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   OVG Niedersachsen, 08.09.1998 - 9 L 2142/98   

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https://dejure.org/1998,1938
OVG Niedersachsen, 08.09.1998 - 9 L 2142/98 (https://dejure.org/1998,1938)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 08.09.1998 - 9 L 2142/98 (https://dejure.org/1998,1938)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 08. September 1998 - 9 L 2142/98 (https://dejure.org/1998,1938)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Wird zitiert von ... (23)

  • BVerwG, 08.12.1998 - 9 C 17.98

    Nordirak als inländische Fluchtalternative für politisch Verfolgte aus dem Irak

    Dann kann auch ein entsprechender, gegen einzelne Personen gerichteter Mordanschlag politische (Einzel-)Verfolgung darstellen (vgl. ebenso OVG Lüneburg, Urteil vom 8. September 1998 9 L 2142/98 , UA S. 14/15; a.A. OVG Greifswald, Urteil vom 16. Juli 1998 2 L 169/97 und OVG Koblenz, Urteile vom 26. Mai 1998 7 A 11436/97 und vom 27. Mai 1997 7 A 10719/97 ).

    Die Prognose eines erneuten Einmarsches mag zwar auch angesichts der vorangegangenen Ausführungen des Berufungsgerichts Zweifel bestehen lassen und der Einschätzung anderer Obergerichte widersprechen (vgl. OVG Lüneburg, Urteil vom 8. September 1998 a.a.O. UA S. 21; OVG Greifswald, Urteil vom 16. Juli 1998 a.a.O. UA S. 18 f.; OVG Koblenz, Urteil vom 26. Mai 1998 a.a.O. UA S. 13 ff.), sie ist aber mit dem näher belegten Hinweis auf die "Vorgänge im Spätsommer 1996" nicht in sich widersprüchlich, sondern willkürfrei und ausreichend begründet.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.05.1999 - 9 A 4671/98

    Irak, Kurden, Haft, Folter, PUK, Mitglieder, Peshmerga, Wehrdienstentziehung,

    So auch: BayVGH, Beschluß vom 18. August 1998 - 27 B 98.32046 -, Beschluß vom 11. Mai 1997 - 27 B 98.30425 - OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 16. Juli 1998 - 2 L 169/97 - ; Nds. OVG, Urteil vom 8. September 1998 - 9 L 2142/98 - OVG Rh.-Pf., Urteil vom 26. Mai 1998 - 7 A 11433/97.OVG -, Urteil vom 27. Mai 1997 - 7 A 10719/97.

    So auch OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 16. Juli 1998, a.a.O.; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 27. Mai 1997 - 7 A 10719/97.OVG -, a.a.O., S.12; Nds. OVG, Urteil vom 8. September 1998, a.a.O..

    vgl. Deutsches Orient-Institut, Stellungnahmen vom 24. Januar 1996 an VG Göttingen, vom 31. März 1998 an VG Mainz, vom 30. Juni 1998 an VG Aachen, vom 30. Juni 1998 an VG Koblenz, vom 20. Juli 1998 an VG Regensburg, vom 28. Januar 1999 an VG Aachen, vom 28. Januar 1999 an VG Regensburg; Auswärtiges Amt, Stellungnahme vom 27. April 1998 an VG Koblenz; im übrigen auch: Nds. OVG, Urteil vom 8. September 1998, a.a.O., sowie OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 16. Juli 1998, a.a.O; OVG Sachsen- Anhalt, Urteil vom 11. Dezember 1998 - A 15394/98 -.

  • OVG Niedersachsen, 21.06.2002 - 9 LB 3662/01

    Irak: Rückkehrgefährdung wegen Auslandsaufenthaltes und Asylbeantragung;

    Es ist daran festzuhalten, dass die Asylantragstellung eines irakischen Staatsangehörigen im Ausland und der unerlaubte Auslandsaufenthalt im Falle der Rückkehr in sein Heimatland mit hinreichender Wahrscheinlichkeit die Gefahr einer politischen Verfolgung durch den irakischen Zentralstaat mit sich bringen (wie Urt. des Senats vom 8.9.1998 - 9 L 2142/98).

    Zu 1.) Die Rechtsprechung des Senats geht bislang - soweit ersichtlich in Übereinstimmung mit der einhelligen Rechtsprechung anderer Obergerichte - davon aus, dass die Asylantragstellung eines irakischen Staatsangehörigen im Ausland und - vorrangig - der unerlaubte Auslandsaufenthalt im Falle seiner Rückkehr in sein Heimatland mit hinreichender Wahrscheinlichkeit die Gefahr einer politischen Verfolgung durch den irakischen Zentralstaat mit sich bringt (so seit Urteil des Senats vom 8.9.1998 - 9 L 2142/98 - ferner beispielhaft anderer Obergerichte: VGH Bad.-Württ. vom 21.1.1999 - A 2 S 2429/98 - VGH BW-Ls 1999, Beil. 5 B 3-4; vom 5.12.2000 - A 2 S 1/98 - NVwZ-Beilage 2001, 44 (Ls); OVG Magdeburg vom 11.12.1998 - A 1 S 398/98 - Urt. v. 11.12.1998 - A 1 S 394/98 - BayVGH, Urt. v. 22.5.2000 - 15 B 98.31916; SächsOVG, Urt. v. 28.8.2001 - A 4 B 4388/99 -).An dieser Auffassung ist nach Bewertung neuerer Erkenntnismittel sowie nach Anhörung der beiden Sachverständigen B. und S. im Termin zur mündlichen Verhandlung weiterhin festzuhalten.

    An seiner gegenteiligen langjährigen Rechtsprechung (seit Urt. v. 8.9.1998 - 9 L 2142/98 -) hält der Senat für diesen Personenkreis nicht fest.

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