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   BAG, 28.07.2004 - 10 AZR 661/03   

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https://dejure.org/2004,1031
BAG, 28.07.2004 - 10 AZR 661/03 (https://dejure.org/2004,1031)
BAG, Entscheidung vom 28.07.2004 - 10 AZR 661/03 (https://dejure.org/2004,1031)
BAG, Entscheidung vom 28. Juli 2004 - 10 AZR 661/03 (https://dejure.org/2004,1031)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • Kanzlei Prof. Schweizer

    13. Monatsgehalt - Ausgleichsquittung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Bestätigung des Erhaltes der Arbeitspapiere durch den Arbeitnehmer in einem Aufhebungsvertrag; Folgen der Unterzeichnung einer umfassenden Ausgleichsquittung im Anschluss an einen Aufhebungsvertrag; Erfassung des vertraglichen Anspuchs auf ein anteiliges 13. Monatsgehalt ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 133 § 157 § 397 Abs. 2 § 779
    Auslegung von Ausgleichsquittung und Abgeltungserklärung bei Aufhebungsvertrag

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Arbeitsrecht - Ausgleichsquittung betrifft auch das 13. Monatsgehalt!

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Gekündigt und Ausgleichsquittung unterschrieben - Verzicht des Arbeitnehmers auf alle Ansprüche umfasst auch das 13. Monatsgehalt

Besprechungen u.ä. (2)

  • meyer-koering.de (Entscheidungsbesprechung)

    Anspruch auf 13. Monatsgehalt bei Unterzeichnung einer Ausgleichsquittung?

  • meyer-koering.de (Entscheidungsbesprechung)

    Ausgleichsquittung - Wirksamer Verzicht auf 13. Monatsgehalt

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BAGE 111, 315
  • NJW 2004, 3445
  • MDR 2005, 220
  • NZA 2004, 1097
  • NZA 2004, 1098
  • BB 2004, 2134
  • DB 2004, 2218
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • BAG, 23.10.2013 - 5 AZR 135/12

    Anspruch auf gleiches Arbeitsentgelt ("equal pay") - Ausgleichsquittung

    Soweit das Bundesarbeitsgericht angenommen hat, Ausgleichsklauseln, die ausdrücklich auch unbekannte Ansprüche erfassen, seien regelmäßig als umfassender Anspruchsausschluss in Form eines konstitutiven negativen Schuldanerkenntnisses zu verstehen, betraf dies keine "Ausgleichsquittung" der im Streitfall verwendeten Art, sondern Ausgleichsklauseln in Prozess- oder außergerichtlichen Vergleichen sowie im Zusammenhang mit Aufhebungsverträgen (BAG 23. September 2003 - 1 AZR 576/02 - zu II 1 a der Gründe, BAGE 107, 347; 28. Juli 2004 - 10 AZR 661/03 - zu II 2 der Gründe, BAGE 111, 315; 23. Februar 2005 - 4 AZR 139/04 - zu II 4 a bb der Gründe, BAGE 114, 33; 20. April 2010 - 3 AZR 225/08 - Rn. 12, 49, BAGE 134, 111; 24. Juni 2009 - 10 AZR 707/08 (F) - Rn. 4, 24; 21. Juni 2011 - 9 AZR 203/10 - Rn. 2, 20, BAGE 138, 136; 14. Mai 2013 - 9 AZR 844/11 - Rn. 2, 11) .
  • BAG, 07.11.2007 - 5 AZR 880/06

    Ausgleichsquittung - negatives Anerkenntnis

    Dem steht die Annahme nicht entgegen, eine Ausgleichsquittung sei im Interesse klarer Verhältnisse grundsätzlich weit auszulegen (so BAG 19. November 2003 - 10 AZR 174/03 - AP BGB § 611 Konkurrenzklausel Nr. 50 = EzA BGB 2002 § 611 Aufhebungsvertrag Nr. 2, zu II 2 a bb der Gründe; 28. Juli 2004 - 10 AZR 661/03 - BAGE 111, 315, 318), denn das betrifft den Umfang der Ausgleichsklausel, wenn die Rechtsqualität dem Grunde nach geklärt ist.

    Insofern unterscheidet sich der Fall wesentlich von dem der Entscheidung des Zehnten Senats vom 28. Juli 2004 (- 10 AZR 661/03 - BAGE 111, 315) zugrunde liegenden Sachverhalt.

