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   BSG, 14.06.2018 - B 4 AS 23/17 R   

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https://dejure.org/2018,36441
BSG, 14.06.2018 - B 4 AS 23/17 R (https://dejure.org/2018,36441)
BSG, Entscheidung vom 14.06.2018 - B 4 AS 23/17 R (https://dejure.org/2018,36441)
BSG, Entscheidung vom 14. Juni 2018 - B 4 AS 23/17 R (https://dejure.org/2018,36441)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

  • openjur.de
  • Bundessozialgericht

    Arbeitslosengeld II - kein Regelbedarf für Alleinstehende bei Zusammenleben mit der mittellosen keine Leistungen beziehenden Ehefrau - keine Antragsstellung wegen aufenthaltsrechtlicher Gesichtspunkte - Unterkunft und Heizung - bei grundsätzlicher Leistungsberechtigung ...

  • Wolters Kluwer

    Höhe von Alg II; Anwendung des Kopfteilprinzips bei der gemeinsamen Nutzung einer Wohnung durch mehrere Personen; Zuweisung eines individuellen Bedarfs für Unterkunft und Heizung in grundsätzlich gleicher Höhe

  • rewis.io

    Arbeitslosengeld II - kein Regelbedarf für Alleinstehende bei Zusammenleben mit der mittellosen keine Leistungen beziehenden Ehefrau - keine Antragsstellung wegen aufenthaltsrechtlicher Gesichtspunkte - Unterkunft und Heizung - bei grundsätzlicher Leistungsberechtigung ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    SGB II § 20 Abs. 4 ; SGB II § 22 ; GG Art. 6
    Anspruch auf Arbeitslosengeld II

  • rechtsportal.de

    SGB II §§ 19 ff.; SGB II §§ 7 ff.; SGB II § 22
    Höhe von Alg II

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Bundessozialgericht (Terminbericht)

    S.A. ./. Jobcenter Kiel

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (12)

  • LSG Berlin-Brandenburg, 16.07.2020 - L 10 AS 886/19

    Sozialgerichtliches Verfahren; Streitgegenstand; Grundsicherung für

    Das Verhalten von B widerspricht letztlich der vom Gesetzgeber an das Verhalten der Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft gestellten Erwartung, in besonderer Weise füreinander einzustehen und bereit zu sein, ihren Lebensunterhalt gegenseitig zu sichern; die Nichterfüllung der Erwartung kann indes grundsätzlich nicht zu höheren Leistungsansprüchen für einzelne (andere) Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft führen (vgl BSG, Urteil vom 14. Juni 2018 - B 4 AS 23/17, juris RdNr 26 mwN).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 15.06.2020 - L 19 AS 742/20
    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesozialgerichts (vgl. zuletzt BSG, Urteil vom 14.06.2018 - B 4 AS 23/17 R m.w.N.) zielt das Kopfteilprinzip bei gemeinsamer Nutzung einer Wohnung durch mehrere Personen auf die grundsicherungsrechtliche Zuweisung individueller Bedarfe für alle Personen, so dass Bedarfe für Unterkunft und Heizung nicht nur für Personen anerkannt werden, die zu Zahlungen für Unterkunft und Heizung schuldrechtlich gegenüber Dritten verpflichtet sind, sondern ebenso für rechtlich hierzu nicht Verpflichtete.

    Entscheidend für eine Abweichung vom Kopfteilprinzip ist nach der Rechtsprechung des Bundesozialgerichts, dass im streitbefangenen Zeitraum die Sicherung des Grundbedürfnisses Wohnen des Leistungsempfängers nur über seine Ansprüche sichergestellt werden kann (vgl. Urteil vom 27.02.2008 - B 14/11b AS 55/06 R: keine Abweichung, wenn BAföG-Leistungen beziehende Tochter die Wohnung mitbenutzt (§ 7 Abs. 5 SGB II); Urteil vom 27.01.2009 - B 14/7b AS 8/07 R: keine Abweichung bei Aufnahme von Kindern zur Vollzeitpflege; Urteil vom 19.10.2010 - B 14 AS 50/10 R: Abweichung bei Ortsabwesenheit (§ 7 Abs. 4a SGB II); Urteil vom 16.04.2013 - B 14 AS 71/12 R: Abweichung bei im Pflegeheim lebenden Ehemann (§ 7 Abs. 4 SGB II); Urteil vom 23.05.2013 - B 4 AS 67/12 R: Abweichung, wenn bei einem Mitglied der Bedarfsgemeinschaft aufgrund einer Sanktion nach §§ 31 ff SGB II die Leistungen für Unterkunft und Heizung weggefallen sind; Urteil vom 19.10.2016 - B 14 AS 40/15 R: keine Abweichung, wenn ein Mitglied der Bedarfsgemeinschaft zeitweise internatsmäßig untergebracht ist; Urteil vom 14.02.2018 - B 14 AS 17/17 R: keine Abweichung, wenn die Leistungen nach dem SGB II einem Mitglied der Bedarfsgemeinschaft wegen fehlender Mitwirkung versagt wird; Urteil vom 14.06.2018 - B 4 AS 23/17 R: keine Abweichung, wenn ein Mitglied der Bedarfsgemeinschaft eine Antragstellung nach dem SGB II unterlässt).

