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   OVG Nordrhein-Westfalen, 23.05.1990 - 8 A 2224/87   

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https://dejure.org/1990,5297
OVG Nordrhein-Westfalen, 23.05.1990 - 8 A 2224/87 (https://dejure.org/1990,5297)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 23.05.1990 - 8 A 2224/87 (https://dejure.org/1990,5297)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 23. Mai 1990 - 8 A 2224/87 (https://dejure.org/1990,5297)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Ersatz der Sozialhilfekosten; Verpflichtung eines arbeitslosen Ausländers; Grob fahrlässiges Verhalten ; Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis; Unterlassen; Versäumnis

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 1990, 614
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.06.1996 - 8 B 122/96

    Sozialhilferecht: Anspruch auf Eingliederungshilfe eines behinderten Schülers

    Es kommt in diesem Zusammenhang nicht darauf an, ob er von dieser Möglichkeit auch tatsächlich Gebrauch macht, vgl. BVerwG, Urteil vom 29.9.1971 - V C 2.71 -, FEVS 19, 43; OVG NW, Urteil vom 23.5.1990 - 8 A 2224/87 -, FEVS 41, 432; Urteil vom 23.1.1995 - 8 A 2469/92 - m.w.N.; Urteil vom 17.10.1995 - 8 A 3699/92 -.

    Auch derjenige kann sich selbst helfen, der Ansprüche gegen Dritte hat, wenn und soweit diese Ansprüche realisierbar sind, vgl. BVerwG, Urteil vom 21.11.1991 - 5 C 13.87 -, FEVS 42, S. 177, 178; OVG NW, Urteil vom 23.5.1990 aaO.,S. 432, 434 f.; OVG NW, Urteil vom 5.10.1992 - 8 A 2622/89 -.

    Nur dann, wenn von vornherein feststeht, daß Hilfe von dritter Seite nicht zu erlangen ist, steht § 2 Abs. 1 BSHG der Gewährung von Hilfe nicht entgegen, vgl. BVerwG, Urteil vom 29.9.1971, aaO., S. 45; Urteil vom 21.11.1991, aaO., S. 178; OVG NW, Urteil vom 23.5.1990, aaO. , S. 434 f.

    Hieran anknüpfend kann bei einem aufschiebbaren Bedarf des Hilfesuchenden unter dem Aspekt des in § 2 Abs. 1 BSHG normierten Nachranges von Sozialhilfe von Bedeutung sein, ob der Hilfesuchende durch rechtzeitiges Tätigwerden die Deckung seines Bedarfs durch Geltendmachung von Ansprüchen gegenüber Dritten hätte herbeiführen können, vgl. BVerwG, Urteil vom 29.9.1971, aaO., S. 46; OVG NW, Urteil vom 14.12.1987, aaO., S. 25; Urteil vom 23.5.1990, aaO., S. 434.

  • VG Münster, 07.08.2003 - 5 K 875/00

    Sozialhilferechtliche Ausgestaltung der Rechtmäßigkeit einer an eine getrennt

    Der Träger der Sozialhilfe kann Kostenersatz nach § 92 a Abs. 1 Satz 1 BSHG nur dann beanspruchen, wenn er sich nicht entgegenhalten lassen muss, er habe die Hilfe von vornherein nicht zu leisten brauchen (BVerwG, Urteil vom 5. Mai 1983 - 5 C 112.81 -, BVerwGE 67, 163, 166 = FEVS 33, 5, 8 sowie OVG NRW, Urteil vom 23. Mai 1990 - 8 A 2224/87 -, FEVS 41, 432, 433 und vom 22. Mai 2000 - 16 A 5805/96 -, FEVS 52, 131 = NDV-RD 2001, 12 = info also 2001, 117).

    Sie liegt vor, wenn nicht beachtet wird, was im gegebenen Fall jedem einleuchten musste, wenn schon einfache, ganz naheliegende Überlegungen nicht angestellt werden (OVG Berlin, Urteil vom 5. Juni 1980 - 6 B 98.78 -, FEVS 29, 138, 143 und OVG NRW, Urteil vom 23. Mai 1990 - 8 A 2224/87 -, a.a.O.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 22.05.2000 - 16 A 5805/96

    Ersatz von Sozialhilfekosten bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger

    vgl. BVerwG, Urteil vom 24. Juni 1976 - V C 41.74 -, BVerwGE 51, 61 = FEVS 24, 397 (400); OVG NRW, Urteil vom 23. Mai 1990 - 8 A 2224/87 -, FEVS 41, 432 (435 f.).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 02.07.1992 - 8 A 1450/90

    Sozialhilferecht: Voraussetzungen für die Verpflichtung zum Kostenersatz nach §

    BVerwG, Urteil vom 5.5.1983 - 5 C 112.81 -, BVerwGE 67, 163, 166 = FEVS 33, 5, 8; Urteil vom 21.10.1987 - 5 C 39.85 - BVerwGE 78, 175 = FEVS 37, 1; OVG NW, Urteil vom 23.5.1990 - 8 A 2224/87 -, FEVS 41, 432, 433.
  • SG Gotha, 02.06.2008 - S 14 SO 3481/06

    Gewährung von Sozialhilfe (Krankenhilfe) für eine Notarztrechnung und

    Sie liegt vor, wenn nicht beachtet wird, was im gegebenen Fall jedem einleuchten musste, wenn schon einfache, ganz naheliegende Überlegungen nicht angestellt werden (OVG NRW, Urteil vom 23.05.1990, - 8 A 2224/87 -).
  • VG Freiburg, 28.02.2002 - 4 K 2331/99

    Unterhaltsvorschuss; Kostenersatz; sozialwidriges Verhalten

    Unter "sozialwidrig" ist ein Verhalten zu verstehen, das von der Gemeinschaft derjenigen, die die Mittel für die Sozialhilfe aufbringen, missbilligt wird (vgl. BVerwG, Urt. v. 14.01.1982 - 5 C 70.80 -, Buchholz 436.0 § 92a BSHG Nr. 4; v. 24.6.1976 - V C 41.74 - v. 24.06.1976, a.a.O.; VGH Bad.-Württ., Urt. v. 28.01.1998 - 6 S 1669/96 - OVG NRW, Urt. v. 23.5.1990 - 8 A 2224/87 -, FEVS 41, 432 ff.; OVG Lüneburg, Urt. v. 26.08.1992 - 4 L 1894/91 -, FEVS 43, 246).
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