Rechtsprechung
   BSG, 28.10.2014 - B 14 AS 39/13 R   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2014,34237
BSG, 28.10.2014 - B 14 AS 39/13 R (https://dejure.org/2014,34237)
BSG, Entscheidung vom 28.10.2014 - B 14 AS 39/13 R (https://dejure.org/2014,34237)
BSG, Entscheidung vom 28. Januar 2014 - B 14 AS 39/13 R (https://dejure.org/2014,34237)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2014,34237) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (13)

  • lexetius.com

    Sozialgerichtliches Verfahren - Streitgegenstand - maßgeblicher Zeitpunkt - Zeitpunkt der letzten Verwaltungsentscheidung - sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Grundsicherung für Arbeitsuchende - Antrag auf Überprüfung sämtlicher Bescheide der letzten Jahre auf ihre ...

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

  • openjur.de

    Sozialgerichtliches Verfahren; Streitgegenstand; maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung eines hinreichend konkretisierten Überprüfungsantrages nach § 44 SGB 10; Grundsicherung für Arbeitsuchende; Antrag auf Überprüfung sämtlicher Bescheide ohne Darlegung von Gründen; ...

  • Bundessozialgericht

    Sozialgerichtliches Verfahren - Streitgegenstand - maßgeblicher Zeitpunkt - Zeitpunkt der letzten Verwaltungsentscheidung - sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Grundsicherung für Arbeitsuchende - Antrag auf Überprüfung sämtlicher Bescheide der letzten Jahre auf ihre ...

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 96 Abs 1 SGG, § 40 Abs 1 S 1 SGB 2, § 44 Abs 1 S 1 SGB 10, § 20 SGB 10
    Sozialgerichtliches Verfahren - Streitgegenstand - maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung eines hinreichend konkretisierten Überprüfungsantrages nach § 44 SGB 10 - Grundsicherung für Arbeitsuchende - Antrag auf Überprüfung sämtlicher Bescheide ohne Darlegung von ...

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Streitgegenstand im sozialgerichtlichen Verfahren bei einem Antrag auf Überprüfung sämtlicher Bescheide des Grundsicherungsträgers der letzten Jahre auf ihre Rechtmäßigkeit ohne Darlegung von Gründen

  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung PDF (Volltext/Leitsatz)

    Überprüfung eines VA gemäß § 44 SGB X - Prüfpflicht des Sozialleistungsträgers - Konkretisierung des Antrags erforderlich - maßgeblicher Zeitpunkt für die Überprüfung - letzte Verwaltungsentscheidung über Antrag gemäß § 44 SGB X entscheidend - Voraussetzung für ...

  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung PDF (Volltext/Leitsatz)

    Überprüfung eines VA gemäß § 44 SGB X - Prüfpflicht des Sozialleistungsträgers - Konkretisierung des Antrags erforderlich - maßgeblicher Zeitpunkt für die Überprüfung - letzte Verwaltungsentscheidung über Antrag gemäß § 44 SGB X entscheidend - Voraussetzung für ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Streitgegenstand im sozialgerichtlichen Verfahren bei einem Antrag auf Überprüfung sämtlicher Bescheide des Grundsicherungsträgers der letzten Jahre auf ihre Rechtmäßigkeit ohne Darlegung von Gründen

  • rechtsportal.de

    Streitgegenstand im sozialgerichtlichen Verfahren bei einem Antrag auf Überprüfung sämtlicher Bescheide des Grundsicherungsträgers der letzten Jahre auf ihre Rechtmäßigkeit ohne Darlegung von Gründen

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Eine pauschale Überprüfung aller Hartz-IV-Bescheide nicht möglich

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZS 2015, 275
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (46)

  • BSG, 29.04.2015 - B 14 AS 6/14 R

    Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Überprüfungsantrag - Arbeitslosengeld II

