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   VGH Baden-Württemberg, 23.04.2002 - 9 S 2124/00   

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VGH Baden-Württemberg, 23.04.2002 - 9 S 2124/00 (https://dejure.org/2002,2809)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 23.04.2002 - 9 S 2124/00 (https://dejure.org/2002,2809)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 23. April 2002 - 9 S 2124/00 (https://dejure.org/2002,2809)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de

    Aufnahme in den Krankenhausplan - Bedarfsgerechtigkeit - Rehabilitationseinrichtung

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 8 Abs 1 KHG, § 8 Abs 2 KHG, § 107 Abs 1 SGB 5, § 197 Abs 2 SGB 5, § 6 Abs 2 S 2 KHG BW
    Aufnahme in den Krankenhausplan - Bedarfsgerechtigkeit - Rehabilitationseinrichtung

  • REHADAT Informationssystem (Volltext/Leitsatz/Kurzinformation)

    Aufnahme in den Krankenhausplan - Bedarfsgerechtigkeit - Rehabilitationseinrichtung

  • Judicialis

    KHG § 8 Abs. 1; ; KHG § 8 Abs. 2; ; SGB V § 107 Abs. 1; ; SGB V § 107 Abs. 2; ; LKHG § 6 Abs. 2 Satz 2

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Krankenhausfinanzierung - Krankenhausplan, Bedarfsgerechtigkeit, Bedarf Fachklinik, Geeignetheit, Rehabilitationseinrichtung, Lymphologie

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Aufstellung des Krankenhausplans durch das Land; Berücksichtigung des Bedarf an Krankenhausbetten hinsichtlich einzelner Krankheitsbilder oder einer Mehrheit von Krankheitsbildern; Feststellung hinsichtlich der Fachgebiete der ärztlichen Weiterbildungsordnung ; ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DVBl 2002, 1292 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • VGH Hessen, 29.09.2010 - 5 A 346/09

    Aufnahme in den Krankenhausplan

    Im diesem Zusammenhang legt § 17 Absatz 3 in Verbindung mit § 19 Absatz 2 HKHG lediglich fest, dass der nach Versorgungsgebieten gegliederte Krankenhausplan bedarfsgerechte Krankenhäuser nach Standort, Fachgebiet und der Gesamtbettenzahl oder einer sonstigen Kapazität bestimmt (vgl. zum Baden- Württembergischen Krankenhausgesetz, VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 23. April 2002 - 9 S 2124/00 -, MedR 2003, 107).

    Kommen aus fachärztlicher Sicht, etwa durch eine Novellierung der Weiterbildungsordnung, neue Versorgungsangebote hinzu, muss die Krankenhausplanung dies berücksichtigen (VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 23. April 2002 - 9 S 2124/00 -, a.a.O., 108).

    Vielmehr muss die zuständige Behörde gemäß § 8 Absatz 2 Satz 2 KHG unter Berücksichtigung des öffentlichen Interesses und der Vielfalt der Krankenhausträger nach pflichtgemäßem Ermessen abwägen, welches der in Betracht kommenden Krankenhäuser den Zielen der Krankenhausplanung am besten gerecht wird (BVerwG, Urteil vom 18. Dezember 1986 - 3 C 67/85 -, a.a.O., gebilligt durch das BVerfG, Beschluss vom 12. Juni 1990 - 1 BvR 355/86 -, BVerfGE 82, 209; dem BVerwG folgend VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 23. April 2002 - 9 S 2124/00 -, a.a.O., OVG Weimar, Urteil vom 25. September 2006 - 2 KO 75/05 -, ThürVBl 2007, 112; OVG Hamburg, Beschluss vom 12. Februar 2003 4 Bf 437/02 -, juris; vgl. zur Kritik an dieser Rechtsprechung: Quaas/Zuck, a.a.O. § 25 Rn. 350 - 352 m.w.N.).

  • VGH Baden-Württemberg, 16.04.2015 - 10 S 96/13

    Erhöhung der beantragten Planbetten im Rahmen der Verpflichtungsklage;

    Dies ist bei Rehabilitationseinrichtungen nicht erforderlich; dafür haben diese zusätzlich eine besondere rehabilitative Zielrichtung, indem sie Patienten bei der Entwicklung eigener Abwehr- und Heilungskräfte helfen sollen (vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 23.04.2002 - 9 S 2124/00 - MedR 2003, 107; vgl. auch BSG, Urteil vom 10.04.2008 - B 3 KR 14/07 R - USK 2008, 39).
  • VG Düsseldorf, 01.07.2016 - 21 K 2483/14