  • BAG, 23.02.2005 - 4 AZR 139/04

    Tarifliche Entlassungsentschädigung - Druckindustrie

    Ein Verzicht eines Arbeitnehmers als Gläubiger auf Rechte ist nach der Lebenserfahrung im Allgemeinen nicht zu erwarten (BAG 28. Juli 2004 - 10 AZR 661/03 - AP TVG § 4 Ausschlussfristen Nr. 177 = EzA BGB 2002 § 611 Aufhebungsvertrag Nr. 4, auch zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung vorgesehen, zu II 3 der Gründe).

    Eine solche Erklärung ist ein konstitutives negatives Schuldanerkenntnis (vgl. BAG 31. Juli 2002 - 10 AZR 513/01 - BAGE 102, 103, zu II 3 c der Gründe; 28. Juli 2004 - 10 AZR 661/03 - AP TVG § 4 Ausschlussfristen Nr. 177 = EzA BGB 2002 § 611 Aufhebungsvertrag Nr. 4, auch zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung vorgesehen, zu II 2 der Gründe).

  • LAG Hamm, 22.04.2005 - 7 Sa 2220/04

    Vergleich, Ausgleichsklausel, Verzicht auf finanzielle Ansprüche,

    Dies ist schließlich auch möglich durch eine Ausgleichsklausel in einem Aufhebungsvertrag oder in einem gerichtlichen Vergleich, ohne dass es diesbezüglich einer gesonderten Vereinbarung bedarf (BAG, Urteile v. 17.06.1997 - 9 AZR 801/95 - AP Nr. 2 zu § 74 b HGB = Der Betrieb 1998, 426 = NZA 1998, 258 = EzA, § 74 HGB Nr. 60; v. 31.07.2002 - 10 AZR 513/01 - AP Nr. 74 zu § 74 HGB = NZA 2003, 100; v. 31.07.2002 - 10 AZR 558/01 - AP Nr. 48 zu § 611 BGB Konkurrenzklausel; v. 19.11.2003 - 10 AZR 174/03 - Betriebsberater 2004, 1280; v. 28.07.2004 - 10 AZR 661/03 - AP Nr. 177 zu § 4 TVG Ausschlussfrist = Betriebsberater 2004, 2134 = Der Betrieb 2004, 2218 = NZA 2004, 1097; v. 07.09.2004 - 9 AZR 612/03 - EzA Schnelldienst 2005, Nr. 8/6; Kritisch hierzu: Bauer/Diller, Allgemeine Erledigungsklauseln und nachvertragliches Wettbewerbsverbot - Eine unendliche Geschichte, Betriebsberater 2004, 1274 ff.).

    Der beurkundete Vergleichswille wäre wertlos, wenn die Vergleichsverhandlungen sogleich Quelle neuer über den beurkundeten Inhalt hinausgehender Ansprüche und damit neuer Parteienstreit sein könnte (so ausdrücklich: BAG, Urteil v. 28.07.2004 - 10 AZR 661/03 -, a. a. O., und BAG, Urteil vom 31.07.2002 - 10 AZR 558/01 -, a. a. O.).

  • LAG Mecklenburg-Vorpommern, 12.05.2020 - 5 Sa 197/19

    Auslegung einer Ausgleichsklausel in einem Prozessvergleich - Urlaubsabgeltung

    Die Worte "gleich nach welchem Rechtsgrund sie entstanden sein mögen" machen deutlich, dass auch nicht bekannte Ansprüche zum Erlöschen gebracht werden sollen (BAG, Urteil vom 23. Februar 2005 - 4 AZR 139/04 - Rn. 46/48, juris = NZA 2005, 1193; BAG, Urteil vom 28. Juli 2004 - 10 AZR 661/03 - Rn. 43, juris = NJW 2004, 3445).
  • LAG Schleswig-Holstein, 07.02.2008 - 4 Sa 337/07

    Liquidationsrecht, privates, Chefarzt, Ausgleichsquittung, Schadenersatz

    Der beurkundete Vergleichswille in Ziffer 6 des Vergleichs wäre nämlich wertlos, wenn die Vergleichsverhandlungen sogleich Quelle neuer, über dem beurkundeten Inhalt hinausgehender Ansprüche und damit neuen Parteistreits sein könnten (vgl. BAG, Urteil v. 31.7.2002 - 10 AZR 513/01 -, zit. nach JURIS, Rd.-Nr. 36; BAG, Urteil v. 28.7.2004 - 10 AZR 661/03 -, zit. nach JURIS, Rd.-Nr. 42).

