Weitere Entscheidung unten: OVG Nordrhein-Westfalen, 24.11.2015

Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 24.11.2015 - 8 A 1032/14   

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https://dejure.org/2015,34926
OVG Nordrhein-Westfalen, 24.11.2015 - 8 A 1032/14 (https://dejure.org/2015,34926)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 24.11.2015 - 8 A 1032/14 (https://dejure.org/2015,34926)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14 (https://dejure.org/2015,34926)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Auskunftsanspruch eines Insolvenzverwalters über das Vermögen einer GmbH durch das Finanzamt; Schutz personenbezogener Daten und Steuergeheimnis i.R.e. steuerlichen Auskunftserteilung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Auskunftsanspruch eines Insolvenzverwalters über das Vermögen einer GmbH durch das Finanzamt; Schutz personenbezogener Daten und Steuergeheimnis i.R.e. steuerlichen Auskunftserteilung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter verletzt nicht das Steuergeheimnis

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter

  • haas-seminare-steuern-finanzen.de (Kurzinformation)

    Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter: Verletzung des Steuergeheimnisses?!

  • soziale-schuldnerberatung-hamburg.de (Kurzinformation)

    Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter verletzt nicht das Steuergeheimnis

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter verletzt nicht das Steuergeheimnis

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter verletzt nicht das Steuergeheimnis - Steuergeheimnis steht Offenbarung steuerlicher Verhältnisse des insolventen Schuldners nicht entgegen

Besprechungen u.ä.

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter verletzt nicht das Steuergeheimnis

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2016, 603
  • DVBl 2016, 726
  • DÖV 2016, 491
 
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Wird zitiert von ... (29)

  • OVG Niedersachsen, 20.06.2019 - 11 LC 121/17

    Auskunftsanspruch des Insolvenzverwalters gegenüber dem Finanzamt bzgl.

    Dies folge auch aus einer Entscheidung des Nordrhein-Westfälischen Oberverwaltungsgerichts vom 24. November 2015 (- 8 A 1032/14 -, juris), wonach der Insolvenzverwalter als Betroffener nach § 30 Abs. 4 Nr. 3 AO anzusehen sei.

    Dabei bedarf es keiner vertiefenden Entscheidung darüber, ob die Klage - wie vom Verwaltungsgericht angenommen - als Verpflichtungsklage nach § 42 Abs. 1, 2. Alt. VwGO (so bei jeweils durch Bescheide abgelehnten Auskunftsansprüchen: OVG A-Stadt, Urt. v. 8.2.2018 - 3 Bf 107/17 -, NordÖR 2018, 336, juris, Rn. 22; OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1032/14 -, juris, Rn. 32; BVerwG, Urt. v. 25.2.1969 - I C 65/67 -, BVerwGE 31, 301, juris, Rn. 33 ff.; BFH, Urt. v. 16.12.1987 - I R 66/84 -, juris, Rn. 6 ff.) oder als allgemeine Leistungsklage (so für einen u.a. anhand der DSG-VO zu beurteilenden presserechtlichen Auskunftsanspruch: BVerwG, Urt. v. 27.9.2018 - 7 C 5/17 -, juris, Rn. 23; für Auskunftsansprüche nach den Informationsfreiheitsgesetzen: Seer, in: Tipke/Kruse, a.a.O., AO, § 91, Rn. 36, jeweils m.w.N.) statthaft ist, da die Zulässigkeitsvoraussetzungen für beide Klagearten erfüllt sind.

    Insofern war es in den vom Bundesverwaltungsgericht entschiedenen Fällen offensichtlich, dass die tatbestandlichen Voraussetzungen des Auskunftsanspruchs erfüllt waren (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1032/14 -, juris, Rn. 36 f.).

    Entsprechendes gilt für die den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts vorangegangenen, vom Kläger ebenfalls zitierten Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfahlen (Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1073/14 -, - 8 A 1074/14 -, - 8 A 1126/14 - und - 8 A 1032/14 -, jeweils juris).

