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   VG Augsburg, 30.05.2006 - Au 3 K 05.899   

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VG Augsburg, 30.05.2006 - Au 3 K 05.899 (https://dejure.org/2006,77641)
VG Augsburg, Entscheidung vom 30.05.2006 - Au 3 K 05.899 (https://dejure.org/2006,77641)
VG Augsburg, Entscheidung vom 30. Mai 2006 - Au 3 K 05.899 (https://dejure.org/2006,77641)
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Wird zitiert von ... (10)

  • VG Augsburg, 18.12.2009 - Au 7 K 09.983

    Aufforderung zur Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens als

    Die erhobene Feststellungsklage nach § 43 Abs. 1 VwGO ist unzulässig, da ihr die Vorschrift des § 44 a Satz 1 VwGO entgegensteht, wonach Rechtsbehelfe gegen behördliche Verfahrenshandlungen nur gleichzeitig mit den gegen die Sachentscheidung zulässigen Rechtsbehelfen geltend gemacht werden können (BayVGH vom 6.8.2007 - 11 ZB 06.1818; VG Augsburg vom 30.5.2006 - Au 3 K 05.899; VG Augsburg vom 2.6.2008 - Au 3 S 08.660; VG Augsburg vom 28.4.2008 - Au 3 K 08.150).

    Denn die Beibringungsaufforderung allein zieht noch keine Rechtsfolge gegenüber dem Betroffenen nach sich, es fehlt damit an dem für einen Verwaltungsakt nach Art. 35 Satz 1 des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes (BayVwVfG) unabdingbaren Element der Regelung; eine Regelung folgt vielmehr erst später auf der Basis des vorgelegten Gutachtens bzw. aus der Tatsache, dass ein zu Recht gefordertes Gutachten nicht bzw. nicht fristgerecht beigebracht wurde (§ 11 Abs. 8 Satz 1 FeV) (VG Augsburg vom 30.5.2006 - a.a.O.).

    Es bestehen jedoch im Rahmen des Eilrechtsschutzes gegen den Entzug der Fahrerlaubnis effektive Rechtschutzmöglichkeiten, die Rechtmäßigkeit der Gutachtensanforderung überprüfen zu lassen (VG Augsburg vom 30.5.2006 - a.a.O.).

    Es ist damit nicht erforderlich, unter dem Gesichtspunkt der Gewährleistung effektiven Rechtsschutzes eine selbständige Anfechtung der Beibringungsaufforderung zuzulassen (so auch BayVGH vom 6.8.2007 - 11 ZB 06.1818; VG Augsburg vom 30.5.2006 - a.a.O.).

  • VG Augsburg, 12.06.2008 - Au 3 E 08.722

    Gutachtensanforderung; Rechtsbehelf; Verfahrenshandlung

    Das erkennende Gericht hat sich in ständiger Rechtsprechung dieser Auffassung angeschlossen (vgl. VG Augsburg vom 30.5.2006 - Au 3 K 05.899; vom 28.4.2008 - Au 3 K 08.150).

    Danach dürfen Entscheidungen über den Entzug der Fahrerlaubnis längstens zehn Jahre lang verwertet werden, wobei die Frist mit der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis beginnt (vgl. VG Augsburg vom 30.5.2006 - Au 3 K 05.899 und hierzu BayVGH vom 6.8.2007 - 11 ZB 06.1818; vgl. auch BVerwG vom 9.6.2005 - NJW 2005, 3440).

  • VG Köln, 26.02.2010 - 11 K 1105/09

    Anspruch auf Erteilung einer Fahrerlaubnis nach vorangegangener Entziehung wegen

    vgl. BVerwG, Urteil vom 09.06.2005 - 3 C 21/04 - VG Augsburg, Urteil vom 30.05.2006 - Au 3 K 05.899 -, juris.
  • VG München, 16.09.2011 - M 6a E 11.3390

