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   BSG, 10.03.2015 - B 1 KR 82/14 B   

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BSG, 10.03.2015 - B 1 KR 82/14 B (https://dejure.org/2015,8414)
BSG, Entscheidung vom 10.03.2015 - B 1 KR 82/14 B (https://dejure.org/2015,8414)
BSG, Entscheidung vom 10. März 2015 - B 1 KR 82/14 B (https://dejure.org/2015,8414)
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Wird zitiert von ... (18)

  • BSG, 30.07.2019 - B 1 KR 13/18 R

    Vergütung stationärer Krankenhausbehandlungen in der gesetzlichen

    Für eine maschinelle Beatmung reicht es zudem nach dem Wortlaut der Definition, wenn eine moderne Beatmungsmaschine Atemanstrengungen des passiven Patienten erkennt und diese aktiv unterstützt (Atemassistenz) (vgl BSG Beschluss vom 10.3.2015 - B 1 KR 82/14 B - RdNr 8 = JurionRS 2015, 13518 zur CPAP) .

    Selbst wenn die Beatmungsmaschine sicherstellt, dass der Atemwegsdruck nie unter ein bestimmtes Niveau fällt (Continuous Positive Airway Pressure - CPAP), erfolgt damit keine maschinelle Beatmung iS der DKR 1001h (vgl BSG Beschluss vom 10.3.2015 - B 1 KR 82/14 B - RdNr 8 = JurionRS 2015, 13518; zustimmend SG Aachen Urteil vom 24.4.2018 - S 14 KR 424/17 - Juris RdNr 37; OLG Hamm Urteil vom 13.11.2017 - I-6 U 54/16, 6 U 54/16 - Juris RdNr 56 f = VersR 2018, 602, 604 zur HFNC; vgl auch Hessisches LSG Urteil vom 9.11.2017 - L 1 KR 166/15 - Juris RdNr 36 = KHE 2017/121: streng medizinisch-physikalisch handele es sich bei der HFNC nicht um eine maschinelle Beatmung; unzutreffend LSG Berlin-Brandenburg Urteil vom 20.11.2015 - L 1 KR 36/13 - Juris RdNr 21 = KHE 2015/113) .

  • BSG, 30.07.2019 - B 1 KR 11/19 R

    Krankenhäuser erhalten keine Zusatzvergütung für Atemunterstützung mittels

    Für eine maschinelle Beatmung reicht es zudem nach dem Wortlaut der Definition, wenn eine moderne Beatmungsmaschine Atemanstrengungen des passiven Patienten erkennt und diese aktiv unterstützt (Atemassistenz) (vgl BSG Beschluss vom 10.3.2015 - B 1 KR 82/14 B - RdNr 8 = JurionRS 2015, 13518 zur CPAP) .

    Selbst wenn die Beatmungsmaschine sicherstellt, dass der Atemwegsdruck nie unter ein bestimmtes Niveau fällt (Continuous Positive Airway Pressure - CPAP), erfolgt damit keine maschinelle Beatmung iS der DKR 1001l (vgl BSG Beschluss vom 10.3.2015 - B 1 KR 82/14 B - RdNr 8 = JurionRS 2015, 13518; zustimmend SG Aachen Urteil vom 24.4.2018 - S 14 KR 424/17 - Juris RdNr 37; OLG Hamm Urteil vom 13.11.2017 - I-6 U 54/16, 6 U 54/16 - Juris RdNr 56 f = VersR 2018, 602, 604 zur HFNC; vgl auch Hessisches LSG Urteil vom 9.11.2017 - L 1 KR 166/15 - Juris RdNr 36 = KHE 2017/121: streng medizinisch-physikalisch handele es sich bei der HFNC nicht um eine maschinelle Beatmung; unzutreffend LSG Berlin-Brandenburg Urteil vom 20.11.2015 - L 1 KR 36/13 - Juris RdNr 21 = KHE 2015/113) .