    Dies ist nur dann entbehrlich, wenn bei objektiver Betrachtung aus dem Vorbringen des Antragstellers der zu überprüfende Verwaltungsakt ohne Weiteres zu ermitteln ist (siehe dazu auch BSG Urteil vom 28.10.2014 - B 14 AS 39/13 R - SozR 4-1300 § 44 Nr. 31 RdNr 15) .
  • BSG, 24.05.2017 - B 14 AS 32/16 R

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensberücksichtigung - Einbehalt eines

    Solange eine Sachprüfung nicht schon aus Fristgründen (hierzu jüngst BSG vom 23.2.2017 - B 4 AS 57/15 R - vorgesehen für SozR 4) oder mangels ausreichender Substantiiertheit des Überprüfungsantrags (grundlegend hierzu BSG vom 13.2.2014 - B 4 AS 22/13 R - BSGE 115, 126 = SozR 4-1300 § 44 Nr. 28, RdNr 13 ff; ebenso BSG vom 28.10.2014 - B 14 AS 39/13 R - SozR 4-1300 § 44 Nr. 31 RdNr 15) überhaupt ausscheidet, erstreckt sie sich jedenfalls bei Anträgen nach § 44 Abs. 1 Satz 1 Alt 1 SGB X ("das Recht unrichtig angewandt") auf die Rechtmäßigkeit der zur Überprüfung gestellten Verfügungssätze unter jedem in Betracht kommenden Gesichtspunkt.
  • BSG, 28.11.2018 - B 4 AS 43/17 R

    Erstattung vorläufiger Grundsicherungsleistungen nach dem SGB II

    Ob der Verwaltungsakt im Zeitpunkt der gerichtlichen Entscheidung rechtswidrig ist und die Klägerin in ihren Rechten verletzt und sie deshalb im Wege der Anfechtungsklage verlangen kann, dass das Gericht den Verwaltungsakt aufhebt, ist keine Frage des Prozessrechts (stRspr; vgl nur BSG vom 28.10.2014 - B 14 AS 39/13 R - SozR 4-1300 § 44 Nr. 31 RdNr 19; BSG vom 23.6.2016 - B 14 AS 4/15 R - SozR 4-4200 § 60 Nr. 4 RdNr 12; vgl auch BVerwG vom 31.3.2004 - 8 C 5.03 - BVerwGE 120, 246, 250; Keller in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer/Schmidt, SGG, 12. Aufl 2017, § 54 RdNr 33).
  • LSG Rheinland-Pfalz, 17.12.2019 - L 3 AS 60/19

    Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II

    Dies sei "nur dann entbehrlich, wenn bei objektiver Betrachtung aus dem Vorbringen des Antragstellers der zu überprüfende Verwaltungsakt ohne weiteres zu ermitteln" sei (unter Verweis auf: BSG, Urteil vom 28. Oktober 2014 - B 14 AS 39/13 R - juris, Rn. 15).

    Erfolgt die Überprüfung aufgrund eines Antrags des Leistungsberechtigten, löst dieser Antrag grundsätzlich eine Prüfpflicht des Leistungsträgers aus und bestimmt zugleich auch den Umfang des Prüfauftrags der Verwaltung im Hinblick darauf, ob bei Erlass des Verwaltungsakts das Recht unrichtig angewandt oder von einem unrichtigen Sachverhalt ausgegangen worden ist (BSG, Urteil vom 13. Februar 2014 - B 4 AS 22/13 R - juris, Rn. 13; BSG, Urteil vom 28. Oktober 2014 - B 14 AS 39/13 R - juris, Rn. 15).

    Generell gilt: Der maßgebliche Zeitpunkt für die Beurteilung der Sach- und Rechtslage ist anhand des materiellen Rechts zu ermitteln und neben der jeweiligen Klageart vor allem von dem materiell-rechtlichen Begehren des Antragstellers oder Klägers abhängig; keineswegs ist bei Verpflichtungs- und Leistungsklagen immer der Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung maßgeblich (so auch: BSG, Urteil vom 28. Oktober 2014 - B 14 AS 39/13 R - juris, Rn. 19 m.w.N.).

