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   VerfGH Rheinland-Pfalz, 13.07.2012 - VGH B 10/12   

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https://dejure.org/2012,22836
VerfGH Rheinland-Pfalz, 13.07.2012 - VGH B 10/12 (https://dejure.org/2012,22836)
VerfGH Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 13.07.2012 - VGH B 10/12 (https://dejure.org/2012,22836)
VerfGH Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 13. Juli 2012 - VGH B 10/12 (https://dejure.org/2012,22836)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    Art 20 GG, Art 20 Abs 3 GG, Art 6 GG, Art 6 Abs 2 GG, § 11 JGG
    Verfassungsrecht

  • esovgrp.de

    GG Art 6,GG Art 6 Abs 2,GG Art ... 20,GG Art 20 Abs 3,JGG § 2,JGG § 2 Abs 1,JGG § 2 Abs 1 S 2,JGG § 11,JGG § 11 Abs 3,JGG § 15,JGG § 15 Abs 3,LV Art 17,LV Art 17 Abs 2,LV Art 24,LV Art 24 S 1,LV Art 24 S 2,LV Art 25,LV Art 25 Abs 1,LV Art 25 Abs 3,LV Art 77,LV Art 77 Abs 2
    Elterliche Pflicht, Eltern, Elternrecht, Elternwillen, Erkenntnisverfahren, Erziehung, Erziehungsmaßnahme, Erziehungsrecht, Jugend, Jugendarrest, Jugendlicher, Jugendstrafrecht, Kind, Kindeswohl, Machtanspruch, Pflicht, Verfassungsrecht, Arbeit, Arrest, ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Verhängung von Ungehorsamsarrest gegen einen Jugendlichen wegen Nichtbefolgung von gerichtlichen Auflagen; Recht der Eltern zur Erziehung ihres Kindes und elterliche Pflicht zur Wahrnehmung dieser Aufgabe; Unterliegen des geschützten Elternrechts als Recht im Interesse ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2012, 1345
  • NStZ 2013, 292
  • AS 41, 110
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 24.02.2014 - VGH B 26/13

    Verwertbarkeit der vom Land Rheinland-Pfalz angekauften Steuerdaten-CD im

    Das Rechtsstaatsprinzip gestattet und verlangt die Berücksichtigung der Belange einer funktionstüchtigen Strafrechtspflege, ohne die der Gerechtigkeit nicht zum Durchbruch verholfen werden kann (vgl. BVerfGE 130, 1 [25 f.]; BVerfG, Urteil vom 19. März 2013 - 2 BvR 2628/10 u.a. -, NJW 2013, 1058 [1060]; ferner VerfGH RP, Beschluss vom 13. Juli 2012 - VGH B 10/12, VGH A 18/12 -, AS 41, 110 [117]).

    Zur verfassungsrechtlichen Pflicht des Staates, eine funktionstüchtige Strafrechtspflege zu gewährleisten gehört es auch, die Durchführung eingeleiteter Strafverfahren sicherzustellen ( vgl. BVerfG, Urteil vom 19. März 2013 - 2 BvR 2628/10 u.a. -, NJW 2013, 1058 [1060]; VerfGH RP, Beschluss vom 13. Juli 2012 - VGH B 10/12, VGH A 18/12 -, AS 41, 110 [117]).

    Vielmehr muss der Fehler gerade in der Nichtbeachtung von Grundrechten oder grundrechtsgleichen Rechten liegen oder die einfach-rechtliche Beurteilung darf unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt mehr vertretbar sein (vgl. etwa VerfGH RP, Beschluss vom 9. September 2003 - VGH B 14/03 -, nicht veröffentlicht; Beschluss vom 13. Juli 2012 - VGH B 10/12, VGH A 18/12 -, NJW-RR 2012, 1345 [1346 f.]).

    Andererseits misst das Verfassungsrecht dem Erfordernis einer wirksamen Strafverfolgung eine hohe Bedeutung bei (vgl. BVerfGE 130, 1 [26] m.w.N.; VerfGH RP, Beschluss vom 13. Juli 2012 - VGH B 10/12, VGH A 18/12 -, AS 41, 110 [117]).

    Mit der Annahme der Verwertbarkeit der Daten haben die Gerichte weder die Ausstrahlungswirkung des Art. 7 LV auf das einfache Recht grundsätzlich verkannt, noch beruhen die Entscheidungen auf einer unrichtigen Auffassung von Bedeutung und Tragweite des Art. 7 LV (vgl. zu diesem Maßstab etwa VerfGH RP, Beschluss vom 13. Juli 2012 - VGH B 10/12, VGH A 18/12 -, AS 41, 110 [114 f.]; BVerfGE 18, 86 [92 f.]; BVerfGE 42, 143 [149]).

