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   VGH Hessen, 23.02.2012 - 8 A 1303/11   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2012,1006
VGH Hessen, 23.02.2012 - 8 A 1303/11 (https://dejure.org/2012,1006)
VGH Hessen, Entscheidung vom 23.02.2012 - 8 A 1303/11 (https://dejure.org/2012,1006)
VGH Hessen, Entscheidung vom 23. Februar 2012 - 8 A 1303/11 (https://dejure.org/2012,1006)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zulässigkeit der namentlichen Identifizierung eines Amtswalters im Zusammenhang mit einem in der Öffentlichkeit diskutierten behördlichen Vorgang im Lichte des § 3 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 HPresseG; Notwendigkeit einer Abwägung zwischen dem Recht auf Informationsbeschaffung und dem öffentlichen Informationsinteresse einerseits sowie dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht des Amtswalters mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung; Anforderungen an die Gewichtung des öffentlichen Informationsinteresses

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Zulässigkeit der namentlichen Identifizierung eines Amtswalters im Zusammenhang mit einem in der Öffentlichkeit diskutierten behördlichen Vorgang im Lichte des § 3 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 HPresseG; Notwendigkeit einer Abwägung zwischen dem Recht auf Informationsbeschaffung und dem öffentlichen Informationsinteresse einerseits sowie dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht des Amtswalters mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung; Anforderungen an die Gewichtung des öffentlichen Informationsinteresses

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (8)

  • VGH Hessen (Pressemitteilung)

    Fehlerhafte Aufgabenstellung bei Abiturprüfung im Jahr 2009

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Hessischer VGH weist Auskunftsanspruch der BILD-Zeitung auf Namensbekanntgabe eines Amtswalters zurück

  • lto.de (Kurzinformation)

    Zu fehlerhaften Abiprüfungen: Kultusministerium muss keine Namen nennen

  • lto.de (Kurzinformation)

    Zu fehlerhaften Abiprüfungen - Kultusministerium muss keine Namen nennen

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Kultusministerium muss BILD-Zeitung keine Namen nennen

  • beck.de (Kurzinformation)

    Kein journalistischer Auskunftsanspruch gegen Ministerium

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Fehlerhafte Abiturprüfung - Kultusministerium muss BILD-Zeitung keinen "Letztunterzeichner" benennen - Ministerium dank Auskunftsverweigerungsrecht ausnahmsweise nicht zur namentlichen Benennung des Letztunterzeichners verpflichtet


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • hessen.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Fehlerhafte Aufgabenstellung bei Abiturprüfung im Jahr 2009 - Auskunftsanspruch der BILD-Zeitung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DÖV 2012, 529
  • afp 2012, 308
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 16.03.2017 - I ZR 13/16

    Zum Auskunftsanspruch der Presse

    Bei der Prüfung dieses Ausschlussgrundes sind das durch Art. 5 Abs. 1 GG geschützte Informationsinteresse der Öffentlichkeit und das Geheimhaltungsinteresse der Behörde und der von der Auskunft betroffenen Dritten im Einzelfall umfassend gegeneinander abzuwägen und in einen angemessenen Ausgleich zu bringen (vgl. VGH Hessen, AfP 2012, 308, 310; OVG NRW, AfP 2012, 590, 592; OVG NRW, AfP 2014, 181, 186; VGH Baden-Württemberg, AfP 2015, 89, 91; VG Düsseldorf, ZD 2012, 188, 190; Soehring in Soehring/Hoene aaO § 4 Rn. 24a).
  • VGH Baden-Württemberg, 11.09.2013 - 1 S 509/13

    Zum Informationsinteresse der Presse - auch über an einem Gerichtsverfahren

    Zu Leitsatz 2: Vergleiche VGH Kassel, Urteil vom 23.02.2012 - 8 A 1303/11 - ESVGH 62, 182-187; ebenso BVerwG, Urteil vom 23.06.2004 - 3 C 41/03 - BVerwGE 121, 115-140; ebenso BGH, Urteil vom 17.03.1994 - III ZR 15/93 - NJW 1994, 1950-1953; a.A. OLG Stuttgart, Beschluss vom 21.06.2001 - 4 VAs 3/01 - NJW 2001, 3797-3798 und OLG Karlsruhe, Beschluss vom 18.08.1980 - 3 VAs 9/80 - Justiz 1980, 450-451.

    Ob die betroffenen privaten Interessen schutzwürdig sind, ist im Wege einer umfassenden Abwägung zwischen dem Informationsinteresse der Öffentlichkeit und den entgegenstehenden privaten Interessen zu ermitteln (vgl. Senatsbeschluss vom 10.05.2011 - 1 S 570/11 - NVwZ 2011, 958 , m.w.N.; HessVGH, Urt. v. 23.02.2012 - 8 A 1303/11 - ESVGH 62, 182 = juris Rn. 37, m.w.N; OVG NRW, Beschl. v. 27.06.2012 - 5 B 1463/11 - DVBl. 2012, 1137 = juris Rn. 40 f., m.w.N.).

    Diese umfassende Abwägung ist gerichtlich voll nachprüfbar (vgl. HessVGH, Urt. v. 23.02.2012, a.a.O.; ebenso BVerwG, Urt. v. 23.06.2004 - 3 C 41.03 - BVerwGE 121, 115 , zu § 32 StUG; ebenso BGH, Urt. v. 17.03.1994, a.a.O., für den Amtshaftungsprozess wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung durch eine Presseinformation der Staatsanwaltschaft; a.A. OLG Stuttgart, Beschl. v. 21.06.2001 - 4 VAs 3/01 - NJW 2001, 3797 , und OLG Karlsruhe, Beschl. v. 18.08.1980 - 3 VAs 9/80 - Justiz 1980, 451, jeweils für die Überprüfung einer Presseauskunft über ein Ermittlungsverfahren nach §§ 23 ff. EGGVG).

    Denn auch amts- und funktionsbezogene Informationen können erhebliche Auswirkungen auf die Privatsphäre haben (vgl. BVerwG, Urt. v. 23.06.2004, a.a.O., S. 125 f.; HessVGH, Urt. v. 23.02.2012, a.a.O., Rn. 31 ff.; OVG NRW, Beschl. v. 27.06.2012, a.a.O.; Rn. 42; a.A. VG Wiesbaden, Urt. v. 09.05.2011 - 5 K 700.09.WI - juris Rn. 21 ff.).

    Je geringer der Eingriff in das Recht des Privaten, desto geringere Anforderungen sind an das Informationsinteresse der Allgemeinheit zu stellen; je intensiver und weitergehend die begehrte Auskunft reicht, desto gewichtiger muss das öffentliche Informationsinteresse sein (vgl. Senatsbeschlüsse vom 23.07.2010, a.a.O., S. 66, und vom 10.05.2011, a.a.O., m.w.N.; OVG Bln.-Bbg., Beschl. v. 28.10.2011 - 10 S 33.11 - NVwZ-RR 2012, 107; HessVGH, Urt. v. 23.02.2012, a.a.O., Rn. 37, m.w.N; OVG NRW, Beschl. v. 27.06.2012, a.a.O., Rn. 40 f., m.w.N.; Weberling, in: Ricker/Weberling, Handbuch des Presserechts, 6. Aufl., 20. Kap. Rn. 10).

    Dabei dürfen die Gerichte die Gesamtumstände des Falles wertend berücksichtigen (vgl. BVerwG, Beschl. v. 18.12.2012 - 6 B 15.12 - juris Rn. 7; HessVGH, Urt. v. 23.02.2012, a.a.O., Rn. 39).

    An dieser auf den dargestellten Umständen fußenden Feststellung des vom Kläger beabsichtigten Verwendungszwecks ist der Senat, wie unter (6) ausgeführt (vgl. BVerfG, Beschl. v. 14.02.1973, Urt. v. 05.06.1973, Urt. v. 15.12.1999, Kammerbeschl. v. 28.08.2000, je a.a.O.; BVerwG, Beschl. v. 18.12.2012, a.a.O.; HessVGH, Urt. v. 23.02.2012, a.a.O.; EGMR, Urt. v. 24.06.2004, Urt. v. 10.01.2012, Urt. v. 17.01.2012, je a.a.O.), durch die Gewährleistung der Pressefreiheit in Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG und Art. 10 EMRK nicht gehindert.