    Das Regelungsziel des § 44 SGB X ist deshalb für die Frage des maßgeblichen Beurteilungszeitprunkt beachtlich (so im Ergebnis wohl auch BSG, Urteil vom 28. Oktober 2014 - B 14 AS 39/13 R - juris, Rn. 20).

    Für diese vorweg zu prüfende ausreichende Substantiiertheit oder Konkretisierbarkeit des Überprüfungsantrags gilt folgendes (grundlegend BSG, Urteil vom 13. Februar 2014 - B 4 AS 22/13 R - juris, Rn. 13 ff.; ebenso BSG, Ur-teil vom 28. Oktober 2014 - B 14 AS 39/13 R - juris, Rn.15; auch BSG Urteil vom 24. Mai 2017 - B 14 AS 32/16 R - juris, Rn. 17): Eine Entbindung von der inhaltlichen Prüfung setzt voraus, dass der Sozialleistungsträger "den Einzelfall", also die konkreten Inhalte eines bestimmten Bescheides, die zur Überprüfung gestellt werden sollen, bei objektiver Betrachtung nicht ermitteln kann.

    Wenn bei objektiver Betrachtung aus dem Vorbringen des Leistungsberechtigten der zu überprüfende Verwaltungsakt ohne weiteres zu ermitteln ist, kann sogar die Benennung des oder der zu über-prüfenden Verwaltungsakte verzichtbar sein (BSG, Urteil vom 28. Oktober 2014 - B 14 AS 39/13 R - juris, Rn.15).

    Sie stellen sich vielmehr in jedem Bescheid über Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes nach dem SGB II, in dem diese Bedarfe anfallen oder entsprechende Einnahmen zu berücksichtigen sind (BSG, Urteil vom 28. Oktober 2014 - B 14 AS 39/13 R - juris, Rn. 16).

    Diese Begrenzung des Prüfauftrags der Verwaltung wird durch den Wortlaut, die Gesetzesbegründung sowie den Sinn und Zweck des § 44 SGB X gestützt (BSG, Urteil vom 13. Februar 2014 - B 4 AS 22/13 R - juris, Rn. 13; BSG, Urteil vom 28. Oktober 2014 - B 14 AS 39/13 R - juris, Rn.15).

    Für die Beurteilung, ob die formellen Erfordernisse eines Überprüfungsantrags vorliegen, der überhaupt erst eine Prüfpflicht des Leistungsträgers auslöst, ist auf die zum Zeitpunkt der letzten Verwaltungsentscheidung zu diesem Überprüfungsantrag vorgetragenen tatsächlichen und/oder rechtlichen Anhaltspunkte abzustellen (BSG, Urteil vom 13. Februar 2014 - B 4 AS 22/13 R - juris, Rn. 16; BSG, Urteil vom 28. Oktober 2014 - B 14 AS 39/13 R - juris, Rn. 20).

  • LSG Sachsen-Anhalt, 28.09.2017 - L 2 AS 695/16

    Erstattung von SGB II-Leistungen - Beschränkung der Minderjährigenhaftung

    Die Frage, auf welchen Zeitpunkt für die Beurteilung der Sach- und Rechtslage abzustellen ist, entscheidet sich anhand des materiellen Rechts (vgl. BSG, Urteil vom 2. Mai 2012 - B 11 AL 18/11 R -, juris Rn. 26; Urteil vom 28. Oktober 2014 - B 14 AS 39/13 R -, juris Rn. 19).

    Von dieser "Faustformel" gibt es aber zahlreiche Ausnahmen, die den jeweiligen Besonderheiten des materiellen Rechts Rechnung tragen (vgl. BSG, Urteil vom 28. Oktober 2014, a.a.O., Rn. 19).

  • SG Neuruppin, 28.07.2015 - S 26 AS 2020/11

    Gewährung höherer Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts

    Diese Begrenzung des Prüfauftrags der Verwaltung wird nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts, der sich die Kammer insoweit anschließt, durch den Wortlaut, die Gesetzesbegründung sowie den Sinn und Zweck des § 44 SGB X gestützt (vgl zu den Einzelheiten: Bundessozialgericht, Urteil vom 13. Februar 2014 - B 4 AS 22/13 R, RdNr 13ff mwN und Bundessozialgericht, Urteil vom 28. Oktober 2014 - B 14 AS 39/13 R, RdNr 15).