    Krankenhausplanaufnahme; hier: Behandlungsplätze in einer Fachabteilung

    Auch die Rechtsprechung hat eine solche Verpflichtung bislang verneint, vgl. BVerwG, Beschluss vom 25. Oktober 2011 - 3 B 17/11 -, juris Rn. 5; VGH BW, Urteile vom 23. April 2002 - 9 S 2124/00 -, juris LS und Rn. 24. und vom 24. Januar 1995 - 9 S 2821/92 -, juris Rn. 23; vgl. auch VG Düsseldorf, Urteil vom 23. Mai 2014 - 13 K 2618/13 -, juris Rn. 72 wonach die Notwendigkeit einer differenzierenden Bedarfsermittlung für die Fachgebiete Psychiatrie und Psychotherapie und Psychosomatik einerseits und Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie andererseits gerade deshalb bejaht wurde, weil der Krankenhausplan - im Einklang mit den Weiterbildungsordnungen der Ärztekammern - insoweit eine Differenzierung vorsieht.

    Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, vgl. VGH BW, Urteil vom 23. April 2002 - 9 S 2124/00 -, juris Rn. 24, hat hierzu ausgeführt:.

    Bei der über diese Eignung auf der ersten Entscheidungsstufe zu treffenden Entscheidung müssen die Ziele der Krankenhausplanung außer Betracht bleiben, vgl. OVG NRW, Urteil vom 5. Oktober 2010 - 13 A 2071/09 -, juris Rn. 59; VGH BW, Urteil vom 23. April 2002 - 9 S 2124/00 -, juris Rn. 22.

  • OVG Berlin-Brandenburg, 05.10.2017 - 5 B 6.17

    Aufnahme einer Schmerzklinik in den Krankenhausplan mit Betten für multimodale

    Für diesen Fall besteht keine Verpflichtung des Landes, bei der Krankenhausplanung den Bedarf für die Behandlung eines spezifischen Krankheitsbildes innerhalb einer bestimmten Fachdisziplin zu ermitteln und als eigenständiges Gebiet aufzunehmen (so auch für das jeweilige Landesrecht VGH Mannheim, Urteil vom 23. April 2002 - 9 S 2124/00 -, MedR 2003, 107 ff. und juris Rn. 24; OVG Lüneburg, Urteil vom 15. April 2015 - 13 LB 91/14 -, GesR 2016, 83 ff. und juris, Rn. 34 f.; OVG Münster, Beschluss vom 20. Juni 2016 - 13 A 1377/15 -, GesR 2016, 506 ff. und juris Rn. 9 ff.).

    Abgesehen davon wäre eine Bedarfsermittlung und -prognose spezifisch für Subdisziplinen und einzelne Therapieangebote nicht leistbar, während mit der Bedarfsermittlung auf Gebietsebene auch der Bedarf für spezifische Krankheitsbilder mit erfasst wird (vgl. VGH Mannheim, Urteil vom 23. April 2002 - 9 S 2124/00 -, MedR 2003, 107 = juris Rn. 24).

  • VGH Baden-Württemberg, 16.04.2015 - 10 S 100/13

    Auswahl um Versorgungsbedarf bei mehreren um ihn konkurrierenden Krankenhäusern;

    Dies ist bei Rehabilitationseinrichtungen nicht erforderlich; dafür haben diese zusätzlich eine besondere rehabilitative Zielrichtung, indem sie Patienten bei der Entwicklung eigener Abwehr- und Heilungskräfte helfen sollen (vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 23.04.2002 - 9 S 2124/00 - MedR 2003, 107; vgl. auch BSG, Urteil vom 10.04.2008 - B 3 KR 14/07 R - USK 2008, 39).
  • VG Greifswald, 28.08.2017 - 3 B 967/17

    Krankenhausrecht einschl. Krankenhauspflegesätze

    Dieser aus den Art. 12 GG, §§ 8 und 1 KHG abgeleitete Anspruch reduziert sich erst in einer zweiten Entscheidungsstufe auf einen Anspruch auf ermessensfehlerfreie (Auswahl-)Entscheidung, wenn über den Bedarf hinaus mehrere geeignete Krankenhäuser zur Verfügung stehen; allein dies ist Regelungsinhalt des § 8 Abs. 2 Satz 1 KHG, nach dessen missverständlichem Wortlaut kein Anspruch auf die Aufnahme in den Krankenhausplan besteht (BVerwG, Urt. v. 18.12.1986 - 3 C 67/85 -, juris Rn. 60ff.; dazu auch BVerfG, Beschl. v. 12.06.1990 - 1 BvR 355/86 -, E 82, 198 ff.; ebenso z.B. VGH Mannheim, Urt. v. 23.04.2002 - 9 S 2124/00 -, juris Rn. 21; OVG Thüringen, Urt. v. 25.09.2006 - 2 KO 73/05 -, juris; OVG Bautzen, a.a.O., juris Rn. 12).

