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   OVG Sachsen-Anhalt, 24.09.1997 - A 3 S 164/96   

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OVG Sachsen-Anhalt, 24.09.1997 - A 3 S 164/96 (https://dejure.org/1997,23480)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 24.09.1997 - A 3 S 164/96 (https://dejure.org/1997,23480)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 24. September 1997 - A 3 S 164/96 (https://dejure.org/1997,23480)
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Wird zitiert von ... (9)

  • VG Münster, 05.09.2016 - 4 K 1534/15

    Unfall im Einsatz: Polizist haftet für grobe Fahrlässigkeit

    vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 24. September 1997 - A 3 S 164/96 -, juris, Rn. 23 ff.; BayVGH, Urteil vom 28. Februar 1996 - 3 B 95.1014 -, BayVBl 1997, S. 74 f.; VG Potsdam, Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 K 832/07 -, juris, Rn. 20 ff; VG Gelsenkirchen, Urteil vom 19. Oktober 2015 - 1 K 1492/14 -, juris, Rn. 31; KG Berlin, Urteil vom 6. Januar 2003 - 12 U 138/01 -, juris, Rn. 5 ff.; Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 41. Auflage 2011, § 35 Rn. 4 und § 38 Rn. 10, jeweils mit Nachw. aus der Rechtsprechung.
  • OVG Sachsen-Anhalt, 22.05.2014 - 1 L 37/14

    Zum Schadensersatz wegen (grob) fahrlässiger Dienstpflichtverletzung eines

    Denn die Befreiung nach § 35 Abs. 1 StVO gilt insbesondere für - den hier gegebenen Fall der - Nacheile als Maßnahme der Strafverfolgung, die sich als dringend gebotene Erfüllung hoheitlicher Aufgaben darstellt ( vgl.: OVG LSA, Urteil vom 24. September 1997 - A 3 S 164/96 -, JMBl. LSA 1998, 290; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 16. Juli 2003 - 4 S 1514/02 -, juris ).

    Insofern zeigt die Beklagte indes nicht schlüssig auf, dass die Klägerin bei der Ausübung des Sonderrechtes übergeordneten Geboten der öffentlichen Sicherheit und Ordnung nicht die gebührende Beachtung geschenkt hat ( vgl. hierzu: OVG LSA, Urteil vom 24. September 1997, a. a. O. ).

    Eher ist davon auszugehen, dass § 35 Abs. 8 StVO ausschließlich die Gefährdung von Rechtsgütern Dritter, insbesondere anderer Verkehrsteilnehmer hindern will ( in diesem Sinn: OVG LSA, Urteil vom 24. September 1997, a. a. O. [m. w. N.]; BVerwG, Urteil vom 28. Juli 1989 - 7 C 65.88 -, BVerwGE 82, 266 [m. w. N.]; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 21. Juli 2009 - 12 A 2660/07 -, juris; König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 42. Auflage, § 35 Rn. 8, 21 [m. w. N.]; Burmann/Heß/Jahnke/Janker, Straßenverkehrsrecht, 20. Auflage, § 35 RN. 13 ff. [m. w. N.] ).

    Bei Inanspruchnahme des Sonderrechtes nach § 35 Abs. 1 StVO obliegt es - wie die Beklagte dem Grunde nach mit Recht geltend macht - dem Sonderrechtsfahrer, Gewicht, Bedeutung und die Frage der Aufschiebbarkeit der Dienstaufgabe gegen die Folgen bei etwaiger Nichtbeachtung einer Verkehrsregel in der jeweiligen Lage unterwegs abzuwägen, wobei die Sorgfaltspflicht mit der Schwere der Gefahren, die durch eine Vernachlässigung der Verkehrsregeln verursacht werden können, wächst ( VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 16. Juli 2003, a. a. O. [m. w. N.]; vgl. auch: OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 21. Juli 2009, a. a. O. [m. w. N.]; OVG LSA, Urteil vom 24. September 1997, a. a. O. ).

  • VG Neustadt, 18.03.2014 - 1 K 602/13

    Grobe Fahrlässigkeit bei polizeilicher Einsatzfahrt

    Daraus resultiert zwangsläufig eine Pflicht des Einsatzfahrers, sich besonders vorsichtig in den Kreuzungsbereich "vorzutasten" und sein Fahrzeug dabei grundsätzlich bis auf Schrittgeschwindigkeit abzubremsen (OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 24. September 1997 - A 3 S 164/96, juris).

    Selbst bei normalen Streckenverhältnissen muss der Kläger immer in Rechnung stellen, dass andere Verkehrsteilnehmer die Sondersignale nicht wahrnehmen (OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 24. September 1997, a.a.O.).