  • LSG Bayern, 13.03.2018 - L 5 KR 504/15

    Abrechnung der HFNC-Beatmung Frühgeborener unter 1.500 gramm

    Die Beklagte hat ihren Standpunkt weiter erläutert und ergänzend auf ergangene Rechtsprechung, insbesondere den Beschluss des BSG, 10.3.2017 - B 1 KR 82/14 B zur HFNC-Beatmung von Erwachsenen verwiesen.

    Denn die Kodierrichtlinien sind wegen ihrer Funktion im Gefüge der Ermittlung des Vergütungstatbestandes innerhalb eines Vergütungssystems stets eng am Wortlaut orientiert und unterstützt durch systematische Erwägungen auszulegen; Bewertungen und Bewertungsrelationen bleiben außer Betracht (BSG, 10.3.2017 - B 1 KR 82/14 B, BeckRS 2015, 67247, Rn.7).

    Der Senat lässt vorliegend weder die Entscheidung des LSG Saarbrücken, 14.12.2011 - L KR 76/10, noch die des BSG, 10.3.2015 - B 1 KR 82/14 B unbeachtet.

  • SG Aachen, 24.04.2018 - S 14 KR 424/17

    Vergütungsanspruch eines Krankenhauses für die Behandlung eines Neugeborenen mit

    (1) Das Bundessozialgericht hat mit Beschluss vom 10.03.2015 (B 1 KR 82/14 B -, Rn. 8, jurion) zur Definition in Ziffer 1001h DKR 2009, die in Ziffer 1001l DKR 2017 unverändert ist, überzeugend herausgearbeitet, dass es für eine maschinelle Beatmung nach dem Wortlaut der Definition zwar ausreiche, wenn eine moderne Beatmungsmaschine Atemanstrengungen des passiven Patienten erkenne und diese aktiv unterstütze (Atemassistenz).

    Der Wortlaut spricht - wie dargelegt - ausgehend von dem diesbezüglichen, nachvollziehbaren Verständnis des BSG (Beschluss vom 10. März 2015 - B 1 KR 82/14 B, a.a.O.) jedoch gegen eine Erfassung der HNFC.

    (4) Unter lediglich ergänzend heranzuziehenden systematischen Gesichtspunkten spricht - die auf die Ziffer 1001l DKR 2017 übertragbare (s.o.) Argumentation des BSG im Regelungssystem der Ziffer 1001h DRK 2009 im o.a. Beschluss vom 10.03.2015 (B 1 KR 82/14 B -, Rn. 8, jurion) - verstärkend gegen die Erfassung der HNFC durch die (unveränderte) allgemeine Definition der maschinellen Beatmung in den DKR, dass der Abschnitt zur im Modus entsprechenden CPAP zur Version 2013 ergänzt worden ist.

    Die Regelungsgeber haben auch die der Auslegung der allgemeinen Definition der maschinellen Beatmung durch das BSG mit o.a. Beschluss vom 10.03.2015 (B 1 KR 82/14, jurion, Rn. 8) im Zusammenhang mit der CPAP-Behandlung eines Erwachsenen, die der Auslegung des saarländischen LSG voll entspricht, in der Folge nicht zum Anlass weiterer Änderungen oder "Klarstellungen" genommen.

  • OLG Hamm, 13.11.2017 - 6 U 54/16

    High-Flow-Nasenbrille, maschinelle Beatmung, Maskensystem

    2011) dar (im Anschluss an Bundessozialgericht, Beschluss vom 10.03.2015 - Az. B 1 KR 82/14 B).

    Da das DRG-basierte Vergütungssystem vom Gesetzgeber als jährlich weiter zu entwickelndes (§ 17b Abs. 2 S. 1 KHG) und damit "lernendes System" angelegt ist, sind bei zutage tretenden Unrichtigkeiten oder Fehlsteuerungen in erster Linie die Vertragsparteien berufen, diese mit Wirkung für die Zukunft zu beseitigen (BSG, Beschluss vom 10.03.2015 - B 1 KR 82/14 B - juris Rn. 7; BSG Urteil vom 08.11.2011 - B 1 KR 8/11 R - juris Rn. 27).

