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   BAG, 25.01.1967 - 4 AZR 532/65   

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https://dejure.org/1967,2318
BAG, 25.01.1967 - 4 AZR 532/65 (https://dejure.org/1967,2318)
BAG, Entscheidung vom 25.01.1967 - 4 AZR 532/65 (https://dejure.org/1967,2318)
BAG, Entscheidung vom 25. Januar 1967 - 4 AZR 532/65 (https://dejure.org/1967,2318)
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Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BB 1967, 414
  • DB 1967, 556
  • AP TVG § 4 Ausschlußfristen Nr. 35
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • BAG, 16.05.2007 - 8 AZR 709/06

    Persönlichkeitsverletzung - Mobbing - Ausschlussfrist

    Erst mit der Entstehung des Schadens kann auch ein Schadensersatzanspruch entstehen, der in der Regel auch mit seiner Entstehung fällig wird (BAG 14. Dezember 2006 - 8 AZR 628/05 - AP BGB § 618 Nr. 28 = EzA BGB 2002 § 618 Nr. 2; 25. Januar 1967 - 4 AZR 532/65 - AP TVG § 4 Ausschlussfristen Nr. 35 = EzA TVG § 4 Nr. 13; 7. März 1995 - 3 AZR 282/94 - BAGE 79, 236, 258 = AP BetrAVG § 1 Gleichbehandlung Nr. 26 = EzA BetrAVG § 1 Gleichbehandlung Nr. 9 unter Verweis auf BGH 19. Dezember 1990 - VIII ARZ 5/90 - BGHZ 113, 188, 193).
  • BAG, 14.12.2006 - 8 AZR 628/05

    Schadensersatzanspruch wegen einer Hepatitis-C-Infektion - Ausschlussfrist

    Erst mit der Entstehung des Schadens kann auch ein Schadensersatzanspruch entstehen, der in der Regel auch mit seiner Entstehung fällig wird (BAG 25. Januar 1967 - 4 AZR 532/65 - AP TVG § 4 Ausschlussfristen Nr. 35 = EzA TVG § 4 Nr. 13; 7. März 1995 - 3 AZR 282/94 - BAGE 79, 236, 258 = AP BetrAVG § 1 Gleichbehandlung Nr. 26 = EzA BetrAVG § 1 Gleichbehandlung Nr. 9 unter Verweis auf BGH 19. Dezember 1990 - VIII ARZ 5/90 -BGHZ 113, 188, 193).
  • BAG, 17.10.1974 - 3 AZR 4/74

    Geltendmachen von Ansprüchen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses -

    Die erhobene Forderung muß wenigstens annähernd der Höhe nach bezeichnet werden (Bestätigung von BAG AP Nr. 35 zu § 4 TVG Ausschlußfristen und BAG 22.241 [244] = AP Nr. 43 zu § 4 TVG Ausschlußfristen [zu 2 a der Gründe]).

    Deshalb beginnt der Lauf der Ausschlußfrist nach ständiger Rechtsprechung, sobald sich der Gläubiger den erforderlichen groben Überblick ohne schuldhaftes Zögern verschaffen konnte (BAG AP Nr. 35 zu § 4 TVG Ausschlußfristen [zu II 2 der Gründe] und zuletzt Urteil vom 2 5 .

  • BAG, 27.10.1970 - 1 AZR 216/70

    Ausschlußfrist - Arbeitsmängel

    Das Landesarbeitsgericht vertritt die Ansicht, die Widerklage müsse an der Ausschlußfrist des § 9 HTV-Bau scheitern Es beruft sich zur Begründung seiner Meinung auf das Urteil des Vierten Senats des Bundesarbeitsgerichts AP Nr. 35 zu § 4 TVG Ausschlußfristen Die Revision bekämpft diese Auffassung unter Hinweis darauf, daß es sich hier um einen Rückgriffsanspruch handele, der nicht vor einer Inanspruchnahme des Beklagten durch den Bauherrn fällig geworden sein könne Sie bezieht sich zur Begründung dieser Ansicht auf das Urteil des erkennenden Senats AP Nr. 32 zu § 4 TVG Ausschlußfristen Entgegen der Auffassung der Revision ist der Ansicnt des vLandesarbeitsgenchts zuzustimmen.