  • OVG Niedersachsen, 26.06.2019 - 11 LA 274/18

    Auskunftsanspruch des Insolvenzverwalters gegenüber dem Finanzamt bzgl.

    bb) Der Einwand des Klägers, das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen habe in einer Entscheidung vom 24. November 2015 (8 A 1032/14) anerkannt, dass der Insolvenzverwalter Betroffener i.S.v. § 30 Abs. 4 Nr. 3 AO sei, was im Sinne der Rechtseinheit und Rechtsklarheit auch für andere Gesetze gelten müsse, was wiederum vom Oberverwaltungsgericht Hamburg in der vom Verwaltungsgericht Stade zitierten Entscheidung übersehen worden sei, rechtfertigt keine andere Beurteilung.

    In der zitierten Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen (Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1032/14 -, juris), die zwischenzeitlich durch das Bundesverwaltungsgericht bestätigt wurde (Urt. v. 26.4.2018 - 7 C 6/16 -, juris), ging es zwar auch um einen Auskunftsanspruch eines Insolvenzverwalters gegenüber dem Finanzamt hinsichtlich der Steuerkontoauszüge eines Insolvenzschuldners.

    Insofern war es in dem vom Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen und vom Bundesverwaltungsgericht entschiedenen Fall offensichtlich, dass die tatbestandlichen Voraussetzungen des Auskunftsanspruchs erfüllt waren (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1032/14 -, juris, Rn. 36 f.).

    Dementsprechend hat auch das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen ausdrücklich klargestellt, dass § 30 AO nicht den Zugang zu amtlichen Informationen regelt, sondern dessen Begrenzung und somit erst auf der Ebene der Ausschlussgründe von Bedeutung ist (OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1032/14 -, juris, Rn. 75 f.).

    In dieser Entscheidung hat das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen im Wesentlichen seine bereits mit Urteil vom 24. November 2015 (- 8 A 1032/14 -, juris) entwickelte und vom Kläger bereits zuvor angeführte Rechtsprechung in Bezug auf das Steuergeheimnis (vgl. dazu obige Ausführungen unter I.1.bb)) auf das Sozialgeheimnis übertragen.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2016 - 13 A 846/15

    Herausgabeanspruch von Teilergebnissen der Risikobeurteilung des Betriebes durch

    So auch OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14 -, juris Rn. 47, zur Subsidiaritätsklausel des § 4 Abs. 2 IFG NRW.
  • VG Gelsenkirchen, 25.08.2016 - 17 K 3066/13

    Antragserfordernis; Antragsbefugnis; Darlegungslast; Informationszugang;

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 26. August 2009- 8 E 1044/09 - juris; vgl. auch OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14 -, juris, RdNr. 30, 31.

    OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14 -, juris, RdNr. 45 ff (47); vgl. auch BVerwG, Beschluss vom 14. Mai 2012 - 7 B 53/11 -, juris.

    vgl. BFH, Beschluss vom 04. Juni 2003 - VII B 138/01 -, juris RdNr. 11, 19; unter Bezugnahme hierauf: BVerwG, Beschl. v. 14. Mai 2012 - 7 B 53/11 -, juris RdNr. 9; OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 a.a.O., juris, RdNr. 54; OVG Schleswig, Urteil vom 06. Dezember 2012 - 4 LB 11/12 -, juris, RdNr. 42; vgl. auch Franßen/Seidel, Praxiskommentar zum IFG NRW, § 4, RdNr. 462, 463; ders. Jahrbuch 2012, S. 76, 77.

    Aus den vom früheren Prozessbevollmächtigten der Kläger in Bezug genommenen Entscheidungen des OVG NRW, vgl. Urteile 15. Juni 2011 - 8 A 1150/10 - und vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14 -, jeweils juris, kann der Kläger zu 2. im Zusammenhang mit § 4 Abs. 2 Satz 1 IFG NRW nichts für sich herleiten.

