Rechtsprechung
   BVerwG, 12.04.1991 - 8 C 92.89   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Jurion (Leitsatz)

    Heranziehungsbescheid - Aufrechterhaltung von Bescheiden - Erschließungsbeitragsrecht

Papierfundstellen

  • NVwZ 1991, 999
  • DVBl 1988, 1161



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Wird zitiert von ... (28)  

  • VG Hamburg, 10.02.2017 - 9 K 6154/14  

    Gefahrenabwehrrechtliches Kontakt- und Näherungsverbot - Untersagung planmäßig

    Hierzu gehört die Prüfung, ob ein angegriffener Verwaltungsakt kraft einer anderen als der angegebenen Rechtsgrundlage rechtmäßig ist (vgl. BVerwG, Urt. v. 12.4.1991, 8 C 92.89, juris, Rn. 9; Urt. v. 19.8.1988, 8 C 29.87, juris, Rn. 13).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 22.09.2016 - 13 A 2448/15  

    Verwehrung des Asylrechts eines Ausländers auf Grund seiner Einreise aus einem

    vgl. BVerwG, Urteile vom 19. August 1988 - 8 C 29.87 -, BVerwGE 80, 96 (98) = juris, Rn. 12 f., vom 12. April 1991 - 8 C 92.89 -, juris, Rn. 9, und vom 31. März 2010 - 8 C 12.09 -, juris, Rn. 19; OVG NRW, Urteil vom 24. August 2016 - 13 A 63/16.A -, juris; Wolff, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 4. Auflage 2014, § 113 Rn. 26.
  • VG Hamburg, 09.01.2017 - 16 A 5546/14  

    Zur Zulässigkeit der Rückführung von anerkannten international Schutzberechtigten

    Vielmehr ist die Kontrolle im Sinne schlichter Rechtsanwendung auf das Recht zu erstrecken, das geeignet ist, an Stelle des von ihr herangezogenen, sich etwa als nicht tragfähig erweisenden Rechts den Ausspruch des Bescheids zu rechtfertigen, vorausgesetzt, dass sich dabei am Ausspruch des Bescheides nichts Wesentliches ändert (BVerwG, Urteile vom 19.08.1988 - 8 C 29.87 -, vom 12.04.1991 - 8 C 92.89 - und vom 31.03.2010 - 8 C 12.09 -, jeweils juris), was hier nicht der Fall ist.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.08.2016 - 13 A 63/16  

    Aufrechterhalten eines Bescheids bei Ablehnung eines Asylantrags wegen der

    vgl. BVerwG, Urteile vom 19. August 1988 - 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 (98) = juris, Rn. 12 f., vom 12. April 1991 - 8 C 92.89 -, juris, Rn. 9, und vom 31. März 2010 - 8 C 12.09 -, juris, Rn. 19; Wolff, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 4. Auflage 2014, § 113 Rn. 26.
  • BVerwG, 04.06.1993 - 8 C 55.91  

    Erhebung von Beiträgen auf Grund der Verbesserung durch eine Fahrbahnerneuerung -

    Das vorrangige materielle Erschließungsbeitragsrecht schließt insoweit etwaige entgegenstehende landesrechtliche Verfahrensvorschriften aus (im Anschluß an dieUrteile vom 19. August 1988 - BVerwG 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 ff. undvom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - Buchholz 406.11 § 135 VwGO Nr. 32 S. 4 ff.).

    Zu Recht hat das Berufungsgericht sodann - insoweit noch in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl.Urteile vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - Buchholz 406.11 § 135 BBauG Nr. 32 S. 4 ff., vom 19. August 1988 - BVerwG 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 undvom 27. Januar 1982 - BVerwG 8 C 12.81 - BVerwGE 64, 356 sowieBeschluß vom 5. Februar 1993 - BVerwG 7 B 107.92 - n.v.) - gemäß § 113 Abs. 1 Satz 1 VwGO die Frage aufgeworfen, ob sich der zu Unrecht auf das Straßenbaubeitragsrecht gestützte Heranziehungsbescheid aufgrund anderer als der im Bescheid angeführten Rechtsvorschriften als rechtmäßig erweise, und dies grundsätzlich für möglich gehalten, soweit nicht "der Verwaltungsakt durch die in dieser Weise nachgeschobenen Gründe ... in seinem Ausspruch geändert, also die in dem Verwaltungsakt getroffene Regelung durch eine andere ersetzt wird" (BU S. 9).