    Trotz des Vorliegen eines "Antrags" löst ein solches Begehren bereits nach dem Wortlaut der Vorschrift noch keine inhaltliche Prüfpflicht des Sozialleistungsträgers aus (Bundessozialgericht, Urteil vom 13. Februar 2014 - B 4 AS 22/13 R, RdNr 14; Urteil vom 28. Oktober 2014 - B 14 AS 39/13 R, RdNr 15 sowie Beschluss vom 14. März 2012 - B 4 AS 239/11 B, RdNr 6).

    Sie stellen sich vielmehr in jedem Bescheid über Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II, in dem diese Bedarfe zu berücksichtigen sind (vgl zu diesem Aspekt Bundessozialgericht, Urteil vom 28. Oktober 2014 - B 14 AS 39/13 R, RdNr 16).

    Für die Beurteilung, ob die formellen Erfordernisse eines solchen Antrags vorliegen, der überhaupt erst eine Prüfpflicht des Leistungsträgers auslöst, ist auf die zum Zeitpunkt der letzten Verwaltungsentscheidung zu diesem Überprüfungsantrag vorgetragenen tatsächlichen und/oder rechtlichen Anhaltspunkte abzustellen (vgl hierzu Bundessozialgericht, Urteil vom 13. Februar 2014 - B 4 AS 22/13 R, RdNr 16f sowie Urteil vom 28. Oktober 2014 - B 14 AS 39/13 R, RdNr 19f).

    g) Soweit die Klägerin meint, die dieser Entscheidung zugrunde liegende (neuere) Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (vgl hierzu die bereits zitierten Urteile vom 29. Oktober 2014 - B 14 AS 39/13 R, RdNr 14ff und vom 13. Februar 2014 - B 4 AS 22/13 R, RdNr 13ff sowie den Beschluss vom 04. Juni 2014 - B 14 AS 335/13 B, RdNr 7f) zum Umfang des an die Verwaltung gerichteten Prüfauftrages sei vorliegend nicht anwendbar, weil die (neuen und ggf strengeren) Voraussetzungen zum Zeitpunkt der Stellung des Überprüfungsantrages noch nicht bekannt gewesen seien, ist dieser Einwand schon deshalb unverständlich, weil sich die Klägerin in ihrem Widerspruchsbegründungsschreiben sogar selbst veranlasst sah, einen (untauglichen) Versuch der Konkretisierung zu unternehmen und damit zu erkennen gab, für die Pflicht zur Konkretisierung sensibilisiert zu sein.

    Im Übrigen hat der Beklagte in diesem Zusammenhang zu Recht darauf hingewiesen, dass auch jüngere Rechtsprechung des Bundessozialgerichts in laufenden sozialgerichtlichen Verfahren Berücksichtigung finden muss, zumal Gegenstand der Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 28. Oktober 2014 - B 14 AS 39/13 R - ebenfalls (wie hier) ein Überprüfungsantrag aus dem Jahre 2011 gewesen ist.

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 01.03.2017 - L 13 AS 123/14

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensanrechnung - Überprüfungsantrag

    Zu den formellen Erfordernissen eines Antrags nach § 44 SGB X, welcher überhaupt erst eine Prüfpflicht des Leistungsträgers auslöst, gehört nach der zwischenzeitlich ergangenen Rechtsprechung des BSG, dass entweder ein oder mehrere zu überprüfende Verwaltungsakte konkret benannt werden oder aber jedenfalls bei objektiver Betrachtung aus dem Vorbringen des Antragstellers der zu überprüfende Verwaltungsakt ohne Weiteres zu ermitteln ist (vgl. Urteile vom 13. Februar 2014 - B 4 AS 22/13 R - juris Rn. 15 und vom 28. Oktober 2014 - B 14 AS 39/13 R - juris Rn. 15).
  • LSG Sachsen-Anhalt, 23.06.2016 - L 5 AS 20/15

