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   BAG, 18.03.1997 - 3 AZR 756/95   

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BAG, 18.03.1997 - 3 AZR 756/95 (https://dejure.org/1997,1006)
BAG, Entscheidung vom 18.03.1997 - 3 AZR 756/95 (https://dejure.org/1997,1006)
BAG, Entscheidung vom 18. März 1997 - 3 AZR 756/95 (https://dejure.org/1997,1006)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Betriebsrentner - Aufrechnungsverbot - Rechtsmißbrauch - Ruhegehaltsforderung - Schadensersatzforderung - Vorsätzliche unerlaubte Handlung - Gesetzliche Aufrechnungsgrenzen - Ausgleichsinteresse - Individuelle Schutzinteressen - Sozialhilfe - Existenzminumum

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zulässige Aufrechnung der Bank mit Schadensersatzanspruch gegen Bankdirektor wegen Unterstützung einer Scheckreiterei gegen dessen Betriebsrente über Pfändungsgrenze hinaus

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Betriebsrenten - Aufrechnung mit Schadensersatzansprüchen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Betriebliche Altersversorgung; Aufrechnung mit Schadensersatzansprüchen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BAGE 85, 274
  • NJW 1997, 3261 (Ls.)
  • ZIP 1997, 935
  • MDR 1997, 848
  • NZA 1997, 1108
  • VersR 1998, 615
  • BB 1997, 1488
  • BB 1997, 1639
  • DB 1997, 1474
  • JR 1999, 263
 
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Wird zitiert von ... (28)

  • BAG, 17.02.2009 - 9 AZR 676/07

    Berufskleidung - Aufrechnung - Pfändungsschutz

    Die Berufung des Arbeitnehmers oder Ruheständlers auf den Pfändungsschutz kann rechtsmissbräuchlich sein, wenn er Schadensersatz wegen vorsätzlicher unerlaubter Handlung zu leisten hat (vgl. BAG 18. März 1997 - 3 AZR 756/95 - zu III 2 b der Gründe, BAGE 85, 274).
  • BGH, 18.07.2003 - IXa ZB 151/03

    Höhe des Freibetrages bei erweiterter Pfändung

    Die Vorschriften der § 850d Abs. 1 Satz 2, § 850f Abs. 2 ZPO sind für diese Schrankenbestimmung nur dem Rechtsgedanken nach herangezogen worden (vgl. BGHZ 123 aaO; ebenso BAG ZIP 1997, 935, 938).
  • BAG, 11.12.2018 - 3 AZR 400/17

    Hinterbliebenenversorgung - Altersabstandsklausel - Altersdiskriminierung

    Bei Arbeitseinkommen, zu dem nach § 850 Abs. 2 ZPO auch Betriebsrenten einschließlich Hinterbliebenenrenten zählen (vgl. BAG 18. März 1997 - 3 AZR 756/95 - zu III 2 a der Gründe, BAGE 85, 274; BGH 18. September 2014 - IX ZB 68/13 - Rn. 9 f.) , bestimmt sich der pfändbare Teil gemäß § 850 Abs. 1 ZPO nach Maßgabe der §§ 850a bis 850i ZPO.
  • BAG, 13.11.2012 - 3 AZR 444/10

    Widerruf einer Versorgungszusage - Rechtsmissbrauch

    Allerdings ist die Berufung auf das Aufrechnungsverbot des § 394 Satz 1 BGB nach dem Grundsatz des Rechtsmissbrauchs (§ 242 BGB) dann unzulässig, wenn der Arbeitgeber gegen eine Lohn- oder Ruhegehaltsforderung mit einer Schadensersatzforderung aus einer vorsätzlichen unerlaubten Handlung des früheren Arbeitnehmers aufrechnen will (vgl. ausführlich dazu BAG 18. März 1997 - 3 AZR 756/95 - zu III 2 der Gründe, BAGE 85, 274) .

    Bei dessen Ermittlung ist an den im Unterhaltsrecht maßgebenden sog. notwendigen Selbstbehalt (§ 850d ZPO) anhand der jeweiligen Leitlinien zum Unterhaltsrecht der Familiensenate der Oberlandesgerichte anzuknüpfen, wobei auch anderweitige Einkünfte wie zB Einkünfte aus der gesetzlichen Rente - die regelmäßig bestehen - zulasten des Versorgungsberechtigten zu berücksichtigen sind (vgl. BAG 18. März 1997 - 3 AZR 756/95 - zu IV der Gründe, aaO) .

  • BAG, 20.09.2016 - 3 AZR 77/15

    Betriebliche Altersversorgung - Wirksamkeit einer Versorgungszusage -

    Bei der Begründetheit solcher Forderungen ist die Berufung auf das Aufrechnungsverbot des § 394 Satz 1 BGB nach dem Grundsatz des Rechtsmissbrauchs (§ 242 BGB) unzulässig (vgl. BAG 13. November 2012 - 3 AZR 444/10 - Rn. 39, BAGE 143, 273; 18. März 1997 - 3 AZR 756/95 - zu III 2 der Gründe, BAGE 85, 274) .
  • LAG Rheinland-Pfalz, 03.04.2014 - 5 Sa 579/13

    Lohneinbehalt aufgrund von Minusstunden

    Die Berufung des Arbeitnehmers auf den Pfändungsschutz kann rechtsmissbräuchlich sein, wenn er Schadensersatz wegen vorsätzlicher unerlaubter Handlung zu leisten hat (BAG 18.03.1997 - 3 AZR 756/95 - zu III 2 b der Gründe, AP BGB § 394 Nr. 30).

    Denn der Einwand der Arglist rechtfertigt es nicht, Schadensersatzansprüche im wirtschaftlichen Ergebnis aus Mitteln der öffentlichen Hand zu befriedigen (BAG 18.03.1997 - 3 AZR 756/95 - Rn. 30 mwN, AP BGB § 394 Nr. 30).

