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   VGH Baden-Württemberg, 29.02.2000 - A 6 S 675/99   

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https://dejure.org/2000,5531
VGH Baden-Württemberg, 29.02.2000 - A 6 S 675/99 (https://dejure.org/2000,5531)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 29.02.2000 - A 6 S 675/99 (https://dejure.org/2000,5531)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 29. Februar 2000 - A 6 S 675/99 (https://dejure.org/2000,5531)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Pakistan: keine beachtliche Gruppenverfolgungswahrscheinlichkeit für Ahmadis; Wiederaufgreifen des Verfahrens zur Feststellung von Abschiebungshindernissen

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 51 Abs 1 VwVfG, § 51 Abs 2 VwVfG, § 51 Abs 3 VwVfG, § 51 Abs 5 VwVfG, § 48 Abs 1 VwVfG, § 49 Abs 1 VwVfG, Art 16a Abs 1 GG, § 51 Abs 1 AuslG 1990, § 53 Halbs 1 AuslG 1990
    Pakistan: keine beachtliche Gruppenverfolgungswahrscheinlichkeit für Ahmadis; Wiederaufgreifen des Verfahrens zur Feststellung von Abschiebungshindernissen

  • Informationsverbund Asyl und Migration

    AuslG § 51 Abs. 1; AuslG § 53 Abs. 6; VwVfG § 51 Abs. 1 -3; VwVfG § 5; VwVfG § 48 Abs. 1; VwVfG § 49 Abs. 1
    Pakistan, Ahmadiyya, Folgeantrag, Änderung der Sachlage, neue Beweismittel, Darlegungserfordernis, Gruppenverfolgung, religiös motivierte Verfolgung, Mittelbare Verfolgung, Verfolgung durch Dritte, Situation bei Rückkehr, Abschiebungshindernis, Wiederaufgreifen des ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (20)

  • VGH Baden-Württemberg, 24.11.2000 - A 6 S 672/99

    Pakistan: Keine Gruppenverfolgung der Ahmadis

    Dass Ahmadis in Pakistan keiner derartigen Verfolgung ausgesetzt sind, hat der Senat zuletzt in seinem - den Beteiligten bekannten - Beschluss vom 29.2.2000 -A 6 S 675/99 - entschieden.

    Es liegen weder Erkenntnismittel vor, die begründete Zweifel an der Einschätzung im Beschluss vom 29.2.2000, a.a.O., begründen könnten, noch ergibt sich aus den dem Senat vorliegenden Erkenntnismitteln, dass zwischenzeitlich eine Änderung eingetreten ist, die zu einer anderen Beurteilung der Lage der Ahmadis insgesamt oder einer etwaigen Untergruppe aktiver, d.h. bekennender Ahmadis führen könnte.

    In seinem Beschluss vom 29.2.2000 (a.a.O.) ging der Senat aufgrund gutachtlicher Schätzungen davon aus, dass in Pakistan insgesamt etwa 2 bis 3 Mio. Ahmadis leben (vgl. etwa AA, Lagebericht vom 11.9.1996; AMJ, Pressebericht vom 5.11.1997; Stanek, Referat vom 15.12.1997).

    Ist danach von einer Gesamtzahl von 4 Mio. Ahmadis auszugehen, verringert sich die Dichte der staatlichen Zugriffe und privaten Übergriffe auf Ahmadis, die der Senat zuletzt in seiner Entscheidung vom 29.2.2000 (a.a.O.) für die Annahme einer Gruppenverfolgung nicht als ausreichend angesehen hat, in einer Weise, die die in den neueren Erkenntnisquellen dokumentierten Vorfälle nicht entfernt auszugleichen vermögen.

    In seiner Entscheidung vom 29.2.2000 (a.a.O.) war der Senat davon ausgegangen, dass höchstens etwa 1, 5 %o aller in Pakistan lebenden (2 bis 3 Mio.) Ahmadis von religionsbezogenen Strafverfahren gemäß sec.

    Im Beschluss vom 29.2.2000 (a.a.O.) war weiter von 230 Strafverfahren gemäß sec.

