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   LG Bremen, 24.05.2006 - 8 O 1065/05   

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LG Bremen, 24.05.2006 - 8 O 1065/05 (https://dejure.org/2006,2070)
LG Bremen, Entscheidung vom 24.05.2006 - 8 O 1065/05 (https://dejure.org/2006,2070)
LG Bremen, Entscheidung vom 24. Mai 2006 - 8 O 1065/05 (https://dejure.org/2006,2070)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • nomos.de PDF, S. 34 (Volltext und Entscheidungsbesprechung)

    Gaspreiserhöhungen aufgrund von Preisänderungsbestimmungen

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Transparenzanforderungen an Preisanpassungsklauseln in Gaslieferungsverträgen ("Gaspreise")

  • Bund der Energieverbraucher

    Die Preiserhöhungen der SWB für die 58 klagenden Verbraucher sind unwirksam. Denn die Preisänderungsbestimmungen halten einer Inhaltskontrolle nicht stand.

Kurzfassungen/Presse (4)

  • nomos.de PDF, S. 22 (Kurzinformation)

    Preiserhöhungen durch Energieversorger für ungültig erklärt

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Feststellung der Wirksamkeit bzw. Unwirksamkeit einer Erhöhung des Arbeitspreises Erdgas; Feststellungsinteresse von Endverbrauchern an der Wirksamkeit bzw. Unwirksamkeit einer Gaspreiserhöhung; Anforderungen an eine Rechtgrundlage für die Erhöhung des Gaspreises ...

  • forumz.de (Kurzinformation)

    Energiepreiserhöhungen

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Gericht erklärt Gaspreiserhöhungen des Energieversorgers swb für unwirksam - Preisanpassungsklauseln verstoßen gegen das Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Besprechungen u.ä. (2)

  • nomos.de PDF, S. 34 (Volltext und Entscheidungsbesprechung)

    Gaspreiserhöhungen aufgrund von Preisänderungsbestimmungen

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 307, 306, 315; GWB §§ 19, 20; AVB GasV § 4 Abs. 2
    AGB-Inhaltskontrolle von Preisanpassungsklauseln in Gaslieferungsverträgen ("Gaspreise")

Papierfundstellen

  • ZIP 2006, 1301
  • ZMR 2006, 615
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • LG Rostock, 09.11.2007 - 1 S 31/07
    Der Kunde eines Energieversorgungsunternehmens kann auf Feststellung der Unbilligkeit einer Preiserhöhung klagen und ist nicht gehalten, den Mehrbetrag nach Abrechnung zunächst zu zahlen und sodann im Klagewege zurückzufordern, zumal die Rechtskraftwirkung des Feststellungsurteils weiter reicht und im Rückforderungsprozess unter Umständen abweichende Beweislastregelungen gelten (vgl. BGH, Urteil vom 13.06.2007 - VIII ZR 36/06 - Rn. 10; LG Bonn, Urteil vom 07.09.2006 - 8 S 146/05; LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006 - 8 O 1065/05; LG Dresden, Urteil vom 30.06.2006 - 10 O 3613/05; LG Hannover, Urteil vom 19.02.2007 - 21 O 88/06; LG Heilbronn, Urteil vom 19.01.2006 - 6 S 16/05; LG Oldenburg, WuM 2006, 162; LG Verden, Urteil vom 29.06.2006 - 5 O 118/06; AG Heilbronn, Urteil vom 15.04.2005 - 15 C 4394/04; BGH, NJW 2006, 684, 686 [Netznutzungsentgelt Strom]).

    Denn es handelt sich um Preisnebenabreden, welche einen Ermessensspielraum eröffnen (vgl. LG Berlin, GE 2006, 1551, 1553; LG Bonn, Urteil vom 07.09.2006 - 8 S 146/05; LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006 - 8 O 1065/05; LG Dresden, Urteil vom 30.06.2006 - 10 O 3613/05; BGH, Urteil vom 21.09.2005 - VW ZR 38/05 - Rn. 17 [Flüssiggas I]; Urteil vom 13.12.2006 - VIII ZR 25/06 - Rn. 19 [Flüssiggas II]).