  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 30.06.2015 - VGH B 15/15

    Klageerzwingungsverfahren, Begründungspflicht

    wendung der landesverfassungsgerichtlichen Kontrolle entzogen ist (vgl. VerfGH RP, Beschluss vom 16. März 2001 - VGH B 14/00 -, AS 29, 89 [91 f.]; Beschluss vom 24. Oktober 2001 - VGH B 12/01 -, AS 29, 215 f.; Beschluss vom 13. Juli 2012 - VGH B 10/12 -, AS 41, 110 [113 f.]).
  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 19.11.2019 - VGH B 10/19

    Allgemeiner Vertreter, amtliche Bestellung, Anwalt, Anwendung,

    a) Eine Ausnahme nach § 44 Abs. 2 Satz 2 Alt. 1 VerfGHG, wonach der Verfassungsgerichtshof befugt ist, die Durchführung des durch Prozessordnungen des Bundes geregelten Verfahrens durch die Gerichte an den Grundrechten der Landesverfassung zu messen, soweit diese den gleichen Inhalt haben wie die entsprechenden Rechte des Grundgesetzes (vgl. VerfGH RP, Beschluss vom 16. März 2001 - VGH B 14/00 -, AS 29, 89 [91 f.]; Beschluss vom 11. Mai 2006 - VGH B 6/06 -, AS 33, 186 [188]; Beschluss vom 13. Juli 2012 - VGH B 10/12 u.a. -, AS 41, 110 [113]; ferner BVerfG, Beschluss vom 15. Oktober 1997 - 2 BvN 1/95 -, BVerfGE 96, 345 [372]), kommt vorliegend nicht in Betracht.

    Entsprechendes gilt im Hinblick auf das vom Beschwerdeführer ebenfalls als verletzt gerügte Rechtsstaatsprinzip, das auf Bundesebene in Art. 20 Abs. 3 GG und inhaltsgleich in Art. 77 LV verankert ist (vgl. VerfGH RP, Beschluss vom 13. Juli 2012 - VGH B 10/12 u.a. -, AS 41, 110 [114]).

    Ist dies der Fall, so liegt nämlich der Entscheidung in Wahrheit kein (materielles) Bundesrecht zugrunde, dessen Anwendung gemäß § 44 Abs. 2 Satz 1 VerfGHG der landesverfassungsrechtlichen Kontrolle entzogen ist (vgl. VerfGH RP, Beschluss vom 13. Juli 2012 - VGH B 10/12 u.a. -, AS 41, 110 [114]; Beschluss vom 25. September 2013 - VGH B 17/13 - [n.v.]; Urteil vom 24. Februar 2014 - VGH B 26/13 -, AS 42, 157 [163]; Beschluss vom 15. Juli 2015 - VGH B 19/15 -, AS 43, 412 [417]).

    Aus diesem Grunde steht dem Verfassungsgerichtshof auch die Befugnis zu, einen Verstoß gegen die Bindung des Richters an Gesetz und Recht nach Art. 77 Abs. 2 LV zu prüfen (vgl. VerfGH RP, Beschluss vom 18. März 2011 - VGH B 49/10 - Beschluss vom 13. Juli 2012 - VGH B 10/12 u.a. -, AS 41, 110 [114]; Beschluss vom 25. September 2013 - VGH B 17/13 - [n.v.]; siehe zur Gesetzesbindung des Richters nach Art. 77 Abs. 2 LV Cornils, in: Brocker/Droege/Jutzi [Hrsg.], Verfassung für Rheinland-Pfalz, 2014, Art. 77 Rn. 24 f.).

    Das Vorliegen der Beschwerdebefugnis im Sinne von Art. 130a LV und § 44 Abs. 1 VerfGHG setzt voraus, dass aus der Begründungsschrift bei objektiver Beurteilung zumindest die Möglichkeit einer Verletzung konkret bestimmbarer Gewährleistungen der Verfassung erkennbar wird, die zumindest auch dem subjektiven Schutz des Beschwerdeführers zu dienen bestimmt sind (vgl. VerfGH RP, Beschluss vom 13. Juli 2012 - VGH B 10/12 u.a. -, AS 41, 110 [111 f.]).