    Im Urteil vom 12. April 1991 (a.a.O.) hat der Senat - gegen die seinerzeit aus bayerischem Landesrecht abgeleitete, ebenfalls auf § 157 Abs. 1 Satz 2 AO gestützte vergleichbare Rechtsauffassung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs - präzisierend ausgeführt: Das Erschließungsbeitragsrecht treffe eine abschließende Regelung der streitigen Frage, wobei offenbleiben könne, ob diese Regelung dem materiell-inhaltlichen Erschließungsbeitragsrecht oder dem erschließungsbeitragsrechtlichen Verwaltungsverfahrensrecht zuzurechnen sei; sollte das letztere zutreffen, greife Art. 84 Abs. 1 letzter Halbsatz GG ein.

  • VG Schwerin, 26.09.2016 - 16 A 1757/15  

    Dublin III-VO; Rücküberstellung nach Italien; Bescheid nach altem Recht;

    1 Satz 1 nicht rechtswidrig (so ständige höchstrichterliche Rechtsprechung BVerwG, Urteil vom 19. August 1988 - 8 C 29.87-, juris Rn. 13; BVerwG, Urteil vom 12. April 1991 - 8 C 92.89 -, juris, Rn. 16).
  • BVerwG, 11.08.1993 - 8 C 1.92  

    Heranziehung zu den Kosten von Baumaßnahmen an einer Straße - Umstellung eines

    Das vorrangige materielle Erschließungsbeitragsrecht schließt insoweit etwaige entgegenstehende landesrechtliche Verfahrensvorschriften aus (im Anschluß an die Urteile vom 19. August 1988 - BVerwG 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 ff., vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - Buchholz 406.11 § 135 BauGB Nr. 32 S. 4 ff. und vom 4. Juni 1993 - BVerwG 8 C 55.91 -).

    Zu Recht hat das Berufungsgericht sodann - insoweit noch in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteile vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - Buchholz 406.11 § 135 BBauG Nr. 32, vom 19. August 1988 - BVerwG 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 [BVerwG 19.08.1988 - 8 C 29/87] und vom 27. Januar 1982 - BVerwG 8 C 12.81 - BVerwGE 64, 356 [BVerwG 27.01.1982 - 8 C 12/81] sowie Beschluß vom 5. Februar 1993 - BVerwG 7 B 107.92 - n.v.) - gemäß § 113 Abs. 1 Satz 1 VwGO die Frage aufgeworfen, ob sich der zu unrecht auf das Straßenbaubeitragsrecht gestützte Heranziehungsbescheid aufgrund anderer als der im Bescheid angeführten Rechtsvorschriften als rechtmäßig erweise.

    Im Urteil vom 12. April 1991 (a.a.O.) hat der Senat - ebenfalls zu einem Urteil des Berufungsgerichts - präzisierend ausgeführt: Das Erschließungsbeitragsrecht treffe eine abschließende Regelung der streitigen Frage, wobei offenbleiben könne, ob diese Regelung dem materiell-inhaltlichen Erschließungsbeitragsrecht oder dem erschließungsbeitragsrechtlichen Verwaltungsverfahrensrecht zuzurechnen sei; sollte das letztere zutreffen, greife Art. 84 Abs. 1 letzter Halbsatz GG ein.

  • BVerwG, 27.10.1993 - 8 C 33.92  

    Erschließungsbeitrag - Landesrecht - Heranziehungsbescheid

    Das vorrangige materielle Erschließungsbeitragsrecht schließt insoweit etwaige entgegenstehende landesrechtliche Verfahrensvorschriften aus (im Anschluß an die Urteile vom 19. August 1988 - BVerwG 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 ff., vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - Buchholz 406.11 § 135 BauGB Nr. 32 S. 4 ff. und vom 4. Juni 1993 - BVerwG 8 C 55.91 -).