    Jedenfalls benachteiligen die Klauseln den Kunden unangemessen, weil sie eine Erhöhung des Gewinnanteiles ermöglichen und damit zu einer Verletzung des Äquivalenzprinzips führen (§§ 307 Abs. 1 Satz 1 BGB i.V.m 1 Abs. 1, 17 Abs. 1, 21 Abs. 1 EnWG-2005, vgl. LG Berlin, GE 2006, 1551, 1553 m.w.N.; LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006 - 8 O 1065/05; LG Dresden, Urteil vom 30.06.2006 - 10 O 3613/05; LG Leipzig, Urteil vom 13.10.2006 - 10 O 631/06; BGH, Urteil vom 21.09.2005 - VIII ZR 38/05 - Rn. 16 [Flüssiggas I]).

    Kostenelementeklauseln dienen dazu, einerseits dem Verwender das Risiko langfristiger Kalkulation abzunehmen und ihm seine Gewinnspanne trotz nachträglicher, um belastender Kostensteigerung zu sichern, und andererseits den Vertragspartner davor zu bewahren, dass der Verwender mögliche künftige Kostenerhöhungen vorsorglich schon bei Vertragsschluss durch Risikozuschläge aufzufangen versucht (vgl. Hinweisbeschluss der Kammer vom 18.04.2007 - 1 S 21/06; LG Rostock, Urteil vom 26.04.2007 - 4 O 316/06; LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006 - 8 O 1065/05; BGH, Urteil vom 21.09.2005 - VIII ZR 38/05 - Rn. 18 [Flüssiggas I]; Urteil vom 13.12.2006 - VIII ZR 25/06 - Rn. 20 [Flüssiggas II]).

    Die Unwirksamkeit der Klauseln folgt bereits daraus, dass der Zeitpunkt der Anpassung - insbesondere zugunsten des Kunden bei fallendem HEL-Wert - nicht geregelt ist (vgl. LG Berlin, GE 2006, 1551, 1555; LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006 - 8 O 1065/05; LG Dresden, Urteil vom 30.06.2006 -10 O 3613/05 ).

    Selbst wenn hiermit der auch in der Klausel bezeichnete HEL-Wert gemeint sein sollte, ist dem Kunden die Berechnungsmethode, nach welcher der Bezugspreis zwischen Beklagter und Vorlieferanten berechnet wird, nicht bekannt (vgl. auch LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006 - 8 O 1065/05 ).

    Denn die Ausübung des Kündigungsrechtes dürfte dem Kunden bereits unzumutbar sein, weil er im Falle der Lösung von dem Vertrag kaum in der Lage sein dürfte, die Wärmeenergie rechtzeitig in annehmbarer Weise von anderen Versorgungsunternehmen zu beziehen (vgl. auch LG Rostock, Urteil vom 26.04.2007 - 4 O 316/06; LG Berlin, GE 2006, 1551, 1555; LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006 - 8 O 1065/05; LG Dresden, Urteil vom 30.06.2006 - 10 O 3613/05 ).

    Dieser beinhaltet ein materielles Preisanpassungsrecht (vgl. Hinweisbeschluss vom 18.04.2007 und Urteil der Kammer vom 27.09.2007 - 1 S 21/06; BGH, Urteil vom 13.06.2007 - VIII ZR 36/06 - Rn. 15, 17; LG Bonn, Urteil vom 07.09.2006 - 8 S 146/05; LG Hannover, Urteil vom 19.02.2007 - 21 O 88/06; LG Magdeburg, Urteil vom 19.12.2006 - 2 S 265/06; LG Leipzig, Urteil vom 13.10.2006 - 10 O 631/06; Held, NZM 2004, 169, 172 m.w.N; Hempel/Franke, Recht der Energie- und Wasserversorgung, III. Teil, AVBEltV § 4 Rn. 3 sowie dort unter AVBGasV Begr., S. 205 abgedruckte amtliche Begründung; zweifelnd LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006 - 8 O 1065/05; ablehnend LG Dresden, Urteil vom 30.06.2006 -10 O 3613/05 ).

    Denn bei dem "Sondergaspreis 1" handelt es sich tatsächlich um einen Tarif der Grundversorgung und nicht etwa um Sonderkonditionen (siehe oben; zur Nichtanwendung auf Sonderverträge LG Berlin, GE 2006, 1551, 1553; LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006 - 8 O 1065/05 ).

    Denn dann ergäbe sich ein Preisänderungsrecht im Umfang der Bezugskostensteigerung bei ergänzender Vertragsauslegung nach den §§ 133, 157 BGB (hierzu BGH, Urteil vom 13.12.2006 - VIII ZR 25/06 - Rn. 40 [Flüssiggas II]; Münchener Kommentar/Basedow, BGB, 4. Aufl., § 306 Rn. 22, 24, 27; Staudinger/Schlosser, BGB, Neubearbeitung 2006, § 306 Rn. 12, 13, 14; ablehnend LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006 - 8 O 1065/05 ).

