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   LG Regensburg, 29.11.2019 - 83 O 1498/19   

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LG Regensburg, 29.11.2019 - 83 O 1498/19 (https://dejure.org/2019,44101)
LG Regensburg, Entscheidung vom 29.11.2019 - 83 O 1498/19 (https://dejure.org/2019,44101)
LG Regensburg, Entscheidung vom 29. November 2019 - 83 O 1498/19 (https://dejure.org/2019,44101)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • BAYERN | RECHT

    EGBGB Art. 247 § 3 Abs. 2 S. 1, § 6 Abs. 1 Nr. 5; BGB § 269 Abs. 1, § 270 Abs. 1, § 355 Abs. 2, Abs. 3, § 357a Abs. 1, § 492 Abs. 2, § 495, § 506; ZPO § 12, § 17, § 29, § 256
    Widerrufsrecht, Widerruf, Vertragsschluss, Annahmeverzug, Gerichtsstand, Leasingvertrag, Verbraucherdarlehensvertrag, Widerrufsfrist, Auslegung, Pflichtangaben, Vertragsurkunde, Berechnung, Frist, Nettodarlehensbetrag, Zeitpunkt des Vertragsschlusses, Frankfurt Main

  • rewis.io
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • OLG Celle, 26.02.2020 - 3 U 157/19

    Anwendbarkeit des § 29 Abs. 1 ZPO bei negativer Feststellungsklage

    Mit einer Ablehnung des sogenannten Spiegelbildprinzips ist eine einschränkende Auslegung des § 29 Abs. 1 ZPO nicht zu rechtfertigen (so aber unzutreffend z. B. LG Regensburg, Urteil vom 29. November 2019 - 83 O 1498/19 -, Rn. 27-34; LG Düsseldorf, Urteil vom 19. Juli 2019 - 10 O 202/18 -, Rn. 18-26; LG Köln, Urteil vom 21. November 2019 - 22 O 225/19 -, Rn. 28-34; LG Leipzig, Urteil vom 23. September 2019 - 4 O 2785/18 -, Rn. 20-22, juris), da dieses in keinem Zusammenhang mit dem Gerichtsstand des Erfüllungsortes steht.

    (2) Demgegenüber kann für die Bestimmung des Erfüllungsortes nicht auf einen aus dem Widerruf resultierenden (streitigen) Anspruch des Klägers gegen die Beklagte auf Rückzahlung der erbrachten Vertragsraten abgestellt werden (so aber unzutreffend LG Regensburg, Urteil vom 29. November 2019 - 83 O 1498/19 -, Rn. 27-34; LG Düsseldorf, Urteil vom 19. Juli 2019 - 10 O 202/18 -, Rn. 18-26; LG Köln, Urteil vom 21. November 2019 - 22 O 225/19 -, Rn. 28-34, juris).

  • OLG Saarbrücken, 13.08.2020 - 4 U 100/19

    1. Bei einem verbundenen, der Finanzierung des Erwerbs eines Kraftfahrzeugs

    Die pauschale Anwendung der Spiegelbildformel führe zu einer Umgehung der allgemeinen Zuständigkeitsregelungen (vgl. LG Köln, Urt. v. 03.05.2018 - 21 O 278/17, juris Rdn. 30; LG Köln, Urt. v. 21.11.2019 - 22 O 225/19, juris Rdn. 30 unter Hinweis auf Thole, NJW 2013, 1192; LG Leipzig, Urt. v. 23.09.2019 - 4 O 2785/18, juris Rdn. 22; LG Regensburg, Urt. v. 29.11.2019 - 83 O 1498/19, juris Rdn. 27 für einen Verbraucherleasingvertrag).

    Bei der negativen Feststellungsklage im Falle des Widerrufs von Verbraucherdarlehensverträgen würden bei Anwendung der Spiegelbildformel die Besonderheiten der Fallkonstellation verkannt (vgl. LG Regensburg, Urt. v. 29.11.2019 - 83 O 1498/19, juris Rdn. 30 m. w. N.).

    Bei der gebotenen wirtschaftlichen Betrachtung ergebe sich als maßgeblicher Erfüllungsort einer auf die Rückabwicklung eines Verbraucherkreditvertrags abzielenden Feststellungsklage unabhängig von deren konkreter Fassung der Sitz der Beklagten, also des Darlehensgebers (vgl. LG Regensburg, Urt. v. 29.11.2019 - 83 O 1498/19, juris Rdn. 31; LG Leipzig, Urt. v. 23.09.2019 - 4 O 2785/18, juris Rdn. 19).

    Die auf die Feststellung, dass der Kläger der Beklagten ab dem Zeitpunkt des Widerrufs keine Raten zu leisten habe, gerichtete negative Feststellungsklage sei betreffend das Klageziel vergleichbar mit der positiven Feststellung der in Folge des wirksamen Widerrufs erfolgten Umwandlung des Vertrags in ein Rückgewährschuldverhältnis (vgl. LG Regensburg, Urt. v. 29.11.2019 - 83 O 1498/19, juris Rdn. 32).

    Daher könne die Vorschrift des § 29 Abs. 1 ZPO weder nach ihrem Wortlaut noch nach ihrer historischen Auslegung noch im Rahmen der objektiv-teleologischen Auslegung nach ihrem Sinn und Zweck Anknüpfungspunkt für die Spiegelbildtheorie sein (vgl. LG Regensburg, Urt. v. 29.11.2019 - 83 O 1498/19, juris Rdn. 34; LG Köln, Urt. v. 03.05.2018 - 21 O 278/17, juris Rdn. 33 und 36).

  • OLG Celle, 22.07.2020 - 3 U 3/20

    Anwendbarkeit des § 29 Abs. 1 ZPO bei gem. § 358 Abs. 3 BGB verbundenen Verträgen

    Mit einer Ablehnung des sogenannten Spiegelbildprinzips ist eine einschränkende Auslegung des § 29 Abs. 1 ZPO nicht zu rechtfertigen (so aber unzutreffend z. B. LG Regensburg, Urteil vom 29. November 2019 - 83 O 1498/19 -, Rn. 27-34; LG Düsseldorf, Urteil vom 19. Juli 2019 - 10 O 202/18 -, Rn. 18-26; LG Köln, Urteil vom 21. November 2019 - 22 O 225/19 -, Rn. 28-34; LG Leipzig, Urteil vom 23. September 2019 - 4 O 2785/18 -, Rn. 20-22, juris), da dieses in keinem Zusammenhang mit dem Gerichtsstand des Erfüllungsortes steht.
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