    Gerade bei dem Maß der möglichen Gefahren steigen auch die Anforderungen an die vom Kläger anzuwendende Sorgfalt (OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 24. September 1997, a.a.O.).

  • VG Gelsenkirchen, 07.06.2017 - 1 K 1517/16

    Regress; Streifenwagen; Polizeit; Sonderrechte; Fremdschaden

    vgl. auch OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 24. September 1997 - A 3 S 164/96 -, juris Rn. 22.

    vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 24. September 1997 - A 3 S 164/96 -, juris Rn. 26; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 16. Juli 2003 - 4 S 1514/02 -, juris Rn. 12; s. auch VG Potsdam, Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 K 832/07 -, juris Rn. 23.

    OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 24. September 1997 - A 3 S 164/96 -, juris Rn. 34; OVG NRW, Beschluss vom 9. Juli 2014 - 6 A 1096/14 -, juris Rn. 5.

  • VG Gelsenkirchen, 19.10.2015 - 1 K 1492/14

    Regress; Verkehrsunfall; Polizeivollzugsbeamter; Streifenwagen; Sonderwegerecht;

    vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 24. September 1997 - A 3 S 164/96 - und VG Potsdam, Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 K 832/07 -, beide juris.
  • OVG Sachsen-Anhalt, 05.05.2010 - 1 L 55/10

    Schadensersatzpflicht eines Landesbeamten wegen grob fahrlässiger Verursachung

    Allgemein ist davon auszugehen, dass mit dem Maß der möglichen Gefahren auch die Anforderungen an die anzuwendende Sorgfalt steigen ( siehe zum Vorstehenden: OVG LSA, Urteil vom 24. September 1997 - Az.: A 3 S 164/96 -, JMBl. LSA 1998, 290 [m. w. N.] ).

    Der Kläger musste im Übrigen durchaus nicht nur mit möglichem Fehlverhalten anderer, etwa einer Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um 20 bis 30 km/h, ernstlich rechnen, sondern ein infolge des Wendemanövers auch unüberlegtes Überholmanöver Dritter einkalkulieren ( vgl. auch: OLG Hamm, Urteil vom 16. Januar 1996 - Az.: 9 U 135/95 -, zitiert nach juris; vgl. zudem: OVG LSA, Urteil vom 24. September 1997, a. a. O. ).

  • VG Potsdam, 24.02.2011 - 2 K 832/07

    Pflicht eines Polizeibeamten zur Leistung von Schadensersatz nach Unfall mit

    OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 24. September 1997 - A 3 S 164/96 -, Juris.
  • VG Gelsenkirchen, 27.01.2017 - 3 K 383/15

    Erhöhtes Unfallruhegehalt; Lebensgefahr; besondere Lebensgefahr; Polizeifahrt;

    Unabhängig davon, ob das Einfahren in einen Kreuzungsbereich unter Einsatz der Sondersignale mit einer Geschwindigkeit von 80-88 km/h als sorgfaltswidrig zu werten ist, weil auch bei einer Sonderrechtsfahrt die damit verbundene Kollisionsgefahr mitsamt der darin liegenden Gefährdung oder gar Schädigung anderer Verkehrsteilnehmer unter allen Umständen zu vermeiden ist, - vgl. VG Gelsenkirchen, Urteil vom 19. Oktober 2015- 1 K 1492/14 -, Rn. 31, juris; vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 24. September 1997 - A 3 S 164/96 - juris; VG Potsdam, Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 K 832/07 - juris - verändert der Sorgfaltsverstoß eines an der vorgenommenen Diensthandlung beteiligten Beamten nicht die abstrakte Prägung der Diensthandlung im Hinblick auf ihre Gefährlichkeit.
  • VGH Baden-Württemberg, 16.07.2003 - 4 S 1514/02

    Sorgfaltspflicht eines Polizeibeamten bei Inanspruchnahme von Sonderrechten

    Selbst bei Verwendung von blauem Blinklicht zusammen mit dem Martinshorn (§ 38 Abs. 1 Satz 1 StVO) muss deshalb der Sonder- und Wegerechtsberechtigte bei Einfahren in eine unübersichtliche Kreuzung bei Rot Schrittgeschwindigkeit fahren und sich gegebenenfalls vortasten (vgl. Hentschel, a.a.O., § 38 RdNr. 10; OLG Hamm, Urteil vom 06.11.1995, DAR 1996, 93; OVG Magdeburg, Urteil vom 24.09.1997 - A 3 S 164/96 -, ).
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