    Angelegenheiten nach dem SGB II - (AS)

    Denn anderenfalls würde die im Rahmen von § 44 SGB X vorgeschriebene inhaltliche Überprüfung des bestandskräftigen Verwaltungsakts einschließlich eventuell erforderlicher Ermittlungen von der erlassenden Behörde auf das Gericht verlagert werden (BSG, Urteil vom 28. Oktober 2014, B 14 AS 39/13 R (20)).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 25.02.2016 - L 11 AS 1392/13

    Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Vielzahl nicht hinreichend

    Bei einem nicht hinreichend konkretisierten Antrag nach § 44 SGB X besteht kein Anspruch auf inhaltliche Überprüfung des ursprünglichen Bescheides (Anschluss an: BSG, Urteile vom 13. Februar 2014 - B 4 AS 22/13 R - und 28. Oktober 2014 - B 14 AS 39/13 R -).

    Fehlt es hieran, besteht kein Anspruch auf inhaltliche Prüfung nach § 44 SGB X (vgl. im Einzelnen: BSG, a.a.O.; Urteil vom 28. Oktober 2014 - B 14 AS 39/13 R -, SozR 4-1300 § 44 Nr. 31).

    Der Beklagte hatte auch keinen Anlass, den Kläger im Verwaltungs- oder Widerspruchsverfahren nochmals aufzufordern, sein Rechtsschutzbegehren zu konkretisieren (vgl. zu der Obliegenheit des Grundsicherungsträgers, bei pauschalen Überprüfungsanträgen Nachfrage hinsichtlich des begehrten Rechtsschutzziels zu halten: BSG, Urteile vom 13. Februar 2014 und 28. Oktober 2014, a.a.O., jeweils Rn 15).

  • SG Speyer, 08.09.2017 - S 16 AS 1980/15

    Keine Begründungspflicht bei Anträgen auf Rücknahme von Verwaltungsakten nach §

    Es genügt nicht, wenn der Leistungsberechtigte eine Nachbesserung des bis dahin unbestimmten und nicht objektiv konkretisierbaren Antrags erst im Klageverfahren vornimmt (BSG, Urteil vom 13.02.2014 B 4 AS 22/13 R - im Ergebnis ebenso BSG, Urteil vom 28.10.2014 - B 14 AS 39/13 R - Juris).

    Die in Auseinandersetzung mit dem Urteil des BSG vom 28.10.2014 (B 14 AS 39/13 R; alle veröffentlichten Entscheidungen zitiert nach juris) entwickelte weitere Argumentation mit dem "Sinn und Zweck des § 44 SGB X", der die Konfliktsituation zwischen der Bindungswirkung eines rechtswidrigen Verwaltungsaktes und der materiellen Gerechtigkeit zu Gunsten letzterer auflösen wolle, enthält keinen stringenten Gedankengang.

    Dies sei "nur dann entbehrlich, wenn bei objektiver Betrachtung aus dem Vorbringen des Antragstellers der zu überprüfende Verwaltungsakt ohne Weiteres zu ermitteln" sei (BSG, Urteil vom 28.10.2014 - B 14 AS 39/13 R -, Rn. 15).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 23.02.2016 - L 11 AS 1392/13

    Grundsicherung für Arbeitsuchende; Tilgung eines Mietkautionsdarlehens; Erklärung

  • SG Kassel, 17.03.2016 - S 8 AS 447/14

    SGB II

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 27.02.2018 - L 19 AS 629/16

    Erstattung von SGB-II -Leistungen

  • LSG Thüringen, 20.05.2015 - L 4 AS 285/12

    Streitgegenstand im sozialgerichtlichen Verfahren im Rechtsstreit um die

  • LSG Hessen, 09.01.2019 - L 4 SO 59/18

    Sozialhilfe

  • LSG Rheinland-Pfalz, 22.05.2019 - L 6 AS 25/18

    Zum Prüfungsumfang im Rahmen eines Überprüfungsverfahrens

  • LSG Baden-Württemberg, 25.10.2017 - L 7 AS 2722/17

    Sozialgerichtliches Verfahren - erneuter Prozesskostenhilfeantrag nach Ablehnung

  • LSG Thüringen, 27.01.2016 - L 4 AS 1631/14
  • SG Regensburg, 04.07.2018 - S 13 VJ 2/16