  • VG Ansbach, 13.02.2008 - AN 11 K 07.30754

    Im Einzelfall erfolgloser Antrag auf Wiederaufgreifen des Verfahrens hinsichtlich

    Ergibt allerdings die hier gebotene Prüfung bereits, dass schon die gesetzlichen Voraussetzungen für die Rücknahme oder den Widerruf des im wiederaufzugreifenden Verfahren ergangenen Verwaltungsakts nicht vorliegen, insbesondere weil dieser nicht als rechtswidrig, sondern als rechtmäßig erscheint, kommt auch ein Ermessensanspruch nicht in Betracht (VGH BW Beschluss vom 29.2.2000 -A 6 S 675/99; OVG NW DVBl 2002, 855).
  • VGH Hessen, 01.12.2004 - 6 UE 2163/01

    Die Vorlage einer Rechtsfrage an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

    Die Voraussetzungen für die Rücknahme oder den Widerruf der zu ihren Lasten getroffenen Feststellungen liegen jedoch nicht vor; denn die Feststellungen sind rechtmäßig und müssten im Falle eines Widerrufs wegen dessen Rechtswidrigkeit erneut getroffen werden (vgl. hierzu VGH Mannheim, Beschluss vom 29. Februar 2000 - A 6 S 675/99 -).
  • VGH Baden-Württemberg, 22.05.2003 - A 2 S 711/01

    Abschiebung in Nicht-Konventionsstaat - menschenrechtliche Mindestgarantien;

    Insoweit besteht ein Anspruch auf fehlerfreie Ermessensausübung (BVerwG, Urteil vom 3.12.2002 - 1 B 429.02 - Urteil vom 21.3.2000, aaO; Urteil vom 7.9.1999, aaO; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 29.2.2000 - A 6 S 675/99 -).
  • VG Meiningen, 11.07.2002 - 1 K 20135/00

    Pakistan, Ahmadiyya, Folgeantrag, Verfolgung durch Dritte, Mittelbare Verfolgung,

    Mitgliedern der Ahmadiyya-Glaubensgemeinschaft droht nach höchstrichterlicher Rechtsprechung sowie der ganz überwiegenden obergerichtlichen Rechtsprechung weder eine unmittelbare noch eine mittelbare Gruppenverfolgung in Pakistan weder als Vor- noch als beachtlicher Nachfluchtgrund (vgl. BVerwG, B. v. 07.06.2000 - AZ.: 9 B 262/00 -, U. v. 30.10.1990 - Az.: 9 C 60/89 -, NVwZ 1991, 377; BayVGH, B. v. 02.0.1994 - Az.: 21 B 88.30859 - OVG Münster, B. v. 30.03.1994 - Az.: 19 A 10021/85 - VGH Mannheim, U. v. 02.12.1994 - Az.: A 16 S 1382/93 - OVG Lüneburg, U. v. 25.01.1996 - Az.: 12 L 3695/95 - OVG Koblenz, U. v. 30.01.1996 - Az.: 6 A 13364/95 - OVG Hamburg, U. v. 04.03.1994 - Az.: OVG BF IV 38/93 - ThürOVG, U. v. 30.09.1998 - Az.: 3 KO 864/98 - OVG NRW, B. v. 15.12.2000 - Az.: 19 A 167/00.A -, B. v. 05.12.2000 - Az.: 19 A 2928/99.A -, B. v. 02.11.1999 - Az.: 19 A 2415/99.A - HessVGH B. v. 05.10.1999 - Az.: 10 UE 90/94.A -, U. v. 31.08.1999 - Az.: 10 UE 864/98.A -, U. v. 15.03.1995 - Az.: 10 UE 102/94 - OVG Saarland, B. v. 15.03.2002 - Az.: 9 Q 59/01 -, B. v. 27.09.1999 - Az.: 9 Q 115/99 - OVG Bremen, B. v. 14.09.1999 - Az.: 1 A 34/99.A - OVG Nds, B. v. 15.07.1999 - Az.: 12 L 2878/99 - VGH B-W, U. v. 15.06.1999 - Az.: A 6 S 2766/98 - OVG HH, B. v. 02.03.1999 - Az.: OVG Bf IV 13/95 - VGH B-W, B. v. 29.02.2000 - Az.: A 6 S 675/99 -).

