Weitere Entscheidung unten: KG, 05.03.2009

Rechtsprechung
   OLG Celle, 12.03.2009 - 8 U 177/08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,4498
OLG Celle, 12.03.2009 - 8 U 177/08 (https://dejure.org/2009,4498)
OLG Celle, Entscheidung vom 12.03.2009 - 8 U 177/08 (https://dejure.org/2009,4498)
OLG Celle, Entscheidung vom 12. März 2009 - 8 U 177/08 (https://dejure.org/2009,4498)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de

    Private Unfallversicherung: Alkoholbedingte Bewusstseinsstörung bei Sturz aus einem Hotelfenster; Anforderungen an eine ärztliche Invaliditätsfeststellung innerhalb der Fünfzehnmonatsfrist

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    Private Unfallversicherung: Alkoholbedingte Bewusstseinsstörung bei Sturz aus einem Hotelfenster; Anforderungen an eine ärztliche Invaliditätsfeststellung innerhalb der Fünfzehnmonatsfrist

  • Judicialis

    Bewusstseinsstörung durch Trunkenheit; Schriftlichkeit der Invaliditätsfeststellung in der Unfallversicherung

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)

    Leistungsfreiheit des privaten Unfallversicherers wegen alkoholbedingter Bewusstseinsstörung; Voraussetzungen der ärztlichen Feststellung der Invalidität

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AUB 88 § 2; AUB 88 § 7
    Leistungsfreiheit des privaten Unfallversicherers wegen alkoholbedingter Bewusstseinsstörung; Voraussetzungen der ärztlichen Feststellung der Invalidität

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VersR 2009, 1215
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • OLG Karlsruhe, 11.01.2016 - 9 U 98/14

    Leistungsausschlüsse in der Unfallversicherung: Vorsätzliche Straftat;

    (Vgl. z.B. OLG Koblenz, RuS 1992, 179; OLG Koblenz, RuS 2000, 304; KG Berlin, NJW-RR 2003, 976; OLG Rostock, Urteil vom 22.11.2004 - 6 U 219/03 -, zitiert nach juris, OLG Celle, VersR 2009, 1215; Knappmann in Prölss/Martin, VVG, 29. Auflage 2015, Ziff. 5 AUB 2010, RdNr. 11.).

    Im Wege eines Anscheinsbeweises wird bei einer Alkoholisierung eine für den Unfall ursächliche Bewusstseinsstörung dann angenommen, wenn davon auszugehen ist, dass ein Nüchterner die betreffende Situation ohne Schwierigkeiten gemeistert hätte (vgl. beispielsweise OLG Celle, Urteil vom 12.03.2009 - 8 U 177/08 -, RdNr. 47, zitiert nach juris).

  • OLG Saarbrücken, 01.02.2017 - 5 U 45/16

    Unfallversicherung: Leistungsausschluss bei alkoholbedingter Bewusstseinsstörung

    Bei absoluter Fahruntüchtigkeit ist grundsätzlich eine Bewusstseinsstörung im Sinne der Ausschlussklausel gegeben (BGH, Urt. v. 30.10.1985 - IVa ZR 10/84 - VersR 1986, 141; Senat, Urt. v. 30.07.2014 - 5 U 1/14 - zfs 2015, 220; Urt. v. 21.1.2009 - 5 U 249/08 - VersR 2009, 1109; OLG Düsseldorf, VersR 2013, 1166; Knappmann in: Prölss/Martin, VVG, 29. Aufl. 2015, AUB 2010 Ziff. 5, Rdn. 13 [jeweils: kein Gegenbeweis möglich]; OLG Celle, VersR 2009, 1215 [Bewusstseinsstörung "regelmäßig" anzunehmen]; Grimm, Unfallversicherung, 5. Aufl. 2013, Nr. 5 AUB 2010, Rdn. 13).
  • OLG Saarbrücken, 24.03.2010 - 5 U 144/09

    Private Unfallversicherung: Nachweis der Unfallursächlichkeit im Falle einer

    Auch die Umstände des Unfalls und die Art der Verletzungen zwingen nicht zu dem Rückschluss, dass als plausible Unfallursache nur ein unter die Ausschlussklausel fallender Sachverhalt bleibe (vgl. hierzu OLG Celle, VersR 2009, 1215; OLG Hamm, VersR 2009, 349).
  • OLG Saarbrücken, 30.07.2014 - 5 U 1/14
    VersR 2009, 1215 [Bewusstseinsstörung "regelmäßig" anzunehmen]; Grimm,.
  • OLG Hamm, 20.09.2017 - 20 U 122/17

    Unfallversicherung: Unfall durch Bewusstseinstörung (Alkohol)

    Liegt der BAK-Wert darunter, so lässt sich der Schluss auf eine alkoholbedingte Bewusstseinsstörung erst ziehen, wenn durch das Fehlverhalten des Verletzten belegt ist, dass dieser den Anforderungen der konkreten Gefahrensituation nicht mehr gewachsen war (OLG Celle, Urteil vom 12. März 2009 - 8 U 177/08 -, VersR 2009, 462, Rn. 46; Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken, Urteil vom 05. April 2006 - 5 U 633/05 -, ZfSch 2006, 338, Rn. 26, juris; OLG Hamm, Urteil vom 02. Oktober 2002 - 20 U 140/01 -, ZfSch 2003, 195, Rn. 51).
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Rechtsprechung
   KG, 05.03.2009 - 8 U 177/08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,4786
KG, 05.03.2009 - 8 U 177/08 (https://dejure.org/2009,4786)
KG, Entscheidung vom 05.03.2009 - 8 U 177/08 (https://dejure.org/2009,4786)
KG, Entscheidung vom 05. März 2009 - 8 U 177/08 (https://dejure.org/2009,4786)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • Judicialis
  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Unwirksamkeit einzelner Klausel über unzulässige Schließungszeiten im Rahmen formularmäßig vereinbarter Betriebspflicht des Mieters

