Weitere Entscheidung unten: OVG Nordrhein-Westfalen, 24.11.2015

Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 24.11.2015 - 8 A 1032/14, 8 A 1073/14, 8 A 1074/14, 8 A 1126/14   

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https://dejure.org/2015,34926
OVG Nordrhein-Westfalen, 24.11.2015 - 8 A 1032/14, 8 A 1073/14, 8 A 1074/14, 8 A 1126/14 (https://dejure.org/2015,34926)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 24.11.2015 - 8 A 1032/14, 8 A 1073/14, 8 A 1074/14, 8 A 1126/14 (https://dejure.org/2015,34926)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14, 8 A 1073/14, 8 A 1074/14, 8 A 1126/14 (https://dejure.org/2015,34926)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Auskunftsanspruch eines Insolvenzverwalters über das Vermögen einer GmbH durch das Finanzamt; Schutz personenbezogener Daten und Steuergeheimnis i.R.e. steuerlichen Auskunftserteilung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Auskunftsanspruch eines Insolvenzverwalters über das Vermögen einer GmbH durch das Finanzamt; Schutz personenbezogener Daten und Steuergeheimnis i.R.e. steuerlichen Auskunftserteilung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (8)

  • lto.de (Kurzinformation)

    Steuergeheimnis - Insolvenzverwalter darf Steuerunterlagen sichten

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter verletzt nicht das Steuergeheimnis

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter

  • beck-aktuell.NACHRICHTEN (Kurzinformation)

    Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter verletzt nicht Steuergeheimnis

  • haas-seminare-steuern-finanzen.de (Kurzinformation)

    Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter: Verletzung des Steuergeheimnisses?!

  • soziale-schuldnerberatung-hamburg.de (Kurzinformation)

    Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter verletzt nicht das Steuergeheimnis

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter verletzt nicht das Steuergeheimnis

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter verletzt nicht das Steuergeheimnis - Steuergeheimnis steht Offenbarung steuerlicher Verhältnisse des insolventen Schuldners nicht entgegen

Besprechungen u.ä.

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter verletzt nicht das Steuergeheimnis

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2016, 603
  • DVBl 2016, 726
  • DÖV 2016, 491
 
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Wird zitiert von ... (29)

  • OVG Niedersachsen, 20.06.2019 - 11 LC 121/17

    Auskunftsanspruch des Insolvenzverwalters gegenüber dem Finanzamt bzgl.

    Dies folge auch aus einer Entscheidung des Nordrhein-Westfälischen Oberverwaltungsgerichts vom 24. November 2015 (- 8 A 1032/14 -, juris), wonach der Insolvenzverwalter als Betroffener nach § 30 Abs. 4 Nr. 3 AO anzusehen sei.

    Dabei bedarf es keiner vertiefenden Entscheidung darüber, ob die Klage - wie vom Verwaltungsgericht angenommen - als Verpflichtungsklage nach § 42 Abs. 1, 2. Alt. VwGO (so bei jeweils durch Bescheide abgelehnten Auskunftsansprüchen: OVG A-Stadt, Urt. v. 8.2.2018 - 3 Bf 107/17 -, NordÖR 2018, 336, juris, Rn. 22; OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1032/14 -, juris, Rn. 32; BVerwG, Urt. v. 25.2.1969 - I C 65/67 -, BVerwGE 31, 301, juris, Rn. 33 ff.; BFH, Urt. v. 16.12.1987 - I R 66/84 -, juris, Rn. 6 ff.) oder als allgemeine Leistungsklage (so für einen u.a. anhand der DSG-VO zu beurteilenden presserechtlichen Auskunftsanspruch: BVerwG, Urt. v. 27.9.2018 - 7 C 5/17 -, juris, Rn. 23; für Auskunftsansprüche nach den Informationsfreiheitsgesetzen: Seer, in: Tipke/Kruse, a.a.O., AO, § 91, Rn. 36, jeweils m.w.N.) statthaft ist, da die Zulässigkeitsvoraussetzungen für beide Klagearten erfüllt sind.

    Insofern war es in den vom Bundesverwaltungsgericht entschiedenen Fällen offensichtlich, dass die tatbestandlichen Voraussetzungen des Auskunftsanspruchs erfüllt waren (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1032/14 -, juris, Rn. 36 f.).

