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   OVG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2008 - 8 A 1664/05   

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https://dejure.org/2008,34139
OVG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2008 - 8 A 1664/05 (https://dejure.org/2008,34139)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 28.05.2008 - 8 A 1664/05 (https://dejure.org/2008,34139)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 28. Mai 2008 - 8 A 1664/05 (https://dejure.org/2008,34139)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Für die Entstehung eines Kostenerstattungsanspruchs besteht Notwendigkeit einer Festsetzung im Bebauungsplan hinsichtlich der Zuordnung von Ausgleichsmaßnahmen zu bestimmten Eingriffsflächen; Notwendigkeit einer Festsetzung im Bebauungsplan hinsichtlich der Zuordnung von ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.05.2013 - 2 D 37/12

    Größere Flexibilität als hinreichendes Argument einer Gemeinde für die

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 14. Dezember 2012 - 2 D 100/11.NE -, juris Rn. 74, Beschlüsse vom 20. Januar 2010 - 8 A 2285/09 -, juris Rn. 4, und vom 28. Mai 2008 - 8 A 1664/05 -, juris Rn. 16; OVG Saarl., Urteil vom 20. August 2008 - 1 A 453/07 - , juris Rn. 49.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.07.2014 - 2 B 581/14

    Außervollzugsetzung eines Bebauungsplanes im Wege der einstweiligen Anordnung;

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 27. Mai 2013 - 2 D 37/12.NE -, BauR 2013, 1966 = juris Rn. 96, vom 14. Dezember 2012 - 2 D 100/11.NE -, juris Rn. 74, Beschlüsse vom 20. Januar 2010 - 8 A 2285/09 -, juris Rn. 4, und vom 28. Mai 2008 - 8 A 1664/05 -, juris Rn. 16.
  • VGH Bayern, 12.03.2018 - 9 B 15.1679

    Kostenerstattung für naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen der durch einen

    Insoweit muss die Festsetzung hinreichend bestimmt sein, d.h. die allgemeinen Anforderungen an die Planbestimmtheit und die Abwägungsgerechtigkeit gelten auch für die Zuordnungsfestsetzung (OVG NW, B.v. 25.8.2008 - 8 A 1664/05 - juris Rn. 18; Söfker in Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB, Stand August 2017, § 9 Rn. 239).

    Eine derartige flächenmäßig pauschale Zuordnung von Ausgleichsmaßnahmen zu Eingriffsgrundstücken, wie sie die Beklagte hier vorgenommen hat, ist jedoch nur zulässig, wenn die Eingriffsgrundstücke ohne weiteres bestimmbar sind und es sich um Grundstücke mit gleicher Eingriffslage handelt, d.h. kein wesentlicher Unterschied in der ökologischen Wertigkeit besteht (OVG RhPf, U.v. 6.11.2013 - 8 C 10607/13 - juris Rn. 49; OVG NW, B.v. 28.8.2008 - 8 A 1664/05 - juris Rn. 27 f.; Söfker in Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, a.a.O., § 9 Rn. 239a; Mitschang in Berliner Kommentar zum BauGB, a.a.O., § 1a Rn. 294).

    Den vorgelegten Planaufstellungsakten lässt sich auch nicht entnehmen, dass sich die Beklagte überhaupt damit auseinandergesetzt hat, welche Flächen und in welchem Umfang diese als ausgleichspflichtig angesehen werden (vgl. OVG NW, B.v. 28.8.2008 - 8 A 1664/05 - juris Rn. 31).

  • VG Magdeburg, 04.05.2015 - 4 A 269/13

    Wirksamkeit der nachträglichen Festsetzungen von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen

    Danach bedarf die für die Entstehung des Kostenerstattungsanspruchs gemäß § 135a Abs. 2 bis 4 BauGB notwendige Zuordnung von Ausgleichsmaßnahmen zu - bestimmten - Eingriffsflächen einer Festsetzung im Bebauungsplan (vgl. OVG Nordrhein-Westfahlen, Beschl. v. 28.05.2008 - 8 A 1664/05 - VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 31.03.2005 - 5 S 2507/04 -, beide: juris).

    Die in § 9 Abs. 1 a Satz 2 BauGB normierte Möglichkeit der Gemeinde, die Flächen oder Maßnahmen zum Ausgleich an anderer Stelle ganz oder teilweise den Grundstücken zuzuordnen, auf denen Eingriffe zu erwarten sind, setzt demnach eindeutig eine schon im Bebauungsplan getroffene Festsetzung im bauplanungsrechtlichen Sinne voraus (OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 28.05.2008 - 8 A 1664/05 -, juris).