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 18.06.2019 - VerfGH 1/19

    Beschluss über "Gegenvorstellung"

    Aufgrund vergleichbarer Bestimmungen bejahen etwa auch der Verfassungsgerichtshof Baden-Württemberg, der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz und der Verfassungsgerichtshof des Freistaates Sachsen eine Pflicht zur substantiierten Begründung von Verfassungsbeschwerden in dem genannten Sinne (vgl. VerfGH BW, Beschluss vom 22. Februar 2018 - 1 VB 54/17 -, juris, Rn. 2 ff.; VerfGH RP, Beschlüsse vom 17. Februar 2017 - VGH B 26/16 -, juris, Rn. 53 ff., vom 13. Juli 2012 - VGH B 10/12 -, juris, Rn. 22, und vom 30. Juni 2015 - VGH B 15/15 -, juris, Rn. 31 ff.; VerfGH S, Beschluss vom 27. Mai 2010 - Verf 18-IV-10 -, juris, Rn. 10).
  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 19.11.2019 - VGH B 24/19

    Verfassungsrecht, Verfassungsprozessrecht

    aa) Eine Ausnahme nach § 44 Abs. 2 Satz 2 Alt. 1 VerfGHG, wonach der Verfassungsgerichtshof befugt ist, die Durchführung des durch Prozessordnungen des Bundes geregelten Verfahrens durch die Gerichte an den Grundrechten der Landesverfassung zu messen, soweit diese den gleichen Inhalt haben wie die entsprechenden Rechte des Grundgesetzes (vgl. VerfGH RP, Beschluss vom 16. März 2001 - VGH B 14/00 -, AS 29, 89 [91 f.]; Beschluss vom 11. Mai 2006 - VGH B 6/06 -, AS 33, 186 [188]; Beschluss vom 13. Juli 2012 - VGH B 10/12 u.a. -, AS 41, 110 [113]; ferner BVerfG, Beschluss vom 15. Oktober 1997 - 2 BvN 1/95 -, BVerfGE 96, 345 [372]), kommt vorliegend nicht in Betracht.

    Ist dies der Fall, so liegt nämlich der Entscheidung in Wahrheit kein Bundesrecht zugrunde, dessen Anwendung gemäß § 44 Abs. 2 Satz 1 VerfGHG der landesverfassungsrechtlichen Kontrolle entzogen ist (näher VerfGH RP, Beschluss vom 13. Juli 2012 - VGH B 10/12 u.a. -, AS 41, 110 [114]; Beschluss vom 25. September 2013 - VGH B 17/13 - Urteil vom 24. Februar 2014 - VGH B 26/13 -, AS 42, 157 [163]; Beschluss vom 15. Juli 2015 - VGH B 19/15 -, AS 43, 412 [417]).

  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 08.06.2015 - VGH B 41/14

    Entgelt für Gefangenenarbeit verfassungsgemäß

    Das Vorliegen der Beschwerdebefugnis i.S.d. Art. 130a LV setzt voraus, dass aus der Begründungsschrift bei objektiver Beurteilung zumindest die Möglichkeit einer Verletzung von Verfassungsrechten des Beschwerdeführers erkennbar ist (VerfGH RP, Beschluss vom 13. Juli 2012 - VGH B 10/12 und VGH A 18/12 -, AS 41, 110 [111]).
  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 16.11.2012 - VGH A 26/12

    Aussetzung des Strafrestes, Aussetzung des Strafrestes zur Bewährung, Aussetzung

    Die verfassungsrechtliche Pflicht zur Strafvollstreckung, die der Verwirklichung des Strafanspruchs und damit der Sicherung des Rechtsfriedens dient (vgl. VerfGH RP, Beschluss vom 13. Juli 2012 - VGH B 10/12 und VGH A 18/12 -, LKRZ 2012, 451 [454]), besteht nicht schrankenlos; sie findet ihre Grenze vielmehr im Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG, Art. 3 Abs. 1 LV).

    Zwar besteht die verfassungsrechtliche Pflicht zur Strafvollstreckung, die der Verwirklichung des Strafanspruchs und damit der Sicherung des Rechtsfriedens dient (vgl. VerfGH RP, Beschluss vom 13. Juli 2012 - VGH B 10/12 und VGH A 18/12 -, LKRZ 2012, 451 [454]), nicht schrankenlos; sie findet ihre Grenze vielmehr im Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG, Art. 3 Abs. 1 LV).

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