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   BSG, 25.04.2018 - B 14 AS 14/17 R   

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BSG, 25.04.2018 - B 14 AS 14/17 R (https://dejure.org/2018,11238)
BSG, Entscheidung vom 25.04.2018 - B 14 AS 14/17 R (https://dejure.org/2018,11238)
BSG, Entscheidung vom 25. April 2018 - B 14 AS 14/17 R (https://dejure.org/2018,11238)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

  • Bundessozialgericht

    Arbeitslosengeld II - Unterkunft und Heizung - Zusammenleben eines Elternteils mit einem unter 25-jährigen Kind mit bedarfsdeckendem eigenen Einkommen - Aufteilung der tatsächlichen Aufwendungen nach Kopfteilen - Angemessenheitsprüfung - Produkttheorie - angemessene ...

  • rewis.io

    Arbeitslosengeld II - Unterkunft und Heizung - Zusammenleben eines Elternteils mit einem unter 25-jährigen Kind mit bedarfsdeckendem eigenen Einkommen - Aufteilung der tatsächlichen Aufwendungen nach Kopfteilen - Angemessenheitsprüfung - Produkttheorie - angemessene ...

Kurzfassungen/Presse (3)

Besprechungen u.ä.

  • sozialrecht-justament.de PDF, S. 4 (Entscheidungsbesprechung)

    Zur Frage der praktischen Umsetzung der Entscheidung, dass sich stets die Richtwerte für angemessenes Wohnen an der Zahl der Bedarfsgemeinschaftsmitglieder richten muss

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZS 2018, 786
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • BSG, 23.03.2021 - B 8 SO 14/19 R

    Sozialhilfe - Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung - Bedarfe für

    Die sog Kopfteilmethode besagt, dass tatsächlich anfallende Kosten im Regelfall unabhängig von Alter oder Nutzungsintensität anteilig pro Kopf aufzuteilen sind, soweit Leistungsberechtigte eine Unterkunft gemeinsam mit anderen Personen, insbesondere Familienangehörigen, bewohnen (vgl etwa BSG vom 25.4.2018 - B 14 AS 14/17 R - SozR 4-4200 § 22 Nr. 96 RdNr 13; so bereits Bundesverwaltungsgericht vom 21.1.1988 - 5 C 68.85 - BVerwGE 79, 17 = NJW 1989, 313; zu Abweichungen von der Kopfteilmethode vgl BSG vom 23.5.2013 - B 4 AS 67/12 R - BSGE 113, 270 = SozR 4-4200 § 22 Nr. 68, RdNr 18 ff) .
  • LSG Schleswig-Holstein, 23.11.2018 - L 3 AS 175/16

    Angelegenheiten nach dem SGB II

    Die Berichterstatterin des Senats hat den Beteiligten am 19. September 2018 auf der Grundlage der Entscheidung des BSG vom 25. April 2018 (- B 14 AS 14/17 R -, juris) einen Vergleichsvorschlag unterbreitet.

    Entscheidungserheblich ist, dass im SGB II nicht auf die Anzahl der Mitglieder eines Haushalts, sondern der Bedarfsgemeinschaft abzustellen ist, denn die Frage der An-gemessenheit kann stets nur im Hinblick auf den Leistungsberechtigten nach dem SGB II und den mit ihm in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen beantwortet werden (ausdrücklich BSG, Urteil vom 25. April 2018 - B 14 AS 14/17 R -, Rn. 18, juris).

    Da es sich bei der abstrakt an-gemessenen Wohnungsgröße lediglich um eine Bezugsgröße für die nach der Produkttheorie zu ermittelnde Angemessenheit der Kosten handelt, ist mit ihrer Bestimmung keine Aussage darüber verbunden, welche Wohnfläche die gesamte Familie - unter Einschluss auch der nicht zur Bedarfsgemeinschaft gehörenden Mitglieder - tatsächlich nutzen kann (ausdrücklich bereits: BSG, Urteil vom 18. Februar 2010 - B 14 AS 73/08 R -, Rn. 23; zum Ganzen: BSG, Urteil vom 25. April 2018 - B 14 AS 14/17 R -, juris; rechtskräftiges Urteil des erkennenden Senats vom 26. Februar 2016 - L 3 AS 220/13 -, die Revision unter dem Aktenzeichen - B 14 AS 1/17 R - wurde zurückgenommen).