    Gewährung einer Versorgungsrente aufgrund einer Impfung

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 12.04.2018 - L 19 AS 2243/17

    SGB-II -Leistungen

  • LSG Hamburg, 10.09.2018 - L 4 AS 276/17

    Überprüfung von Bescheiden betreffend Leistungen nach dem SGB II

  • LSG Hamburg, 10.09.2018 - L 4 AS 275/17

    Ablehnung eines Überprüfungsantrages für Leistungen nach dem SGB II

  • LSG Hamburg, 10.09.2018 - L 4 AS 305/17

    Überprüfung von Bescheiden betreffend Leistungen nach dem SGB II

  • LSG Hamburg, 10.09.2018 - L 4 AS 273/17

    Überprüfung von Bescheiden betreffend Leistungen nach dem SGB II

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 26.04.2018 - L 19 AS 671/14

    Gewährung von Grundsicherungsleistungen als Zuschuss anstelle eines Darlehens

  • LSG Thüringen, 20.07.2017 - L 6 SF 1115/15

    PKH-Verfahren; Dieselbe Angelegenheit; Erhöhungsgebühr bei Vorliegen einer

  • LSG Thüringen, 26.09.2018 - L 1 SF 803/16

    Dieselbe Angelegenheit im gebührenrechtlichen Sinne nach dem RVG

  • SG Hamburg, 28.02.2017 - S 23 AS 632/15
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 24.10.2017 - L 11 AS 335/14

    Angelegenheiten nach dem SGB II

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 03.05.2018 - L 6 AS 2261/14

    Zuschüsse für Beiträge zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung

  • LSG Sachsen, 07.03.2019 - L 3 AL 33/15

    (Anspruch auf Zahlung einer Vermittlungsvergütung aus einem Aktivierungs- und

  • LSG Berlin-Brandenburg, 24.02.2015 - L 18 AS 167/15

    Überprüfungsantrag - Bestimmbarkeit - Prozesskostenhilfe - fehlende Anhörung

  • SG Nürnberg, 12.10.2016 - S 6 AS 80/16

    Hinreichende Aussicht auf Erfolg, SGB X, Verwaltungsakt, Widerspruchsverfahren

  • BSG, 30.05.2016 - B 4 AS 17/16 BH
  • LSG Berlin-Brandenburg, 23.11.2017 - L 8 R 533/13

    Anerkennung glaubhaft gemachter Beschäftigungszeiten in der ehemaligen DDR als

  • SG Gießen, 01.06.2015 - S 15 KR 739/12

    Zu den Folgen von Verfahrens- und Formfehlern eines Widerspruchsbescheides.

  • BSG, 22.07.2019 - B 14 AS 63/19 B

    Grundsatzrüge im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren

  • BSG, 05.04.2017 - B 14 AS 452/16 B
  • SG Nürnberg, 21.02.2017 - S 6 AS 80/16

    Bewilligung, Prozesskostenhilfe, Grundsicherung, Leistungen, PKH, Bescheid,

  • SG Berlin, 08.05.2015 - S 11 R 4806/13

    Kompensierung einer aufgehobenen Wegefähigkeit eines Versicherten durch die

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 20.02.2014 - L 11 AS 335/14
  • SG Augsburg, 27.01.2016 - S 14 AS 291/15

    Voraussetzungen eines Überprüfungsantrages nach § 44 SGB X

  • BSG, 05.04.2017 - B 14 AS 453/16 B
  • SG Augsburg, 27.01.2016 - S 14 AS 292/15

    Keine inhaltliche Überprüfung eines Bewilligungsbescheides

  • SG Dessau-Roßlau, 12.10.2017 - S 8 AS 2200/13
  • SG Dessau-Roßlau, 12.10.2017 - S 8 AS 859/14
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht