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   BSG, 15.03.2018 - B 10 ÜG 30/17 C   

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BSG, 15.03.2018 - B 10 ÜG 30/17 C (https://dejure.org/2018,12638)
BSG, Entscheidung vom 15.03.2018 - B 10 ÜG 30/17 C (https://dejure.org/2018,12638)
BSG, Entscheidung vom 15. März 2018 - B 10 ÜG 30/17 C (https://dejure.org/2018,12638)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Fristwahrung per Fax bei der Übermittlung von Schriftsätzen im sozialgerichtlichen Verfahren

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (5)

  • BSG, 19.12.2018 - B 10 ÜG 1/18 R

    Sozialgerichtliches Verfahren - Revisionseinlegung - Fristwahrung per Fax -

    Der Senat folgt insoweit der Rechtsprechung des BVerfG (BVerfG - Kammer - Beschluss vom 23.12.2016 - 1 BvR 3511/13 - Juris RdNr 3 mwN) für das verfassungsrechtliche Verfahren (Senatsbeschluss vom 15.3.2018 - B 10 ÜG 30/17 C - Juris RdNr 8; die Verfassungsbeschwerde gegen diesen Beschluss wurde vom BVerfG nicht zur Entscheidung angenommen ; vgl ebenso BVerwG Beschluss vom 29.1.2015 - 9 BN 2/14; BGH Beschluss vom 27.11.2014 - III ZB 24/14; BFH Beschluss vom 8.10.2015 - VII B 147/14 - Juris RdNr 4) .

    Die Mutmaßung des Prozessbevollmächtigten, die Uhr seines Faxgeräts sei falsch eingestellt gewesen, widerspricht dieser zuverlässigen Zeitangabe im Faxprotokoll des BSG und ist deshalb nicht hinreichend glaubhaft gemacht (vgl Senatsbeschluss vom 15.3.2018 - B 10 ÜG 30/17 C - Juris RdNr 7, 11 f) .

  • LSG Bayern, 09.07.2019 - L 20 SF 12/19

    Selbstentscheidung des abgelehnten Richters im Verfahren der Anhörungsrüge gegen

    Frühester, in aller Regel aber auch spätester Zeitpunkt der Kenntniserlangung von der Verletzung des rechtlichen Gehörs, mit der die Zwei-Wochen-Frist des § 178a Abs. 2 Satz 1 SGG zu laufen beginnt, ist die Zustellung der gerichtlichen Entscheidung (vgl. BSG, Beschluss vom 15.03.2018, B 10 ÜG 30/17 C).

    Zwar ist ein Antrag auf Bewilligung von PKH auch im Verfahren der Anhörungsrüge zulässig (vgl. BSG, Beschlüsse vom 25.02.2010, B 11 AL 22/09 C, und vom 15.03.2018, B 10 ÜG 30/17 C).

  • BSG, 09.01.2020 - B 8 SO 55/19 B

    Verpflichtung zur Auskunftserteilung nach dem SGB XII

    Erforderlich wäre zudem eine eingehende Auseinandersetzung mit der übrigen Rechtsprechung der obersten Bundesgerichte und des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zu erhöhten Sorgfaltspflichten bei der Ausschöpfung der Rechtsmittelfrist bis zum letzten Tag (vgl BSG vom 31.3.1993 - 13 RJ 9/92 - BSGE 72, 158 = SozR 3-1500 § 67 Nr. 7, juris RdNr 16 mwN; BSG vom 11.12.2008 - B 6 KA 34/08 B, juris RdNr 14; BSG vom 13.9.2016 - B 5 RS 30/16 B - SozR 4-1500 § 65a Nr. 2 RdNr 4; Bundesgerichtshof vom 8.5.2013 - XII ZB 396/12 - NJW 2013, 2035 ; BVerfG vom 23.12.2016 - 1 BvR 3511/13) und auftretenden technischen Störungen technischer Übermittlungsgeräte und den dann ggf zu ergreifenden Maßnahmen (vgl BSG vom 29.3.2010 - B 13 R 519/09 B, juris RdNr 8 f mit zahlreichen Nachweisen zur Rechtsprechung; vgl auch BSG vom 15.3.2018 - B 10 ÜG 30/17 C, für SozR 4-1500 § 67 Nr. 16 vorgesehen, juris RdNr 8; BGH vom 12.4.2016 - VI ZB 7/15, juris RdNr 9; Bundesfinanzhof vom 28.1.2010 - VIII B 88/09 - BFH/NV 2010, 919 , juris RdNr 5 f; BVerfG vom 20.1.2006 - 1 BvR 2683/05 - NJW 2006, 1505 , juris RdNr 7) , zB die Verwendung handschriftlicher Ausführungen und den Verzicht auf weitere zeitraubende PC-Aktivitäten (vgl BGH vom 23.6.2004 - IV ZB 9/04 - NJW-RR 2004, 1502 , juris RdNr 9) gewesen.
  • BSG, 03.02.2020 - B 13 R 234/18 B

    Rente wegen Erwerbsminderung

    Es kommt mithin nicht darauf an, ob sie mit dem Vorbringen, ihr Bevollmächtigter habe die Beschwerdebegründung am letzten Tag der Begründungsfrist, dem 15.10.2018, um 23:55 Uhr abgesandt, ein unverschuldetes Fristversäumnis iS von § 67 Abs. 1 SGG glaubhaft gemacht hat oder ob ihr Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu verwehren ist, weil Rechtsschutzsuchende bei der Übermittlung eines Schriftsatzes per Telefax einen über die voraussichtliche Dauer des eigentlichen Faxvorgangs hinausgehenden Sicherheitszuschlag einkalkulieren müssen (zu dieser Sorgfaltspflichtanforderung sowie zum Umfang des Sicherheitszuschlags - regelmäßig in der Größenordnung von 20 Minuten - vgl BVerfG Beschluss vom 15.1.2014 - 1 BvR 1656/09 - BVerfGE 135, 126 = juris RdNr 35 ff; BVerfG Beschluss vom 23.12.2016 - 1 BvR 3511/13 - juris RdNr 3; BSG Beschluss vom 15.3.2018 - B 10 ÜG 30/17 C - juris RdNr 8; Beschluss vom 19.12.2018 - B 10 ÜG 1/18 R - juris RdNr 9; jeweils mwN ).
  • OVG Sachsen, 20.05.2019 - 3 B 420/18

    Wiedereinsetzung; Telefax; Fristablauf; Fristausschöpfung; Aufenthaltserlaubnis;

    Dabei ist - zusätzlich zu der absehbaren Übermittlungsdauer des zu faxenden Schriftsatzes nebst Anlagen - in jedem Fall ein zeitlicher Sicherheitszuschlag von 20 Minuten einzuhalten und innerhalb der einzukalkulierenden Zeitspanne die Übermittlung wiederholt zu versuchen (BVerfG, Beschl. v. 23. Dezember 2016 - 1 BvR 3511/13 -, juris Rn. 3 zu Verfahren vor dem BVerfG; BSG, Beschl. v. 15. März 2018 - B 10 ÜG 30/17 C -, juris Rn. 8 m. w. N.).
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