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   OVG Nordrhein-Westfalen, 24.06.2015 - 8 B 315/15   

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OVG Nordrhein-Westfalen, 24.06.2015 - 8 B 315/15 (https://dejure.org/2015,17525)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 24.06.2015 - 8 B 315/15 (https://dejure.org/2015,17525)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 24. Juni 2015 - 8 B 315/15 (https://dejure.org/2015,17525)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung bzgl. Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb von Windkraftanlagen

  • bbgundpartner.de PDF (Kurzinformation)

    Interessentenklagen einzelner gegen Fehler der UVP-Vorprüfung eröffnet

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (59)

  • VG Minden, 08.11.2016 - 11 L 1110/16

    Voraussetzungen für die Erteilung einer Genehmigung zur Errichtung und zum

    vgl. BVerwG, Urteil vom 11.12.2003 - 7 C 19.02 -, juris Rn. 12, und Beschluss vom 24.07.2008 - 7 B 19.08 -, juris Rn. 12; OVG NRW, Beschluss vom 24.06.2015 - 8 B 315/15 -, juris Rn. 9; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 14.05.2007- 11 S 83.06 -, juris Rn. 12; Jarass, BImSchG, Kommentar, 11. Aufl. 2015, § 3 Rn. 33 ff.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 17.12.2013 - 4 A 1.13 -, juris Rn. 41; OVG NRW, Beschluss vom 24.06.2015 - 8 B 315/15 -, a.a.O. Rn. 17.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 24.06.2015 - 8 B 315/15 -, a.a.O. Rn. 13 f., m.w.N.; VG Minden, Beschluss vom 09.05.2016 - 11 L 59/16 -, n.v.

    vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 24.06.2015 - 8 B 315/15 -, a.a.O. Rn. 22, und vom 23.07.2014 - 8 B 356/14 -, a.a.O., jew. m.w.N.

    Ob ein entsprechendes "Bindeglied" - vgl. OVG NRW, Beschluss vom 24.06.2015 - 8 B 315/15 -, a.a.O. Rn. 24 - aufgrund gemeinsamer Einwirkungen auf das UVP-Schutzgut "menschliche Gesundheit" auch zwischen der WEA 1 und der ca. 2,2 km (erneut gemessen mit TIM-online NRW) nordwestlich von dieser gelegenen WEA 5 gegeben ist, hat der Antragsgegner verfahrensfehlerhaft nicht untersucht (s. dazu unten unter b.).

    vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 24.06.2015 - 8 B 315/15 -, a.a.O. Rn. 27, und vom 23.07.2014 - 8 B 356/14 -, a.a.O. Rn. 71 f.

    vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 24.06.2015 - 8 B 315/15 -, a.a.O. Rn. 29, und vom 23.07.2014 - 8 B 356/14 -, a.a.O. Rn. 73.

    vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 24.06.2015 - 8 B 315/15 -, a.a.O. Rn. 32, und vom 23.07.2014 - 8 B 356/14 -, a.a.O. Rn. 74.

    An diesen rechtlichen Maßstäben gemessen ist das Ergebnis der Vorprüfung, wie es sich aufgrund der vom Antragsgegner gegebenen, maßgeblichen Begründung des Prüfergebnisses, vgl. OVG NRW, Beschluss vom 24.06.2015 - 8 B 315/15 -, a.a.O. Rn. 40, m.w.N., in der Dokumentation vom 18.11.2015 darstellt, nach dem derzeitigen Erkenntnisstand nicht nachvollziehbar.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 24.06.2015 - 8 B 315/15 -, a.a.O. Rn. 42, m.w.N.

    vgl. zur allgemeinen Vorprüfung OVG NRW, Beschluss vom 24.06.2015 - 8 B 315/15 -, a.a.O. Rn. 45, m.w.N.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 24.06.2015 - 8 B 315/15 -, a.a.O. Rn. 47 f., m.w.N.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 24.06.2015 - 8 B 315/15 -, a.a.O. Rn. 51 ff., m.w.N.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 24.06.2015 - 8 B 315/15 -, a.a.O. Rn. 64 ff. m.w.N; VG Minden, Beschluss vom 09.05.2016 - 11 L 59/16 -, n.v.

  • VG Arnsberg, 17.10.2017 - 4 K 2130/16

    Windenergieanlagen in Werl-Hilbeck - Klage abgewiesen

    Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW) stellte auf die Beschwerde der Klägerin hin mit Beschluss vom 24. Juni 2015 - 8 B 315/15 - die aufschiebende Wirkung der Klage 4 K 1917/14 wieder her.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Dezember 2003 - 7 C 19.02 -, BVerwGE 119, 329 = juris Rn. 12, und Beschluss vom 24. Juli 2008 - 7 B 19.08 -, juris Rn. 12; Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Beschluss vom 24. Juni 2015 - 8 B 315/15 -, juris Rn.9.