    Urteil vom 24. November 2015, a.a.O., juris, RdNr. 56 ff.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 24. November 2015 a.a.O., juris, RdNr. 77 ff (81), allerdings zu der hier nicht einschlägigen analogen Anwendung in den sog. Insolvenzverwalterfällen, in denen nach dem Vortrag der Finanzverwaltung der jeweilige antragstellende Insolvenzverwalter "aus anderen Gründen", nämlich aufgrund der beim Insolvenzschuldner regelmäßig vorhandenen Betriebsunterlagen tatsächlich bereits über die begehrten Informationen verfügen soll.

  • VG Lüneburg, 01.03.2017 - 1 A 343/15

    Auskunft nach NDSG

    Die insolvenzrechtlichen bzw. auf das Insolvenzverfahren bezogenen Vorschriften über Auskunftsansprüche nach §§ 97, 101 InsO bzw. § 242 BGB, die die privatrechtlichen Rechtsverhältnisse im Insolvenzverfahren und Informationsansprüche der Betroffenen untereinander regeln, stehen dem Anspruchsbegehren des Klägers ebenfalls nicht vorrangig entgegen, da sie gerade nicht den Zugang zu amtlichen Informationen gegenüber Landesbehörden regeln (vgl. VG Stade, Beschl. v. 22.9.2016 - 1 A 2323/15 -, m.w.N.; OVG NRW, Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1032/14 - und Urt. v. 15.6.2011 - 8 A 1150/10 - VG Schleswig-Holstein, Urt. v. 31.10.2014 - 8 A 1/14 , jew. juris).

    Er ist vielmehr im Interesse der Gesamtheit der Gläubiger tätig, zu deren Gunsten Zahlungen des Insolvenzschuldners im Wege der Anfechtung zur Insolvenzmasse gezogen werden könnten und diese die Insolvenzmasse stärken würden (BVerwG, Vorlagebeschl. v. 15.10.2012 - 7 B 2/12 - und Beschl. v. 14.5.2012 - 7 B 53/11 -, mit Hinweis auf die Rechtsprechung des BFH; OVG NRW, Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1032/14 - VG Schleswig-Holstein, Urt. v. 31.10.2014 - 8 A 1/14 -, jew. juris).

    Vielmehr sind die über §§ 20, 97, 101 InsO verfügbaren Informationen typischerweise nichtamtliche Aufzeichnungen von Privatpersonen (vgl. BVerwG, Beschl. v. 20.05.2010 - 7 B 28.10 - BGH, Urt. v. 13.8.2009 - IX ZR 58/06 - OVG NRW, Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1032/14 - und Urt. v. 15.6.2011 - 8 A 1150/10 - OVG Sachsen-Anhalt, Urt. v. 23.4.2014 - 3 L 319/13 - VG Stade, Beschl. v. 22.9.2016 - 1 A 2323/15 -, jew. juris).

    Er ist vielmehr im Interesse der Gesamtheit der Gläubiger tätig, zu deren Gunsten Zahlungen des Insolvenzschuldners im Wege der Anfechtung zur Insolvenzmasse gezogen werden könnten, die die Insolvenzmasse stärken würden (BVerwG, Vorlagebeschl. v. 15.10.2012 - 7 B 2/12 - und Beschl. v. 14.5.2012 - 7 B 53/11 -, mit Hinweis auf die Rechtsprechung des BFH; OVG NRW, Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1032/14 - VG Schleswig-Holstein, Urt. v. 31.10.2014 - 8 A 1/14 -, jew. juris).

  • OVG Hamburg, 08.02.2018 - 3 Bf 107/17

    Anspruch des Insolvenzverwalters auf Kenntnis der den Insolvenzschuldner

    Durch das OVG Münster (Urt. v. 24.11.2015, 8 A 1032/14, juris) sei die Stellung des Insolvenzverwalters als Betroffener im Sinne von § 30 Abs. 4 Nr. 3 AO anerkannt worden.