    Diese Auslegung des Begriffs der Fälligkeit im Sinne von § 9 RTV-Bau steht auch im Einklang mit der früheren Rechtsprechung des Senats im Urteil AP Fr 14 zu § 4 TVG Ausschlußfri sten Dort war allerdings die Besonderheit gegeben, daß eine Abnahme tariflich vorgeschrieben war, was im Streitfall nicht m Betracht kommt Der erkennende Senat hat m der Entscheidung AF Nr. 14 aaO aber nicht nur auf die Abnahme abgestellt, sondern ausgesprochen, daß die Abnahme der spateste Zeitpunkt für die Fälligkeit sei Die Fälligkeit kann also auch nach der Entscheidung AF Nr. 14 aaO bereits vor der Abnahme eintreten, und auf die Abnahme als solche kommt es für den Eintritt der Fälligkeit nicht entscheidend an, wie der Vierte Senat m dem Urteil AP Nr. 35 zu § 4 TVG Ausschlußfristen ebenfalls ausgefuhrt hat.

    Allerdings ist der vom Vierten Senat vertretenen und vom erkennenden Senat hiermit geteilten Auffassung von Stahlhacke, BB 67, 1490, und von Sieg, Anra zu AP Nr. 35 zu § 4 TVG Ausschlußfristen, widersprochen worden Der erkennende Senat nat die von der Literatur erhobenen Bedenken geprüft Es ist zuzu geben, daß ihre Berechtigung nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen ist Gleichwohl schließt sich der erkennende Senat der Ansicht des Vierten Senats an, weil nur diese geeignet ist, dem Sinn und Zweck des § 9 HIV-Bau gerecht zu werden Wenn Sieg anfuhrt, daß nach der Ansicht des Vierten Senats der Arbeitnehmer um so mehr begünstigt werde, je großer der von ihm begangene Fehler sei, ®o trifft das zu Dieser Gesichtspunkt ist aber nicht so schwerwiegend, daß mit Rücksicht hierauf die Ansicht des Vierten Senats abzulehnen ware, denn je großer der Fehler des Arbeitnehmers ist, um so offenbarer ist er auch für den Arbeitgeber Diesen trifft eine Prüfung spflicht , wie der erkennende Senat schon m der Entscheidung AP Nr. 14 zu § 4 TVG Ausschlußfristen ausgesprochen hat Gotz Hueck hat dem m der Anmerkung zu jener Entscheidung zugestimmt Auch die Tarifpartner teilen offensichtlich die Ansicht, die der erkennende Senat m AP Nr. 14 aaO vertreten hat Das ergibt sich daraus, daß in dem von ihnen gemeinsam herausgege benen Kommentar (Bluraensaat-Leber-Unkelbach-Ueimer, BRTV-Bau, § 9 Anm 6) dieselbe Auffassung wie m AP 3Jr 14 aaO vertreten wird Somit kann davon ausgegangen werden, daß auch die Tarifpartner dem Begriff der Fälligkeit im Sinne von § 9 RTV-Bau in Fallen vorliegender Art die Bedeutung zugemessen haben, wie sie ihm nach der Ansicht des Vierten und des erkennenden Senats zukommt Jede andere Auffassung wurde zudem dazu fuhren, daß der Zweck der Ausschlußfrist, nämlich zu erreichen, daß nicht nach Jahr und Tag noch ein Streit ausgefochten werden muß, vernachlässigt wird Die Erreichung dieses Zwecks der tariflichen Vorschrift ist aber so wichtig, daß demgegenüber die von der Literatur hervorgehobenen Bedenken nicht durchschlagen können Die vorstehend vertretene Auffassung ist auch entgegen der Ansicht von Stahlhacke für den Arbeitgeber nicht unzumutbar Sie setzt allerdings voraus, daß dieser eine Kontrolle über seine Arbeitnehmer ausubt, die von ihm aber mit Fug und Recht gefordert werden kann Auszugehen ist von der Sorgfaltspflicnt eines ordentlichen Bauunternehmers, da angenommen werden muß, daß auch die Tarifpartner an einen solchen gedacht haben, als sie § 9 RTV-Bau vereinbarten.