    Besteht demnach bereits die Möglichkeit, dass die Klägerin in eigenen materiellen Rechtspositionen betroffen ist, so kann offen bleiben, ob ihre Klagebefugnis auch aus § 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Abs. 1 oder Abs. 1a UmwRG in der maßgeblichen, seit dem 29. Juli 2017 geltenden Fassung folgt, vgl. den Schutznormcharakter aufgrund eines absoluten Verfahrensrechts bejahend: OVG NRW, Beschluss vom 24. Juni 2015 - 8 B 315/15 -, juris Rn. 6 ff. und Urteil vom 25. Februar 2015 - 8 A 915/10 -, juris Rn. 51 ff. jeweils m.w.N.; a. A. BVerwG, Urt. vom 2. Oktober 2013 - 9 A 23.12 -, juris, Rn. 21 ff.; OVG Niedersachsen, Urteil vom 30. Juli 2015 - 12 KN 220/14 -, juris, Rn. 25, und Beschluss vom 3. November 2016 -12 ME 131/16 , juris Rn. 29f; Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg, Beschluss v. 5. April 2016 - 3 S 373/16 -, juris, Rn. 12; VGH, Hessen, Beschluss vom 4. August .2016 - 9 B 2744/15 -, juris, Rn. 8 ff., und ob sie neben einem Unterbleiben einer Umweltverträglichkeitsprüfung auch die Fehlerhaftigkeit einer tatsächlich durchgeführten UVP geltend machen kann.

    Nach Anhang 2 des Leitfadens Habitatschutz, der auch in den Windenergie-Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen vom 4. November 2015 aufgenommen wurde, bzw. nach den Abstandsempfehlungen für Windenergieanlagen zu bedeutsamen Vogellebensräumen sowie Brutplätzen ausgewählter Vogelarten der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten von April 2015 (LAG-VSW), vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 23. Juli 2014 - 8 B 356/14 -, DVBl. 2014, 1415 = juris Rn. 73 ff., vom 24. Juni 2015 - 8 B 315/15 -, I+E 2015, 134 = juris, Rn. 29 ff., und vom 12. April 2017 - 8 B 1245/16 -, juris Rn. 24, ist - abgesehen von hier nicht relevanten Arten wie Stein-, See- und Schreiadler, Großtrappe, Schwarzstorch, Kornweihe, nordische Wildgans, Sing- und Zwergschwan - für das Untersuchungsgebiet um den geplanten Standort einer Windenergieanlage grundsätzlich ein Untersuchungsradius bzw. ein gebotener Mindestabstand von maximal 1.000 m sachgerecht.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.03.2017 - 8 A 2915/15

    Rechtmäßige immissionsschutzrechtliche Genehmigungen für die Errichtung und den

    vgl. BVerwG, Urteil vom 30. Juni 2004 - 4 C 9.03 -, BVerwGE 121, 182 = juris Rn. 33, und Beschluss vom 8. Mai 2007 - 4 B 11.07 -, BRS 71 Nr. 101 = juris Rn. 7; OVG NRW, Urteil vom 13. März 2006 - 7 A 3415/04 -, juris Rn. 41 ff., Beschlüsse vom 23. Juli 2014 - 8 B 356/14 -, DVBl. 2014, 1415 = juris Rn. 12, und vom 24. Juni 2015 - 8 B 315/15 -, I+E 2015, 134 = juris, Rn. 22; Bay. VGH, Urteil vom 12. Januar 2007 - 1 B 05.3387 u. a. -, NVwZ 2007, 1213 = juris Rn. 23.

    vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 23. Juli 2014 - 8 B 356/14 -, DVBl. 2014, 1415 = juris Rn. 73 ff., und vom 24. Juni 2015 - 8 B 315/15 -, I+E 2015, 134 = juris, Rn. 27 ff.

    vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 23. Juli 2014 - 8 B 356/14 -, DVBl. 2014, 1415 = juris Rn. 74 und vom 24. Juni 2015 - 8 B 315/15 -, I+E 2015, 134 = juris, Rn. 32.

    Einen solchen tragenden Rechtssatz, von dem das Verwaltungsgericht abgewichen wäre, benennen die Kläger weder in Bezug auf die beiden erwähnten Urteile des Bundesverwaltungsgerichts in den Verfahren 7 C 40.11 und 9 A 14.07 (letzteres fälschlich bezeichnet als "BVerwGE 181, 247 ff.") noch in Bezug auf die beiden Entscheidungen des beschließenden Senats in den Verfahren 8 A 959/10 und 8 B 315/15.

    Etwas anderes folgt insbesondere weder aus dem Urteil des Senats vom 25. Februar 2015 - 8 A 959/10 - noch aus dem Beschlüssen des Senats vom 24. Juni 2015 - 8 B 315/15 - und vom 23. Juli 2014 - 8 B 356/14 -.

    Der dem Beschluss vom 24. Juni 2015 - 8 B 315/15 - zugrundeliegende Sachverhalt lag insofern anders, als die maßgeblichen Abstände zwischen den betroffenen Windenergieanlagen weniger als das Zehnfache des Rotordurchmessers betrugen.

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