anlage auch hinsichtlich ihrer Risiken im Prospekt nachzulesen seien, ersetzt bei stattgefundener mündlicher Anlageberatung der Prospekt nicht pflichtgemäßes persönliches Handeln des um Vertrauen werbenden Beraters (OLG Karlsruhe, Urteil vom 28.06.2006, 7 U 225/05, zit. nach juris Rz. 13; BGH NJW 1983, 1730, 1731).

  • OLG Bremen, 15.02.2007 - 2 U 97/06

    Zum Umfang der Beratungspflicht eines Anlagevermittlers

    Es bedarf auch keiner gesonderten Auseinandersetzung, ob der Entscheidung des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 28. Juni 2006 - 7 U 225/05 - OLGRep 2006, 672 (Leitsätze und Gründe) = ZIP 2006, 267 = ZfIR 2006, 815 = ZBB 2006, 479 (jeweils nur Leitsätze) - zu folgen ist, wonach die Übersendung eines Prospekts jedenfalls nicht geeignet ist, Mängel oder Verharmlosungen eines Anlagegesprächs auszugleichen, denn ein derartiges Gespräch hat hier nicht stattgefunden.
  • OLG Köln, 08.12.2011 - 24 U 94/11

    Umfang der Aufklärungspflicht der anlageberatenden Bank bei Vermittlung einer

    Die Kläger hatten ihre Willenserklärung abgegeben, denn es ist weder vorgetragen noch ersichtlich, dass der Zeuge L. insoweit die Willenserklärung gerade auf Weisung der Kläger zurückgehalten hätte; nur darauf kann es aber für die Rechtzeitigkeit der Aufklärung ankommen (vgl. OLG Karlsruhe, OLGR 2006, 672 ff.), selbst wenn der Berater dazu auffordert, den Prospekt noch zu studieren und sich bei Unklarheiten an ihn zu wenden.
  • LG Ulm, 01.08.2008 - 3 O 41/08

    Wann berechtigt ein fehlender Ausfallrisikohinweis beim Zertifikatskauf zum

    Selbst wenn daher die dem Kläger überlassenen Unterlagen die Chancen und Risiken der Kapitalanlage hinreichend verdeutlicht hätten, würden diese Hinweise hinter der davon abweichenden Darstellung des Beklagten im Beratungsgespräch zurücktreten ( BGH NJW-RR 2007, 1690 und OLG Karlsruhe VersR 2007, 994).
  • LG Hagen, 05.12.2012 - 8 O 60/12

    Schadensersatz wegen fehlerhafter Anlageberatung im Zusammenhang mit der

    Nicht hingegen bezweckt die Widerrufsfrist, den Berater von seiner Beratungspflicht zu entbinden und dem Anlageinteressenten erstmals die Möglichkeit einzuräumen, sich die für die Anlageentscheidung erforderlichen Informationen zu verschaffen (vgl. OLG L, Urteil vom 28.06.2006, 7 U 225/05, zitiert nach juris; OLG N, Urteil vom 02.06.2008, 17 U #####/####, zitiert nach juris).
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Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 11.12.2006 - I-7 U 225/05   

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https://dejure.org/2006,4850
OLG Düsseldorf, 11.12.2006 - I-7 U 225/05 (https://dejure.org/2006,4850)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 11.12.2006 - I-7 U 225/05 (https://dejure.org/2006,4850)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 11. Dezember 2006 - I-7 U 225/05 (https://dejure.org/2006,4850)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • Wolters Kluwer

    Haftung eines als Vermächtnisvollstrecker fungierenden Depotverwalters für Wertverluste; Anspruch auf Schadensersatz wegen des Wertverlustes bei einem Wertpapierdepot; Vorliegen einer Pflichtverletzung durch einen Depotverwalter aufgrund der Anlage eines Vermögens in ...

  • Wolters Kluwer
  • Judicialis

    BGB § 2216; ; BGB § 2216 Abs. 1; ; BGB § 2219

  • rewis.io
  • RA Kotz

    Wertpapierdepot - Schadensersatzanspruch gegen Depotverwalter wegen Wertverlust

  • RA Kotz

    Wertpapierdepot - Haftung des Wertpapierdepotverwalters

  • rechtsportal.de

    BGB § 2216 Abs. 1 § 2219
    Zur Haftung des Testamentsvollstreckers bei Verlusten aus Wertpapieranlagen

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation)

    Vermächtnisvollstrecker haftet nicht in jedem Fall für Verluste aus Wertpapieranlagen

  • bank-kritik.de (Kurzinformation)

    Erbschaft: Depotverwaltung ist etwas Anderes als Depotgestaltung

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