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   BSG, 15.08.2005 - B 1 A 1/04 S   

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https://dejure.org/2005,19124
BSG, 15.08.2005 - B 1 A 1/04 S (https://dejure.org/2005,19124)
BSG, Entscheidung vom 15.08.2005 - B 1 A 1/04 S (https://dejure.org/2005,19124)
BSG, Entscheidung vom 15. August 2005 - B 1 A 1/04 S (https://dejure.org/2005,19124)
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Wird zitiert von ... (14)

  • BFH, 30.11.2005 - VIII B 181/05

    Generelle Unstatthaftigkeit einer außerordentlichen Beschwerde seit

    Nach Einführung des § 178a SGG zum 1. Januar 2005 hat das BSG (Beschlüsse vom 15. August 2005 B 1 A 1/04 S, juris; vom 7. April 2005 B 1 KR 5/04 S, juris) ebenfalls --wie zu § 321a ZPO a.F.-- beiden Regelungen den Rechtsgedanken entnommen, dass in denjenigen Fällen, die im Wesentlichen Anlass zur Entwicklung der außerordentlichen Beschwerde gegeben hätten, das Gericht ggf. für Abhilfe zu sorgen habe, dem dieser Fehler unterlaufen sei.

    e) Die Wiedereröffnung einer außerordentlichen Beschwerde ließe insbesondere außer Acht, dass der Gesetzgeber den Grundsatz der Selbstkontrolle durch das Ausgangsgericht, das eine möglicherweise verfahrensfehlerhafte Entscheidung getroffen hat, mit der Anhörungsrüge --wie schon in § 321a ZPO a.F.-- deutlich zum Ausdruck gebracht hat (vgl. BFH-Beschlüsse vom 5. November 2003 I B 105, 106/03, BFH/NV 2004, 359; vom 27. Februar 2003 VII B 37/03, juris; vom 23. Februar 2005 IX B 177/04, BFH/NV 2005, 1128, m.w.N., wonach keine außerordentliche Beschwerde gegen das --negative-- Ergebnis einer Selbstüberprüfung des FG auf Anhörungsrüge hin eröffnet ist; ebenfalls BFH-Beschluss vom 1. April 2004 IX B 133/03, BFH/NV 2004, 1118; ferner Beschlüsse des BSG vom 28. Juli 2005 B 13 RJ 178/05 B, juris; vom 15. August 2005 B 1 A 1/04 S, juris).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 30.05.2022 - L 7 SF 122/22
    Dies folgt schon aus dem § 178a SGG zugrundeliegenden Rechtsgedanken, dass in denjenigen Fällen, die im Wesentlichen Anlass zur Entwicklung der außerordentlichen Beschwerde gegeben haben, das Gericht ggf. für Abhilfe zu sorgen hat, dem der Fehler unterlaufen ist (iudex a quo; vgl. dazu etwa BSG, Beschluss vom 15.08.2005 - B 1 A 1/04 S, juris, Rn. 5, juris).
  • BGH, 29.04.2021 - I ZB 49/20

    Rechtsbeschwerde in Gewinnabschöpfungsklage wegen Antrags auf Streitwertminderung

    Das entspricht der ständigen Rechtsprechung der anderen obersten Gerichtshöfe des Bundes (vgl. BVerwG, NJW 2002, 2657 [juris Rn. 2 f.]; BFH, NJW 2003, 919, 920 [juris Rn. 12]; BSG, Beschluss vom 15. August 2005 - B 1 A 1/04 S, juris Rn. 5; BAG, NJW 2005, 3231, 3232 [juris Rn. 2]).
  • OVG Hamburg, 02.10.2008 - 3 Bs 182/08

    Asylrechtliches Verwaltungsstreitverfahren; außerordentliche Beschwerde

    Die Auffassung, dass nach Inkrafttreten des Gesetzes über die Rechtsbehelfe bei Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör vom 9. Dezember 2004 (BGBl. I S. 2004, 3220) generell die Statthaftigkeit einer außerordentlichen Beschwerde (auch) in Fällen greifbarer Gesetzwidrigkeit abzulehnen ist, vertreten ebenso der Bundesfinanzhof (BFH, Beschl. v. 30.11.2005, BFHE 211, 37) und das Bundessozialgericht (BSG, Beschl. v. 15.8.2005, B 1 A 1/04 S, juris).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 18.06.2007 - L 18 B 732/07

    Kostenentscheidung - Außerordentliche Beschwerde - Erinnerung - Kostenfestsetzung

