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   BVerwG, 08.03.1962 - VIII C 160.60   

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BVerwG, 08.03.1962 - VIII C 160.60 (https://dejure.org/1962,194)
BVerwG, Entscheidung vom 08.03.1962 - VIII C 160.60 (https://dejure.org/1962,194)
BVerwG, Entscheidung vom 08. März 1962 - VIII C 160.60 (https://dejure.org/1962,194)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 14, 65
  • NJW 1962, 1535
  • MDR 1962, 681
  • DVBl 1962, 563
  • DÖV 1962, 626
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BVerwG, 02.05.2007 - 6 B 10.07

    Beschwerde; weitere Beschwerde; sofortige weitere Beschwerde; "unterschwelliges"

    Diese Rechtsauffassung entspricht der ständigen Rechtsprechung des Gemeinsamen Senats der obersten Gerichtshöfe des Bundes, des Bundesverwaltungsgerichts und des Bundesgerichtshofs, wonach sich die öffentliche Hand bei der Vergabe öffentlicher Aufträge in aller Regel auf dem Boden des Privatrechts bewegt, so dass für Streitigkeiten über die hierbei vorzunehmende Auswahl des Vertragspartners nicht der Verwaltungsrechtsweg, sondern der Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten gegeben ist (GmS-OGB, Beschluss vom 10. April 1986 - GmS-OGB 1/85 - a.a.O. S. 316 f.; BVerwG, Urteile vom 7. November 1957 - BVerwG 2 C 109.55 - BVerwGE 5, 325 , vom 6. Juni 1958 - BVerwG 7 C 227.57 - BVerwGE 7, 89 , vom 8. März 1962 - BVerwG 8 C 160.60 - BVerwGE 14, 65 = Buchholz 310 § 40 VwGO Nr. 42 S. 76, vom 13. März 1970 - BVerwG 7 C 80.67 - BVerwGE 35, 103 = Buchholz 310 § 40 VwGO Nr. 88 S. 11 f. und vom 10. November 1972 - BVerwG 7 C 37.70 - Buchholz 310 § 40 VwGO Nr. 122 S. 54 f.; BGH, Urteil vom 6. Juni 1967 - VI ZR 214/65 - NJW 1967, 1911).

    Die von der öffentlichen Hand abgeschlossenen Werk- und Dienstverträge gehören ausschließlich dem Privatrecht an (Urteile vom 7. November 1957 a.a.O. S. 326, vom 8. März 1962 a.a.O. S. 72 bzw. S. 76 und vom 13. März 1970 a.a.O. S. 105 bzw. S. 12; BGH, Urteile vom 26. Oktober 1961 - KZR 1/61 - BGHZ 36, 91 , vom 6. Juni 1967 a.a.O. und vom 14. Dezember 1976 - VI ZR 251/73 - NJW 1977, 628 ; OVG Lüneburg, Beschluss vom 14. Juli 2006 a.a.O. S. 844; Gröning, a.a.O. S. 280; Gurlit, in: Erichsen/Ehlers, Allgemeines Verwaltungsrecht, 13. Aufl. 2005, § 29 Rn. 6; Maurer, Allgemeines Verwaltungsrecht, 16. Aufl. 2006, § 17 Rn. 31; Sodan, in: Sodan/Ziekow, a.a.O., § 40 Rn. 334; Vygen, in: Ingenstau/Korbion, VOB Teile A und B, 15. Aufl. 2006, Einl. Rn. 10).

    Die Vergabe öffentlicher Aufträge ist als einheitlicher Vorgang insgesamt dem Privatrecht zuzuordnen (Urteil vom 8. März 1962 a.a.O. S. 72 bzw. S. 77; BGH, Urteil vom 16. November 1967 - III ZR 12/67 - BGHZ 49, 77 ; Ehlers, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/ Pietzner, VwGO, § 40 Rn. 250; ders., in: Erichsen/Ehlers, a.a.O., § 3 Rn. 47; Gurlit, in: Erichsen/Ehlers, a.a.O., § 29 Rn. 6; Jaeger, a.a.O. S. 381; Maurer, a.a.O. § 17 Rn. 31; Siegel, DÖV 2007, 237 ; Ziekow/Siegel, ZfBR 2004, 30 ).

    ee) Eine öffentlich-rechtliche Einordnung der Beziehungen zwischen dem öffentlichen Auftraggeber und den Bietern lässt sich schließlich auch nicht durch Heranziehung der so genannten Zweistufentheorie (vgl. dazu bereits Urteile vom 6. Juni 1958 a.a.O. S. 90 ff. und vom 8. März 1962 a.a.O. S. 67 f. bzw. S. 73) erreichen.