    Entsprechendes gilt für die den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts vorangegangenen, vom Kläger ebenfalls zitierten Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfahlen (Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1073/14 -, - 8 A 1074/14 -, - 8 A 1126/14 - und - 8 A 1032/14 -, jeweils juris).

  • OVG Niedersachsen, 26.06.2019 - 11 LA 274/18

    Auskunftsanspruch des Insolvenzverwalters gegenüber dem Finanzamt bzgl.

    bb) Der Einwand des Klägers, das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen habe in einer Entscheidung vom 24. November 2015 (8 A 1032/14) anerkannt, dass der Insolvenzverwalter Betroffener i.S.v. § 30 Abs. 4 Nr. 3 AO sei, was im Sinne der Rechtseinheit und Rechtsklarheit auch für andere Gesetze gelten müsse, was wiederum vom Oberverwaltungsgericht Hamburg in der vom Verwaltungsgericht Stade zitierten Entscheidung übersehen worden sei, rechtfertigt keine andere Beurteilung.

    In der zitierten Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen (Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1032/14 -, juris), die zwischenzeitlich durch das Bundesverwaltungsgericht bestätigt wurde (Urt. v. 26.4.2018 - 7 C 6/16 -, juris), ging es zwar auch um einen Auskunftsanspruch eines Insolvenzverwalters gegenüber dem Finanzamt hinsichtlich der Steuerkontoauszüge eines Insolvenzschuldners.

    Insofern war es in dem vom Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen und vom Bundesverwaltungsgericht entschiedenen Fall offensichtlich, dass die tatbestandlichen Voraussetzungen des Auskunftsanspruchs erfüllt waren (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1032/14 -, juris, Rn. 36 f.).

    Dementsprechend hat auch das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen ausdrücklich klargestellt, dass § 30 AO nicht den Zugang zu amtlichen Informationen regelt, sondern dessen Begrenzung und somit erst auf der Ebene der Ausschlussgründe von Bedeutung ist (OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1032/14 -, juris, Rn. 75 f.).

    In dieser Entscheidung hat das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen im Wesentlichen seine bereits mit Urteil vom 24. November 2015 (- 8 A 1032/14 -, juris) entwickelte und vom Kläger bereits zuvor angeführte Rechtsprechung in Bezug auf das Steuergeheimnis (vgl. dazu obige Ausführungen unter I.1.bb)) auf das Sozialgeheimnis übertragen.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2016 - 13 A 846/15

    Herausgabeanspruch von Teilergebnissen der Risikobeurteilung des Betriebes durch

    So auch OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14 -, juris Rn. 47, zur Subsidiaritätsklausel des § 4 Abs. 2 IFG NRW.
  • VG Gelsenkirchen, 25.08.2016 - 17 K 3066/13

    Antragserfordernis; Antragsbefugnis; Darlegungslast; Informationszugang;

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 26. August 2009- 8 E 1044/09 - juris; vgl. auch OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14 -, juris, RdNr. 30, 31.

    OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14 -, juris, RdNr. 45 ff (47); vgl. auch BVerwG, Beschluss vom 14. Mai 2012 - 7 B 53/11 -, juris.

    vgl. BFH, Beschluss vom 04. Juni 2003 - VII B 138/01 -, juris RdNr. 11, 19; unter Bezugnahme hierauf: BVerwG, Beschl. v. 14. Mai 2012 - 7 B 53/11 -, juris RdNr. 9; OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 a.a.O., juris, RdNr. 54; OVG Schleswig, Urteil vom 06. Dezember 2012 - 4 LB 11/12 -, juris, RdNr. 42; vgl. auch Franßen/Seidel, Praxiskommentar zum IFG NRW, § 4, RdNr. 462, 463; ders. Jahrbuch 2012, S. 76, 77.

    Aus den vom früheren Prozessbevollmächtigten der Kläger in Bezug genommenen Entscheidungen des OVG NRW, vgl. Urteile 15. Juni 2011 - 8 A 1150/10 - und vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14 -, jeweils juris, kann der Kläger zu 2. im Zusammenhang mit § 4 Abs. 2 Satz 1 IFG NRW nichts für sich herleiten.

