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   BVerwG, 25.10.1988 - 9 C 50.87   

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https://dejure.org/1988,296
BVerwG, 25.10.1988 - 9 C 50.87 (https://dejure.org/1988,296)
BVerwG, Entscheidung vom 25.10.1988 - 9 C 50.87 (https://dejure.org/1988,296)
BVerwG, Entscheidung vom 25. Januar 1988 - 9 C 50.87 (https://dejure.org/1988,296)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Asylverfahren - Flüchtling - Genfer Konventionen - Politische Verfolgung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ 1989, 378
 
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Wird zitiert von ... (57)

  • BVerwG, 04.06.1991 - 1 C 42.88

    Genfer Flüchtlingskonvention, Palästinenser, Libanon, Flüchtlingseigenschaft,

    Jedenfalls für Personen, die ohne Nachweis einer politischen Verfolgung im Einzelfall Flüchtlinge im Sinne der Konvention sind, bestehen diese Rechte unabhängig von der Durchführung eines Anerkennungsverfahrens nach dem Asylverfahrensgesetz (vgl. dazu Urteil vom 25. Oktober 1988 - BVerwG 9 C 50.87 - Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 95).
  • BVerwG, 25.06.1991 - 9 C 131.90

    Asylanspruch wegen Nachfluchtgrund - Asylrelevanz der Wehrdienstentziehung -

    Bei der Nichtteilnahme an der Volkszählung handelt es sich ferner, sofern der Kläger von ihr keine Kenntnis hatte, nicht um einen subjektiven, sondern einen objektiven Nachfluchtgrund, denn dieses möglicherweise politische Verfolgung auslösende Ereignis ist dann nicht vom Asylsuchenden erst nach dem Verlassen des Heimatstaates aus eigenem Entschluß (willentlich) geschaffen worden - sogenannter subjektiver Nachfluchtgrund -, sondern die Gefahr der Bestrafung als neue Verfolgungssituation ist ohne eigenes neues Zutun des aus anderen Gründen im Gastland befindlichen Betroffenen durch einen nachträglichen Vorgang bzw. ein Ereignis im Heimatland objektiv entstanden - sogenannter objektiver Nachfluchtgrund - (vgl. BVerfGE 74, 51; Urteil vom 25. Oktober 1988 - BVerwG 9 C 50.87 - Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 95; und vom 30. Oktober 1990 - BVerwG 9 C 60.89 - BVerwGE 87, 52 ).
  • BVerwG, 03.08.1990 - 9 B 45.90

    Vorbringen des Asylbewerbers - Deutsche Übersetzung seines fremdsprachlich

    Das Berufungsgericht hat den politischen Charakter einer etwaigen, der Klägerin drohenden Bestrafung wegen Wehrdienstentziehung nicht deshalb verneint, weil es einen anderslautenden Rechtssatz zugrunde gelegt hat, sondern weil es die auch von ihm in Übereinstimmung mit den genannten Urteilen und der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. zuletzt Urteil vom 25. Oktober 1988 - BVerwG 9 C 50.87 - a.a.O. Nr. 95 und vom 6. Dezember 1988 - BVerwG 9 C 22.88 - BVerwGE 81, 41 ) für erforderlich erachtete Anknüpfung einer Strafe wegen Wehrdienstentziehung an die politische Überzeugung des Wehrdienstflüchtlings nicht festzustellen vermocht hat.
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