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   OLG Celle, 19.03.1980 - 9 U 204/79   

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OLG Celle, 19.03.1980 - 9 U 204/79 (https://dejure.org/1980,3577)
OLG Celle, Entscheidung vom 19.03.1980 - 9 U 204/79 (https://dejure.org/1980,3577)
OLG Celle, Entscheidung vom 19. März 1980 - 9 U 204/79 (https://dejure.org/1980,3577)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • VersR 1980, 1028
  • VersR 1982, 775
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • AG Brandenburg, 23.08.2012 - 34 C 127/11

    Dachlawine - Haftung des Hauseigentümers

    Insofern trifft einen Gebäudeeigentümer nach der Rechtsprechung des Reichsgerichts (DR 1942, Seite 1759) und ihm nachfolgend des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 08.12.1954, VI ZR 289/53, u. a. in: NJW 1955, Seiten 300 f. = VersR 1955, Seite 82 = BB 1955, Seiten 49 f. = DB 1955, Seite 46 = VRS Band 8, Seite 99 = LM Nr. 4 zu § 823 BGB) sowie der herrschenden Rechtsprechung (vgl. u. a.: OLG Jena, Beschluss vom 28.03.2012, Az.: 4 U 966/11; OLG Hamm, Beschluss vom 07.02.2012, Az.: I-7 U 87/11; OLG Brandenburg, Urteil vom 23.08.2011, Az.: 2 U 55/10, u. a. in: NJW-RR 2012, Seiten 96 f.; OLG Jena, Urteil vom 20.12.2006, Az.: 4 U 865/05, u. a. in: WuM 2007, Seiten 138 f.; OLG Hamm, NJW-RR 2003, Seiten 1463 f.; OLG Dresden, Urteil vom 17.07.1996, Az.: 8 U 696/96, u. a. in: DAR 1997, Seiten 492 ff.; OLG Düsseldorf, OLG-Report 1993, Seite 119; OLG Köln, ZfSch 1989, Seite 44; OLG Celle, Urteil vom 28. Oktober 1987, Az.: 9 U 227/86, u. a. in: NJW-RR 1988, Seiten 663 f.; OLG Hamm, Urteil vom 11.11.1986, Az.: 27 U 68/86, u. a. in: NJW-RR 1987, Seite 412; OLG Saarbrücken, VersR 1985, Seite 299; OLG Karlsruhe, Urteil vom 18.03.1983, Az.: 15 U 280/82, u. a. in: NJW 1983, Seiten 2946 f.; OLG Karlsruhe, Urteil vom 24.07.1980, Az.: 9 U 291/78; OLG Celle, Urteil vom 19.03.1980, Az.: 9 U 204/79, u. a. in: VersR 1980, Seiten 1028 f.; OLG Stuttgart, VersR 1973, Seiten 324 f.; OLG Karlsruhe, VersR 1956, Seite 542; LG Potsdam, Beschluss vom 06.02.2012, Az.: 7 S 118/11; LG Bückeburg, Urteil vom 07.12.2011, Az.: 1 S 49/11; LG Köln, Beschluss vom 29.03.2012, Az.: 13 S 4/12; LG Bautzen, VersR 1999, Seiten 1254 f.; LG Konstanz, Urteil vom 29.05.1981, Az.: 6 O 323/80; LG Kempten, VersR 1963, 1088; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 21.10.2011, Az.: 32 C 47/11; AG Halle/Saale, Urteil vom 21.07.2011, Az.: 93 C 4596/10, u. a. in: "juris"; AG Jena, Urteil vom 17.03.2011, Az.: 22 C 630/10, u. a. in: Info M 2011, Seite 192; AG München, Urteil vom 13.03.2009, Az.: 132 C 11208/08; AG Mannheim, BWGZ 1999, Seite 684; AG Säckingen, VersR 1979, Seite 552) und Literatur (Strauch, NZM 2012, Seiten 524 f.; Beuermann, Grundeigentum 2010, Seite 146; Hugger/Stallwanger, DAR 2005, Seiten 665 ff.; Birk, NJW 1983, Seiten 2911 ff.; Gaisbauer, VersR 1971, Seiten 199 ff.; Gaisbauer, DWW 1967, Seite 345) grundsätzlich nicht die Pflicht, Dritte vor Dachlawinen durch spezielle Maßnahmen zu schützen, weil vom Gebäudeeigentümer Sicherheitsmaßregeln in der Regel nur beim Vorliegen "besonderer Umstände" verlangt werden können.