    Urteil vom 24. November 2015, a.a.O., juris, RdNr. 56 ff.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 24. November 2015 a.a.O., juris, RdNr. 77 ff (81), allerdings zu der hier nicht einschlägigen analogen Anwendung in den sog. Insolvenzverwalterfällen, in denen nach dem Vortrag der Finanzverwaltung der jeweilige antragstellende Insolvenzverwalter "aus anderen Gründen", nämlich aufgrund der beim Insolvenzschuldner regelmäßig vorhandenen Betriebsunterlagen tatsächlich bereits über die begehrten Informationen verfügen soll.

  • VG Lüneburg, 01.03.2017 - 1 A 343/15

    Auskunft nach NDSG

    Die insolvenzrechtlichen bzw. auf das Insolvenzverfahren bezogenen Vorschriften über Auskunftsansprüche nach §§ 97, 101 InsO bzw. § 242 BGB, die die privatrechtlichen Rechtsverhältnisse im Insolvenzverfahren und Informationsansprüche der Betroffenen untereinander regeln, stehen dem Anspruchsbegehren des Klägers ebenfalls nicht vorrangig entgegen, da sie gerade nicht den Zugang zu amtlichen Informationen gegenüber Landesbehörden regeln (vgl. VG Stade, Beschl. v. 22.9.2016 - 1 A 2323/15 -, m.w.N.; OVG NRW, Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1032/14 - und Urt. v. 15.6.2011 - 8 A 1150/10 - VG Schleswig-Holstein, Urt. v. 31.10.2014 - 8 A 1/14 , jew. juris).

    Er ist vielmehr im Interesse der Gesamtheit der Gläubiger tätig, zu deren Gunsten Zahlungen des Insolvenzschuldners im Wege der Anfechtung zur Insolvenzmasse gezogen werden könnten und diese die Insolvenzmasse stärken würden (BVerwG, Vorlagebeschl. v. 15.10.2012 - 7 B 2/12 - und Beschl. v. 14.5.2012 - 7 B 53/11 -, mit Hinweis auf die Rechtsprechung des BFH; OVG NRW, Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1032/14 - VG Schleswig-Holstein, Urt. v. 31.10.2014 - 8 A 1/14 -, jew. juris).

    Vielmehr sind die über §§ 20, 97, 101 InsO verfügbaren Informationen typischerweise nichtamtliche Aufzeichnungen von Privatpersonen (vgl. BVerwG, Beschl. v. 20.05.2010 - 7 B 28.10 - BGH, Urt. v. 13.8.2009 - IX ZR 58/06 - OVG NRW, Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1032/14 - und Urt. v. 15.6.2011 - 8 A 1150/10 - OVG Sachsen-Anhalt, Urt. v. 23.4.2014 - 3 L 319/13 - VG Stade, Beschl. v. 22.9.2016 - 1 A 2323/15 -, jew. juris).

    Er ist vielmehr im Interesse der Gesamtheit der Gläubiger tätig, zu deren Gunsten Zahlungen des Insolvenzschuldners im Wege der Anfechtung zur Insolvenzmasse gezogen werden könnten, die die Insolvenzmasse stärken würden (BVerwG, Vorlagebeschl. v. 15.10.2012 - 7 B 2/12 - und Beschl. v. 14.5.2012 - 7 B 53/11 -, mit Hinweis auf die Rechtsprechung des BFH; OVG NRW, Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1032/14 - VG Schleswig-Holstein, Urt. v. 31.10.2014 - 8 A 1/14 -, jew. juris).