    Die Berufungskammer verkennt im Übrigen nicht, dass bei der Auslegung einer Ausgleichsquittung gemäß § 133, 157 BGB auch die weiteren Umstände wie das Zustandekommen der Vereinbarung oder das nachvertragliche Verhalten zu berücksichtigen sind (BAG, Urteil v. 31.7.2002 - 10 AZR 513/01 -, zit. nach JURIS, Rd.-Nr. 41; BAG, Urteil v. 28.7.2004 - 10 AZR 661/03 -, zit. nach JURIS, Rd.-Nr. 44).

  • LAG Düsseldorf, 13.04.2005 - 12 Sa 154/05

    Ausgleichsquittung

    Indessen wurden am 11.06.2004 weder die Ausgleichsklausel noch die Auflösung des Arbeitsverhältnisses zwischen den Parteien verhandelt oder nur thematisiert (vgl. BAG, Urteil vom 28.07.2004,10 AZR 661/03, AP Nr. 177 zu § 4 TVG Ausschlussfristen).
  • LAG Rheinland-Pfalz, 18.08.2014 - 2 Sa 100/14

    Reichweite einer Abgeltungsklausel in einer Aufhebungsvereinbarung - Anwendung

    In einem Aufhebungsvertrag wollen die Parteien nämlich in der Regel das Arbeitsverhältnis abschließend bereinigen und alle Ansprüche erledigen, gleichgültig, ob sie an diese dachten oder nicht ( BAG 07. September 2004 - 9 AZR 612/03 - AP HGB § 75 Nr. 11, zu I 2 c ff der Gründe; BAG 28. Juli 2004 - 10 AZR 661/03 - NZA 2004, 1097, zu II 2 der Gründe ).

    Gemäß den Ausführungen der Beklagten in ihrem Schriftsatz vom 25. April 2013 kommt der Aufhebungsvereinbarung danach als Individualvereinbarung Vergleichscharakter in dem Sinne zu, dass im Wege gegenseitigen Nachgebens die Beklagte auf die Einhaltung der Kündigungsfrist durch den Kläger verzichtet und dieser sich im Gegenzug - im Anschluss an den noch ausgezahlten Betrag von 1.700,00 EUR zur Abgeltung der bezeichneten Ansprüche - mit einer umfassenden Anspruchserledigung einverstanden erklärt hat ( vgl. hierzu BAG 28. Juli 2004 - 10 AZR 661/03 - NZA 2004, 1097, zu II 2 der Gründe ).

  • LAG Hamm, 16.02.2005 - 18 (8) Sa 1646/04

    Urlaubsabgeltung, Fristablauf, Schadensersatz wegen Verzugs, Jahresprämie,

    Ausgleichsklauseln in gerichtlichen und außergerichtlichen Vergleichen und Aufhebungsverträgen sind im Interesse klarer Verhältnisse grundsätzlich weit auszulegen (vgl. BAG, Urteil vom 28.07.2004 - 10 AZR 661/03 - NZA 2004, 1098; BAG, Urteil vom 19.11.2003 - 10 AZR 174/03 - NZA 2004, 554; BAG, Urteil vom 31.07.2003 - 10 AZR 513/01 - NZA 2003, 100).
  • OLG Stuttgart, 12.11.2019 - 1 U 247/18

    Abberufung des Geschäftsführers der Zeppelin GmbH bestätigt

    In einem Aufhebungsvertrag wollen die Parteien in der Regel das Arbeitsverhältnis abschließend bereinigen und alle Ansprüche erledigen, gleichgültig, ob sie an diese dachten oder nicht (vgl. BAG NZA 2004, 554, 555; NZA 2004, 1097, 1098).
  • LAG Hamm, 27.09.2006 - 18 Sa 547/06

    Urlaubsgeld, Verzicht, Vergleich, Erledigungsklausel bezüglich aller

  • ArbG Berlin, 31.08.2005 - 7 Ga 18429/05

    Relevanz des Ausgangs des sozialversicherungsrechtlichen Statusverfahrens für das

  • LAG Köln, 05.11.2004 - 4 Sa 724/04

    Berufungsbegründung, Auslegung eines Vergleichs

  • LAG Hamm, 16.02.2005 - 18 Sa 1646/04

    Urlaubsabgeltung, Fristablauf, Schadensersatz wegen Verzugs, Jahresprämie,

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