    Das Gericht geht daher weiterhin von einer Mitgliederzahl von mindesten 1 Million aus (so auch VGH Baden- Württemberg, B. v. 29.02.2000 - Az.: A 6 S 675/99).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.02.2002 - 8 A 2664/00

    Pflichtenumfang des Verwaltungsgerichts bei Bejahung eines Anspruchs auf

    Ebenso VGH Bad.-Württ., Urteil vom 29.2.2000 - A 6 S 675/99 -.
  • VG Ansbach, 15.10.2008 - AN 11 E 08.30400

    Im Einzelfall statthafter, aber unbegründeter Eilantrag wegen Ablehnung eines

    Ergibt allerdings die hier gebotene Prüfung bereits, dass schon die gesetzlichen Voraussetzungen für die Rücknahme oder den Widerruf des im wiederaufzugreifenden Verfahren ergangenen Verwaltungsakts nicht vorliegen, insbesondere weil dieser nicht als rechtswidrig, sondern als rechtmäßig erscheint, kommt auch ein Ermessensanspruch nicht in Betracht (VGH BW Beschluss vom 29.2.2000 -A 6 S 675/99; OVG NW DVBl 2002, 855).
  • VG Ansbach, 29.04.2009 - AN 11 K 09.30034

    Im Einzelfall erfolgloser (dritter) Antrag auf Wiederaufgreifen des Verfahrens

    Ergibt allerdings die hier gebotene Prüfung bereits, dass schon die gesetzlichen Voraussetzungen für die Rücknahme oder den Widerruf des im wiederaufzugreifenden Verfahren ergangenen Verwaltungsakts nicht vorliegen, insbesondere weil dieser nicht als rechtswidrig, sondern als rechtmäßig erscheint, kommt auch ein Ermessensanspruch nicht in Betracht (VGH BW Beschluss vom 29.2.2000 -A 6 S 675/99; OVG NW DVBl 2002, 855).
  • VG Stuttgart, 18.12.2006 - A 11 K 1432/06

    Verbot der Abschiebung einer alleinstehender Frau albanischer Volkszugehörigkeit

    Der Betroffene hat deshalb einen Anspruch auf fehlerfreie Ermessensausübung, ob das Verfahren wieder aufgegriffen wird oder nicht (vgl. BVerwG, Urt. v. 21.03.2000, OIrejTR 11, 77 [richtig: BVerwGE 111, 77 - d. Red.] = NVwZ 2000, 940; VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 29.02.2000 - A 6 S 675/99 -).
  • VG Stuttgart, 03.07.2006 - A 11 K 497/06

    Zugänglichkeit der notwendigen medizinischen Behandlung im Kosovo

    Der Betroffene hat deshalb einen Anspruch auf fehlerfreie Ermessensausübung, ob das Verfahren wieder aufgegriffen wird oder nicht (vgl. BVerwG, Urt. v. 21.03.2000, BVerwGE 11, 77 = NVwZ 2000, 940; VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 29.02.2000 - A 6 S 675/99 -).
  • VG Ansbach, 07.11.2013 - AN 11 K 13.01336

    Rechtskräftige Entscheidung über Ruhegehaltfähigkeit der Fliegerzulage

  • VG Freiburg, 10.12.2003 - A 4 K 11131/02

    Abschiebungshindernisse nach § 53 Abs 6 AUslG 1990 - posttraumatische

  • VG Sigmaringen, 27.11.2003 - A 7 K 12248/03

    Kosovo: Abschiebungshindernis - Krankheit - Bluthochdruck

  • VG Sigmaringen, 30.11.2001 - A 6 K 10994/99

    Krankheit - Abschiebungshindernis

  • VG Sigmaringen, 25.09.2001 - A 4 K 11142/00

    Unanwendbarkeit des AsylVfG 1992 § 17 Abs 3 auf AuslG 1990 § 53;

  • VG Ansbach, 11.03.2010 - AN 11 K 10.30038

    Im Einzelfall unbegründeter Folgeantrag einer bereits 1995 ausgereisten

  • VG Sigmaringen, 23.12.2008 - A 5 K 1756/08

    Demokratische Republik Kongo, Abschiebungshindernis, zielstaatsbezogene

  • VG Braunschweig, 02.07.2007 - 8 A 410/06

    Aserbaidschan, Abschiebungshindernis, zielstaatsbezogene Abschiebungshindernisse,

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.02.2002 - 8 A 2664

    Anspruch auf Wiederaufgreifen nach § 51 Abs. 1 Verwaltungsverfahrensgesetz

  • VG Sigmaringen, 19.09.2002 - A 8 K 10838/00

    Türkei, Abschiebungshindernis, zielstaatsbezogene Abschiebungshindernisse,

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