    Im Urteil vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - (Buchholz 406.11 § 135 BBauG Nr. 32 S. 4 ff.) hat der Senat - ebenfalls zu einem Urteil des Berufungsgerichts - präzisierend ausgeführt: Das Erschließungsbeitragsrecht treffe eine abschließende Regelung der streitigen Frage, wobei offenbleiben könne, ob diese Regelung dem materiell-inhaltlichen Erschließungsbeitragsrecht oder dem erschließungsbeitragsrechtlichen Verwaltungsverfahrensrecht zuzurechnen sei; sollte das letztere zutreffen, greife Art. 84 Abs. 1 letzter Halbsatz GG ein.

  • BVerwG, 04.06.1993 - 8 C 12.92  

    Erhebung von Beiträgen für die Verbesserung der Straßenbeleuchtung - Heranziehung

    Das vorrangige materielle Erschließungsbeitragsrecht schließt insoweit etwaige entgegenstehende landesrechtliche Verfahrensvorschriften aus (im Anschluß an die Urteile vom 19. August 1988 - BVerwG 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 ff. und vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - Buchholz 406.11 § 135 VwGO Nr. 32 S. 4 ff.; wie Urteil vom 4. Juni 1993 - BVerwG 8 C 55.91 -).

    Zu Recht hat das Berufungsgericht sodann - insoweit noch in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteile vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - Buchholz 406.11 § 135 BBauG Nr. 32 S. 4 ff., vom 19. August 1988 - BVerwG 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 [BVerwG 19.08.1988 - 8 C 29/87] und vom 27. Januar 1982 - BVerwG 8 C 12.81 - BVerwGE 64, 356 [BVerwG 27.01.1982 - 8 C 12/81] sowie Beschluß vom 5. Februar 1993 - BVerwG 7 B 107.92 - n.v.) - gemäß § 113 Abs. 1 Satz 1 VwGO die Frage aufgeworfen, ob sich der zu Unrecht auf das Straßenbaubeitragsrecht gestützte Heranziehungsbescheid aufgrund anderer als der im Bescheid angeführten Rechtsvorschriften als rechtmäßig erweise, und dies grundsätzlich für möglich gehalten, soweit nicht "der Verwaltungsakt durch die in dieser Weise nachgeschobenen Gründe ... in seinem Ausspruch geändert, also die in dem Verwaltungsakt getroffene Regelung durch eine andere ersetzt wird" (BU S. 9).

    Im Urteil vom 12. April 1991 (a.a.O.) hat der Senat - gegen die seinerzeit aus bayerischem Landesrecht abgeleitete, ebenfalls auf § 157 Abs. 1 Satz 2 AO gestützte vergleichbare Rechtsauffassung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs - präzisierend ausgeführt: Das Erschließungsbeitragsrecht treffe eine abschließende Regelung der streitigen Frage, wobei offenbleiben könne, ob diese Regelung dem materiell-inhaltlichen Erschließungsbeitragsrecht oder dem erschließungsbeitragsrechtlichen Verwaltungsverfahrensrecht zuzurechnen sei; sollte das letztere zutreffen, greife Art. 84 Abs. 1 letzter Halbsatz GG ein.

  • BVerwG, 04.06.1993 - 8 C 11.92  

    Heranziehung zu den Kosten des Fahrbahnausbaus nach den Bestimmungen des

    Das vorrangige materielle Erschließungsbeitragsrecht schließt insoweit etwaige entgegenstehende landesrechtliche Verfahrensvorschriften aus (im Anschluß an die Urteile vom 19. August 1988 - BVerwG 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 ff. und vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - Buchholz 406.11 § 135 VwGO Nr. 32 S. 4 ff.; wie Urteil vom 4. Juni 1993 - BVerwG 8 C 55.91 -).

    Zu Recht hat das Berufungsgericht sodann - insoweit noch in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteile vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - Buchholz 406.11 § 135 BBauG Nr. 32 S. 4 ff., vom 19. August 1988 - BVerwG 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 [BVerwG 19.08.1988 - 8 C 29/87] und vom 27. Januar 1982 - BVerwG 8 C 12.81 - BVerwGE 64, 356 [BVerwG 27.01.1982 - 8 C 12/81] sowie Beschluß vom 5. Februar 1993 - BVerwG 7 B 107.92 - n.v.) - gemäß § 113 Abs. 1 Satz 1 VwGO die Frage aufgeworfen, ob sich der zu Unrecht auf das Straßenbaubeitragsrecht gestützte Heranziehungsbescheid aufgrund anderer als der im Bescheid angeführten Rechtsvorschriften als rechtmäßig erweise, und dies grundsätzlich für möglich gehalten, soweit nicht "der Verwaltungsakt durch die in dieser Weise nachgeschobenen Gründe ... in seinem Ausspruch geändert, also die in dem Verwaltungsakt getroffene Regelung durch eine andere ersetzt wird" (BU S. 9).

    Im Urteil vom 12. April 1991 (a.a.O.) hat der Senat - gegen die seinerzeit aus bayerischem Landesrecht abgeleitete, ebenfalls auf § 157 Abs. 1 Satz 2 AO gestützte vergleichbare Rechtsauffassung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs - präzisierend ausgeführt: Das Erschließungsbeitragsrecht treffe eine abschließende Regelung der streitigen Frage, wobei offenbleiben könne, ob diese Regelung dem materiell-inhaltlichen Erschließungsbeitragsrecht oder dem erschließungsbeitragsrechtlichen Verwaltungsverfahrensrecht zuzurechnen sei; sollte das letztere zutreffen, greife Art. 84 Abs. 1 letzter Halbsatz GG ein.

  • BVerwG, 04.06.1993 - 8 C 56.91  

    Zu Unrecht auf das Straßenbaubeitragsrecht gestützter Heranziehungsbescheid -

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 16.03.1995 - 15 B 2839/93  

    Pflichtaufgaben zur Erfüllung nach Weisung; Selbstverwaltungsangelegenheiten;

  • VG Cottbus, 31.05.2018 - 3 L 700/17  

    Gewerbeordnung

  • BVerwG, 02.06.2014 - 8 B 88.13  

    Untersagung der Tätigkeit als Betreiben eines erlaubnispflichtigen Bankgeschäfts

  • OVG Schleswig-Holstein, 26.05.2009 - 1 LB 38/08  

    Abfall; Abfallentsorgungsanlage; Auditierung; Beschwer; Betreiberpflicht;

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.12.2016 - 13 A 3080/15  

    Verpflichtung des Betreibers der Eisenbahninfrastruktur zum Aufstellen von

  • VG Hamburg, 22.11.2016 - 16 A 5054/14  

    Subsidiärer Schutz; EU-Binnenmigration

  • VG Cottbus, 15.03.2018 - 5 K 265/11  

    Straßen- und Wegerecht

  • OVG Saarland, 13.06.1991 - 1 R 88/87  

    Erhebung von Erschließungsbeiträgen; Erschließungsbeitragsfreiheit für

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.02.2014 - 12 A 2630/13  

    Rückwirkung der Teilaufhebung des Bewilligungsbescheids

  • VGH Hessen, 25.03.1993 - 5 UE 544/89  

    Bezeichnung der Abgabe nach ihrer Art - Umdeutung eines Erschließungsbeitrags in

  • VG Düsseldorf, 15.12.2014 - 3 L 1231/14  

    Betriebsuntersagung; Ministerpräsidentenkonferenz; Glücksspielstaatsvertrag;

  • VG München, 14.10.1997 - M 1 K 96.3601  

    Anwendbarkeit von § 114 S. 2 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) auf einen

  • BVerwG, 13.11.1992 - 8 B 161.92  

    Zulassung einer Revision

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.06.1991 - 3 A 960/86  

    Erschließung; Zustimmung; Nichtigkeit; Bezugnahme auf Plan schlechter Qualität;

  • VG München, 21.09.2010 - M 2 K 09.2904  

    Abgrenzung Straßenausbaubeitragsrecht/Erschließungsbeitragsrecht; erstmalige

  • VG München, 19.11.2009 - M 2 S 09.3101  

    Abgrenzung Straßenausbaubeitragsrecht zu Erschließungsbeitragsrecht; erstmalige

  • OVG Schleswig-Holstein, 26.05.2009 - 1 LB 36/08  
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