    Verfügt das Bedarfsgemeinschaftsmitglied - vorliegend die Klägerin zu 2) - , für das Leistungen für Unterkunft und Heizung nicht erbracht werden, über Einkommen oder Vermögen, aus dem es seinen Kopfteil - oder ggf Teile davon - bestreiten kann, ist nach der Rechtsprechung des Bundesozialgerichts eine Abweichung vom Kopfteilprinzip aus bedarfsbezogenen Gründen nicht geboten (siehe Urteile vom 27.02.2008 - B 14/11b AS 55/06, vom 27.01.2009 - B 14/7b AS 8/07 R, vom 19.10.2016 - B 14 AS 40/15 R; vom 14.02.2018 - B 14 AS 17/17 R und vom 14.06.2018 - B 4 AS 23/17 R).

    Doch berechtigt dies zur Auflösung des gemeinsamen Haushalts und damit der Bedarfsgemeinschaft, selbst wenn das im Einzelfall zu höheren individuellen Leistungsansprüchen führen kann (BSG, Urteile vom 14.02.2018 - B 14 AS 17/17 R und vom 14.06.2018 - B 4 AS 23/17 R).

  • LSG Schleswig-Holstein, 23.11.2018 - L 3 AS 175/16

    Arbeitslosengeld II - Unterkunft und Heizung - Angemessenheitsprüfung -

    Diese hat, ohne Rücksicht darauf, wen insoweit die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen treffen, im Regelfall unabhängig von Alter und Nutzungsintensität anteilig pro Kopf zu erfolgen, wenn die leistungsberechtigte Person eine Unterkunft gemeinsam mit anderen Personen, insbesondere mit anderen Familienangehörigen nutzt (zuletzt BSG, Urteil vom 14. Juni 2018 - B 4 AS 23/17 R -, SGb 2018, 555).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 19.10.2020 - L 8 SO 110/20
    Von dem in der gesetzlichen Regelung aufgegriffenen Kopfteilprinzip abzuweichen, weil der Mutter des Antragstellers keine Sozialhilfeleistungen u. a. zur Deckung der Unterkunfts-und Heizkosten gewährt werden, ist nicht gerechtfertigt (vgl. BSG, Urteil vom 14.6.2018 - B 4 AS 23/17 R - juris Rn. 26).
  • SG Düsseldorf, 08.04.2019 - S 35 AS 519/19
    Hierzu hat bereits das Bundessozialgericht (BSG) mit Urteil vom 14.06.2018 (B 4 AS 23/17 R) ausgeführt, dass das Kopfteilprinzip unabhängig von der Frage gilt, wer die Kosten der Unterkunft innerhalb der Wohngemeinschaft trägt.
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 17.06.2019 - L 13 AS 49/19
    Änderungsbescheide stellen regelmäßig eine umfassende und vollständig neue abschließende Entscheidung über den Leistungsanspruch dar und erledigen (vgl. § 39 Abs. 2 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch - SGB X) den vorhergehenden Bewilligungsbescheid, soweit dieselben Leistungsmonate betroffen sind (vgl. BSG, Urteile vom 14. Juni 2018 - B 4 AS 23/17 R - juris Rn. 8, vom 30. März 2017 - B 14 AS 55/15 R - juris Rn. 10, vom 20. Januar 2016 - B 14 AS 8/15 R - juris Rn. 10 sowie vom 1. Dezember 2016 - B 14 AS 28/15 R - juris Rn. 11; vgl. auch Schleswig-Holsteinisches LSG, Urteil vom 26. Februar 2016 - L 3 AS 220/13 - juris Rn. 30; ebenso bei der Überprüfung von Aufhebungsentscheidungen: BSG, Urteil vom 16. Mai 2012 - B 4 AS 132/11 R - juris Rn. 26 und Urteil vom 28. März 2013 - B 4 AS 59/12 R - juris Rn. 28; LSG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 28. August 2013 - L 5 AS 191/11 - juris Rn. 33).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 15.12.2020 - L 13 AS 172/20