    Teilnahme am Straßenverkehr mit einem Fahrrad unter dem Einfluss von Cannabis

    3.2 Allerdings ließe sich in Hinblick auf die in der Rechtsprechung anerkannte Möglichkeit (vgl. BayVGH vom 06.08.2007 a.a.O.; VG Augsburg vom 30.05.2006, Az. AU 3 K 05.899), eine solche Anordnung inzident im Rahmen eines gegen die Kostenfestsetzung für diese Anordnung ergriffenen Rechtsbehelfs zu überprüfen, gegen die Unzulässigkeit des vorliegenden (Hilfs-)Antrags einwenden, die Antragsgegnerin habe dem Antragsteller die Möglichkeit einer solchen Inzidentprüfung abgeschnitten, indem sie bisher keine Kostenrechnung erstellt hat.
  • VG Augsburg, 02.04.2008 - Au 3 S 08.287

    Aberkennung des Rechts, von einer ausländischen Fahrerlaubnis in Deutschland

    Nach der Kenntnis dieses Umstands war die Fahrerlaubnisbehörde nicht verpflichtet, die Aufforderung zurückzunehmen, da es sich hierbei lediglich um eine Vorbereitungsmaßnahme nach § 44 a VwGO handelt, der keine eigenständige rechtliche Bedeutung zukommt (OVG NRW vom 22.1.2001, NJW 2001, 3427; VGH BW vom 28.10.2004, DAR 2005, 357; VG Augsburg vom 30.5.2006, Au 3 K 05.899; Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 39. Aufl. 2007, RdNr. 15 zu § 57 FeV, RdNr. 26 zu § 11 FeV; Geiger in Eyermann, VwGO, 12. Aufl. 2006, RdNr. 9 zu § 44 a; a.A.: Hillmann, DAR 2006, 128; Jagow, NZV 2006, 27).
  • VG München, 15.12.2015 - M 1 K 15.2153

    Keine Anfechtbarkeit der Beibringungsaufforderung eines

    Auch der Normgeber geht in der Begründung zur Fahrerlaubnis-Verordnung davon aus, dass eine Aufforderung, ein Gutachten beizubringen, kein selbstständig anfechtbarer Verwaltungsakt ist (VG Augsburg, U. v. 30.5.2006 - Au 3 K 05.899 - juris Rn. 20, m. w. N.).
  • VG München, 14.10.2011 - M 6a K 11.2281

    Erteilung einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung

    Damit ist sie nach den hierzu entwickelten Grundsätzen der obergerichtlichen Rechtsprechung, der die Kammer folgt, als vorbereitende Verfahrenshandlung nach Maßgabe des § 44 a VwGO nicht selbstständig mit einer Klage anfechtbar (BayVGH vom 06.08.2007, Az. 11 ZB 06.1818 sowie VG Augsburg vom 30.05.2006, Az. Au 3 K 05.899 m.w.N.).
  • VG Regensburg, 29.11.2010 - RO 8 K 10.662

    Rechtmäßigkeit der Untersuchungsanordnung und Weigerung der medizinischen

    § 29 Abs. 5 Satz 1 StVG sieht eine "Anlaufhemmung" für den Lauf der zehnjährigen Tilgungsfrist in diesen Fällen vor, da der Betroffene in der Zeit, in der er keine Fahrerlaubnis besitzt, keine "Bewährung" im Straßenverkehr aufweisen kann und damit der Lauf der Tilgungsfrist nicht gerechtfertigt ist (vgl. VG Augsburg, Urteil vom 30.05.2006, Az. Au 3 K 05.899, Rn. 27 - [...]).
  • VG Augsburg, 28.04.2008 - Au 3 K 08.150

    Aufforderung zur Beibringung eines Fahreignungsgutachtens; nicht selbständig

    Das erkennende Gericht hat sich der herrschenden Auffassung angeschlossen (VG Augsburg vom 4.5.2006, Au 3 S 06.489; vom 30. Mai 2006, Au 3 K 05.899).
  • VG Augsburg, 02.06.2008 - Au 3 S 08.660

    Beibringungsaufforderung; nicht selbständig anfechtbar; Vorbereitungsmaßnahme;

    Das erkennende Gericht hat sich der herrschenden Auffassung angeschlossen (VG Augsburg vom 4.5.2006, Au 3 S 06.489; vom 30. Mai 2006, Au 3 K 05.899).
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