    Zwar reicht es nach dem Wortlaut dieser Definition (S. 2) auch, wenn eine moderne Beatmungsmaschine Atemanstrengungen des passiven Patienten erkennt und diese aktiv unterstützt (Atemassistenz) (BSG, Beschluss vom 10.03.2015 - B 1 KR 82/14 B - juris Rn. 8).

    Die Entscheidung des Senats steht im Einklang mit der zitierten Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (Beschluss vom 10.03.2015, a.a.O.), welches für den Bereich der Sozialgerichtsbarkeit höchstrichterlich festgestellt hat, dass eine Behandlung durch CPAP keine maschinelle Beatmung darstellt.

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 09.06.2020 - L 5 KR 87/18

    Vergütung stationärer Krankenhausbehandlungen in der gesetzlichen

    Nach dem Beschluss des Bundessozialgerichts (BSG) vom 10.03.2015, B 1 KR 82/14 B, gehe die Beklagte davon aus, dass dies nicht der Fall sei.

    Die bei der Versicherten neben einer Sauerstoffbrille genutzte CPAP (Continuous Positive Airway Pressure) - Beatmung mittels Maskensystem stelle bereits keine maschinelle Beatmung im Sinne der DKR 1001l (2016) dar, wie bereits das BSG im Beschluss vom 10.03.2015 (a.a.O.) und ihm folgend der 11. Senat des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen mit Urteil vom 05.04.2017 (L 11 KR 580/15) entschieden habe.

    Das BSG sehe diese Voraussetzung in dem gerichtlich zitierten Beschluss vom 10.03.2015 (a.a.O.) als erfüllt an, wenn eine moderne Beatmungsmaschine die Atemanstrengungen des passiven Patienten erkenne und diese aktiv im Rahmen einer Atemassistenz unterstütze.

    Konkret der Continuos Positive Airway Pressure Modus stelle nur sicher, dass der Atemdruck nie unter ein bestimmtes Niveau falle (hierzu grundlegend: BSG, Beschluss vom 10.03.2015, B 1 KR 82/14 B; fortführend: BSG, Urteil vom 30.07.2019, B 1 KR 13/18 R, jeweils juris).

    Damit erfolgt nur eine isolierte Druckerhöhung zur Atemunterstützung (BSG, Beschluss vom 10.03.2015, a.a.O.).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 05.04.2017 - L 11 KR 580/15

    Krankenversicherung; Vergütung stationärer Krankenhausbehandlung; Zeitlicher

    Dass die CPAP im Regelfall nicht als Beatmung zu berücksichtigen sei, habe das Bundessozialgericht (BSG) zwischenzeitlich klargestellt (BSG, Beschluss vom 10.03.2015 - B 1 KR 82/14 B -).

    Auch hieran fehlt es jedoch bei der CPAP, denn bei ihr handelt es sich um einen Modus, in dem die Beatmungsmaschine ausschließlich einen gewissen Druck in den Atemwegen aufrecht erhält, das Atmen bzw. die Atembewegungen jedoch gerade nicht aktiv unterstützt (BSG, Beschluss vom 10.03.2015 - B 1 KR 82/14 B - zur insoweit wortgleichen Fassung DKR 2009; LSG Saarland, Urteil vom 14.12.2011 - L 2 KR 76/10 - zur insoweit wortgleichen Fassung DKR 2006; LSG Hamburg, Urteil vom 27.03.2014 - L 1 KR 119/12 - zur insoweit wortgleichen Fassung DKR 2005; a.A.: LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 20.11.2015 - L 1 KR 36/13 - und LSG Hessen, Urteil vom 05.12.2013 - L 1 KR 300/11 - zur insoweit wortgleichen DKR 2007).