    Dies hätte zur Folge, dass die gesetzeswidrige Ausgestaltung seines Klausel Werkes für den Verwender ohne Risiko wäre (vgl. Münchener Kommentar/Basedow, BGB, 4. Aufl., § 306 Rn. 27; aus diesem Grunde die Unzulässigkeit bejahend LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006 - 8 O 1065/05 ).

    Offen kann bleiben, ob angesichts der Ausgestaltung der - unwirksamen - Regelung in den AGB (Bezugnahme auf den HEL-Wert und damit allein auf die Bezugskosten, nicht aber auf sonstige Kostenfaktoren) eine Auslegung dahingehend zu erfolgen hat, dass rückläufige Kosten außerhalb der Bezugskosten unbeachtet bleiben sollen (hierzu Hinweisbeschluss der Kammer vom 18.04.2007 - 1 S 21/06; zur Unwirksamkeit derartiger Klauseln LG Berlin, GE 2006, 1551, 1553-1554; LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006 - 8 O 1065/05; LG Dresden, Urteil vom 30.06.2006 - 10 O 3613/05; BGH, Urteil vom 21.09.2005 - VIII ZR 38/05 - Rn. 19, 23 [Flüssiggas I]; Urteil vom 13.12.2006 - VIII ZR 25/06 - Rn. 23 [Flüssiggas II]; zum Erfordernis der Berücksichtigung rückläufiger Kosten in anderen Bereichen im Rahmen der Billigkeitsprüfung BGH, Urteil vom 13.06.2007 - VIII ZR 36/06 - Rn. 26).

  • OLG Bremen, 16.11.2007 - 5 U 42/06

    Gaspreisverfahren - swb

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  • OLG Dresden, 11.12.2006 - U 1426/06

    Wirksamkeit einer Preisanpassungsklausel unter Berücksichtigung einer

    Der Senat verkennt dabei nicht, dass § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB die Kunden in Stand setzen soll, die Berechtigung einer Preisanpassung - soweit in concreto möglich - eigenverantwortlich an Hand des Vertragstextes zu überprüfen (vgl. LG Bremen WuM 2006, 324 [LG Bremen 24.05.2006 - 8 O 1065/05] [327]).

    Gleichzeitig soll verhindert werden, dass der Verwender durch eine allgemein gehaltene Formulierung bei der Festsetzung der neuen Preise ungerechtfertigte Beurteilungsspielräume für sich in Anspruch nehmen kann (für Gasbezugsverträge: OLG Köln OLGR 2006, 341 [341]; LG Bremen WuM 2006, 324 [LG Bremen 24.05.2006 - 8 O 1065/05] [327]; Arzt, N&R 2006, 2 [3]; für Flüssiggas: BGH NJW-RR 2005, 1717 [BGH 21.09.2005 - VIII ZR 38/05]; für Zeitschriftenabonnement: BGH NJW 1980, 2518 [2519]).

    Zum einen ist dies generell mit prohibitiv wirkenden Umrüstungskosten, wie etwa der Anschaffung eines neuen Brenners und/oder eines Heizöltankes verbunden (vgl. LG Bremen WuM 2006, 324 [LG Bremen 24.05.2006 - 8 O 1065/05] [329]; OLG Köln OLGR 2006, 341; Halfmeier, VuR 2006, 417 [420]; Derleder/Rott, WuM 2005, 423 [425 f.]).

    Eine Vorabdarstellung der insoweit jeweils maßgeblichen Gesichtspunkte ist aber nicht möglich, ohne in eine abstrakte kommentarähnliche Breite und auf wirtschaftstheoretische Ebene zu geraten (a.A. LG Bremen WuM 2006, 324 [LG Bremen 24.05.2006 - 8 O 1065/05] [328/329]; Halfmeier, VuR 2006, 417 [419]) und hierdurch den Zweck des § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB zu verfehlen.