  • VG Gelsenkirchen, 17.02.2020 - 20 K 4062/18

    Einsicht Geschäftsverteilungsplan Informationsfreiheit

    vgl. zur Entbehrlichkeit eines Widerspruchsverfahrens nur OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14 -, juris Rn. 32.

    vgl. zum Ganzen OVG NRW, Beschlüsse vom 19. Juni 2002 - 21 B 589/02 -, juris Rn. 20, und vom 31. Januar 2005 - 21 E 1487/04 -, juris Rn. 14 ff., sowie Urteile vom 17. Mai 2006 - 8 A 1642/05 -, juris Rn. 52, vom 15. Juni 2011 - 8 A 1150/10 -, juris Rn. 27 ff., vom 6. Mai 2015 - 8 A 1943/13 -, juris Rn. 54 ff., vom 2. Juni 2015 - 15 A 1997/12 -, juris Rn. 56 ff., und vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14 -, juris Rn. 45 ff.; VG Düsseldorf, Urteile vom 6. Juli 2012 - 2 6 K 4363/11 -, juris Rn. 14 ff., und vom 23. November 2012 - 26 K 1846/12 -, juris Rn. 12; VG Aachen, Urteil vom 27. Juni 2012 - 8 K 1026/08 -, juris Rn. 49, 56 und 60.

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 15. Juni 2011 - 8 A 1150/10 -, juris Rn. 31, und vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14 -, juris Rn. 48; vgl. auch Urteil vom 26. Oktober 2011 - 8 A 2593/10 -, juris Rn. 169 (zu § 1 Abs. 3 IFG Bund).

  • OVG Hamburg, 08.02.2018 - 3 Bf 107/17

    Anspruch des Insolvenzverwalters auf Kenntnis der den Insolvenzschuldner

    Durch das OVG Münster (Urt. v. 24.11.2015, 8 A 1032/14, juris) sei die Stellung des Insolvenzverwalters als Betroffener im Sinne von § 30 Abs. 4 Nr. 3 AO anerkannt worden.

    Auch wenn man der vom Kläger zitierten Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen folgen würde, wonach der Insolvenzverwalter hinsichtlich der Daten des Insolvenzschuldners Betroffener nach § 30 Abs. 4 Nr. 3 AO ist, soweit die Verfügungsbefugnis hinsichtlich der steuerlichen Unterlagen auf ihn übergegangen ist (Urt. v. 24.11.2015, 8 A 1032/14, ZinsO 2016, 159, juris Rn. 113 ff.), ergibt sich hieraus nicht die Betroffeneneigenschaft des Insolvenzverwalters hinsichtlich der Daten des Insolvenzschuldners im Sinne des § 18 Abs. 1 Satz 1 HmbDSG.

    Hieran ändert nichts, dass das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen einen Insolvenzverwalter als "Betroffenen" im Sinne von § 30 Abs. 4 Nr. 3 AO ansieht, soweit die Verfügungsbefugnis hinsichtlich der steuerlichen Unterlagen auf ihn übergegangen ist (OVG Münster, Urt. v. 24.11.2015, 8 A 1032/14, ZInsO 2016, 159, juris Rn. 113 ff.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2016 - 13 A 2059/15

    Klage eines Speisegaststättebetreibers gegen die beabsichtigte Herausgabe von

    So auch OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14 -, juris Rn. 47, zur Subsidiaritätsklausel des § 4 Abs. 2 IFG NRW.
  • VG Schleswig, 03.05.2017 - 8 A 74/15

    Verfahren nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG)

    Entgegen der Auffassung des OVG Münster in seinem Urteil vom 24.11.2015 - 8 A 1032/14 -, sei auch der Offenbarungsgrund des § 30 Abs. 4 Nr. 3 AO nicht einschlägig.

    Der Kläger ist auch in seiner Eigenschaft als Insolvenzverwalter eine natürliche Person und damit anspruchsberechtigt (vgl. OVG Münster, Urteil vom 24.11.2015 - 8 A 1032/14 -, Rn. 36; VG Schleswig, Urteil vom 15.10.2014 - 8 A 1/14 -).

    In dem Urteil vom 24.11.2015 - 8 A 1032/14 - hat das OVG Nordrhein-Westfalen an seiner Rechtsprechung festgehalten (die Revision ist beim BVerwG noch unter dem Az. 7 C 6.16 anhängig).