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Ladenlokalmietvertrag - zeitweise Schließungen

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Unzulässiges formularmäßiges Schließungsverbot für Ladengeschäft in Einkaufszentrum; Betriebspflicht

  • prewest.de PDF, S. 22

    §§ 307, 535 BGB
    Mietvertrag; Ladengeschäft im Einkaufszentrum EKZ; Betriebspflicht; Unzulässigkeit zeitweiser Schließungen

  • rechtsportal.de

    BGB § 307 Abs. 1; BGB § 307 Abs. 2 Nr. 2
    Formularmäßige Vereinbarung der Unzulässigkeit zeitweiser Schließungen in einem Gewerberaummietvertrag über ein in einem Einkaufszentrum belegenes Ladengeschäft

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    AGB: Verbot von zeitweisen Schließungen unzulässig!

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Formularmäßige Vereinbarung der Unzulässigkeit zeitweiser Schließungen in einem Gewerberaummietvertrag über ein in einem Einkaufszentrum belegenes Ladengeschäft

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Zu umfangreiche Betriebspflichtregelung unwirksam

  • mietrechtsinfo.de (Leitsatz)

    Formularmäßiges Schließungsverbot für Ladengeschäft

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Einkaufszentrum: Verbot zeitweiser Schließungen per AGB ist unwirksam! (IMR 2009, 424)

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Wird zitiert von ... (4)

  • OLG Hamm, 09.08.2017 - 30 U 53/17

    Betriebspflicht; Allgemeine Geschäftsbedingungen; Einkaufscenter; Klausel;

    Dabei bedarf keiner Entscheidung, ob das Untersagen zeitweiser Schließungen auch für Inventuren einen Mieter im Sinne des § 307 BGB unangemessen benachteiligt oder nicht (so jedenfalls KG Berlin, Urteil vom 05.03.2009 - 8 U 177/08 - Rn. 28).

    Dabei kann dahinstehen, ob eine solche Regelung dann nicht hinreichend transparent ist, wenn der Mietvertrag ein neu gegründetes und noch nicht in Betrieb befindliches Einkaufszentrum beträfe (aus diesem Grunde haben die Transparenz jedenfalls nicht in Frage gestellt BGH, NJW 2007, 2176; KG Berlin, Urteil vom 05.03.2009 - 8 U 177/08 - und LG Kassel, Urteil vom 20.08.2015 - 11 O 4173/15 -, wobei nicht ersichtlich ist, ob und wie lange in den zugrunde liegenden Fällen die Einkaufszentren bereits bestanden).

  • OLG Dresden, 15.07.2015 - 5 U 597/15

    Formularmäßige Vereinbarung einer Betriebspflicht in einem Gewerberaummietvertrag

    Die Beklagten können sich insoweit auf das Urteil des Kammergerichts vom 05.03.2009 (8 U 177/08, NJOZ 2010, 149, Bl. 86-89 dA) berufen, welches in einer vergleichbaren Regelung zur Offenhaltungspflicht in einem Geschäftsraummietvertrag eine unangemessene Benachteiligung des Mieters unter dem Gesichtspunkt erblickt hat, dass dieser mangels Erlaubnis zur vorübergehenden Schließung der Geschäftsräume jedenfalls seine Verpflichtung zur Ausführung von Schönheitsreparaturen nicht ausführen könnte.

    Die Betriebspflicht einerseits und die Offenhaltungspflicht andererseits lassen sich auch inhaltlich voneinander abgrenzen, denn mit der Betriebspflicht wird dem Mieter die Verpflichtung auferlegt, die angemieteten Geschäftsräume zu einem bestimmten Zweck tatsächlich zu nutzen, während die Offenhaltungspflicht regelt, dass er die Geschäftsräume zu bestimmten Zeiten nicht schließen darf (ebenso OLG Naumburg, Urteil vom 15.07.2008, 9 U 18/08, NZM 2008, 772; KG, Urteil vom 05.03.2009, a.a.O.; Beschluss vom 28.01.2013, 8 W 5/13, NZM 2013, 731, Bl. 130-132 dA; Beschluss vom 17.11.2014, 8 U 114/14, ZMR 2015, 117, Bl. 127-130 dA).

  • KG, 28.01.2013 - 8 W 5/13

    Zweck der Vereinbarung einer Betriebspflicht

    Zum einen dürfte das Verbot zeitweiser Schließungen, anders als in dem vom Senat am 5. März 2009 - 8 U 177/08 - entschiedenen Fall wirksam sein, da hier die zeitweise Schließung jedenfalls mit Zustimmung des Vermieters zulässig ist.

    Zum anderen hätte eine etwaige Unwirksamkeit dieses Verbots der zeitweisen Schließung nicht die Unwirksamkeit der übrigen in § 11 enthaltenen Regelung zur Folge (vgl. KG, Grundeigentum 2010, 202).

  • KG, 17.11.2014 - 8 U 114/14

    Kostenentscheidung in der Berufungsinstanz eines einstweiligen

    Zum einen dürfte das Verbot zeitweiser Schließungen, anders als in dem vom Senat am 5. März 2009 - 8 U 177/08 - entschiedenen Fall wirksam sein, da hier stunden- oder tageweise Schließungen jedenfalls mit Zustimmung des Vermieters zulässig sind.

    Zum anderen hätte eine etwaige Unwirksamkeit dieses Verbots der zeitweisen Schließung nicht die Unwirksamkeit der übrigen in § 8 enthaltenen Regelung zur Folge (vgl. KG, Grundeigentum 2010, 202 und KG, MDR 2013, 511).

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