    Im Übrigen begünstigt die Entscheidung nicht nur Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern, sondern auch Familien mit Kinder unter 25 Jahren, die über eigenes bedarfsdeckendes Einkommen verfügen, sowie sogenannte "Patchwork-Familien", denn auch in diesen Konstellationen kann hinsichtlich eines Kindes auf-grund bedarfsdeckenden Einkommens eine Zugehörigkeit zur Bedarfsgemeinschaft zu verneinen sein (BSG, Urteil vom 25. April 2018 - B 14 AS 14/17 R -, Rn. 25, juris).

  • LSG Sachsen-Anhalt, 07.02.2019 - L 5 AS 725/17

    Arbeitslosengeld II - Unterkunft und Heizung - Übernahme der Unterkunftskosten

    Danach gilt: Wenn die leistungsberechtigte Person eine Unterkunft gemeinsam mit anderen Personen, insbesondere mit anderen Familienangehörigen nutzt, erfolgt die Gewährung von Leistungen für KdU grundsätzlich ohne Rücksicht darauf, wen insoweit die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen treffen, im Regelfall unabhängig von Alter und Nutzungsintensität anteilig pro Kopf (vgl. nur BSG, Urteil vom 25. April 2018, B 14 AS 14/17 R, juris Rn. 13 m.w.N.).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 14.02.2019 - L 7 AS 1048/16

    Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II

    In Anwendung der Grundsätze des Urteils des BSG vom 25.04.2018 - B 14 AS 14/17 R sei hinsichtlich des Wohnflächenbedarfs allein auf die Klägerin abzustellen.

    Die Angemessenheit der Unterkunfts- und Heizbedarfe richtet sich nach den Mietobergrenzen für eine zweiköpfige Bedarfsgemeinschaft (BSG Urteil vom 25.04.2018 - B 14 AS 14/17 R).

    eines Sicherheitszuschlags erforderlich (BSG Urteile vom 16.06.2015 - B 4 AS 44/14 R und vom 25.04.2018 - B 14 AS 14/17 R).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 21.03.2019 - L 11 AS 1334/15

    Anspruch auf Übernahme tatsächlich angefallener Wohnkosten nach dem SGB II

    Abzustellen ist nämlich allein auf die Zahl der Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft (hier: 4), nicht hingegen der Haushaltsgemeinschaft (hier: 5; so ausdrücklich: BSG, Urteil vom 25. April 2018 - B 14 AS 14/17 R -, SozR 4-4200 § 22 Nr. 96).
  • SG Berlin, 10.08.2018 - S 37 AS 2967/16

    Arbeitslosengeld II - Unterkunft und Heizung - Angemessenheitsprüfung -

    Denn mit Feststellung eines in diesen Monaten gedeckten Bedarfs verändert sich der Maßstab für die Beurteilung des KdU-Bedarfs der nach Ausscheiden des Klägers zu 3) aus der BG (§ 7 Abs. 3 Nr. 4 SGB II) verbliebenen Familienmitglieder (BSG vom 25.4.2018 - B 14 AS 14/17 R).