    Das OVG Nordrhein-Westfalen hat insofern in seinem Urteil vom 24.11.2015 - 8 A 1032/14 - (Rn. 121 bis 123, juris) zutreffend darauf hingewiesen, dass ein Insolvenzschuldner über seine eigenen Verhältnisse nach § 97 Abs. 1 S. 2 InsO sogar Tatsachen offenbaren muss, die geeignet sind, eine Verfolgung wegen einer Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit herbeizuführen.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2016 - 13 A 939/15

    Klagebefugnis eines durch eine beabsichtigte Auskunftserteilung nach dem

    So auch OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14 -, juris Rn. 47, zur Subsidiaritätsklausel des § 4 Abs. 2 IFG NRW.
  • VG Gießen, 23.10.2019 - 4 K 252/19

    "begehrtes Steuerkonto"

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.11.2017 - 15 A 2069/16

    Ausrichtung des Informationsanspruchs auf bei der informationspflichtigen Stelle

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2016 - 13 A 941/15

    Herausgabe von Teilergebnissen (Punktwert) der Risikobeurteilung eines Hotels an

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.05.2018 - 15 A 25/17

    Anspruch einer Auslandskorrespondentin aus Argentinien auf Akteneinsicht in

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2016 - 13 A 845/15

    Verhinderungsbegehren eines Speisegaststätteinhabers bzgl. der Herausgabe von

  • VG Minden, 21.11.2018 - 7 K 3873/13
  • VG Berlin, 01.02.2018 - 2 K 614.15

    Die Anwendbarkeit des § 3 Abs. 1 Satz 1 IFG Berlin auf Informationsansprüche des

  • VGH Baden-Württemberg, 06.08.2019 - 10 S 303/19

    Auskunft zu staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen mit dem Ergebnis von

  • VG Gelsenkirchen, 08.10.2018 - 20 K 5638/15

    Informationszugang Sparkassenstiftung

  • VG München, 06.12.2017 - M 7 K 16.2053

    Münchner Mietspiegel - Kein Anspruch auf Herausgabe der zugrundeliegenden Daten

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2016 - 13 A 940/15

    Herausgabeanspruch von Teilergebnissen der Risikobeurteilung eines Betriebes

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2016 - 13 A 883/15

    Herausgabeanspruch von Teilergebnissen der Risikobeurteilung des Betriebes durch

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.07.2017 - 15 E 146/17

    Anspruch natürlicher Personen auf Zugang zu den bei der Behörde vorhandenen

  • VG München, 06.12.2017 - M 7 K 17.5186

    Mietspiegel für München; Auskunftsklage; Mietspiegel als kommunale Statistik

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2016 - 13 A 847/15

    Herausgabeanspruch von Teilergebnissen der Risikobeurteilung ihres Betriebes

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 06.07.2015 - 8 E 532/14

    Rechtmäßigkeit der Ablehnung der Beiordnung eines Rechtsanwalts im Rahmen eines

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2016 - 13 A 938/15

    Herausgabe von Teilergebnissen der Risikobeurteilung des Betriebes eines Hotels

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.08.2017 - 15 A 930/16

    Informationsbeschaffungspflicht einer informationspflichtigen Stelle;

  • AG Bochum, 22.11.2016 - 64 Gs 3370/16

    Akteneinsichtsrecht des Insolvenzverwalters in die Strafakte des wegen

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Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 24.11.2015 - 8 A 1073/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2015,34927
OVG Nordrhein-Westfalen, 24.11.2015 - 8 A 1073/14 (https://dejure.org/2015,34927)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 24.11.2015 - 8 A 1073/14 (https://dejure.org/2015,34927)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 (https://dejure.org/2015,34927)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de

    Anspruch eines Insolvenzverwalters auf Herausgabe von Jahreskontoauszüge aller bei dem zuständigen Finanzamt geführten Steuerarten für die Veranlagungszeiträume bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • haas-seminare-steuern-finanzen.de (Kurzinformation)

    Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter: Verletzung des Steuergeheimnisses?!

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter verletzt nicht das Steuergeheimnis

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZI 2016, 182
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.09.2017 - 15 A 29/17

    Anspruch des Insolvenzverwalters auf Erteilung steuerlicher Auskünfte gemäß § 4

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 28, und vom 15. Juni 2011 - 8 A 1150/10 -, juris Rn. 22 f., jeweils m.w.N.

    vgl. zu alledem OVG NRW, Urteile vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 32 ff., vom 2. Juni 2015 - 15 A 1997/12 -, juris Rn. 58 ff., und vom 15. Juni 2011 - 8 A 1150/10 -, juris Rn. 29 ff., jeweils m.w.N.