    Es kann dahinstehen, ob ein solcher auf eine sog. "greifbare Gesetzwidrigkeit" gestützter Rechtsbehelf im Sozialgerichtsprozess bereits seit Inkrafttreten des Zivilprozessreformgesetzes vom 27. Juli 2001 (BGBl. I 1887, 1892) mit der Einfügung des § 321a Zivilprozessordnung iVm § 202 SGG nicht mehr statthaft war, bzw. ob dies jedenfalls seit Schaffung des der genannten Regelung nachgebildeten § 178a SGG zum 1. Januar 2005 (BGBl. 2004 I 3220) der Fall ist (vgl. BSG, Beschlüsse vom 15. August 2005, B 1 A 1/04 S, veröffentlicht in juris, und vom 7. April 2005, B 1 KR 5/04 S = SozR 4-1500 § 178a Nr. 1).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 20.05.2008 - L 8 B 6/08

    Rentenversicherung

    Soweit in den zitierten Entscheidungen des LSG Sachsen-Anhalt und des LSG Berlin in Fällen "greifbarer Gesetzeswidrigkeit" von der Möglichkeit einer solchen - im SGG nicht geregelten - Beschwerde gegen Entscheidungen nach § 197 Abs. 2 SGG ausgegangen ist, besteht hierfür jedenfalls seit Inkrafttreten des § 178a SGG mit Wirkung vom 01.01.2005 kein Raum mehr (vgl. eingehend BSG, Beschluss v. 15.08.2005, B 1 A 1/04 S, juris).
  • BVerwG, 25.01.2006 - 10 B 66.05

    Außerordentliche Beschwerde gegen die Entscheidungen des Senats über Erinnerungen

    Inwieweit es einen solchen Rechtsbehelf neben der Gehörsrüge nach § 152 a VwGO noch geben kann (vgl. dazu grundsätzlich bejahend BGH, Beschluss vom 9. Juni 2005 - III ZR 21/04 - juris; BFH, Beschluss vom 13. Oktober 2005 - IV S 10/05 - BFH/NV 2006, 199; BSG, Beschluss vom 15. August 2005 - B 1 A 1/04 S - juris für eine Analogie zu § 152 a VwGO hingegen Schenke NVwZ 2005, 729 ), mag hier dahinstehen.
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 06.12.2005 - L 19 B 68/05

    Bewilligung von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) unter

    Auf die auch nach Einführung der Anhörungsrüge durch Einfügung des § 178a in das Sozialgerichtsgesetz - SGG - zum 01. Januar 2005 (Anhörungsrügegesetz vom 09. Dezember 2004, BGBl. I 3220) weiterhin zulässige Gegenvorstellung (Beschlüsse des BSG vom 28. Juli 2005, - B 13 RJ 178/05 B - sowie vom 15.08.2005, - B 1 A 1/04 S - a.A. Meyer-Ladewig in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 8. Auflage, § 178a Rdnr. 1) ist der Beschluss des Senats vom 01.08.2005 abzuändern.
  • LSG Berlin-Brandenburg, 19.07.2010 - L 25 AS 670/10

    Versagung von Prozesskostenhilfe für eine Anhörungsrüge/Gegenvorstellung -

    Denn ebenso wie der die Anhörungsrüge bzw. Gegenvorstellung zurückweisende Beschluss des Sozialgerichts vom 25. März 2010 nach § 178 a Abs. 4 Satz 3 des Sozialgerichtsgesetzes (SGG) unanfechtbar ist (vgl. BSG, Beschluss vom 15. August 2005 - B 1 A 1/04 S - Beschluss vom 2. April 2009 - B 11 AL 2/09 -, jeweils zitiert nach juris), gilt dies auch für die erstinstanzliche Entscheidung im Nebenverfahren der Prozesskostenhilfe.
  • BSG, 09.02.2012 - B 2 U 25/12 B
    Die außerordentliche Beschwerde ist daher entsprechend § 169 SGG ohne Hinzuziehung ehrenamtlicher Richter zu verwerfen (BSG vom 15.8.2005 - B 1 A 1/04 S - Juris RdNr 3).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 06.12.2005 - L 19 B-(9) 68/05

    Bewilligung von Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) unter

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 01.02.2011 - L 9 AS 601/10
  • LSG Berlin-Brandenburg, 07.03.2011 - L 18 AS 413/11
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 26.09.2006 - L 8 B 271/06
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