    Danach bleibt es zur Bestimmung der individuellen KdU-Bedarfe zwar beim Kopfteilprinzip, allerdings ändert sich für die BG-Mitglieder der Maßstab zur Bestimmung angemessener Wohn- und Heizkosten auf abstrakte Werte für eine 2-Personen-BG (BSG vom 25.4.2018 - B 14 AS 14/17 R).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 29.01.2020 - L 18 AS 1726/19

    Kostensenkungsaufforderung; subjektive Unzumutbarkeit eines Umzuges;

    Zur Bestimmung der individuellen KdUH-Bedarfe bleibt es beim Kopfteilprinzip, allerdings ändert sich für die Klägerinnen der Maßstab zur Bestimmung angemessener Wohn- und Heizkosten auf abstrakte Werte für eine Zwei-Personen-Bedarfsgemeinschaft (vgl BSG, Urteil vom vom 25. April 2018 - B 14 AS 14/17 R - juris), weil die Tochter V ihren Bedarf in der Zeit bis 31. Dezember 2016 aus eigenem Einkommen decken konnte und daher nach § 7 Abs. 3 Nr. 4 SGB II nicht zur Bedarfsgemeinschaft zählte.
  • LSG Sachsen-Anhalt, 22.06.2018 - L 4 AS 680/15

    Angelegenheiten nach dem SGB II (AS)

    Dies hat das BSG ausdrücklich mit Urteil vom 25. April 2018 auch für die hier gegebene Konstellation des Zusammenwohnens eines Elternteils mit einem minderjährigem Kind entschieden (B 14 AS 14/17 R, Terminbericht).
  • LSG Bayern, 29.01.2021 - L 7 AS 700/20

    Der Antragsteller für Leistungen nach dem SGB II trägt die objektive Beweislast

    Für die Ermittlung der angemessenen Aufwendungen ist maßgebend die Anzahl der Personen, die zur Bedarfsgemeinschaft gehören (vgl. BSG vom 25.4.2018, B 14 AS 14/17 R).

    Dieser Wert ist entgegen der Auffassung des Bg nicht mehr durch 3 zu teilen (vgl. BSG vom 25.4.2018, B 14 AS 14/17 R, Rn 14 und 18).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 22.02.2018 - L 7 AS 2042/15

    SGB-II -Leistungen

    Die Frage der Angemessenheit kann stets nur im Hinblick auf den Hilfebedürftigen nach dem SGB II und den mit ihm in Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen beantwortet werden (BSG Urteile vom 18.06.2008 - B 14/11b 61/06 R; vom 18.02.2010 - B 14 AS 73/08 R; vom 16.06.2015 - B 4 AS 44/14 R; LSG Bayern Urteil vom 14.11.2012 - L 16 AS 90/12; LSG Schleswig-Holstein Urteil vom 26.02.2016 - L 3 AS 220/13 anhängig beim BSG - B 14 AS 1/17 R; aA LSG Niedersachsen-Bremen Urteil vom 03.05.2017 - L 13 AS 224/16 R - anhängig beim BSG: B 14 AS 14/17 R; Berlit LPK-SGB II § 22 Rn. 65).
  • LSG Bayern, 23.07.2018 - L 7 AS 692/18

    Zuständiger Leistungsträger für Vorschuss/Darlehen an einen Hilfebedürftigen

  • LSG Sachsen-Anhalt, 22.06.2018 - L 4 AS 676/15

    Angelegenheiten nach dem SGB II (AS)

  • SG Aurich, 22.08.2019 - S 55 AS 414/18

    Angelegenheiten nach dem SGB II -keine Streitsachengebührenfestsetzung

  • LSG Sachsen-Anhalt, 18.10.2018 - L 5 AS 295/18

    Angelegenheiten nach dem SGB II (AS) - Mietkaution

  • BSG, 23.01.2018 - B 14 AS 401/17 B

    SGB-II -Leistungen

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 27.08.2019 - L 11 AS 414/17

    Angelegenheiten nach dem SGB II

  • SG Dessau-Roßlau, 14.12.2018 - S 3 AS 1773/15

    Angelegenheiten nach dem SGB II (AS)

  • SG Neuruppin, 09.07.2020 - S 26 AS 904/15
  • SG Neuruppin, 09.07.2020 - S 26 AS 905/15
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