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 37, und vom 15. Juni 2011 - 8 A 1150/10 -, juris Rn. 34 f., unter Hinweis auf BVerwG, Beschlüsse vom 9. November 2010 - 7 B 43.10 -, juris Rn. 8, und vom 20. Mai 2010 - 7 B 28.10 -, juris Rn. 7.

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 62, und vom 15. Juni 2011 - 8 A 1150/10 -, juris Rn. 70 ff.; siehe für das Bankgeheimnis auch OVG NRW, Urteil vom 2. Juni 2015 - 15 A 1997/12 -, juris Rn. 55 ff.; nachgehend dazu BVerwG, Beschluss vom 25. Juli 2016 - 7 B 37.15 -, juris Rn. 9 ff.

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 39 ff., und vom 15. Juni 2011 - 8 A 1150/10 -, juris Rn. 56 ff., nachgehend zu dem letztgenannten BVerwG, Beschluss vom 14. Mai 2012 - 7 B 53.11 -, juris Rn. 8 ff., jeweils unter Hinweis auf BGH, Urteil vom 13. August 2009 - IX ZR 58/06 -, juris Rn. 9, und BFH, Beschluss vom 14. April 2011 - VII B 201/10 -, juris Rn. 13.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 46 ff.

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 14. Mai 2012 - 7 B 53.11 -, juris Rn. 10; OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 60.

    Diese Einordnung wurde offen gelassen von OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 79 ff.; einen integrativen Ansatz verfolgt OVG NRW, Urteil vom 2. Juni 2015 - 15 A 1997/12 -, juris Rn. 113 ff. hinsichtlich des Bankgeheimnisses und § 8 Satz 1 IFG NRW.

    vgl. zu diesem Themenkomplex im Einzelnen OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 92 ff., m.w.N.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 100 ff.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 102, mit Hinweis auf BVerwG, Urteil vom 18. Januar 2006 - 6 C 21.05 -, juris Rn. 8.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 104 und 122, m.w.N.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 106, unter Hinweis auf BGH, Beschluss vom 17. Februar 2005 - IX ZB 62/04 -, juris Rn. 18 f.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 108 ff., m.w.N.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 113, m.w.N.

    vgl. auch OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 123.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 127, m.w.N.

    vgl. insofern OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 129, m.w.N.

    Siehe auch dazu OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 136.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 137.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 138.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 139 ff.

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 71, und vom 6. Mai 2015 - 8 A 1943/13 -, juris Rn. 93 ff.; Franßen/Seidel, IFG NRW, 2007, § 9 Rn. 954 und 957.

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 74, unter Hinweis auf BGH, Beschluss vom 17. Februar 2005 - IX ZB 62/04 -, juris Rn. 22.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 64.

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 68, und vom 2. Juni 2015 - 15 A 1997/12 -, juris Rn. 137, Beschluss vom 6. Juli 2015 - 8 E 532/14 -, juris Rn. 9.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.01.2018 - 15 A 28/17

    Anspruch eines Insolvenzverwalters auf Informationserteilung von Sozialdaten des

    Auch der Kläger in seiner Eigenschaft als Insolvenzverwalter ist somit anspruchsberechtigt, vgl. OVG NRW, Urteile vom 14. September 2017 - 15 A 29/17 -, vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 28, und vom 15. Juni 2011 - 8 A 1150/10 -, juris Rn. 22 f., jeweils mit weiteren Nachweisen, ohne dass er seine Anspruchsberechtigung gegenüber der Beklagten besonders begründen müsste.

