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   BSG, 25.03.2021 - B 1 KR 22/20 R   

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https://dejure.org/2021,6456
BSG, 25.03.2021 - B 1 KR 22/20 R (https://dejure.org/2021,6456)
BSG, Entscheidung vom 25.03.2021 - B 1 KR 22/20 R (https://dejure.org/2021,6456)
BSG, Entscheidung vom 25. März 2021 - B 1 KR 22/20 R (https://dejure.org/2021,6456)
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Wird zitiert von ... (12)

  • BSG, 10.03.2022 - B 1 KR 6/21 R

    Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenversicherung für eine

    An dem erforderlichen Kausalzusammenhang fehlt es aber auch dann, wenn der Versicherte schon vor Fristablauf auf die Selbstbeschaffung der Leistung vorfestgelegt ist (vgl BSG vom 27.10.2020 - B 1 KR 3/20 R - BSGE 131, 94 = SozR 4-2500 § 13 Nr. 55, RdNr 11; BSG vom 25.3.2021 - B 1 KR 22/20 R - juris RdNr 18 f; BSG vom 16.8.2021 - B 1 KR 29/20 R - juris RdNr 8; BSG vom 3.8.2006 - B 3 KR 24/05 R - SozR 4-2500 § 13 Nr. 10 RdNr 22; BSG vom 17.12.2009 - B 3 KR 20/08 R - BSGE 105, 170 = SozR 4-2500 § 36 Nr. 2, RdNr 11) .

    Die Vorfestlegung des Versicherten, nicht dagegen die verstrichene Frist, ist dann ursächlich für die dem Versicherten entstandenen Kosten (vgl BSG vom 27.10.2020, aaO, RdNr 18; BSG vom 25.3.2021, aaO, RdNr 19) .

  • BSG, 16.08.2021 - B 1 KR 29/20 R

    Krankenversicherung - Auslandsbehandlung - grundrechtsorientierte Auslegung -

    Ein Versicherter, der schon vor Ablauf der Entscheidungsfrist auf die Selbstbeschaffung der beantragten Leistung vorfestgelegt ist, hat - wie der Senat bereits entschieden hat - keinen Anspruch auf Kostenerstattung gegen die Krankenkasse aufgrund einer Genehmigungsfiktion (BSG vom 27.10.2020 - B 1 KR 3/20 R - BSGE 131, 94 = SozR 4-2500 § 13 Nr. 55, RdNr 11 ff; BSG vom 25.3.2021 - B 1 KR 22/20 R - juris RdNr 18 ff) .
  • LSG Baden-Württemberg, 29.04.2022 - L 4 KR 1950/19

    Krankenversicherung - Streit über Kostenerstattung für teilstationäre

    Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nach dieser Regelung nämlich nur, wenn zwischen der Leistungsablehnung der Krankenkasse und der Kostenbelastung des Versicherten ein Ursachenzusammenhang besteht (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BSG, Urteil vom 25. März 2021 - B 1 KR 22/20 R - juris, Rn. 19; Urteil vom 27. Oktober 2020 - B 1 KR 3/20 R - juris, Rn. 14 f.; Urteil vom 8. September 2015 - B 1 KR 14/14 R - juris, Rn. 9; Urteil vom 15. April 1997 - 1 BK 31/96 - juris, Rn. 5; Senatsurteil vom 15. Oktober 2021 - L 4 KR 2410/18 - n.v.; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 2. November 2021 - L 11 KR 1839/20 - juris, Rn. 42; LSG Bayern, Urteil vom 7. September 2021 - L 20 KR 286/19 - juris, Rn. 67 ff.).

    Der erforderliche Ursachenzusammenhang fehlt vielmehr auch dann, wenn der Versicherte sich unabhängig davon, wie die Entscheidung der Krankenkasse ausfällt, von vornherein auf eine bestimmte Art der Krankenbehandlung durch einen bestimmten Leistungserbringer festgelegt hat und fest entschlossen ist, sich die Leistung selbst dann zu beschaffen, wenn die Krankenkasse den Antrag ablehnen sollte (ständige Rechtsprechung, z.B. BSG, Urteil vom 25. März 2021 - B 1 KR 22/20 R - juris, Rn. 19; Urteil vom 8. September 2015 - a.a.O., Rn. 9;Urteil vom 6. Dezember 2008 - B 1 KR 2/08 R - juris, Rn. 29; Urteil vom 17. Juni 2008 - B 1 KR 31/07 R -, juris, Rn. 14;Schuler, in: Hähnlein/Schuler, LPK-SGB V, 5. Aufl. 2016, SGB V § 13 Rn. 21 m.w.N.).Hat ein Versicherter durch eine solche Vorfestlegung bereits vor der Entscheidung der Krankenkasse eigenmächtig das Sachleistungsprinzip "verlassen", liegt ein haftungsbegründendes Systemversagen der gesetzlichen Krankenversicherung nicht vor (Senatsurteil vom 15. Oktober 2021, a.a.O.; LSG Bayern, Urteil vom 7. September 2021, a.a.O.).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 05.11.2021 - L 26 KR 8/20

    Außervertragliche Psychotherapie - Systemversagen - Psychotherapeutische

    Die Vorfestlegung des Versicherten ist dann ursächlich für die dem Versicherten entstandenen Kosten und der Anwendungsbereich für ein Systemversagen nicht eröffnet (BSG, Urteil vom 25. März 2021 - B 1 KR 22/20 R - juris Rn. 19; Urteil vom 27. Oktober 2020 - B 1 KR 3/20 R - juris Rn. 15/22).
  • BSG, 23.03.2022 - B 1 KR 66/21 B