    Das ist typischerweise dann der Fall, wenn die Entscheidung über das "Ob" einer öffentlichen Leistung - etwa die Gewährung einer Subvention - durch Verwaltungsakt erfolgt, während deren Abwicklung - das "Wie" - mittels eines privatrechtlichen Vertrages durchgeführt wird (vgl. Urteil vom 8. März 1962 a.a.O. S. 68 bzw. 73; Sodan, in: Sodan/Ziekow, a.a.O., § 40 Rn. 327).

  • BVerwG, 13.03.1970 - VII C 80.67

    Hausverbot in Bezug auf das Betreten der Diensträume des

    Tatsachen, die eine im öffentlichen Recht wurzelnde, bei der Auftragsvergabe zu berücksichtigende Vorzugsstellung der Kläger begründen und möglicherweise zu einer abweichenden Betrachtungsweise führen könnten (vgl. BVerwGE 7, 89 einerseits und BVerwGE 14, 65 andererseits), sind weder festgestellt noch werden sie von den Klägern geltend gemacht.
  • BVerwG, 06.05.1970 - VIII C 16.68

    Antrag auf Bewilligung des Armenrechts - Bevorzugte Berücksichtigung von

    Die Ausführungen in dem Urteil des beschließenden Senats BVerwGE 14, 65 stehen dieser Annahme nicht entgegen.

    In BVerwGE 14, 65 (68 ff.) [BVerwG 08.03.1962 - VIII C 160/60] ist eingehend dargelegt, daß in den die Bevorzugung anordnenden Gesetzen, zu denen auch § 76 BVFG gehört, weder eine Zulassung als bevorzugter Bewerber durch rechtsgestaltenden Verwaltungsakt noch eine verbindliche Feststellung über das Bestehen oder Nichtbestehen des Bevorzugungsverhältnisses durch feststellenden Verwaltungsakt vorgesehen ist.

    Das Rechtsschutzinteresse an der nachträglichen Feststellung des früheren Bestehens eines Bevorzugungsverhältnisses folgt aus der Möglichkeit, wegen der Verletzung dieses Rechtsverhältnisses von der öffentlichen Hand Schadensersatz zu verlangen (vgl. BVerwGE 14, 65 [72]).

  • BGH, 16.11.1967 - III ZR 12/67

    Verjährung von Schadensersatzansprüchen wegen Verschuldens bei

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  • BGH, 06.06.1967 - VI ZR 214/65

    Beschaffung von Sachgütern für Verteidigungsaufgaben - Zuwendungen an Bedienstete

    Diesen vom öffentlichen Recht auf das Privatrecht eingehenden Einflüssen ist bei der Sach entscheidung Rechnung zu tragen, nicht aber wird hierdurch die Rechtswegzuständigkeit geändert (vgl. BGHZ 36, 91; BVerwGE 5, 325; 14, 65 [BVerwG 08.03.1962 - VIII C 499/59]; Zeidler a.a.O. 239; Zuleeg NJW 1962, 2231, 2234) [BFH 27.02.1962 - I - 208/60 S].
  • VG Karlsruhe, 14.06.2006 - 8 K 1437/06