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 14. September 2017 - 15 A 29/17 -, vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 37, und vom 15. Juni 2011 - 8 A 1150/10 -, juris Rn. 34 f., unter Hinweis auf BVerwG, Beschlüsse vom 9. November 2010 - 7 B 43.10 -, juris Rn. 8, und vom 20. Mai 2010 - 7 B 28.10 -, juris Rn. 7.

    vgl. mit Blick auf das insoweit strukturell vergleichbare Steuergeheimnis des § 30 AO: OVG NRW, Urteile vom 14. September 2017 - 15 A 29/17 -, vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 62, und vom 15. Juni 2011 - 8 A 1150/10 -, juris Rn. 70 ff.; siehe für das Bankgeheimnis auch OVG NRW, Urteil vom 2. Juni 2015 - 15 A 1997/12 -, juris Rn. 55 ff.; nachgehend dazu BVerwG, Beschluss vom 25. Juli 2016 - 7 B 37.15 -, juris Rn. 9 ff.; zu den Unterschieden zwischen Sozial- und Steuergeheimnis siehe aber auch Steinbach, in: Hauck/Noftz, SGB I, Loseblatt, Stand Dezember 2001, § 35 Rn. 7.

    vgl. in diesem Sinne auch OVG Rh.-Pf. Urteile vom 23. April 2010 - 10 A 10091/10 -, juris Rn. 30, und vom 12. Februar 2010 - 10 A 11.156/09 , juris Rn. 31; VG Berlin, Urteil vom 16. November 2012 - 2 K 248.12 -, juris Rn. 26; VG Gelsenkirchen, Urteil vom 16. September 2010 - 17 K 5018/09 -, juris Rn. 66; VG Hamburg, Urteil vom 27. August 2010 - 7 K 619/09 -, juris Rn. 54 (bestätigt durch Hamb. OVG, Beschluss vom 16. April 2012 - 5 Bf 241/10.Z -, juris Rn. 20); Schoch, IFG, 2. Aufl. 2016, § 3 Rn. 242; mit Blick auf das insoweit vergleichbare Steuergeheimnis und § 30 Abs. 4 Nr. 3 AO siehe OVG NRW, Urteile vom 14. September 2017 - 15 A 29/17 -, und vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 100 ff.

    vgl. in diesem Zusammenhang OVG NRW, Urteile vom 14. September 2017 - 15 A 29/17 -, und vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 104 und 122, mit weiteren Nachweisen.

    vgl. zu § 30 Abs. 4 Nr. 3 AO: OVG NRW, Urteile vom 14. September 2017 - 15 A 29/17 -, und vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 137.

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 14. September 2017 - 15 A 29/17 -, vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 71, und vom 6. Mai 2015 - 8 A 1943/13 -, juris Rn. 93 ff.

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 14. September 2017 - 15 A 29/17 -, vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 68, und vom 2. Juni 2015 - 15 A 1997/12 -, juris Rn. 137, Beschluss vom 6. Juli 2015 - 8 E 532/14 -, juris Rn. 9; Schoch, IFG, 2. Aufl. 2016, § 9 Rn. 44.

  • OVG Niedersachsen, 20.06.2019 - 11 LC 121/17

    Auskunftsanspruch des Insolvenzverwalters gegenüber dem Finanzamt bzgl.

    Entsprechendes gilt für die den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts vorangegangenen, vom Kläger ebenfalls zitierten Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfahlen (Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1073/14 -, - 8 A 1074/14 -, - 8 A 1126/14 - und - 8 A 1032/14 -, jeweils juris).

    Darüber hinaus sind die Ausführungen der zitierten Gerichte dazu, dass das Steuergeheimnis durch eine Zugänglichmachung steuerlicher Daten an den Insolvenzverwalter nicht verletzt wird (BVerwG, Urt. v. 26.4.2018 - 7 C 3/16 -, juris, Rn. 17 ff.; OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1073/14 -, juris, Rn. 91 ff.), nicht geeignet, das Vorliegen der Voraussetzungen für einen Auskunftsanspruch nach Art. 15 Abs. 1 DS-GVO, insbesondere die Betroffeneneigenschaft des Insolvenzverwalters, zu begründen.

    Dementsprechend hat auch das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen klargestellt, dass § 30 AO nicht den Zugang zu amtlichen Informationen regelt, sondern dessen Begrenzung und somit erst auf der Ebene der Ausschlussgründe von Bedeutung ist (OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1073/14 -, juris, Rn. 62).