    Auch wenn man der vom Kläger zitierten Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen folgen würde, wonach der Insolvenzverwalter hinsichtlich der Daten des Insolvenzschuldners Betroffener nach § 30 Abs. 4 Nr. 3 AO ist, soweit die Verfügungsbefugnis hinsichtlich der steuerlichen Unterlagen auf ihn übergegangen ist (Urt. v. 24.11.2015, 8 A 1032/14, ZinsO 2016, 159, juris Rn. 113 ff.), ergibt sich hieraus nicht die Betroffeneneigenschaft des Insolvenzverwalters hinsichtlich der Daten des Insolvenzschuldners im Sinne des § 18 Abs. 1 Satz 1 HmbDSG.

    Hieran ändert nichts, dass das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen einen Insolvenzverwalter als "Betroffenen" im Sinne von § 30 Abs. 4 Nr. 3 AO ansieht, soweit die Verfügungsbefugnis hinsichtlich der steuerlichen Unterlagen auf ihn übergegangen ist (OVG Münster, Urt. v. 24.11.2015, 8 A 1032/14, ZInsO 2016, 159, juris Rn. 113 ff.).

  • VG Gelsenkirchen, 17.02.2020 - 20 K 4062/18

    Einsicht Geschäftsverteilungsplan Informationsfreiheit

    vgl. zur Entbehrlichkeit eines Widerspruchsverfahrens nur OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14 -, juris Rn. 32.

    vgl. zum Ganzen OVG NRW, Beschlüsse vom 19. Juni 2002 - 21 B 589/02 -, juris Rn. 20, und vom 31. Januar 2005 - 21 E 1487/04 -, juris Rn. 14 ff., sowie Urteile vom 17. Mai 2006 - 8 A 1642/05 -, juris Rn. 52, vom 15. Juni 2011 - 8 A 1150/10 -, juris Rn. 27 ff., vom 6. Mai 2015 - 8 A 1943/13 -, juris Rn. 54 ff., vom 2. Juni 2015 - 15 A 1997/12 -, juris Rn. 56 ff., und vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14 -, juris Rn. 45 ff.; VG Düsseldorf, Urteile vom 6. Juli 2012 - 2 6 K 4363/11 -, juris Rn. 14 ff., und vom 23. November 2012 - 26 K 1846/12 -, juris Rn. 12; VG Aachen, Urteil vom 27. Juni 2012 - 8 K 1026/08 -, juris Rn. 49, 56 und 60.

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 15. Juni 2011 - 8 A 1150/10 -, juris Rn. 31, und vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14 -, juris Rn. 48; vgl. auch Urteil vom 26. Oktober 2011 - 8 A 2593/10 -, juris Rn. 169 (zu § 1 Abs. 3 IFG Bund).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2016 - 13 A 2059/15

    Klage eines Speisegaststättebetreibers gegen die beabsichtigte Herausgabe von

    So auch OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14 -, juris Rn. 47, zur Subsidiaritätsklausel des § 4 Abs. 2 IFG NRW.
  • VG Schleswig, 03.05.2017 - 8 A 74/15

    Verfahren nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG)

    Entgegen der Auffassung des OVG Münster in seinem Urteil vom 24.11.2015 - 8 A 1032/14 -, sei auch der Offenbarungsgrund des § 30 Abs. 4 Nr. 3 AO nicht einschlägig.

    Der Kläger ist auch in seiner Eigenschaft als Insolvenzverwalter eine natürliche Person und damit anspruchsberechtigt (vgl. OVG Münster, Urteil vom 24.11.2015 - 8 A 1032/14 -, Rn. 36; VG Schleswig, Urteil vom 15.10.2014 - 8 A 1/14 -).