  • BAG, 01.12.1967 - 3 AZR 459/66

    Ausschlußklausel - Lohnsteuerabzug - Krankengeldzuschuß - Ausschlußfrist

    b) Auf d ie s e auch in d e r R ech tsp re ch u n g d es B u n d esar-, b e i t s g e r i c h t s n ic h t e in d e u tig e n ts c h ie d e n e P räg e b r a u c h t d e r S en at im v o r lie g e n d e n P a l l n i c h t ein zu g eh e n ( v g l. z . 13. zu d e r m it § 12 KTV w ö r t lic h ü b erein stim m en d en V e r f a l l k l a u s e l in § 9 d es iä u n d e sra h m e n ta rifV e rtra g s f ü r d a s Baugewerbe BAG 9, 296 /297 = AP N r. 5 zu M TVG A u s s c h lu ß f r is te n ; BAG AP N r. 14 w ie v o r h e r ; BAG AP N r. 2 zu § 611 BGB A k k o rd k o lo n n e; BAG AP N r. 3 0, 31» 32 und 33 zu § 4 TVG A u s s c h lu ß f r is te n ; BAG AP N r. 37 zu § 611 BGB H aftu n g d es A rb e itn e h m e rs ; U r t e i l d e s V ie r te n S e n a ts vom 25 . J a n u a r 1967 - 4 AZR 532/65 /d e m n ä c h s t/ AP N r. 35 zu § 4 TVG A u s s c h lu ß f r is te n ) c S e lb s t wenn n äm lic h e n t s p r e chend d e r A n sic h t d e r B e k la g te n " f ä l l i g e " A nsprüche im S in n e d es § 12 1 RTV n u r s o lc h e s e i n s o l l t e n , d ie d e r G lä u b ig e r k e n n t o d e r von denen e r s i c h doch K e n n tn is v e r s c h a f f e n kann, dann muß d ie B e k la g te gegen s ic h g e l te n l a s s e n , daß s i e b e i d e r Z ahlung von K ra n k e n g e ld z u sc h ü sse n an den K läg e r in je n e r z u rü c k lie g e n d e n Z e it z u g le ic h z u r A bführung d e r h i e r a u f ruhen d en Lohn- .und K ir c h e n s te u e r v e r p f l i c h t e t gew esen i s t j u n d i h r e in e n ts p re c h e n d e r Be f r e iu n g s a n s p r u c h gegen den K lä g e r schon dam als erw achsen i s t ; s i e h ä t t e d ie s auch ohne b e so n d e re S c h w ie rig k e it w is s e n können, zumal - w ie in d e r zu I d i e s e r E n ts c h e i d ungsgründe a n g e fü h rte n R e ch tsp rech u n g immer w ie d e r b e t o n t worden i s t - d e r A rb e itg e b e r k r a f t s e i n e r P ü rs o rg e - p f l i c h t g e h a lte n i s t , d ie S te u e ra b z u g s b e trä g e r i c h t i g zu b e re c h n e n .
  • LAG Baden-Württemberg, 19.02.1997 - 3 Sa 1/97
    Dem widerspräche es, verschöbe man die Entstehung und - vorliegend - damit die Fälligkeit auf einen solchen, nicht selten weit in der Zukunft liegenden Zeitpunkt (vgl. BAG vom 16.03.1966 - 1 AZR 411/65 - zu 2 c der Gründe; G. Hueck in Anmerkung dazu in AP Nr. 32 zu § 4 TVG -Ausschlußfristen-;; Sieg in Anmerkung unter Nr. 1, 2 zu BAG vom 25.01.1967 - 4 AZR 532/65 - in AP Nr. 35 zu § 4 TVG - Ausschlußfristen -;; siehe auch Clemens-Scheuring-Steingen-Wiese, BAT Bd. II § 70 Erl. 8 a - Stand März 1995 -).
  • LG Kaiserslautern, 13.08.2004 - 3 O 151/04

    Unwirksame Vereinbarung eines Haftungsausschlusses im Arbeitsvertrag durch

    Denn - unabhängig von der Frage, ob mit Rücksicht auf die §§ 4 6 Nr. 8, 52 GmbHG ungeachtet des Vorhandenseins eines Aufsiehts-rats nach den vorhandenen Satzungsregelungen der Klägerin die Frist des § 70 BAT (in der hier einschlägigen Fassung) vorliegend mit der Kenntniserlangung (vgl. dazu u. a. -z.T. zu § 626 Abs. 2 BGB - BAG BB 1967, 414; BAG BB 1985, 124/125; BAG NJW 1981, 2487; BAG RiA 1981, 233; BAG NJW 1978, 723 ff.; BGH NJW 1984, 2689 ff.; BGH NJW 1993, 463 ff.; BGH NJW 1998, 3274 ff.; OLG Köln NJW-RR 1995, 123) von dem Gutachten des Wirtschaftsprüfers durch die Gesellschafterversammlung begann, wie es die Klägerseite annimmt, oder ob u. U. darauf abzustellen ist, ob diese Gesellschafterversammlung zu diesem Zweck womöglich hätte früher einberufen werden müssen, und welche Folgen dies haben kann (vgl. u. a. BGH NJW 1984, 2689 ff.) - ist § 2 des hier fraglichen.
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