    Die Abwägung hinsichtlich der mit der Planung verbundenen Eingriffe in Natur und Landschaft setzt notwendigerweise voraus, dass sich der Plangeber schon auf der Planungsstufe, nicht erst im anschließenden Kostenerstattungsverfahren, mit der Frage befasst, auf welchen Flächen des Plangebiets überhaupt Eingriffe zu erwarten sind sowie ob und wie diese auszugleichen sind (OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 28.05.2008 - 8 A 1664/05 -, juris).

    Ist die Zuordnung der Ausgleichsflächen zu den Grundstücken im Geltungsbereich des Bebauungsplans, auf denen Eingriffe zu erwarten sind, Inhalt einer im Bebauungsplans zu treffenden Festsetzung, gelten die allgemeinen Anforderungen an die Planbestimmtheit auch hinsichtlich der Zuordnungsfestsetzung (OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 28.05.2008 - 8 A 1664/05 -, juris).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.05.2020 - 15 A 2995/18

    Baurecht vor Erschließungsbeitragsrecht!

    vgl. dazu OVG NRW, Beschlüsse vom 20. Januar 2010 - 8 A 2285/09 -, juris Rn. 4, und vom 28. Mai 2008 - 8 A 1664/05 -, juris Rn. 13 und 16; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 25. Januar 2008 - 5 S 210/07 -, juris Rn. 29, Beschluss vom 31. März 2005 - 5 S 2507/04 -, juris Rn. 5; Bay. VGH, Urteil vom 12. März 2018 - 9 B 15.1679 -, juris Rn. 17; Birk, VBlBW 1998, 81.
  • VG Mainz, 24.07.2017 - 3 L 665/17

    Keine Kostenübernahme für naturschutzrechtlichen Ausgleich hinsichtlich eines

    Nur im Fall der zweiten und dritten Variante kommt eine Kostenerstattung nach Maßgabe der §§ 135 a ff. BauGB in Betracht (vgl. OVG NW, Beschlüsse vom 20. Januar 2010 - 8 A 2285/09 -, juris Rn. 4, und vom 28. Mai 2008 - 8 A 1664/05 -, juris Rn. 5, 13 ff.; VGH BW, Beschlüsse vom 25. Januar 2008 - 5 S 210/07 -, NuR 2008, 664 = juris Rn. 29, und vom 31. März 2005 - 5 S 2507/04 -, NVwZ-RR 2005, 649 = juris Rn. 5).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.12.2012 - 2 D 100/11

    Vereinbarkeit mit einer geordneten städtebaulichen Entwicklung als Voraussetzung

    vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 20. Januar 2010 - 8 A 2285/09 -, juris Rn. 4, und vom 28. Mai 2008 - 8 A 1664/05 -, juris Rn. 16; OVG Saarl., Urteil vom 20. August 2008 - 1 A 453/07 -, juris Rn. 49.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.01.2010 - 8 A 2285/09

    Berechtigung des Verwaltungsgerichts zu einer Inzidentkontrolle maßgeblicher

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 28. Mai 2008 - 8 A 1664/05 - VGH Bad.-Württ., Urteil vom 25. Januar 2008 - 5 S 210/07 -, juris Rn. 29, m.w.N.
  • VG Würzburg, 03.09.2013 - W 4 K 12.465

    Anfechtungsklage; Kostenerstattung für naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen;

    Das Maß der erforderlichen Konkretisierung von Festsetzungen richtet sich danach, was nach den Verhältnissen des Einzelfalls (Planungsziele, örtliche Verhältnisse) für die städtebauliche Entwicklung und Ordnung erforderlich ist und dem Gebot gerechter Abwägung der konkret berührten privaten und öffentlichen Belange entspricht (OVG NW, B.v. 28.5.2008 - 8 A 1664/05 - juris).
  • VG Münster, 07.10.2009 - 3 K 883/08

    Vorauszahlung auf Kostenerstattungsbetrag: Anforderungen

    vgl. dazu OVG NRW, Beschluss vom 28.5.2008 - 8 A 1664/05 -.
  • OVG Rheinland-Pfalz, 06.11.2013 - 8 C 10607/13

    Normenkontrolle eines Bebauungsplans, mit dem Neubauflächen für Wohnbebauung

  • VG Münster, 19.08.2009 - 3 K 359/07

    Kostenerstattungsbescheide für Ibbenbürener Westvorstadt aufgehoben

  • VG Münster, 19.08.2009 - 3 K 244/09

    Kostenerstattungsbescheide für Ibbenbürener Westvorstadt aufgehoben

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