    Diese allgemeine Verkehrssicherungspflicht umfasst auch die Verpflichtung, Gefahren, die im Zusammenwirken mit Naturkräften vom Gebäudeeigentum ausgehen, von Dritten nach Kräften fernzuhalten (OLG Celle, VersR 1980, Seite 1028; LG Landau, Urteil vom 03.06.1982, Az.: 3 O 123/82).

    Nur wenn aber "besondere Umstände" vorliegen, muss ein Gebäudeeigentümer je nach Notwendigkeit einerseits und Zumutbarkeit andererseits überhaupt Maßnahmen zur Verhinderung von Schneelawinen ergreifen (Reichsgerichts, DR 1942, Seite 1759; BGH, Urteil vom 08.12.1954, VI ZR 289/53, u. a. in: NJW 1955, Seiten 300 f. = VersR 1955, Seite 82 = BB 1955, Seiten 49 f. = DB 1955, Seite 46 = VRS Band 8, Seite 99 = LM Nr. 4 zu § 823 BGB; OLG Jena, Beschluss vom 28.03.2012, Az.: 4 U 966/11; OLG Düsseldorf, Urteil vom 17.02.2012, u. a. in: NJW-RR 2012, Seiten 780 ff.; OLG Hamm, Beschluss vom 07.02.2012, Az.: I-7 U 87/11; OLG Brandenburg, Urteil vom 23.08.2011, Az.: 2 U 55/10, u. a. in: NJW-RR 2012, Seiten 96 f.; OLG Jena, Urteil vom 20.12.2006, Az.: 4 U 865/05, u. a. in: WuM 2007, Seiten 138 f.; OLG Hamm, NJW-RR 2003, Seiten 1463 f.; OLG Dresden, Urteil vom 17.07.1996, Az.: 8 U 696/96, u. a. in: DAR 1997, Seiten 492 ff.; OLG Köln, VersR 1988, Seite 1244; OLG Celle, Urteil vom 28. Oktober 1987, Az.: 9 U 227/86, u. a. in: NJW-RR 1988, Seiten 663 f.; OLG Hamm, Urteil vom 11.11.1986, Az.: 27 U 68/86, u. a. in: NJW-RR 1987, Seite 412; OLG Saarbrücken, VersR 1985, Seite 299; OLG Karlsruhe, Urteil vom 18.03.1983, Az.: 15 U 280/82, u. a. in: NJW 1983, Seiten 2946 f.; OLG Karlsruhe, Urteil vom 24.07.1980, Az.: 9 U 291/78; OLG Celle, Urteil vom 19.03.1980, Az.: 9 U 204/79, u. a. in: VersR 1980, Seiten 1028 f.; OLG Stuttgart, VersR 1973, Seiten 324 f.; OLG Karlsruhe, VersR 1956, Seite 542; LG Potsdam, Beschluss vom 06.02.2012, Az.: 7 S 118/11; LG Bückeburg, Urteil vom 07.12.2011, Az.: 1 S 49/11; LG Konstanz, Urteil vom 29.05.1981, Az.: 6 O 323/80; LG Kempten, VersR 1963, 1088; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 21.10.2011, Az.: 32 C 47/11; AG München, Urteil vom 13.03.2009, Az.: 132 C 11208/08; AG Säckingen, VersR 1979, Seite 552; Strauch, NZM 2012, Seiten 524 f.; Beuermann, Grundeigentum 2010, Seite 146; Birk, NJW 1983, Seiten 2911 ff.; Gaisbauer, VersR 1971, Seiten 199 ff.; Gaisbauer, DWW 1967, Seite 345).