    In dem Urteil vom 24.11.2015 - 8 A 1032/14 - hat das OVG Nordrhein-Westfalen an seiner Rechtsprechung festgehalten (die Revision ist beim BVerwG noch unter dem Az. 7 C 6.16 anhängig).

    Das OVG Nordrhein-Westfalen hat insofern in seinem Urteil vom 24.11.2015 - 8 A 1032/14 - (Rn. 121 bis 123, juris) zutreffend darauf hingewiesen, dass ein Insolvenzschuldner über seine eigenen Verhältnisse nach § 97 Abs. 1 S. 2 InsO sogar Tatsachen offenbaren muss, die geeignet sind, eine Verfolgung wegen einer Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit herbeizuführen.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2016 - 13 A 939/15

    Klagebefugnis eines durch eine beabsichtigte Auskunftserteilung nach dem

    So auch OVG NRW, Urteil vom 24. November 2015 - 8 A 1032/14 -, juris Rn. 47, zur Subsidiaritätsklausel des § 4 Abs. 2 IFG NRW.
  • VG Gießen, 23.10.2019 - 4 K 252/19

    "begehrtes Steuerkonto"

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.11.2017 - 15 A 2069/16

    Ausrichtung des Informationsanspruchs auf bei der informationspflichtigen Stelle

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2016 - 13 A 941/15

    Herausgabe von Teilergebnissen (Punktwert) der Risikobeurteilung eines Hotels an

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.05.2018 - 15 A 25/17

    Anspruch einer Auslandskorrespondentin aus Argentinien auf Akteneinsicht in

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2016 - 13 A 845/15

    Verhinderungsbegehren eines Speisegaststätteinhabers bzgl. der Herausgabe von

  • VG Minden, 21.11.2018 - 7 K 3873/13
  • VG Berlin, 01.02.2018 - 2 K 614.15

    Die Anwendbarkeit des § 3 Abs. 1 Satz 1 IFG Berlin auf Informationsansprüche des

  • VGH Baden-Württemberg, 06.08.2019 - 10 S 303/19

    Auskunft zu staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen mit dem Ergebnis von

  • VG Gelsenkirchen, 08.10.2018 - 20 K 5638/15

    Informationszugang Sparkassenstiftung

  • VG München, 06.12.2017 - M 7 K 16.2053

    Münchner Mietspiegel - Kein Anspruch auf Herausgabe der zugrundeliegenden Daten

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2016 - 13 A 940/15

    Herausgabeanspruch von Teilergebnissen der Risikobeurteilung eines Betriebes

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2016 - 13 A 883/15

    Herausgabeanspruch von Teilergebnissen der Risikobeurteilung des Betriebes durch

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.07.2017 - 15 E 146/17

    Anspruch natürlicher Personen auf Zugang zu den bei der Behörde vorhandenen

  • VG München, 06.12.2017 - M 7 K 17.5186

    Mietspiegel für München; Auskunftsklage; Mietspiegel als kommunale Statistik

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2016 - 13 A 847/15

    Herausgabeanspruch von Teilergebnissen der Risikobeurteilung ihres Betriebes

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 06.07.2015 - 8 E 532/14

    Rechtmäßigkeit der Ablehnung der Beiordnung eines Rechtsanwalts im Rahmen eines

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2016 - 13 A 938/15

    Herausgabe von Teilergebnissen der Risikobeurteilung des Betriebes eines Hotels

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.08.2017 - 15 A 930/16

    Informationsbeschaffungspflicht einer informationspflichtigen Stelle;

  • AG Bochum, 22.11.2016 - 64 Gs 3370/16

    Akteneinsichtsrecht des Insolvenzverwalters in die Strafakte des wegen

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Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 24.11.2015 - 8 A 1074/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2015,34925
OVG Nordrhein-Westfalen, 24.11.2015 - 8 A 1074/14 (https://dejure.org/2015,34925)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 24.11.2015 - 8 A 1074/14 (https://dejure.org/2015,34925)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 24. November 2015 - 8 A 1074/14 (https://dejure.org/2015,34925)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Wolters Kluwer

    Anspruch eines Insolvenzverwalters gegen das Finanzamt auf Einsicht in die den Schuldner betreffenden steuerlichen Unterlagen nach dem Informationsfreiheitsgesetz; Herausgabe von Jahreskontenauszügen aller bei dem Finanzamt geführten Steuerarten für die ...