  • VG Köln, 01.12.2016 - 13 K 5152/15
    Insbesondere die Abgabenordnung enthält keine bereichsspezifische Sonderregelung des Informationszugangs, die den Informationsanspruch des Klägers nach § 4 Abs. 2 Satz 1 IFG NRW ausschließt, vgl. Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Urteile vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 - u.a., juris, sowie BVerwG, Beschluss vom 14. Mai 2012 - 7 B 53.11 -, juris, Rdn. 7 ff.

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 15. Juni 2011- 8 A 1150/10 -, und vom 24. November 2015, a.a.O..

    Wäre dies der Fall, wäre der klägerische Auskunftsantrag dahin auszulegen, dass er sich nur auf die die Insolvenzmasse betreffenden Kontoauszüge bezieht, vgl. OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015, a.a.O..

  • OVG Hamburg, 08.02.2018 - 3 Bf 107/17

    Anspruch des Insolvenzverwalters auf Kenntnis der den Insolvenzschuldner

    In diesem Zusammenhang sei auf die Entscheidung des OVG Münster vom 24. November 2015 (8 A 1073/14) zu verweisen.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 06.02.2019 - 15 E 1026/18

    Rechtmäßige behördliche Ablehnung eines Informationszugangs aus Gründen der

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 13. Juli 2017 - 15 E 146/17 -, juris Rn. 20, Urteile vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 66, und vom 2. Juni 2015 - 15 A 1997/12 -, juris Rn. 134.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.07.2017 - 15 E 146/17

    Anspruch natürlicher Personen auf Zugang zu den bei der Behörde vorhandenen

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 24. November 2015- 8 A 1073/14 -, juris Rn. 66, und vom 2. Juni 2015- 15 A 1997/12 -, juris Rn. 134.
  • VG Berlin, 01.02.2018 - 2 K 614.15

    Die Anwendbarkeit des § 3 Abs. 1 Satz 1 IFG Berlin auf Informationsansprüche des

    Muss der Schuldner also dem Insolvenzverwalter die ihm möglichen Auskünfte über die von ihm gezahlten Steuern erteilen, sind diese Informationen dem Insolvenzverwalter gegenüber von vornherein nicht geheimhaltungsbedürftig (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 14. Juli 2016 - OVG 12 B 33.14 - Juris Rn. 18; Beschluss vom 7. Oktober 2014 - OVG 12 N 83.13 - BA S. 4; Beschluss vom 4. August 2014 - OVG 12 N 36.14 - Juris Rn. 14; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 12. Februar 2010 - 10 A 11156.09 - Juris Rn. 31; VG Potsdam, Urteil vom 28. Dezember 2015 - VG 9 K 3435/13 - Juris Rn. 21 f. m.w.N.; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 15. Juni 2011 - 8 A 1150/10 - Juris Rn. 99 - und Urteile vom 24. November 2015 - 8 A 1126/14, 8 A 1032/14, 8 A 1073/14 und 8 A 1074/14 - Juris Rn. 78 ff.; OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 3. Mai 2017 - 8 A 74.15 - Juris Rn. 37 bis 45; OLG Rostock, Urteil vom 28. Januar 2015 - 6 U 6.14 - Juris Rn. 25).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 06.07.2015 - 8 E 532/14

    Rechtmäßigkeit der Ablehnung der Beiordnung eines Rechtsanwalts im Rahmen eines

    Mit Blick auf die hiergegen von Finanzämtern in zahlreichen beim Senat anhängigen Verfahren erhobenen ausführlichen Einwände hat der Senat durch Beschlüsse vom 25. Juni 2015 in vier Verfahren die Berufung zugelassen, um die aufgeworfenen Fragen im Zusammenhang mit § 30 AO weiter zu klären (8 A 1032/14, 8 A 1073/14, 8 A 1074/14 und 8 A 1126/14).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.05.2019 - 15 E 324/19

    Anspruch auf Erstellung beglaubigter Abschriften aus dem Recht zur Bestimmung der

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 13. Juli 2017 - 15 E 146/17 -, juris Rn. 20, Urteile vom 24. November 2015 - 8 A 1073/14 -, juris Rn. 66, und vom 2. Juni 2015 - 15 A 1997/12 -, juris Rn. 134.
  • VG Minden, 11.02.2020 - 1 K 3255/18

    Amtsarzt; Dienst, sozialpsychiatrischer; Gesundheitsamt; Informant;

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