    Allerdings ist die Abwägung zwischen den widerstreitenden Grundrechtspositionen im Rahmen von § 4 Abs. 2 Nr. 3 LPresseG vom Gericht vorzunehmen und darf nicht allein der Veröffentlichungsentscheidung des jeweiligen Presseorgans überlassen werden (vgl. HessVGH, Urt. v. 23.02.2012, a.a.O., Rn. 37; OVG NRW, Beschl. v. 27.06.2012, a.a.O., Rn. 45 f.; a.A. wohl VG Oldenburg, Urt. v. 26.06.2012 - 7 A 1405/11 - juris Rn. 38 f.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.06.2012 - 5 B 1463/11

    Einstweiliger Rechtschutz auf Auskunftserteilung über einen Einsatz von Polizei

    vgl. Hess. VGH, Urteil vom 23. Februar 2012 - 8 A 1303/11, juris, Rn. 37 a. E.

    vgl. BGH, Urteil vom 7. Dezember 1999 - VI ZR 51/99 -, BGHZ 143, 199 = juris, Rn. 19; Hess. VGH, Urteil vom 23. Februar 2012 - 8 A 1303/11 -, juris, Rn. 46 a. E.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.10.2017 - 15 A 651/14

    Presserechtlicher; Auskunftsanspruch; Steuergeheimnis

    Dem Geheimhaltungsinteresse, das den betroffenen Beamten auch in ihrer amtlichen Funktion zusteht, vgl. BVerwG, Urteil vom 23. Juni 2004 - 3 C 41.03 -, juris Rn. 30 ff.; Hess. VGH, Urteil vom 23. Februar 2012 - 8 A 1303/11 -, juris Rn. 31, kommt vorliegend ein besonders großes Gewicht zu.

    vgl. hierzu Hess. VGH, Urteil vom 23. Februar 2012 - 8 A 1303/11 -, juris Rn. 37 a. E.

  • VG Düsseldorf, 21.02.2014 - 26 K 5622/12

    Auskunft; Steuergeheimnis; Steuerstrafverfahren; Presse; Informationszugang

    vgl. Hess. VGH, Urteil vom 23. Februar 2012 - 8 A 1303/11, juris, Rn. 37 a. E.

    vgl. BGH, Urteil vom 7. Dezember 1999 - VI ZR 51/99 -, BGHZ 143, 199 = juris, Rn. 19; Hess. VGH, Urteil vom 23. Februar 2012 - 8 A 1303/11 -, juris, Rn. 46 a. E.

  • OVG Niedersachsen, 20.10.2017 - 10 ME 204/17

    Voraussetzungen für eine Vorwegnahme der Hauptsache bei einem Anspruch auf

    Dies entspricht der herrschenden Meinung zur statthaften Klageart für presserechtliche Auskunftsansprüche (so OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 06.12.2016 - 3 L 99/15 -, juris Rn. 136; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.06.2016 - 5 A 987/14 -, juris Rn. 33 bis 35; Hessischer VGH, Urteil vom 23.02.2012 - 8 A 1303/11 -, juris Rn. 28; vgl. auch BVerwG, Urteil vom 27.11.2013 - 6 A 5.13 -, juris Rn. 10).
  • VG Berlin, 29.01.2018 - 27 L 633.17

    Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung zur Erfüllung eines

    Diese Abwägung zwischen den widerstreitenden (Grund-)Rechtspositionen darf nicht allein dem jeweiligen Presseorgan in Form seiner Entscheidung über die Veröffentlichung von Auskünften überlassen werden, sondern ist von der um Auskunft ersuchten Behörde und dem Gericht, das die behördliche Abwägung uneingeschränkt zu überprüfen hat, vorzunehmen (vgl. OVG für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 27. Juni 2012 - 5 B 1463/11 -, juris Rn. 45; Hessischer VGH, Urteil vom 23. Februar 2012 - 8 A 1303/11 -, juris Rn. 37; Löffler/Burkhardt a.a.O. Rn. 122).
  • VG Wiesbaden, 16.03.2018 - 5 L 5751/17

    Film- und Presserecht

    Vielmehr sind darüber hinausgehend auch andere behördliche Geheimhaltungspflichten gemäß § 30 HVwVfG zu beachten (BVerwG, Urteil vom 27.11.2013 - 6 A 5 /13 - juris, Rn. 23; Hess.VGH, Urteil vom 23.02.2012 - 8 A 1303/11 - juris).
  • VG Berlin, 26.01.2017 - 2 K 526.15

    Schutzwürdigen Interessen eines Abgeordneten an einem Ausschluss des

    Ihnen steht in Bezug auf ihre Amtsführung das Recht auf informationelle Selbstbestimmung zu (Hessischer VGH, Urteil vom 23. Februar 2012 - VGH 8 A 1303/11 - Juris Rn. 31).
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