  • rechtsportal.de

    IFG NRW § 4 Abs. 1; IFG NRW § 2
    Anspruch eines Insolvenzverwalters gegen das Finanzamt auf Einsicht in die den Schuldner betreffenden steuerlichen Unterlagen nach dem Informationsfreiheitsgesetz; Herausgabe von Jahreskontenauszügen aller bei dem Finanzamt geführten Steuerarten für die ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Verletzung des Steuergeheimnisses durch Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • lto.de (Kurzinformation)

    Steuergeheimnis - Insolvenzverwalter darf Steuerunterlagen sichten

  • haas-seminare-steuern-finanzen.de (Kurzinformation)

    Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter: Verletzung des Steuergeheimnisses?!

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Herausgabe von Steuerkontoauszügen an Insolvenzverwalter verletzt nicht das Steuergeheimnis

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Das Steuergeheimnis gilt nicht gegenüber dem Insolvenzverwalter

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2016, 535
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • OVG Niedersachsen, 20.06.2019 - 11 LC 121/17

    Auskunftsanspruch des Insolvenzverwalters gegenüber dem Finanzamt bzgl.

    Entsprechendes gilt für die den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts vorangegangenen, vom Kläger ebenfalls zitierten Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfahlen (Urt. v. 24.11.2015 - 8 A 1073/14 -, - 8 A 1074/14 -, - 8 A 1126/14 - und - 8 A 1032/14 -, jeweils juris).
  • VG Berlin, 01.02.2018 - 2 K 614.15

    Die Anwendbarkeit des § 3 Abs. 1 Satz 1 IFG Berlin auf Informationsansprüche des

    Muss der Schuldner also dem Insolvenzverwalter die ihm möglichen Auskünfte über die von ihm gezahlten Steuern erteilen, sind diese Informationen dem Insolvenzverwalter gegenüber von vornherein nicht geheimhaltungsbedürftig (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 14. Juli 2016 - OVG 12 B 33.14 - Juris Rn. 18; Beschluss vom 7. Oktober 2014 - OVG 12 N 83.13 - BA S. 4; Beschluss vom 4. August 2014 - OVG 12 N 36.14 - Juris Rn. 14; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 12. Februar 2010 - 10 A 11156.09 - Juris Rn. 31; VG Potsdam, Urteil vom 28. Dezember 2015 - VG 9 K 3435/13 - Juris Rn. 21 f. m.w.N.; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 15. Juni 2011 - 8 A 1150/10 - Juris Rn. 99 - und Urteile vom 24. November 2015 - 8 A 1126/14, 8 A 1032/14, 8 A 1073/14 und 8 A 1074/14 - Juris Rn. 78 ff.; OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 3. Mai 2017 - 8 A 74.15 - Juris Rn. 37 bis 45; OLG Rostock, Urteil vom 28. Januar 2015 - 6 U 6.14 - Juris Rn. 25).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 06.07.2015 - 8 E 532/14

    Rechtmäßigkeit der Ablehnung der Beiordnung eines Rechtsanwalts im Rahmen eines

    Mit Blick auf die hiergegen von Finanzämtern in zahlreichen beim Senat anhängigen Verfahren erhobenen ausführlichen Einwände hat der Senat durch Beschlüsse vom 25. Juni 2015 in vier Verfahren die Berufung zugelassen, um die aufgeworfenen Fragen im Zusammenhang mit § 30 AO weiter zu klären (8 A 1032/14, 8 A 1073/14, 8 A 1074/14 und 8 A 1126/14).
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