  • LG Bonn, 07.09.2006 - 8 S 146/05

    Erhöhung der Gaspreise, Billigkeitskontrolle

    Soweit die Kläger sich auf die Entscheidung des Landgerichts Bremen vom 24.05.2006 (8 O 1065/05) berufen, ist diese auf den vorliegenden Fall nicht übertragbar.
  • LG Rostock, 26.04.2007 - 4 O 316/06

    Gaslieferungsvertrag: Inhaltskontrolle der Preisanpassungsklauseln wegen Änderung

    Es kann dahingestellt bleiben, ob diese Verordnungsbestimmung selbst ein Preisanpassungsrecht konstituiert oder lediglich an ein im jeweiligen Versorgungsvertrag wirksam geregeltes Anpassungsrecht anknüpft (letztere Ansicht wohl LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006, Az.: 8 O 1065/05, vgl. auch LG Berlin, Urteil vom 19.06.2006, Az.: 34 O 611/05).

    Bei einer Übernahme des entsprechenden Wortlautes in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Beklagten, würde die Klausel jedoch der Inhaltskontrolle unterliegen und aufgrund eines Verstoßes gegen das Transparenzgebotes die Unwirksamkeit der Klausel festgestellt werden (vgl. LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006, Az.: 8 O 1065/05; LG Berlin, Urteil vom 19.06.2006, Az.: 34 O 611/05).

    Auch durch einen möglichen Wechsel des Energieträgers nach erfolgter Kündigung werden die Interessen des Kunden nicht hinreichend gesichert (vgl. LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006, Az.: 8 O 1065/05).

  • LG Essen, 17.04.2007 - 19 O 520/06

    Anspruch auf Zahlung von höheren Gasbezugspreisen; Wirksamkeit der Änderung von

    Das Anliegen der Beklagten, ihr Klauselwerk kurz und verständlich zu halten, muss gegenüber dem in einer Konkretisierung der Klausel liegenden Schutz für den Verbraucher zurücktreten (LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006, Az. 8 O 1065/05, m.w.N.).

    Das aus § 307 BGB folgende Bestimmtheits- und Transparenzgebot soll nach Möglichkeit gerade verhindern, dass es im Einzelfall zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt und der Kunde eine Preiserhöhung nur deswegen hinnimmt, weil sich das zulässige Ausmaß nicht beurteilen lässt (LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006, Az. 8 O 1065/05).

    Ein Preisanpassungsrecht der Beklagten ergibt sich auch nicht aus § 4 Absatz 1 und 2 AVBGasV bzw. jetzt § 5 GasGVV (dazu auch LG Berlin, Urteil vom 19.06.2006, Az. 34 O 611/05; LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006, Az. 8 O 1065/05).

  • LG Rostock, 26.09.2007 - 1 S 21/06
    Der Kunde eines Energieversorgungsunternehmens kann auf Feststellung der Unbilligkeit einer Preiserhöhung klagen und ist nicht gehalten, den Mehrbetrag nach Abrechnung zunächst zu zahlen und sodann im Klagewege zurückzufordern, zumal die Rechtskraftwirkung des Feststellungsurteils weiter reicht und im Rückforderungsprozess unter Umständen abweichende Beweislastregelungen gelten (vgl. BGH, Urteil vom 13.06.2007 - VIII ZR 36/06 - Rn. 10; LG Bonn, Urteil vom 07.09.2006 - 8 S 146/05; LG Bremen, Urteil) vom 24.05.2006 - 8 O 1065/05; LG Dresden, Urteil vom 30.06.2006 - 10 0 3613/05; LG Hannover, Urteil vom 19.02.2007 - 21 O 88/06; LG Hellbronn, Urteil vom 19.01.2006 - 6 S 16/05; LG Oldenburg, WuM 2006, 162; LG Verden, Urteil vom 29.06.2006 - 5 O 118/06; AG Heilbronn, Urteil vom 15.04.2005 - 15 C 4394/04; BGH, NJW 2006, 684, 686 [Netznutzungsentgelt Strom]).

    Dieser beinhaltet ein materielles Preisanpassungsrecht (vgl BGH, Urteil vom 13.06.2007 - VIII ZR 36/06 - Rn. 15, 17; LG Bonn, Urteil vom 07.09.2006 - 8 S 146/05; LG Hannover, Urteil vom 19.02.2007 - 21 O 88/06; LG Magdeburg, Urteil vom 19.12.2006 - 2 S 265/06; LG Leipzig, Urteil vom 13.10.2006 - 10 O 631/06; Held, NZM 2004, 169, 172 m.w.N; Hempel/Franke, Recht der Energie- und Wasserversorgung, III. Teil, AVBEItV § 4 Rn. 3 sowie dort unter AVBGasV Begr., S. 205 abgedruckte amtliche Begründung; zweifelnd LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006 - 8 O 1065/05; ablehnend LG Dresden, Urteil vom 30.06.2006 - 10 O 3613/05 ).