    Die Ermittlung der Bedarfsgerechtigkeit erfordert zum einen eine Bedarfsanalyse, d.h. eine Feststellung des gegenwärtigen und voraussichtlich in der Zukunft zu erwartenden tatsächlichen Bedarfs unter Berücksichtigung der Bevölkerungsentwicklung im Einzugsgebiet, dessen Bevölkerung versorgt werden soll, und zum anderen eine Krankenhausanalyse, die die tatsächlichen Versorgungsbedingungen in den einzelnen Krankenhäusern beschreibt, die in den Krankenhausplan aufgenommen worden sind oder aufgenommen werden wollen (vgl. nur VGH Mannheim, Urt. v. 23.04.2002 - 9 S 2124/00 -, juris Rn. 23).

  • VG Karlsruhe, 18.07.2006 - 2 K 72/06

    Anfechtung einer Aufnahme in den Krankenhausplan durch Dritte

    Diese Rechtsprechung hat das Bundesverfassungsgericht gebilligt (BVerfG, Beschl. v. 10.06.1990 - 1 BvR 355/96 -, BVerfGE 82, 209); der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat sich ihr angeschlossen (siehe z.B. Urt. v. 23.04.2001 - 9 S 2124/00 -).
  • VG Freiburg, 03.07.2007 - 3 K 737/04

    Anspruch auf Aufnahme in den Krankenhausplan

    Diese Rechtsprechung hat das Bundesverfassungsgericht bestätigt (BVerfG, Beschl. v. 12.06.1990 - 1 BvR 355/96 -, BVerfGE 82, 209); der VGH Baden-Württemberg hat sich ihr angeschlossen (vgl. Urt. v. 23.04.2002 - 9 S 2124/00 - ).
  • OVG Niedersachsen, 12.09.2019 - 13 LB 354/18

    Aufnahme in den Krankenhausplan (Neurologische Frührehabilitation Phase B)

    Stellt sich die neurologische Frührehabilitation Phase B danach nicht als "Fachrichtung" der Medizin im Sinne des § 4 Abs. 3 NKHG, sondern als ein fachrichtungsübergreifendes medizinisches Versorgungsangebot dar, ist die Krankenhausplanungsbehörde von vorneherein nicht verpflichtet, für einen Bedarf an der Versorgung von Patienten in der neurologischen Frührehabilitation Phase B im Krankenhausplan Planbetten auszuweisen (vgl. zu ähnlichen Fallkonstellationen: BVerwG, Beschl. v. 25.10.2011 - BVerwG 3 B 17.11 -, Buchholz 451.74 § 6 KHG Nr. 7; Hessischer VGH, Urt. v. 29.9.2010 - 5 A 346/09 -, juris (keine Aufnahme eines auf onkologische Krankheitsbilder spezialisierten interdisziplinären Fachzentrums in den Krankenhausplan); OVG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 5.10.2017 - OVG 5 B 6.17 -, juris (keine Aufnahme einer Schmerzklinik in den Krankenhausplan mit Betten für multimodale Schmerztherapie); Senatsurt. v. 15.4.2015 - 13 LB 91/14 -, juris (keine Aufnahme eines Krankenhauses in den Krankenhausplan für die interdisziplinäre Behandlung psychischer Begleiterkrankungen an Diabetes mellitus erkrankter Patienten); VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 23.4.2002 - 9 S 2124/00 -, juris (keine Aufnahme eines Krankenhauses in den Krankenhauspan für die Diagnostik und Therapie von Gefäßkrankheiten)).
  • OVG Niedersachsen, 15.04.2015 - 13 LB 91/14

    Zur Verpflichtung des Landes, bei der Krankenhausplanung den Bedarf für die

    Demnach muss erst recht nicht der Bedarf für die Behandlung lediglich eines speziellen Krankheitsbildes innerhalb eines Schwerpunktes ermittelt werden, auf die sich die Klinik spezialisiert hat (vgl. VGH BW, Urt. v. 23.04.2002 - 9 S 2124/00 -, juris, Rdnr. 24; Quaas, Medizinrecht, 3. Aufl. 2014, § 25, Rdnr. 469; vgl. auch BVerfG, Beschl. v. 12.06.1990 - 1 BvR 355/06 -, juris, Rdnr. 93).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 10.06.2008 - 2 M 161/06

    Vorwegnahme der Hauptsache durch vorläufige Aufnahme in den Krankenhausplan

  • VG Aachen, 03.12.2003 - 8 K 2101/01

    Aufnahme eines Krankenhauses in den Krankenhausplan eines Landes gegenüber dem

  • VG Karlsruhe, 22.04.2004 - 2 K 2871/02

    Krankenhausplanung: Bedarfsfeststellung nur anhand des tatsächlichen Bedarfs -

  • VG Karlsruhe, 09.07.2020 - 3 K 8232/18

    Anspruch eines Krankenhausträgers auf Finanzierung der entstehenden Kosten für

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