  • BAG, 23.02.2016 - 9 AZR 226/15

    Übergangsversorgung - Bestimmtheit - Streitgegenstand

    Bei dem streitgegenständlichen Betriebsrentenanspruch handelt es sich nach § 850 Abs. 2 ZPO um Arbeitseinkommen iSd. § 850 Abs. 1 ZPO (vgl. BAG 18. März 1997 - 3 AZR 756/95 - zu III 2 a der Gründe, BAGE 85, 274; BGH 18. September 2014 - IX ZB 68/13 - Rn. 10) .
  • LAG Hamm, 01.12.2004 - 18 Sa 795/04

    Arbeitsvergütung, Aufrechnung des Arbeitgebers mit Gegenforderungen,

    2. Die Berufung auf das Aufrechnungsverbot in § 394 Satz 1 BGB ist nach Treu und Glauben (§ 242 BGB) dann unzulässig, wenn der Arbeitgeber gegen eine Lohnforderung mit einer Schadensersatzforderung aus einer vorsätzlichen unerlaubten Handlung des Arbeitnehmers aufrechnen will (vgl. BAG, Urteil vom 18.03.1997 - 3 AZR 756/95 - NZA 1997, 1108 m.w.N.).

    Diesem schützenswerten Interesse ist genügt, wenn dem Arbeitnehmer das Existenzminimum verbleibt (vgl. BAG, Urteil vom 18.03.1997 - 3 AZR 756/95 - NZA 1997, 1108; BAG, Urteil vom 16.06.1960 - 5 AZR 121/60 - AP Nr. 8 zu § 394 BGB; BGH, Urteil vom 16.06.1993 - XII ZR 6/92 - NJW 1993, 2105, 2106).

  • LAG Rheinland-Pfalz, 26.02.2016 - 1 Sa 164/15

    Schadensersatz wegen Verstoßes gegen das arbeitsvertragliche Wettbewerbsverbot

    Eine Berufung auf das Aufrechnungsverbot verstieße dann gegen Treu und Glauben (ErfK/Preis, 16. Aufl., § 611 BGB Rz. 451 mwN.; BAG 18.3.1997 -3 AZR 756/95-, juris).
  • LAG Hamm, 19.11.2014 - 4 Sa 1108/14

    Kurzarbeit, Betriebsvereinbarung, Annahmeverzug

    Es ist anerkannt, dass die Berufung auf § 394 Satz 1 BGB nach Treu und Glauben gemäß § 242 BGB unzulässig sein kann (etwa BAG, Urteil vom 18.03.1997 - 3 AZR 756/95 = NZA 1997, 1108 ff.; BGH, Urteil vom 01.10.2009 - III ZR 18/09 = VersR 2009, 1664 ff.).
  • LAG Düsseldorf, 02.06.2004 - 12 Sa 361/04

    Klage des Arbeitnehmers im Verbraucherinsolvenzverfahren auf Auszahlung des

  • LAG Hamm, 07.06.2005 - 19 (9) Sa 232/05

    Anhörung des Arbeitnehmers und Beginn der zweiwöchigen Kündigungserklärungsfrist

  • LAG Baden-Württemberg, 28.04.2010 - 10 Sa 67/09

    Aufrechnung rechtswegfremder Forderung - Vorbehaltsurteil

  • LAG Düsseldorf, 09.04.2014 - 12 Sa 1866/12

    Fristlose Kündigung und Urlaubsgewährung

  • LAG Mecklenburg-Vorpommern, 06.03.2018 - 2 Sa 114/17

    Einzelfallentscheidung - Aufrechnung mit nicht substantiiert dargelegten

  • LAG Rheinland-Pfalz, 10.11.2014 - 3 Sa 520/13

    Lohnaufrechnung durch den Arbeitgeber - Aufrechnungsverbot - freie

  • LAG Hamm, 16.01.2009 - 10 Sa 1023/08

    Arbeitsentgelt; Tantieme; Aufrechnung; Widerklage; Verfall; Treu und Glauben;

  • LAG Niedersachsen, 11.06.2020 - 4 Sa 71/19

    Zahlungsklagen

  • LAG Berlin-Brandenburg, 28.02.2017 - 7 Sa 1010/16

    Schadensersatz - Arbeitnehmerhaftung - Diebstahl aus unbeaufsichtigtem Fahrzeug

  • OLG Düsseldorf, 04.05.2006 - 6 U 60/05

    Zur Aufrechnung von Versorgungsbezügen mit einem aus einer Pflichtverletzung

  • LAG Düsseldorf, 16.10.2012 - 17 Sa 461/11

    Betriebliche Altersversorgung; Rechtsmissbrauch der Anspruchstellung nach

  • LAG Baden-Württemberg, 19.09.2001 - 17 Sa 9/01

    Pflicht des Arbeitnehmers für den Verlust eines ihm anvertrauten Geldbetrags

  • BAG, 25.02.1999 - 3 AZR 231/97

    Revision gegen ein unzulässiges Zwischenurteil

  • ArbG Bocholt, 23.06.2016 - 4 Ca 333/16
  • LAG Thüringen, 25.08.2009 - 1 Sa 130/09

    Zuständigkeit des Berufungsgerichts zur Entscheidung über rechtswegfremde

  • ArbG Cottbus, 13.07.2007 - 2 Ca 861/07

    Außerordentliche Kündigung eines Auszubildenden bei Diebstahl?

  • OLG Köln, 28.11.1997 - 20 U 60/97
  • ArbG Stade, 15.01.2002 - 1 Ca 1347/01

    Anrechnung überzahlten Nettolohns auf das folgende Monatsgehalt; Wegfall der

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