    Kostenübernahme für Liposuktionen an Armen und Beinen; Divergenzrüge im

    Dem stellt sie unter Hinweis auf BSG vom 27.10.2020 - B 1 KR 3/20 R - und vom 25.3.2021 - B 1 KR 22/20 R - als Rechtssatz gegenüber:.
  • SG Berlin, 20.06.2022 - S 91 KR 2213/20
    Ist dies nicht der Fall, fehlt es bereits an der nach § 54 Abs. 1 Satz 2 SGG erforderlichen Klagebefugnis (Urteil des BSG vom 21. September 2010 - B 2 U 25/09 R - juris Rn. 12, 17; Urteil des BSG vom 25. März 2021 - B 1 KR 22/20 R - juris Rn. 9).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 01.03.2022 - L 26 KR 208/20

    Kostenerstattungsanspruch - Vorfestlegung auf die Selbstbeschaffung -

    Die vom Sozialgericht als eine auf die Genehmigungsfiktion gestützte isolierte allgemeine Leistungsklage ausgelegte und als solche in der Berufung ausdrücklich weiter verfolgte Klage geht nach der neueren Rechtsprechung des Bundessozialgerichts, die der erkennende Senat nach eigener Überzeugungsbildung seiner Entscheidung zugrunde legt, ins Leere, weil die Genehmigungsfiktion nicht als fingierter Verwaltungsakt beurteilt werden kann (vgl. Bundessozialgericht [BSG], Urteil vom 25. März 2021 - B 1 KR 22/20 R - juris Rn. 12 m.w.N.; Urteil vom 26. Mai 2020 - B 1 KR 9/18 R - juris Rn. 10; Urteil vom 18. Juni 2020 - B 3 KR 14/18 R - juris Rn. 13).
  • BSG, 04.01.2022 - B 1 KR 20/21 B

    Übernahme von Zahnbehandlungskosten einer privatärztlichen Versorgung;

    Insoweit hätte sich der Kläger auch mit Blick auf das im angefochtenen Urteil wiedergegebene Vorbringen der Beklagten damit auseinandersetzen müssen, dass nach der Rspr des BSG ein Kostenerstattungsanspruch aufgrund einer Genehmigungsfiktion nicht in Betracht kommt, wenn der Versicherte schon vor Ablauf der maßgeblichen Entscheidungsfristen auf die Selbstbeschaffung der beantragten Leistung vorfestgelegt ist (vgl BSG vom 27.10.2020 - B 1 KR 3/20 R - BSGE 131, 94 = SozR 4-2500 § 13 Nr. 55; BSG vom 25.3.2021 - B 1 KR 22/20 R - juris RdNr 18) .
  • SG Darmstadt, 18.10.2021 - S 8 KR 233/17

    Krankenversicherung

    Zwar hat das Bundessozialgericht entschieden, dass zur Reichweite des auf die Genehmigungsfiktion gestützten Kostenerstattungsanspruches nach § 13 Abs. 3a Satz 7 SGB V aber in vergleichbarer Weise wie bei der Ermittlung des Verfügungssatzes eines fingierten Verwaltungsaktes erforderlich sein muss, dass der Antrag die begehrte und später selbstbeschaffte Leistung hinreichend bestimmt (BSG, Urteil vom 25. März 2021, Az.: B 1 KR 22/20 R - juris - Rn. 16).
  • BSG, 04.01.2022 - B 1 KR 91/21 B

    Übernahme der Kosten einer Behandlung einer Sabel Vision Restoration;

    An dem erforderlichen Kausalzusammenhang fehlt es nach der Rechtsprechung des BSG darüber hinaus auch dann, wenn der Versicherte sich unabhängig davon, wie die Entscheidung der KK ausfällt, von vornherein auf eine bestimmte Art der Krankenbehandlung durch einen bestimmten Leistungserbringer festgelegt hat und fest entschlossen ist, sich die Leistung selbst dann zu beschaffen, wenn die KK den Antrag ablehnen sollte (stRspr; vgl BSG vom 16.12.2008 - B 1 KR 2/08 R - SozR 4-2500 § 13 Nr. 20 RdNr 29 mwN; BSG vom 11.9.2012 - B 1 KR 3/12 R - BSGE 111, 289 = SozR 4-2500 § 27 Nr. 23, RdNr 35; BSG vom 7.5.2013 - B 1 KR 44/12 R - BSGE 113, 241 = SozR 4-2500 § 13 Nr. 29, RdNr 30; BSG vom 8.9.2015 - B 1 KR 14/14 R - juris RdNr 9 f; BSG vom 7.5.2020 - B 3 KR 4/19 R - juris RdNr 16; BSG vom 27.10.2020 - B 1 KR 3/20 R = BSGE 131, 94 = SozR 4-2500 § 13 Nr. 55, RdNr 14 f; BSG vom 25.3.2021 - B 1 KR 22/20 R - RdNr 19) .
  • LSG Baden-Württemberg, 15.10.2021 - L 4 KR 2410/18
  • SG Braunschweig, 11.01.2022 - S 36 R 298/21

    1. § 18 Satz 1 SGB X enthält keine Befugnis der Behörde, über die Frage, ob ein

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