    Vergabeverfahren; Verwaltungsrechtsweg; öffentlich rechtliche Streitigkeit

    Nach ständiger und gefestigter höchstrichterlicher Rechtsprechung (vgl. etwa: GmS-OGB, Beschl. vom 10.04.1986 - GmS-OGB 1/85 - BGHZ 97, 312 = BVerwGE 74, 368 = NJW 1986, 2359; BVerwG, Urt. vom 08.03.1962 - VII C 160.60 - BVerwGE 14, 65 = NJW 1962, 1535 = DVBl 1962, 563; BGH, Urt. v. 26.10.1961 - KZR 1/61 - BGHZ 36, 91 = DÖV 1962, 24 = NJW 1962, 196; BGH, Urt. v. 14.12.1976 - VI ZR 251/73 - NJW 1977, 628) und h.M. in der Literatur (vgl. etwa: Ehlers in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, 12. Ergänzungslieferung 2005, § 40 Rn 250, 281 f.; Rennert in: Eyermann, VwGO, 11. Aufl. § 40 Rn 72, 47 ff.; Ruthig, Verwaltungsrechtschutz bei der staatlichen Auftragsvergabe?, NZBau 2005, 497, jeweils m. w. Nw.), die die Kammer teilt (ebenso in neuerer Zeit etwa: VGH München, Beschl. vom 30.09.2003  - 4 C 03.518 - NVwZ-RR 2004, 392; VG Potsdam, Beschl. vom 20.09.2005 - 3 L 627/05 - NZBau 2006, 68), handelt die öffentliche Hand bei der Vergabe von Aufträgen im Rahmen der Bedarfsdeckung privatrechtlich, sodass der Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten gegeben ist.
  • BVerwG, 18.02.1976 - 8 C 14.75

    Bocholter Kirmes - Stellplatzvergabe; Vertriebenenrecht; Art. 3 GG

    Das Bundesverwaltungsgericht hat mehrfach ausgesprochen (BVerwGE 7, 89 [91]; 14, 65 [68]; Urteil vom 5. Oktober 1965 - BVerwG VIII C 384.63 - [Buchholz 412.3 § 74 BVFG Nr. 1]; Beschluß vom 6. Mai 1970 - BVerwG VIII C 16.68 - [Buchholz 412.3 § 76 BVFG Nr. 1]), daß die Behörde dann, wenn sie als Hauptsache über die bevorzugte Berücksichtigung entschieden hat, darüber einen Verwaltungsakt erlassen hat.
  • BSG, 01.08.1978 - 7 RAr 42/77

    Anspruch gegen das Arbeitsamt auf Gewährung eines "Pendler"-Darlehens für den

    Insoweit unterscheidet sich der vorliegende Fall wesentlich von dem Rechtsstreit, über den das Bundesverwaltungsgericht in dem vom LSG erwähnten Urteil zu entscheiden hatte (BVerwGE 14, 65 [BVerwG 08.03.1962 - BVerwG VIII C 160.60]).
  • BVerwG, 26.11.1969 - V C 93.67

    Inhalt und Ausmaß der Verpflichtung der öffentlichen Hand bei der Vergabe von

    Zwar hat der VIII. Senat des Bundesverwaltungsgerichts in BVerwGE 14, 65 [BVerwG 08.03.1962 - VIII C 160/60] in einem Streit darüber, ob in einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren einem Bewerber der Zuschlag zu erteilen war, den Verwaltungsrechtsweg auch dann nicht für eröffnet gehalten, wenn der Bewerber Angehöriger eines bevorzugt zu berücksichtigenden Personenkreises war.
  • BGH, 01.07.1998 - VIII ZR 137/97

    Veräußerung eines Einzelhandelsgeschäfts unter Einschaltung der Treuhandanstalt

    Im Regelfall wird im Rahmen eines öffentlichen Ausschreibungsverfahrens aber durch den Zuschlag an den Bieter der - privatrechtliche - Vertrag begründet (BVerwG JZ 1962, 639, 641 [BVerwG 08.03.1962 - VIII C 160/60]; Staudinger/Bork, BGB, 13. Bearbeitung 1996, § 156 Rdnr. 13).
  • BVerwG, 10.11.1972 - VII. C 37.70

    Eröffnung des Verwaltungsrechtswegs

  • VGH Baden-Württemberg, 02.06.1980 - VII 2148/79

    Wein und Bildung von Weinlagen

  • BVerwG, 03.02.1967 - VII C 110.65

    Schaden durch die erzwungene Unterbrechung einer Ausbildung (Studium der Medizin)

  • BGH, 08.04.1965 - III ZR 230/63

    Begriff des Schutzgesetzes - Ausübung öffentlicher Gewalt - Voraussetzungen des

  • BGH, 03.03.1966 - III ZR 123/64

    Voraussetzungen für ein Handeln von Beamten "in Ausübung eines öffentlichen

  • BGH, 24.05.1972 - I ZR 12/71

    Privatrechtliche Natur der Ausschreibung und Vergabe von öffentlichen

  • BGH, 23.09.1963 - III ZR 101/62
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