    Es fehlt nämlich beim CPAP bereits an einer maschinellen Beatmung im vorstehenden Sinn (BSG, Beschluss vom 10.03.2015 - B 1 KR 82/14 B - zur insoweit wortgleichen Fassung DKR 2009; LSG Saarland, Urteil vom 14.12.2011 - L 2 KR 76/10 - zur insoweit wortgleichen Fassung DKR 2006; LSG Hamburg, Urteil vom 27.03.2014 - L 1 KR 119/12 - zur insoweit wortgleichen Fassung DKR 2005; a.A.: LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 20.11.2015 - L 1 KR 36/13 - und LSG Hessen, Urteil vom 05.12.2013 - L 1 KR 300/11 - zu den insoweit wortgleichen DKR 2007).

  • BSG, 07.01.2022 - B 1 KR 28/21 B
    Selbst wenn die Beatmungsmaschine sicherstellt, dass der Atemwegsdruck nie unter ein bestimmtes Niveau fällt ( Continuous Positive Airway Pressure - CPAP ) , erfolgt damit keine maschinelle Beatmung iS der DKR 1001l (vgl BSG vom 30.7.2019 - B 1 KR 13/18 R - SozR 4-5562 § 9 Nr. 13 RdNr 17 f; BSG vom 30.7.2019 - B 1 KR 11/19 R - juris RdNr 16 f, jeweils unter Hinweis auf BSG vom 10.3.2015 - B 1 KR 82/14 B - RdNr 8 = JurionRS 2015, 13518 zur CPAP, und mwN) .
  • LSG Hessen, 06.05.2020 - L 1 KR 309/19

    Krankenversicherungsrecht

    Das Bundessozialgericht habe im Beschluss vom 10. März 2015 (B 1 KR 82/14 B) zwar ausdrücklich verneint, dass die CPAP-Beatmung eine maschinelle Beatmung im Sinne der DKR sei, aber dabei lediglich über die CPAP-Atemhilfe eines Erwachsenen entschieden.

    Auch das Bundessozialgericht habe in der Entscheidung vom 10. März 2015 (B 1 KR 82/14 B) bereits auf die besonderen Regelungen zur Einbeziehung der CPAP-Beatmung in die Kodierung der künstlichen Beatmung unter Kode 8-711.0 hingewiesen.

    Selbst wenn die Beatmungsmaschine sicherstellt, dass der Atemwegsdruck nie unter ein bestimmtes Niveau fällt - wie bei der CPAP-Atemhilfe üblich - erfolgt damit keine maschinelle Beatmung im Sinne der DKR 1001h (BSG, a.a.O. unter Verweis auf BSG, Beschluss vom 10. März 2015, B 1 KR 82/14 B, JurionRS 2015, S. 13518).

  • SG Aachen, 31.07.2018 - S 14 KR 305/17

    Vergütung von im Rahmen ambulanter Operationen an Versicherten vorgenommenen

    Das Wortlautverständnis ist insofern vielmals nicht ohne systematische Auslegung denkbar (vgl. Larenz/Canaris, a.a.O., S. 145 f.; vgl. BSG, Urteil vom 06. Oktober 2011 - B 9 SB 7/10 R -, BSGE 109, 154-176, SozR 4-3250 § 145 Nr. 2, Rn. 40; BSG, Beschluss vom 10. März 2015 - B 1 KR 82/14 B, Rn. 7, veröffentlicht bei JurionRS 2015, 13518; vgl. auch LSG NRW. a.a.O., Rn. 27).
  • SG Ulm, 04.05.2017 - S 13 KR 630/16

    Krankenversicherung - Krankenhaus - Abrechnung - Beatmung mittels CPAP/ASB

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 29.05.2018 - L 16 KR 2/17
  • LSG Thüringen, 21.05.2019 - L 6 KR 1265/15

    Krankenversicherung - Krankenhausabrechnung - Kodierung - Atemunterstützung eines

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 28.08.2018 - L 16 KR 572/17
  • SG Detmold, 07.08.2017 - S 5 KR 340/14

    Vergütung der stationären Behandlung eines Neugeborenen mit Atemnotsyndrom durch

  • BSG, 10.09.2019 - B 1 KR 41/19 B

    Divergenzrüge im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren

  • SG Gießen, 26.04.2018 - S 15 KR 639/15
  • SG Aachen, 28.04.2021 - S 1 KR 431/18
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