    Dies entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG), wonach die Aufwendungen für Unterkunft und Heizung pro Kopf und im Regelfall unabhängig von Alter und Nutzungsintensität aufzuteilen sind und dies unabhängig davon gilt, ob die in der Wohnung lebenden Personen Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft sind oder nicht (vgl. Urteil vom 14. Juni 2018 - B 4 AS 23/17 R - juris Rn. 24 m. w. N.).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 17.06.2019 - L 13 AS 100/19
    Änderungsbescheide stellen regelmäßig eine umfassende und vollständig neue abschließende Entscheidung über den Leistungsanspruch dar und erledigen (vgl. § 39 Abs. 2 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch - SGB X) den vorhergehenden Bewilligungsbescheid, soweit dieselben Leistungsmonate betroffen sind (vgl. BSG, Urteile vom 14. Juni 2018 - B 4 AS 23/17 R - juris Rn. 8, vom 30. März 2017 - B 14 AS 55/15 R - juris Rn. 10, vom 20. Januar 2016 - B 14 AS 8/15 R - juris Rn. 10 sowie vom 1. Dezember 2016 - B 14 AS 28/15 R - juris Rn. 11; vgl. auch Schleswig-Holsteinisches LSG, Urteil vom 26. Februar 2016 - L 3 AS 220/13 - juris Rn. 30; ebenso bei der Überprüfung von Aufhebungsentscheidungen: BSG, Urteil vom 16. Mai 2012 - B 4 AS 132/11 R - juris Rn. 26 und Urteil vom 28. März 2013 - B 4 AS 59/12 R - juris Rn. 28; LSG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 28. August 2013 - L 5 AS 191/11 - juris Rn. 33).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 26.02.2019 - L 15 AS 159/17
    Angesichts der fehlenden tatsächlichen Möglichkeit, den Verbrauch des Klägers genau zu bestimmen, hat das SG in nicht zu beanstandender Weise auf das vom BSG in Fällen der gemeinsamen Nutzung einer Wohnung angewandte Kopfteilprinzip (BSG, aaO, Rn. 16 und Urteil vom 14. Juni 2018 - B 4 AS 23/17 -) zurückgegriffen, um den dem Kläger zuzurechnenden Verbrauch zu schätzen.
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 29.10.2020 - L 15 AS 146/20
    Änderungsbescheide stellen regelmäßig eine umfassende und vollständig neue abschließende Entscheidung über den Leistungsanspruch dar und erledigen (vgl. § 39 Abs. 2 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch - [SGB X]) den vorhergehenden Bewilligungsbescheid, soweit dieselben Leistungsmonate betroffen sind (vgl. BSG, Urteile vom 14. Juni 2018 - B 4 AS 23/17 R - juris Rn. 8, vom 30. März 2017 - B 14 AS 55/15 R - juris Rn. 10, vom 20. Januar 2016 - B 14 AS 8/15 R - juris Rn. 10 sowie vom 1. Dezember 2016 - B 14 AS 28/15 R - juris Rn. 11; Senatsbeschluss vom 20. Juli 2020 - L 15 AS 127/20 B; Landessozialgericht [LSG] Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 17. Juni 2019 - L 13 AS 49/19 B; vgl. auch Schleswig-Holsteinisches LSG, Urteil vom 26. Februar 2016 - L 3 AS 220/13 - juris Rn. 30; ebenso bei der Überprüfung von Aufhebungsentscheidungen: BSG, Urteil vom 16. Mai 2012 - B 4 AS 132/11 R - juris Rn. 26 und Urteil vom 28. März 2013 - B 4 AS 59/12 R - juris Rn. 28; LSG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 28. August 2013 - L 5 AS 191/11 - juris Rn. 33).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 20.07.2020 - L 15 AS 127/20
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 20.02.2019 - L 8 SO 21/19
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