    Insoweit kann offen bleiben, ob die Regelung zur Preisanpassung in Nr. 5 des Vertrages in Verbindung mit Nr. 5 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen wegen Intransparenz und unangemessener Benachteiligung (Möglichkeit einer Gewinnsteigerung aufgrund Ausrichtung am HEL-Wert und zudem fehlender zeitlicher Eingrenzung) gemäß § 307 BGB unwirksam ist (näher Hinweisbeschluss der Kammer vom 18.04.2007 unter B.IV.1.b; LG Rostock, Urteil vom 26.04.2007 - 4 O 316.... Denn im Falle der Unwirksamkeit ergäbe sich ein Preisänderungsrecht im Umfang der Bezugskostensteigerung bei ergänzender Vertragsauslegung nach den §§ 133, 157 BGB (hierzu BGH Urteil vom 13.12.2006 - VIII ZR 25/06 - Rn. 40 [Flüssiggas II]; Münchener Kommentar/Basedow, BGB, 4. Aufl., § 306 Rn. 22, 24, 27; Staudinger/Schlosser, BGB, Neubearbeitung 2006, § 306 Rn. 12, 13, 14; ablehnend LG Bremen, Urteil vom 24.05.2006 - 8 O 1065/05 ).

  • LG Kassel, 05.02.2007 - 6 O 33/07
    Auf einen Rückforderungsprozess muss er sich nicht verweisen lassen (vgl. LG Bremen, WuM 2006, 324 ff. [LG Bremen 24.05.2006 - 8 O 1065/05] ).

    Preisanpassungsklauseln der hier in Rede stehenden Art unterliegen gemäß § 23 Abs. 2 Ziff. 2 AGBG bzw. § 310 Abs. 2 BGB n.F. auch dann, wenn es sich bei ihnen um Geschäftsbedingungen von Versorgungsunternehmen handelt, einer Inhaltskontrolle nach Maßgabe des AGBG bzw. der §§ 305 ff. BGB n.F. (BGH WuM 2005, 710 ff. [BGH 21.09.2005 - VIII ZR 38/05] ; LG Bremen WuM 2006, 324, Tz. 27, zitiert nach juris).

    Sie müssen jedoch insbesondere dem Transparenzgebot der § 9 AGBG, § 307 Abs. 1 BGB n.F. genügen (BGH WuM 2005, 710 ff., [BGH 21.09.2005 - VIII ZR 38/05] unter III.3; LG Bremen WuM 2006, 324, Tz. 40, zitiert nach juris).

  • OLG Hamm, 08.08.2006 - 19 U 2/06

    Energiepreise, Billigkeitskontrolle

    Wie im Fall des LG Bremen (Teil-Urteil v. 24.5.2006, 8 O 1065/05) sowie dem dort (S. 7) in Bezug genommenen Berufungsurteil des LG Heilbronn v. 19.1.2006 handelt es sich um grundlegend andere Ausgangslagen.
  • LG Dortmund, 18.01.2008 - 6 O 341/06

    Geltendmachung eines Rückforderungsanspruchs hinsichtlich Gaspreiserhöhungen;

    In der fraglichen Regelung heißt es lediglich "Änderungen der Allgemeinen Tarife und Bedingungen werden erst nach öffentlicher Bekanntgabe wirksam" (vgl. hierzu auch Urteil des Landgerichts Bremen vom 24. Mai 2006, Aktenzeichen: 8 O 1065/05, Seite 17, Anlage K 239 aus der Klageschrift).
  • LG Verden, 29.06.2006 - 5 O 118/06
  • AG Lübeck, 22.06.2009 - 26 C 3042/07

    Rückzahlungsanspruch im Hinblick auf Fernwärmezahlungen im Zusammenhang mit einer

  • LG Hagen, 25.03.2009 - 7 S 84/08

    Generelle Spezialzuständigkeit wegen der Unterwerfung der Energieversorger unter

  • LG Dessau-Roßlau, 29.12.2008 - 2 O 633/06

    Doppelt analoge Anwendbarkeit des § 15 Abs. 2 AVBFernwärmeV auf eine Geltung für

  • AG Meldorf, 24.10.2006 - 80 C 661/06

    Geltendmachung einer Zahlung von Energieversorgungsentgelten; Wirksamkeit einer

  • AG Leipzig, 08.05.2008 - 110 C 9329/07
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