    Im Übrigen könnte auch nur in Verbindung mit weiteren Umständen (Dachgauben, glassierte Dachziegel, Schiefereindeckung, große Dachfläche, relativ hohe Traufhöhe, lebhafte Geschäftsstraße, etc. p. p.) das Fehlen eines Schneefanggitters bei einer Dachneigung von ca. 50 Grad und mehr ggf. als Verstoß gegen die Verkehrssicherungspflicht angesehen werden (OLG Celle, VersR 1980, Seiten 1028 f.; LG Koblenz, VersR 1974, Seite 892; LG Tübingen, VersR 1967, Seite 669; AG Heidelberg, VersR 1972, Seite 892 = Justiz 1972, Seite 357).

  • OLG Brandenburg, 23.08.2011 - 2 U 55/10

    Amtshaftung bei Feuerwehreinsatz: Haftung einer brandenburgischen Gemeinde für

    OLG, Urteil vom 20. Dezember 2006, 4 U 865/05, GE 2007, 365-366; OLG Celle, Urteil vom 19. März 1980, 9 U 204/79, VersR 1980, 775 und 1028) grundsätzlich nicht die Pflicht, Dritte vor Dachlawinen durch spezielle Maßnahmen zu schützen.
  • OLG Oldenburg, 25.07.2012 - 4 U 35/12

    Keine allgemeine Verkehrspflicht, Dach von Eis/Schnee zu reinigen!

    Soweit in der Vergangenheit das OLG Celle (VersR 1980, 1028; VersR 1982, 775) eine derartige Verpflichtung aus der Dachneigung abstrakt hergeleitet hat, beruht dies auf der damals geltenden DV zur NBauO.
  • OLG Celle, 28.10.1987 - 9 U 227/86
    Hiergegen sind unter bestimmten Voraussetzungen Vorkehrungen, wie etwa das Anbringen von Schneefanggittern, zu verlangen (vgl. dazu BGH, NJW 1955, 300 f.; OLG Celle, VersR 1982, 775 und 979; OLG München, VersR 1965, 1037; OLG Düsseldorf, VersR 1978, 545 ).

    Die Verpflichtung des Grundstückseigentümers zur Entfernung steht unter der von der Rechtspr. im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht allgemein gemachten Einschränkung, daß geeignete Maßnahmen möglich und zumutbar sind (vgl. u. a. OLG Celle. VersR 1982, 775 a. E.; Gaisbauer, VersR 1971, 199 ff.).

  • AG Hannover, 21.03.2012 - 560 C 2876/11

    Zur Schadensersatzpflicht eines Hauseigentümers bei Herabfallen von Schnee und

    Dies soll regelma?ßig der Fall sein, wenn das Dach eine Neigung von 45 Grad u?berschreitet (so OLG Stuttgart, DAR 1964, 214; OLG Karlsruhe ZfSch 1984, 65; LG Ulm NJW-RR 2006, 1253, ebenso OLG VersR 1980, 1028, jedoch nur bei Ho?henlagen u?ber 400 u?ber NN).
  • OLG Köln, 20.01.2012 - 19 U 167/11

    Verkehrssicherungspflicht eines Hauseigentümers hinsichtlich abgehender

    Die Rechtsprechung, die eine Verkehrssicherungspflicht bei steilen Schrägdächern (über 45 Grad) bejaht, gründet sich in allen Fällen nicht ausschließlich auf das Vorhandensein eines außergewöhnlichen, die Gefahr erhöhenden Daches, sondern jeweils auf zusätzliche weitere Umstände, wie allgemeiner Schneereichtum, eine bestehende Ortsüblichkeit oder sogar eine bestehende behördlich angeordnete Schneefanggitterpflicht, die erst Recht eine Verkehrssicherungspflicht für das Aufstellen von Warnschildern begründen würden (so auch die vom Kläger zitierten Urteile OLG Karlsruhe, a. a. O., und LG Duisburg, jeweils a. a. O.; siehe auch LG Ulm, NJW-RR 2006, 1253 f., m.w.N.; OLG Celle, VersR 1980, 1028 f.).
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